Siemens MitarbeiterInnen-Blog

Betriebsrat CMT

Archiv für Februar 2012

“Der Auftragsmord” (Karikatur)

Geschrieben von michimueller - 29. Februar 2012

Bei manchen Karikaturen bleibt einem das Lachen im Hals stecken.

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Jobkahlschlag bei Nokia Siemens fällt noch drastischer aus

Geschrieben von michimueller - 29. Februar 2012

Barcelona (Reuters) – Der Stellenabbau beim Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) nimmt immer größere Ausmaße an.

Die Gemeinschaftstochter von Siemens und Nokia legt die Axt an weitere 3500 Arbeitsplätze, wie Vorstandschef Rajeev Suri am Mittwoch auf der Mobilfunk-Messe in Barcelona sagte. Die Zahl addiere sich zur bereits geplanten Streichung von 17.000 Jobs. Sein Haus steige aus einem Service-Geschäft in Lateinamerika aus, sagte er zu Begründung. Damit kippt NSN nun 20.500 seiner weltweit noch 74.000 Stellen.

In Deutschland fältt nach den bisherigen Sanierungsplänen mit knapp 3000 Arbeitsplätzen ein Drittel aller NSN-Stellen weg. Der Münchner Zentralstandort soll dichtgemacht werden. Die Belegschaft wehrt sich gegen den Sparkurs, der Betriebsrat fordert den Rauswurf von Vorstandschef Suri.

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Zu finden auf Reuters Deutschland.

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Büro der Zukunft ohne Microsoft-Office?

Geschrieben von michimueller - 29. Februar 2012

Eine interessante These über die Zukunft der Bürowelt stellt Thomas Vasek im profil 9/12 vom 27.02. auf. Er prophezeit die Ablöse von MS-Office.

Hier ist der ganze Artikel.Bürowelt der Zukunft

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Pfeifkonzert vor der Siemens-Zentrale: NSN-Mitarbeiter protestieren

Geschrieben von michimueller - 28. Februar 2012

Tausende Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks (NSN) haben mit Trillerpfeifen vor der Siemens-Zentrale gegen die Schließung von 30 Standorten des Netzwerkausrüsters in Deutschland protestiert. Auf Transparenten und Pappschildern forderten sie am Dienstag in München den Konzern erneut auf, Verantwortung für das Gemeinschaftsunternehmen mit dem finnischen Konzern zu übernehmen. Ende Januar hatte NSN angekündigt, bundesweit 2900 von 9.100 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen. München mit 3600 Beschäftigten ist davon am stärksten getroffen./dwi/DP/kja

ISIN DE0007236101 FI0009000681

AXC0175 2012-02-28/13:57

© 2012 dpa-AFX

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NSN-Chef Suri: 2 Anbieter werden wegfallen

Geschrieben von michimueller - 28. Februar 2012

Rajeev Suri, CEO bei Nokia Siemens Networks (NSN), sieht eine gewaltige Konsolidierung der Telekommunikationsbranche aufkommen. “Langfristig werden weltweit nur drei Netzausrüster überleben”, sagte der Manager auf dem Mobile World Congress in Barcelona. “Zwei Anbieter werden wegfallen. Wir werden überleben.” Heute gibt es fünf große Anbieter, zu denen Frankreichs Alcatel Lucent und Ericsson aus Schweden zählen, wie auch die chinesischen Konkurrenten Huawei und ZTE.

Wie Alcatel-Lucent wird NSN zwischen Marktführer Ericsson und der Günstigkonkurrenz aus China zerrieben. Schulterschlüsse, wie die Zusammenlegung der Netzsparten von Nokia und Siemens, aus der NSN entstand, werde es nicht mehr geben. “Die Verlierer werden sich auf Nischen konzentrieren und sich aus dem breiten Mobilfunkmarkt verabschieden”, sagte Suri.

Hm, macht NSN es gerade anders?? Natürlich, meint zumindest der NSN-Chef Suri:

Seinen Trumpf sieht er darin, dass NSN bereits drastische Maßnahmen ergriffen hat. NSN zieht sich aus dem Festnetz zurück und konzentriert sich auf lukrative mobile Breitbandnetze. “Wir setzen auf Innovation und den Kostenabbau. Andere werden folgen und ihre Strategie ebenfalls verengen. Wir waren nur schneller.”

Den gesamten Artikel findet ihr auf ChannelPartner.de.

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Wettrüsten bei Handyfeatures

Geschrieben von Kurt - 27. Februar 2012

Auf der Handymesse Mobile World Congress in Barcelona übertrumpfen einander die Hersteller derzeit mit ihren neuesten Geräten, die dem Nutzer immer mehr Leistung bieten sollen. Neben Vierkernprozessoren liegen auch schärfere Displays und schnellere und bessere Kameras im Trend.

Die derzeit höchste Messlatte in Sachen Handykamera legte Nokia am Montag mit der Vorstellung seines neuen Symbian-Handys Nokia 808 PureView: 41 Megapixel Auflösung ermöglicht das Gerät laut Herstellerangaben und soll damit schärfere und detailreichere Bilder als so manche handelsübliche Digitalkamera und die Aufzeichnung von Full-HD-Videos (1.080p) ermöglichen.

Weiter zum ganzen Artikel im ORF >>

Hier noch die technischen Grundlagen für die Nokia Kamera

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Siemens verhandelt mit Athen über Schuldendeal

Geschrieben von michimueller - 27. Februar 2012

Siemens schmierte jahrelang griechische Beamte. So förderte der deutsche Konzern das korrupte System, das den Staat in den Abgrund zu reißen droht. Jetzt soll alles besser werden: Das Unternehmen könnte Griechenland Schulden erlassen – und Siemens’ eigenes “FBI” im Land einsetzen.

Die griechische Regierung und Siemens stehen kurz vor einem Vergleich, der sowohl Schadenersatz-Leistungen des Industriekonzerns für dessen frühere Schmiergeld-Delikte in Athen wie auch gemeinsame neue Vorhaben im Wert von insgesamt 170 Millionen Euro enthält. Hinzu könnte eine Aufbauhilfe von Siemens-Experten für saubere Geschäfte in Griechenland kommen, für eine Abkehr vom alten System aus Korruption, Selbstbedienung und Pfründenwirtschaft.

Weitere Details in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

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“Abfertigung neu” nur halb so hoch wie versprochen

Geschrieben von michimueller - 27. Februar 2012

Im Jahr 2003, als in Österreich ein neues Abfertigungssystem für alle Arbeitnehmer eingeführt wurde, war der Glaube an einen anhaltenden Boom von Börsen und Anleihemärkten noch intakt: Sechs Prozent Ertrag pro Jahr hielten die Experten für realistisch und legten sie als Messlatte für die damals neu gegründeten Abfertigungskassen an.

Ein Jahrzehnt später sieht die Bilanz traurig aus: Nicht einmal die Hälfte der geplanten Renditen wurden erzielt.

Für die Arbeitnehmer heißt das: Sie werden niemals jene Abfertigungshöhen erreichen, die im alten System ausbezahlt wurden. Bis zu einem Jahresgehalt an Abfertigung waren früher erzielbar. Diese Höhe würde mit der Abfertigung neu nur dann erreicht, wenn ein Betrieb für einen Arbeitnehmer 40 Jahre lang in eine Kasse einzahlt, die jährlich durchschnittlich sechs Prozent Ertrag erwirtschaftet.

Nun, geahnt haben wir es ohnehin, jetzt haben wir es auch schriftlich. Unter den jetzigen Bedingungen ist die “Abfertigung NEU” nicht mal halb so gut wie versprochen. Die SIEMENS-Kassa schneidet eindeutig am schlechtesten ab:

Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen sind also dringendst notwendig!

Wer jetzt noch nicht genug hat, kann noch mehr Informationen im KURIER nachlesen.

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Atos setzt auf Österreich als Drehscheibe

Geschrieben von michimueller - 27. Februar 2012

Der französische IT-Dienstleister Atos setzt nach der Übernahme der Siemens IT Solutions and Services (SIS) weiterhin auf Wien als Drehscheibe nach Zentral- und Osteuropa. Ex-SIS-Chef Hanns-Thomas Kopf steuert als neuer Atos-Chef für Österreich sowie Zentral- und Osteuropa nun von Wien aus 23 Länder: “Wir haben auch noch Russland und Polen dazubekommen”, erzählt Kopf dem KURIER. Zuvor wurden die Osteuropa-Agenden bei den Franzosen von Deutschland aus gelenkt. Dass Siemens Österreich bereits stark nach Osteuropa expandiert hatte, kam dem Standort zugute.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Atos Österreich und Osteuropa den Umsatz um knapp zehn Prozent auf 311 Mio. Euro steigern. In Österreich gab es laut Kopf nur ein kleines Plus, das größte Wachstum werde derzeit in der Türkei, Russland und Polen erzielt.
Für heuer ist der Atos-Chef gedämpft optimistisch.

Aktuell beschäftigt Atos knapp 1800 Mitarbeiter in Österreich und 5300 in der ganzen Gruppe. Wie viele in der Branche sucht Kopf derzeit vergeblich nach SAP-Beratern oder Systemadministratoren. “Wir haben aktuell 100 offene Stellen im Technik-Bereich.”

Dass Atos gleichzeitig noch immer einen Sozialplan laufen hat, verschwieg Hr. Kopf im Interview mit dem KURIER.

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Urlaubsvertretung für Online-Ich – Kreativagentur-Scherz stößt auf unerwartete Nachfrage

Geschrieben von michimueller - 26. Februar 2012

Wo sind die Zeiten, als man einfach auf Urlaub gehen konnte? Jetzt braucht – ganz offensichtlich – schon meine virtuelle Existenz eine Vertretung….

Hamburg (pte002/25.02.2012/06:05) – Die Kreativagentur Kolle Rebbe http://www.kolle-rebbe.de hat mit dem Konzept des Social Sitters http://socialsitter.net einen Nerv getroffen. Die als Scherz gedachte App, die einen kostenlosen Ersatz-Account-Betreuer für abwesende oder verhinderte Social-Media-Junkies verspricht, erfreut sich großer Beliebtheit. “Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es einmal wirklich so weit kommen wird. Wir wollten die ersten sein, die die Idee aufgreifen. Es haben sich schon sehr viele Interessenten beworben, bislang mehr potenzielle Vertreter als Vertretene”, heißt es auf Nachfrage von pressetext bei Kolle Rebbe. Dass tatsächlich Facebook-Accounts von freiwilligen Vertretern bedient werden, ist unwahrscheinlich.

Innovatives Konzept

Die Jux-Erfindung der Kreativagentur soll das Verweisen eines Social-Media-Profils im Falle von Abwesenheit oder Unpässlichkeit verhindern. Theoretisch können Nutzer von Social Sitter unter mehreren Kandidatinnen und Kandidaten den passenden Stellvertreter auswählen, für einen einzelnen Tag oder gleich mehrere Wochen. Eine Umsetzung in die Realität ist trotz des großen Interesses aus mehreren Gründen schwierig. Das Abtreten der Zugangsdaten an Unbekannte stellt eine erste Hürde dar. Die Geschäftsbedingungen von Facebook bestehen zudem auf die Möglichkeit, einer Person eindeutig ein Profil zuordnen zu können.

Selbst rechtliche Probleme sind bei Missbrauch nicht auszuschließen. Als Werbegag funktioniert das Konzept auf jeden Fall, Potenzial gibt es aber auch in der Realität. “Für Verantwortliche in Unternehmen kann ein solcher Ansatz interessant sein, da eine tägliche Betreuung der sozialen Medien für sie Pflicht ist. Bei Abwesenheit entsteht schnell der Eindruck, dass sich keiner um die Anliegen der Kunden kümmert. Die Vertretung müssten aber bezahlte externe Profis übernehmen”, erklärt Social-Media-Consultant Gregor Liebig http://www.SocialMediaAgency.de im Gespräch mit pressetext.

Mehr dazu auf pressetext.com.

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Treffen der Augsburger SPD mit OSRAM-BetriebsrätInnen

Geschrieben von michimueller - 26. Februar 2012

Am Aschermittwoch stehen die Zeichen traditionell auf Angriff. Im Fokus: der politische Gegner. Spitzen gab es zwar auch bei den Augsburger Sozialdemokraten, insgesamt waren es aber eher sachliche Vorträge, die den Mittwochabend in der Gaststätte der TSG Lechhausen dominierten. Neben Stefan Kiefer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, und dem Europaabgeordneten Wolfgang Kreissl-Dörfler kamen auch Betriebsräte dreier Augsburger Firmen zu Wort.

WilliSattler informierte über den drohenden Abbau von 420 Stellen bis 2014 in den Osramwerken in Augsburg und Schwabmünchen. „Bislang konnte oder wollte uns niemand erklären, wie die Zahl von 420 zustande gekommen ist.“ Auch den geplanten Börsengang von Osram sieht er skeptisch. „Wir gehören zu Siemens. Das Unternehmen hat 2010 mit seiner deutschen Belegschaft einen unbefristeten Beschäftigungspakt geschlossen. Es darf auch kein Standort geschlossen werden. Das wollen wir für Osram auch.“ Wenn Osram erst an der Börse sei, könne Siemens dies nicht mehr durchsetzen, glaubt er. Außerdem wolle er einen „Teil vom Kuchen LED-Produktion“ abhaben, einem Zukunftsmarkt.

Weitere Informationen dazu in der Ausgburger Allgemeine.

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Physikalisches Experiment zum Entspannen

Geschrieben von michimueller - 24. Februar 2012

Allen, die Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag suchen und an physikalischen Experimenten interessiert sind, sei die Beobachtung folgender Versuchsanordnung empfohlen. Der Standard Online nennt es “das langweiligste Experiment der Welt”: 

Das vermutlich langweiligste Experiment der Welt wird seit 1927 an der University of Queensland in Brisbane (Australien) durchgeführt. Der Physiker Thomas Parnell füllte damals heißes Pech in einen geschlossenen Trichter und wollte damit zeigen, dass die Substanz auch bei Zimmertemperatur viskos ist. Als Parnell den Deckel nach drei Jahren öffnete, erlebte er aber eine Enttäuschung, denn geschehen war bis dahin noch gar nichts. Erst nach weiteren acht Jahren löste sich der erste Tropfen.

Mittlerweile sind acht Tropfen der superzähen Flüssigkeit aus dem Trichter gefallen – allesamt völlig unbeobachtet. Zwar hat das “Pitch Drop Experiment” (Pechtropfenexperiment) mittlerweile eine eigene Webcam und kann rund um die Uhr im Internet beobachtet werden, doch auch der bisher letzte Tropfen im Jahr 2000 blieb ungesehen, weil es just zu diesem Zeitpunkt Probleme mit der Kamera gab.

Ein bisschen Geduld braucht man allerdings:

Wer bisher Pech beim Pechbeobachten gehabt hat, kann auf 2013 hoffen. John Mainstone, der das Experiment derzeit betreut, rechnet, dass sich im kommenden Jahr der neunte Tropfen lösen wird. Und wer diesen wieder verpasst: Auch kein Problem – laut Mainstone ist noch für mindestens weitere hundert Jahre genug Pech im Trichter.

Link zum Artikel im Standard.

Link zum Pitch Drop Experiment der University of Queensland.

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Siemens-Chefin Brigitte Ederer gegen “Anfütterungsverbot”

Geschrieben von michimueller - 23. Februar 2012

Im Zuge des parlamentarischen U-Ausschusses ist auch vom sog. “Anfütterungsverbot” die Rede – von einer Regelung, die Geschenke an Politiker, Einladungen zu Jagden, etc verbietet. In Österreich gab es schon mal ein solches Verbot, das auf Druck aus der Wirtschaft wieder abgeschafft wurde. ORF Online nennt 3 Namen, die damals seitens der Wirtschaft Lobbying-Arbeit geleistet haben, dieses “Anfütterungsverbot” wieder abzuschaffen:

Gegen die verschärften Korruptionsbestimmungen hatte etwa der oberösterreichischen Raiffeisen-Chef Ludwig Scharfinger mobil gemacht, ebenso wie Siemens-Chefin Brigitte Ederer oder Helga Rabl-Stadl von den Salzburger Festspielen. Der damalige Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Markus Beyrer, wandte sich sogar gegen die Wortwahl des “Anfütterns”: Der Begriff suggeriere, so Beyrer, dass Normales nicht in Ordnung sei.

Den Artikel nach dem Bericht des Ö1-Mittagsjournals finden Interessierte hier!

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Atos hat 2011 gut verdient – Umsatz profitiert von SIS-Übernahme

Geschrieben von michimueller - 23. Februar 2012

Atos konnte im Geschäftsjahr 2011 das Nettoergebnis deutlich steigern. Beim Umsatz verbuchte der französische IT-Dienstleister durch die Übernahme der Siemens-Sparte „Siemens IT-Solutions and Services“(SIS) deutliche Zuwächse.

Das meldet u. a. it-times.de.

Die Umsatzerlöse von Atos S.A. (WKN: 877757) legten gegenüber 2010 um 35,7 Prozent auf 6,81 Mrd. Euro zu. Dieser Wert enthält den Umsatzbeitrag der vergangenes Jahr übernommenen SIS für das zweite Halbjahr 2011. Organisch verbesserten sich die Erlöse gegenüber 2010 um 0,3 Prozent. Deutschland wird mit einem Umsatzbeitrag von 1,1 Mrd. Euro nur noch von Großbritannien übertroffen, wo Atos Umsatzerlöse von knapp 1,2 Mrd. Euro erzielte. Auf dem französischen Heimatmarkt lag der Atos-Umsatz mit 991 Mio. Euro knapp unter der Milliardenschwelle.

Mit 182 Mio. Euro lag das Nettoergebnis von Atos S.A. deutlich über dem Vorjahreswert von 116 Mio. Euro. Das operative Ergebnis gab Atos mit 422,4 Mio. Euro an nach 337,4 Mio. Euro im Vorjahr. Der Free Cash-Flow steigerte sich gegenüber 2010 um 36 Prozent und erreichte einen Wert von 194 Mio. Euro. Der Atos-Vorstand wird der Hauptversammlung des Unternehmens eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorschlagen.

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Siemens kauft wieder eine Software-Firma

Geschrieben von michimueller - 23. Februar 2012

Mit der Übernahme des Comos-Anbieters innotec do Brasil (São Paulo, Brasilien) baut die Siemens-Division Industry Automation ihre Position im Markt für Industrie-Software auf dem Gebiet der Prozessautomatisierung weiter aus. Innotec do Brasil bietet Comos-Softwarelösungen für ganzheitliches Anlagenmanagement an. Der Fokus liegt auf den Industrien Öl und Gas, Energie, Chemie und Papier in Brasilien. 

Das meldet u.a. Chemietechnik.online.

Das Unternehmen soll der Business Unit Industrial Automation Systems zugeordnet werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.

Innotec do Brasil wurde 2001 gegründet und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter mit Know-how in ganzheitlichem Management von Industrieanlagen. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren anerkannter Partner und Anbieter von Comos-Softwarelösungen und Services für Anlagenbauer und -planer in der brasilianischen Prozessindustrie. Zu seinen Kunden zählt mit Petrobras einer der größten Energiekonzerne der Welt.

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