Siemens MitarbeiterInnen-Blog

Betriebsrat CMT

Archiv für Juni 2010

Genug ist genug!

Geschrieben von lindasu - 27. Juni 2010

1. Juli 2010, 18.30 Uhr Heldenplatz: GENUG IST GENUG!

Für eine menschenwürdige Asylpolitik!

GENUG IST GENUG!

Arigona Zogaj und ihre Familie sollen bleiben!
Für eine menschenwürdige Asylpolitik!

Großdemonstration: Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Die Familie Zogaj wurde zum Symbol für das Elend der österreichischen Asyl- und Einwanderungspolitik – und für deren Erbarmungslosigkeit. Mit dem Befehl zur „unverzüglichen Ausreise” krönen das Innenministerium und die Behörden ihr menschenverachtendes Vorgehen in diesem Fall.

Seit Jahren schon wird diese Familie politisch zerstört. Und die Zogajs sind kein Einzelfall. Seit Jahren schon werden viele andere Familien aus ihrem längst vertrauten Umfeld herausgerissen. Kinder dürfen die Schule nicht fertig machen. Fußballer werden vom Training weg in Schubhaft genommen. Familien bei Nacht und Nebel aus den Betten geholt, damit ihre Nachbarn und Nachbarinnen es nicht rechtzeitig bemerken. Wir fragen: Wie daneben ist das denn?

Und wir sagen: Genug ist genug.

Deshalb demonstrieren wir für ein

  • Sofortiges humanitäres Bleiberecht für die Familie Zogaj!
  • Für eine menschenwürdige Asylpolitik und ein humanitäres Fremdenrecht!

Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Elfriede Jelinek – Robert Palfrader – Stefan Ruzowitzky – Florian Scheuba – Rudolf Scholten – Barbara Coudenhove-Kalergi – Markus Hering – Sigrid Maurer – Freda Meissner-Blau – Robert Menasse – Barbara Blaha – Constantin Wulff – Robert Misik – Isolde Charim – Doron Rabinovici – Franzobel – Karl Merkatz – Michael Köhlmeier – Susanne Scholl – Dwora Stein – Anne Bennent – Otto Lechner – Eva Jantschitsch („Gustav”) – Josef Hader – Andrea Maria Dusl – Peter Kreisky – Franz Adrian Wenzel (“Austrofred”) – Gertraud Auer Borea d’Olmo – Peter Henisch – Karl-Markus Gauss – Wolfgang Kos – Götz Spielmann – Rudolf Kaske – Philip Blom – Harald Krassnitzer – Peter Hörmanseder – “Maschek” – Michael Schottenberg – Thomas Glavinic – Veronika Barnas – Maria Bill

Mit Unterstützung von SOS Mitmensch

Kontakt: office at sosmitmensch.at oder +43 1 524 99 00

ÖGB und GPA-djp rufen auch dazu auf!!

Bitte diesen Aufruf kopieren, weitermailen, in allen Webseiten und Blogs posten…

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Siemens-Chef: NSN kein Kerngeschäft

Geschrieben von hmh - 25. Juni 2010

Neues Konzernprogramm mit Zukäufen und Verabschiedungen

Konzernchef Peter Löscher will Siemens noch stärker auf Rendite trimmen. Im November werde ein neues Konzernprogramm in der Nachfolge zu den bisherigen Margenzielen vorgestellt, kündigte Löscher am Mittwochabend im Club Wirtschaftspresse München an. “Das wird die Schwerpunkte Kapitaleffizienz und kapitaleffizientes Wachstum haben”, so der gebürtige Österreicher. Die bisherigen Renditevorgaben für die einzelnen Bereiche und die Orientierung an der weltweiten Wirtschaftsentwicklung für das eigene Umsatzwachstum rückten in den Hintergrund.

Weiter geht’s hier in der futurezone.

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Crowdsourcing statt Festanstellung?

Geschrieben von hmh - 24. Juni 2010

IBMs Konzern-Personalchef Tim Ringo hat mit öffentlichen Gedankenspielen über Crowdsourcing für Aufsehen gesorgt. Wenn 299.000 Mitarbeiter an Servicefirmen ausgelagert würden, ergäbe das große Einsparmöglichkeiten bei Sozialausgaben und Bürokosten, sagte Ringo in einem Interview.



Den Rest des Artikel findet ihr hier auf golem.de

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Brigitte Ederer – der Abgang einer Ungeliebten

Geschrieben von hmh - 23. Juni 2010

Die Chefin von Siemens Österreich zieht nach fünf Jahren Bilanz und übersiedelt nach München. Ederer ist ab 1. Juli im Siemens-Vorstand für Europa und als „Arbeitsdirektor“ für Personalfragen zuständig.

Viele Alt-Siemensianer haben „die Gitti“, wie sich die bisherige Vorstandsvorsitzende von Siemens Österreich gerne rufen lässt, nicht wirklich lieb gewonnen. Das weiß Brigitte Ederer auch: „In diesem Job lernt man, dass man nicht immer geliebt werden kann“, sagt sie Montagabend einer Journalistenrunde.

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Siemens: Die Vernetzung von Politik und Wirtschaft

Geschrieben von hmh - 21. Juni 2010

Vernetzung bei Siemens.

Kein anderer privater Konzern hat sich so planmäßig mit Politik und Wirtschaft vernetzt wie Siemens. Also wird Baumanager Wolfgang Hesoun nächster Konzernchef: Alle Hoffnungen ruhen auf dessen Netzwerk.

Weiter geht’s hier zum Artikel in der Presse.

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Krone Interview mit Wolfgang Hesoun

Geschrieben von hmh - 21. Juni 2010

Auf die Frage:

Brigitte Ederer musste Mitarbeiter abbauen. Würde ihnen ein solcher Schritt schwer fallen?

Meint Hesoun:

So eine Situation würde mich natürlich belasten, das ist eine Frage der Menschlichkeit. Sie entstand aber aus offenkundigen betrieblichen Notwendigkeiten, und diesen hat man sich als Manager unterzuordnen. Das ist sicher eine der Schattenseiten des Jobs, dass man manchmal auch unangenehme Dinge durchtragen muss.

Hier das Interview mit Wolfgang Hesoun in der Krone.

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Neuer Siemens-Chef Hesoun warnt vor “Angstsparen”

Geschrieben von hmh - 17. Juni 2010

Unser neuer Chef:

Der Wechsel an der Spitze von Siemens Österreich ist am Mittwoch auch formell im Aufsichtsrat beschlossen worden: Porr-Chef Wolfgang Hesoun (50) folgt Brigitte Ederer (54), die am 1. Juli in den Siemens-Konzern-Vorstand nach München aufsteigt und Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens Österreich wird. Hesoun wird seinen Siemens-Job am 1. September antreten.

apa wien

Bei der Pressekonferenz im neuen Siemens-Haus in Wien-Floridsdorf zeigte sich Hesoun noch verhalten auf Fragen zu möglichem weiteren Personalabbau und sonstigen Problemen. Ausdrücklich warnte er vor einem „Angstsparen“ der öffentlichen Hand, denn Infrastrukturinvestitionen würden antizyklisch wirken und die Konjunktur wieder ankurbeln. „Die Sparideen der öffentlichen Hand sind eher kontraproduktiv“, plädierte er für eine Fortführung der Infrastrukturvorhaben.

Weiter geht’s hier zu den SN.

Und hier noch ein Artikel in der Kleinen Zeitung.

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Porr-Chef Hesoun wird Siemens-Boss

Geschrieben von Kurt - 15. Juni 2010

Managerwechsel. Wolfgang Hesoun soll als Nachfolger von Brigitte Ederer an der Spitze der Österreich-Tochter des Elektronikkonzerns die Umstrukturierung vorantreiben.

Von Hanna Kordik Und Hedi Schneid

Wien. Die Aufsichtsratssitzung am Mittwoch sollte nur mehr eine Formsache sein: Die Suche nach einem Nachfolger für Brigitte Ederer, die ab 1. Juli in die Siemens-Konzernzentrale nach München übersiedelt und Personal- sowie Europachefin wird, ist gelaufen, die Entscheidung gefallen: Porr-Generaldirektor Wolfgang Hesoun wird ab 1. September neuer Chef von Siemens Österreich. Bis dahin übernimmt Finanzvorstand Reinhard Pinzer interimistisch die Führung.

Der 50-jährige gebürtige Mödlinger Hesoun hat sich gegen hochkarätige Kandidaten durchgesetzt. Mit dem Engagement des Baumanagers wurde eine langjährige Siemens-Tradition gebrochen, wonach die Topmanager immer aus dem eigenen Haus kommen. Das war bei Ederers Vorgänger Albert Hochleitner und auch bei Ederer selbst so. Deshalb wurden Ederers Vorstandskollegen Kurt Hofstädter und Gunter Kappacher bis zuletzt beste Chancen eingeräumt.

Kontakte zu Rot und Schwarz

Hier noch der “Kopf des Tages” im Standard.

Den Rest des Beitrags lesen »

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Siemens will Münchener Stadtviertel für neue Zentrale umbauen

Geschrieben von hmh - 14. Juni 2010

Peter Löscher hat anscheinend Gefallen gefunden an unserem neuen Prachtbau, der Siemens-City:

Der Weltkonzern Siemens will in München eine neue Konzernzentrale errichten und dazu in den nächsten fünf Jahren ein komplettes Stadtviertel umbauen. Zwischen Wittelsbacher Platz und Oskar-von-Miller-Ring soll ein lichter Komplex mit viel Glas entstehen, der sich zur Stadt hin öffnet, berichtet die “Süddeutsche Zeitung” in ihrer Montagsausgabe. Mit der neuen Zentrale will Konzernchef Peter Löscher den Imagewandel von Siemens hin zu einem weltoffenen, “grünen” Konzern dokumentieren. Entstehen soll dem Vernehmen nach ein sehr attraktives neues Viertel mit Arbeitsplätzen in den oberen Etagen sowie Geschäften und Gastronomie in den Erdgeschossen. Nur das architektonisch herausragende Siemens-Forum und das von Leo von Klenze konzipierte Wittelsbacher Palais, in dem sich die Vorstandsbüros befinden, sind von den Umbauten nicht betroffen. Wie aus unternehmensnahen Kreisen zu erfahren ist, will Siemens 2011 einen Architektenwettbewerb für das Areal ausloben. 2012 könnte bereits Baubeginn sein. Fertig wäre das Projekt voraussichtlich 2015. Erst am späten Montagnachmittag will Konzernchef Löscher seine Pläne der Öffentlichkeit vorstellen. Auf Nachfrage bestätigte Oberbürgermeister Christian Ude der Süddeutschen Zeitung, dass es seit längerem Verhandlungen zwischen der Stadt und Siemens über die Neugestaltung des Gebiets gibt: “Herr Löscher hat uns in vorbildlicher Weise informiert und uns in die Überlegungen einbezogen”. Ude freut sich über das Vorhaben. Hier könne eine zentraler Fußgängerbereich entstehen, ähnlich wie die in Berlin zwischen dem Museums- und dem Regierungsviertel.

na/dts (aus News Adhoc)

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Siemens gibt Heinrich Hiesinger freie Bahn

Geschrieben von hmh - 9. Juni 2010

In einer außerordentlichen Sitzung des Konzerns am 9. Juni in München hat der Aufsichtsrat dem Wechsel des Vorstands Heinrich Hiesinger an die Spitze von ThyssenKrupp zugestimmt. Der Siemens-Manager übernimmt damit ab 1. Oktober 2010 das Ruder, bei dem in die roten Zahlen gerutschten Stahlgiganten.

Weiter geht’s hier auf Silicon.de.

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Siemens eröffnet Rechenzentrum

Geschrieben von lindasu - 3. Juni 2010

Ein neues Rechenzentrum eröffnet gestern, nächste Woche die Siemens City. Dass es so viel zum Feiern gibt! Und so viel Geld dafür!

Siemens Österreich hat ein neues Rechenzentrum in Wien-Floridsdorf eröffnet. Das Bauvolumen betrug 15 Mio. Euro, 1.000 Quadratmeter wurden verbaut und 3.000 Server aufgestellt.

Weiterlesen hier.

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Lohnerhöhung gegen Selbstmorde?

Geschrieben von lindasu - 2. Juni 2010

Nach der Selbstmordserie unter seinen Mitarbeitern erhöht der weltgrößte Elektronik-Hersteller Foxconn, der auch das Lifestyle-Handy “iPhone” herstellt, die Löhne um 30 Prozent.

Im letzten Jahr haben sich 7 MitarbeiterInnen das Leben genommen und 3 weitere einen Selbstmord versucht. Vor kurzem stand deswegen Foxconn in den Medien, weil die MitarbeiterInnen aufgefordert wurden,  sich schriftlich zu verpflichten, sich nicht selbst zu töten.  Ob Verpflichtungen und Lohnerhöhungen gegen Arbeitsdruck, mangelnde Fürsorge des Managements,  Isolation von WanderarbeiterInnen helfen, bleibt offen.

Mehr dazu im Standard online.

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Vom aufrechten Gang

Geschrieben von hmh - 2. Juni 2010

Seit Siemens Inken Wanzek und viele ihrer Ex-Kollegen aus dem Unternehmen warf, kämpfen die Betroffenen für ihre Rechte. Mit ihrer Homepage und einem Roman wollen sie Widerstand leisten, Mut machen und helfen.

Im Jahr 2002 versuchte der Siemens-Konzern in seiner Münchner Filiale, über 2500 Angestellte aus dem Telekommunikationsbereich zu entlassen. Die meisten Betroffenen waren fast 50 Jahre alt. Widerstand war von ihnen scheinbar nicht zu erwarten. Doch die Siemens-Verantwortlichen sollten sich täuschen: Nach jahrelangen sozialen und juristischen Ausein-andersetzungen mit dem Konzern willigte Inken Wanzek, eine der Betroffenen, zwar in einen Vergleich ein, aber zur Ruhe hat sie sich noch lange nicht gesetzt. Jetzt hat sie ihre Erfahrungen im betrieblichen Widerstand in einem Roman verarbeitet, der unter dem Titel »Der Widerspruch des Gerry Gollmann … und anderer, die den Mut fanden, nicht aufzugeben«, erschien. Am Montagabend stellte sie ihn auf Einladung des Arbeitskreises »Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West« in Berlin vor.

Weiter geht’s hier zum Artikel im Neuen Deutschland.

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