Archiv für die Kategorie ‘BR-Info’
Geschrieben von lindasu - 3. April 2012
Das Frauennetzwerk Medien reagiert in einem offenen Brief in dieStandard.at auf der Artikel im Profil “Löhne – die Wahrheit über die Ungleichheit”.
Sie halten fest dass,
- 12 bis 18 Prozent Einkommensunterschied sind in Österreich – man kann es drehen und wenden, wie man will – nicht “ähnlich viel”, sondern eine zweistellige Differenz, die Frauen 14 Mal im Jahr zu spüren bekommen. Das bedeutet bei einem Durchschnittseinkommen von rund 2.000 Euro im Monat immerhin 4.200 Euro jedes Jahr weniger. Bei Ihren Einkommenskategorien, meine Herren, beträgt der Gender Gap im Jahr bereits den Wert eines Kleinwagens. Würden Sie, die Sie diese Differenz als “Mythos” bezeichnen, auf so viel Geld verzichten: nur auf Grund Ihres Geschlechts?
Weitere Artikeln und Reaktionen: SPÖ-Frauen, die Grünen, dieStandard.at
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Geschrieben von derHeizer - 15. Februar 2012
Start with a cage containing five monkeys. In the cage, hang a banana on a string and put stairs under it. Before long, a monkey will go to the stairs and start to climb towards the banana.
As soon as he touches the stairs, spray all of the monkeys with cold water. After a while, another monkey will make an attempt with the same response — all of the monkeys are sprayed with cold water. Keep this up for several days.
Turn off the cold water. If, later, another monkey tries to climb the stairs, the other monkeys will try to prevent it even though no water sprays them.
Now, remove one monkey from the cage and replace it with a new one. The new monkey sees the banana and wants to climb the stairs. To his horror, all of the other monkeys attack him. After another attempt and attack, he knows that if he tries to climb the stairs, he will be assaulted.
Next, remove another of the original five monkeys and replace it with a new one. The newcomer goes to the stairs and is attacked. The previous newcomer takes part in the punishment with enthusiasm.
Replace the third original monkey with a new one. The new one makes it to the stairs and is attacked as well. Two of the four monkeys that beat him have no idea why they were not permitted to climb the stairs, or why they are participating in the beating of the newest monkey.
After replacing the fourth and fifth original monkeys, all the monkeys which have been sprayed with cold water have been replaced. Nevertheless, no monkey ever again approaches the stairs.
Why not?
“Because that’s the way it’s always been done around here.”
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Geschrieben von derHeizer - 7. Februar 2012
”Eine Arbeit fürs ganze Leben ist langweilig. Es ist schön, zu wechseln und sich neuen Herausforderungen zu stellen”
… und das bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 31 Prozent!
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/432742_Monti-Fixer-Job-ist-langweilig.html
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Geschrieben von derHeizer - 3. Februar 2012
Skandal um Powerpoint: Gesundheitsministerium offensichtlich selbst betroffen.
Seit fast 10 Jahren bekannt und noch immer ohne Warnhinweise im Handel: Powerpoint verblödet!!!
Unglaublich aber wahr – mehr zum Thema:
http://derstandard.at/1512591?seite=3
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,630918,00.html
http://www.it-news-world.de/news_144/Netlife-Macht-PowerPoint-dumm.html
http://www.heise.de/tp/artikel/33/33214/1.html
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Geschrieben von michimueller - 31. Januar 2012
Es ist noch schlimmer als befürchtet. Nicht nur, dass tausende KollegInnen – hauptsächlich ex-SiemansianerInnen – ihren Arbeitsplatz verlieren, schließt NSN den überwiegenden Teil der Standorte in Deutschland. Auch den größten, nämlich München.
Die Zeitungskommentare sehen diese Ankündigung unisono als Bankrotterklärung des Managements.
“Restrukturierung von NSN – nächste Schritte in Deutschland”, lautete die Betreffzeile, die tausende Mitarbeiter des Unternehmens Nokia Siemens Networks (NSN) in München, Hamburg, Berlin und anderen Standorten des Unternehmens am Dienstag erstarren ließ: 2900 Arbeitsplätze will NSN streichen und fast alle deutschen Standorte schließen. Am schlimmsten trifft es die Zentrale in München mit 3600 Mitarbeitern, die ihre Jobs verlieren oder umziehen müssen. “Wir sind alle geschockt”, sagte Michael Leppek von der IG Metall München.
Die Nachricht von der Standortschließung hat die schlimmsten Befürchtungen der Mitarbeiter in München übertroffen. “Brutaler geht es nicht”, sagte Leppek. Auch die Art der Kommunikation sorgte für Entsetzen im Unternehmen. “Das ist einfach unglaublich”, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Georg Nassauer, der das Drama am Dienstag in Berlin verfolgen musste. Erst am Nachmittag, dreieinhalb Stunden nach der Mail, sollten die Mitarbeiter in München in einer Betriebsversammlung persönlich informiert werden. “Die Menschen so vor den Kopf zu stoßen und dann stundenlang allein zu lassen – das geht gar nicht”, schimpfte Leppek.
Weiterlesen in der Computerwoche.de.
Fassungslosigkeit über Standortschließung bei Nokia Siemens Networks
München (dapd). Unruhig und angespannt warten die Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks (NSN) am Dienstagnachmittag auf die Busse, die sie zur Mitarbeiterversammlung bringen sollen. In einer wenige Autominuten entfernten Veranstaltungs- und Konzerthalle sollen sie Details über die Pläne zur Schließung des Münchener NSN-Hauptsitzes erfahren. Die Nachricht hatte sie am Mittag wie aus heiterem Himmel getroffen, es dominieren Verärgerung und Zukunftsangst.
“Ich habe per Mail heute Mittag von der Werkschließung gehört. Es war schon ziemlich krass, es auf diese Art zu erfahren”, sagt Joachim Ziegler. Der 61-Jährige arbeitet bei NSN als Ingenieur im Bereich Forschung und Entwicklung. “Falls ich heute gekündigt werde, weiß ich erst einmal nicht, wie es weitergehen soll”, fügt er hinzu, bevor er in einen der Reisebusse steigt.
Weitere Infos über die MitarbeiterInnenveranstaltung heute Nachmittag gibt es auf financial.de.
Nokia Siemens streicht fast 3000 Jobs in Deutschland
Am Dienstag zur Mittagszeit erreichte die E-Mail die Mitarbeiter des krisengeschüttelten Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN). Bis Ende des Jahres müssen 2900 Mitarbeiter in Deutschland gehen, teilte das Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Nokia mit. Das ist ein Drittel der Belegschaft hierzulande.
Der größte Standort ist München mit 3600 Beschäftigten. Sie verlieren ihren Job oder müssen umziehen. In Berlin arbeiten derzeit rund 1300 Menschen bei NSN. Der Standort sei von den Stellenstreichungen nicht direkt betroffen, heißt es bei der Berliner IG Metall. „Das beruhigt uns einerseits, andererseits wissen wir nicht, inwieweit NSN den Kahlschlag fortsetzt“, sagte eine Gewerkschaftsvertreterin dem Tagesspiegel.
Weitere Infos auf tagesspiegel.de.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt schlicht: Perspektivlos. Und schreibt weiter:
Für den chronisch defizitären Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) kommt es noch schlimmer. Der Radikalumbau in Deutschland bedeutet das Aus für den mit Abstand größten Standort München mit seinen 3600 Mitarbeitern.
Dabei dürfte das wahre Ausmaß über den nun angekündigten Abbau von 2900 Beschäftigten hinausgehen. Zusätzlich stehen Hunderte von Arbeitsplätzen zur Disposition, die sich in noch zu veräußernden Geschäftsbereichen befinden. Zudem könnte die Streichliste wegen des geplanten Umzuges von 1600 Mitarbeitern de facto länger ausfallen.
Auch wenn NSN es bestreitet, sind solche Umzugsaktionen stets auch ein probates Mittel, sich von noch mehr Mitarbeitern zu trennen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Einschnitte von Manroland, Osram und NSN sind strukturell, weniger konjunkturell bedingt. Das ändert nichts am Umstand, dass viele tausend Menschen zu Beginn des Jahres 2012 ihre Perspektive verloren haben. Dabei ist noch ungewiss, dass sich die für NSN mit dem Kahlschlag tatsächlich verbessert.
Fast zynisch wirkt die Aussage des NSN-Deutschland-Chefs, die die Süddeutsche zeitung zitiert:
“Uns ist bewusst, dass dies eine erhebliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl ist und wir möchten diese mit Respekt und unter Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen umsetzen”, sagte NSN-Deutschland-Chef Hermann Rodler. “Wir müssen in Deutschland diesen schwierigen Schritt machen, um sicherzustellen, dass Nokia Siemens Networks ein wirtschaftlich nachhaltiges Unternehmen ist.”
Was ist da bitte “wirtschaftlich nachhaltig”?
In Österreich ist man noch beim Planen oder wartet auf Anweisung aus Finnland, wie eine interne Mail an die KollegInnen bei der NSN Österreich zeigt. Ein Auszug daraus:
Die Diskussionen bezüglich der Implementierung der Transformation in Österreich sind zum derzeitigen Stand noch nicht abgeschlossen und eine Vielzahl an Details noch nicht abgestimmt. Wir arbeiten an den Maßnahmen mit höchster Priorität in Österreich und werden euch so schnell wie möglich über weitere Entscheidungen in den kommenden Wochen informieren.
Unsere NSN-KollegInnen haben jedenfalls unsere volle Solidarität und Unterstützung!
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Geschrieben von michimueller - 17. Januar 2012
Im Moment scheint halb Europa auf der Suche nach verlorenen “A”s zu sein. Da ist es vielleicht interessant, wie der eigene Arbeitgeber von den Ratingagenturen bewertet wird.
Siemens wird seit 1995 von Moody’s Investors Service und Standard and Poor’s bewertet; die Ratings werden regelmäßig aktualisiert.
Die aktuelle Bewertung von Siemens:
| Rating-Agentur |
langfristig |
kurzfristig |
Ausblick |
Letzte Aktualisier. |
| Moody’s Investors Service |
A1 |
P-1 |
positiv |
Sep 2011 |
| Standard & Poor’s |
A+ |
A-1+ |
positiv |
Apr 2011 |
Die Entwicklung des Siemens-Ratings und auch eine Übersicht über die Bewertungsstufen findet sich auf der Siemens-Homepage.
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Geschrieben von michimueller - 9. Januar 2012
Die Arbeiterkammer veröffentlicht auf ihrer Homepage eine Übersicht über die im Jahr 2012 geltenden Sozialversicherungswerte (Höchstbemessungsgrundlage, Pflegegeld, Geringfügigkeitsgrenze, etc).
Die Sozialversicherungswerte 2012
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Geschrieben von hmh - 21. Dezember 2011

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Geschrieben von michimueller - 21. Dezember 2011

wünscht allen LeserInnen unseres Blogs
der Betriebsrat CMT
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Geschrieben von hmh - 5. Dezember 2011
Ein sehr interessanter Artikel über unsere Demokratie
Wie die krisenbedingte Diktatur des Sachzwangs die Illusion von Freiheit und Selbstbestimmung im Kapitalismus zerstört
Wie viel Demokratie können wir uns in Krisenzeiten noch leisten? In Spanien konnte immerhin noch das übliche Prozedere bei der Wahl einer neuen Regierung beibehalten werden, als der konservative Oppositionsführer Mariano Rajoy sich in einer waschechten Wahl gegen den sozialdemokratischen Amtsinhaber Jose Luis Rodriguez Zapatero durchsetzen konnte. In Südeuropa weist diese Art des Regierungswechsels per Urnengang aber inzwischen Seltenheitswert auf.
und:
Die Regierungschefs Italiens und Griechenlands sind aufgrund zunehmenden Drucks der viel beschworenen “Märkte” und ihrer europäischen “Partner” zurückgetreten worden. Dem italienischen Premier Berlusconi und seinem griechischen Amtskollegen Papandreou wurden Zögerlichkeiten bei der Umsetzung von Sparmaßnahmen zum Verhängnis, die zumindest in der deutschen Öffentlichkeit als ein knallharter, aber alternativloser Weg aus der Schuldenkrise gelten.
Während der Milliardär und Medienmogul Berlusconi nicht schnell genug umfassende Sparprogramme umsetzte und angesichts rasant ansteigender Zinsen Italiens das Handtuch werfen musste, stolperte Papandreou über den verzweifelten Versuch, die drakonischen Austeritätsmaßnahmen in Griechenland durch ein Referendum legitimieren zu lassen. Einbrechende Aktienkurse und wütende Proteste aus Brüssel, Berlin und Paris trieben dem griechischen Premier die demokratischen Flausen aus – und aus dem Amt.
Zum Artikel auf heise geht’s hier.
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Geschrieben von Kurt - 18. Oktober 2011
Bis zu 5,3 Prozent für untere Beschäftigtengruppen
Gewerkschaften und Arbeitgeber konnten sich in den Morgenstunden des 18. Oktober auf einen neuen Kollektivvertrag für die etwa 165.000 Beschäftigten der Metallindustrie, Bergwerke, Gas und Wärme einigen. Die Löhne und Gehälter steigen durchschnittlich um 4,2 Prozent (von 4,4 Prozent für die unteren Beschäftigtengruppen bis zu 3,8 Prozent für die oberen). Durch einen Mindestbetrag von 80 Euro steigen die Löhne und Gehälter der unteren Beschäftigtengruppen um bis zu 5,3 Prozent.
Anrechnung von Karenzzeiten verbessert
Eine Verbesserung konnte auch für die Anrechnung von Karenzzeiten erreicht werden. Wurden bislang 10 Monate für ein Kind für Vorrückungen angerechnet, so sind es ab 1.11.2011 16 Monate für jedes Kind. Dies bedeutet eine wichtge Verbesserung, insbesondere für die in der Metallindiustrie beschäftigten Frauen und ist ein wichtiger Beitrag zum Schließen der Einkommenslücke.
Großartige Unterstützung der Beschäftigten
“Ohne die großartige Untertsützung der Beschäftigten in den vergangenen Wochen wäre dieser schöne Erfolg und sehr gute Abschluss, insbesondere für niedrige Einkommen, nicht möglich gewesen. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank”, so die Chefverhandler von Pro-GE und GPA-djp, Rainer Wimmer und Karl Proyer.
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Geschrieben von michimueller - 18. August 2011
meldet die IT-Times in ihrem Artikel und
Das Joint Venture der finnischen Nokia Oyi und der deutschen Siemens AG, Nokia Siemens Networks (NSN), braucht frisches Eigenkapital. Das Unternehmen soll umgebaut werden.
Den ganzen Artikel gibt es hier.
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Geschrieben von lindasu - 14. Juli 2011
Belvederegasse zitierte eine Stellungsnahme des CMT-Betriebsrates zu Aussage von Brigitte Ederer im Standard am 05.07.2011 (siehe auch unser Blog):
So Recht Frau Ederer vielleicht mit manchen Aussagen zum österreichischen Bildungssystem und Defiziten bei der Integration mancher MigrantInnen auch haben mag, so provokant mögen ihre Aussagen zu Frühpensionierungen und drohendem Arbeitskräftemangel für viele (ehemalige) KollegInnen wirken.
-
War nicht Frau Ederer an der Spitze des größten Unternehmens der Elektroindustrie, als dieses viele Hunderte IT-Spezialisten auf die Straße setzte oder in den Vorruhestand drängte? War es nicht in ihrer Ära, als Siemens Österreich die Ausbildungsplätze für Lehrlinge immer weiter reduzierte, bis wir heute auf einem Wert angekommen sind, für den wir uns eigentlich genieren sollten?
Die ganze Stellungnahme könnt ihr bei Belvederegasse lesen.
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Geschrieben von derHeizer - 9. Juni 2011
so schaut’s aus – deshalb müssen wir alle sparen und vor 65 in Pension zu gehen ist nicht nur asozial, sondern obszön!
… während der Anteil der Unternehmenssteuern am Gesamteinkommen in den 1950er Jahren noch bei etwa einem Drittel lag, betrug er 2009 nur mehr 6,6 Prozent …
Link zum Artikel
geht’s der Wirtschaft gut, geht’s den Menschen gut;-))
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Geschrieben von derHeizer - 7. Juni 2011
“Kapitalismus ist der außergewöhnliche Glaube, dass die widerwärtigsten Männer aufgrund der widerwärtigsten Motive irgendwie für den Nutzen aller arbeiten.”
John Maynard Keynes
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