NSN-Mitarbeiter starr vor Schock und Kälte
Geschrieben von michimueller - 2. Februar 2012
Die Frankfurter Rundschau zitiert Siemens-Finanzchef Joe Kaeser, der zwischen den Zeilen auch ein Scheitern des Joint Ventures NSN nach 2013 nicht ausschließt:
Siemens und Nokia haben sich lediglich bis 2013 vertraglich gebunden. Was danach kommt, weiß niemand. Dass NSN je eine florierende Firma wird, daran glaubt Siemens-Finanzchef Joe Kaeser kaum mehr. „Dieser Markt lässt wenig Spielraum für große Blüten“, sagte er und setzt auf den neuen Verwaltungsratschef Jesper Ovesen, der sich der Sanierung voll und ganz widmen soll. „Ein armer Mann“ sei der Däne angesichts der Aufgabe, sagte Kaeser. Siemens bietet den Betroffenen bevorzugten Zugriff auf offene Stellen im Kernkonzern an. Allerdings beschäftigt der Konzern in München nur noch 8000 Mitarbeiter, vor allem in der Zentralverwaltung.
Abseits davon, vor der NSN-Zentrale in München Giesing lassen die protestierenden Mitarbeiter schnell den Mut sinken. Für eine Stunde war die Demonstration angesetzt, nach 45 Minuten löst sie sich auf. Die Beschäftigten gehen zurück an ihre Arbeitsplätze. Eiseskälte – überall.
Erinnerungen an das BenQ-Disaster rücken immer näher.
Den ganzen Artikel gibt es hier in der Frankfurter Rundschau.