München. Siemens hat derzeit nur selten guten Nachrichten zu verkünden. Konzernchef Peter Löscher, ein gebürtiger Kärntner, ist gerade in seine zweite Amtszeit gestartet – doch muss er jetzt auf vielen Baustellen wirbeln.
Einbrechende Aufträge, trübe Konjunkturaussichten, Jobkürzungen, ein dickes Sparprogramm oder das Schicksal der Lichttochter Osram – die Problemliste ist lang. Bei den Beschäftigten macht sich angesichts von Berichten über den Abbau von möglicherweise mehr als 10.000 Stellen Nervosität breit. In der Mitarbeiterzeitung versuchte Löscher jüngst zu beruhigen, ohne aber einen Stellenabbau auszuschließen.