Pensionisten klagen Siemens erneut
Geschrieben von michimueller am 26. Januar 2012
2012 bringt zehn Prozent Pensionskürzung für Alt-Siemensianer. Nachdem die Ersten mit ihrer Klage auf Nachschuss abgeblitzt sind, gehen 120 weitere Exmanager vor Gericht.
Das meldet diePresse.com.
Der Brief, der Anfang der Woche in die Postkästen vieler Siemens-Pensionisten flatterte, hatte es in sich: Um bis zu zehn Prozent wird ihre betriebliche Zusatzpension im heurigen Jahr niedriger ausfallen. Damit bekommt der seit Jahren tobende Streit zwischen Exmanagern und Siemens Österreich um die Höhe der betrieblichen Zusatzpensionen neuen Zündstoff. Nachdem die ersten 44 Alt-Siemensianer erst im Dezember mit ihrer Klage auf Ausgleichszahlungen beim Obersten Gerichtshof (OGH) abgeblitzt sind, nehmen nun die nächsten 120 früheren Führungskräfte einen Anlauf vor dem Arbeits- und Sozialgericht.
Die Firma sieht sich naturgemäß im Recht, wenn auch die Begründung etwas merkwürdig anmutet:
Jens Winter, Rechtsanwalt beim Siemens-Verteidiger CMS Reich-Rohrwig Hainz, sieht dem neuerlichen Anlauf gelassen entgegen: „Es stimmt, dass ein Druckfehler in der Broschüre war.” Die Ankläger könnten sich aber nicht an eine einzelne Passage klammern, und „80 andere” außer Acht lassen.
So ein Pech aber auch, dass gerade bei den Zusagen sich so bedauerliche Druckfehler einschleichen.
Den ganzen Artikel gibt’s hier.