Archiv für die Kategorie ‘GewerkschaftsInfo’
Geschrieben von michimueller - 21. Mai 2012
Am neunten und zehnten Mai trafen sich die europäischen Siemens-Betriebsräte, das Siemens Europe Committee (SEC), in Nürnberg. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl eines neuen Vorsitzenden – gewählt wurde Harald Kern.
Weitere Infos dazu bei der IG Metall.
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Geschrieben von michimueller - 4. Mai 2012
In Deutschland demonstrieren hunderte Siemens-KollegInnen für einen besseren Tarifvertrag (entspricht unserem Kollektivvertrag). Auch PSE-KollegInnen (aus Hamburg) sind wieder auf der Straße!
In Hamburg schließlich stießen MitarbeiterInnen von Siemens, aber auch von SEN, NSN, Atos und PSE im Sternmarsch zur zentralen Warnstreikaktion der Verwaltungsstelle, die insgesamt über 4.000 Beschäftigte versammelte.
Weitere Infos dazu auf der Homepage der IG Metall.
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Geschrieben von michimueller - 31. März 2012
Bereits in der 2. Verhandlungsrunde wurde in den KV-Verhandlungen für die Elektro-Industrie am 30.03. ein Abschluss erzielt. Die IST-Gehälter steigen zwischen 3,8 und 4,5 %.
Die Detailergebniss findet ihr in beiliegendem Info-Blatt der GPA-djp.
KV_Newsletter_eei_abschluss
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Geschrieben von michimueller - 19. März 2012
Am vergangenen Freitag starteten die KV-Verhandlungen für die Elektro- und Elektronikindustrie in Österreich. Auch die Siemens AG Österreich gehört dem Fachverband der Elektroindustrie an.
Ziel der gemeinsamen Verhandlungen mit der Gewerkschaft PRO GE ist es, eine kräftige Gehaltserhöhung durchzusetzen.
So formulierte es die Gewerkschaft GPA-djp auf ihrer Homepage.
Und weiter:
Die Verhandlungsführer der Gewerkschaften, Karl Proyer (GPA-djp) und Rainer Wimmer (PRO-GE), haben darauf aufmerksam gemacht, dass das abgelaufene Jahr 2011 für die Branche sehr erfolgreich zu Ende gegangen ist. Die Umsätze konnten nach dem ausgezeichneten Jahr 2010 weiter erhöht werden, die Auftragslage ist zufrieden stellend, die Exporte boomen und es wurden sehr hohe Ausschüttungen an die Eigentümer geleistet. Die Beschäftigten erwarten sich daher zurecht, dass auch bei ihnen ein Teil der erwirtschafteten Erträge ankommt.
Am ersten Verhandlungstag übergaben die VertreterInnen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber einander ihre Forderungen. Details über die Forderungspakete findet ihr auf der Seite der GPA-djp.
Nächster Verhandlungstermin ist der 30.03.
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Geschrieben von derHeizer - 15. Februar 2012
Start with a cage containing five monkeys. In the cage, hang a banana on a string and put stairs under it. Before long, a monkey will go to the stairs and start to climb towards the banana.
As soon as he touches the stairs, spray all of the monkeys with cold water. After a while, another monkey will make an attempt with the same response — all of the monkeys are sprayed with cold water. Keep this up for several days.
Turn off the cold water. If, later, another monkey tries to climb the stairs, the other monkeys will try to prevent it even though no water sprays them.
Now, remove one monkey from the cage and replace it with a new one. The new monkey sees the banana and wants to climb the stairs. To his horror, all of the other monkeys attack him. After another attempt and attack, he knows that if he tries to climb the stairs, he will be assaulted.
Next, remove another of the original five monkeys and replace it with a new one. The newcomer goes to the stairs and is attacked. The previous newcomer takes part in the punishment with enthusiasm.
Replace the third original monkey with a new one. The new one makes it to the stairs and is attacked as well. Two of the four monkeys that beat him have no idea why they were not permitted to climb the stairs, or why they are participating in the beating of the newest monkey.
After replacing the fourth and fifth original monkeys, all the monkeys which have been sprayed with cold water have been replaced. Nevertheless, no monkey ever again approaches the stairs.
Why not?
“Because that’s the way it’s always been done around here.”
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Geschrieben von michimueller - 15. Februar 2012
Thyssen-Krupp hat erneut einen prominenten Manager von Siemens abgeworben. Der Forschungschef des Münchner Technologiekonzerns, Reinhold Achatz, wechselt nach Informationen der SZ nach Essen. Seit Wochen machen Spekulationen die Runde, die beiden Industriekonzerne könnten enger zusammenrücken. Beide Unternehmen dementieren aber einen Zusammenhang.
Das meldet die Süddeutsche Zeitung.
Ein weiterer prominenter Siemens-Manager wechselt nach Informationen der Süddeutschen Zeitung zum Thyssen-Krupp-Konzern: Reinhold Achatz, 57, bisher Leiter der gesamten Forschungsabteilung bei Siemens, geht in gleicher Funktion zum 1. April nach Essen. Die brisante Personalie wurde am Mittwoch bei Siemens intern verkündet.
Achatz arbeitete bisher direkt unter dem Siemens-Vorstand, zu seinem Bereich zählen 5800 Mitarbeiter. Er ist seit 2006 verantwortlich für die gesamten weltweiten Forschungsaktivitäten des Konzerns. Ein Siemens-Sprecher teilte der SZ dazu mit: “Dies ist eine rein persönliche Entscheidung von Herrn Achatz, der seine weitere berufliche Karriere außerhalb von Siemens verfolgen wird.”
Personalwechsel zwischen den beiden Dax-Unternehmen sind besonders heikel. Auch Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger, seit Januar 2011 im Amt, war von Siemens gekommen. Gerhard Cromme ist Vorsitzender des Aufsichtsrats beider Konzerne. Zuletzt gab es auch immer wieder Spekulationen, Siemens und Thyssen-Krupp könnten enger zusammenrücken und planten möglicherweise mittelfristig einen Zusammenschluss.
Beide Konzerne weisen die Gerüchte zurück. Auch die Personalie Achatz sei kein Indiz für ein Zusammenrücken.
Auch die Gründe, warum der oberste CT-Chef das Handtuch wirft, werden genannt:
Reinhold Achatz arbeitet bereits seit 1980 für Siemens, er heuerte als Software-Ingenieur an, war dann in verschiedenen Siemens-Bereichen tätig, erhielt sogar die Auszeichnung “Siemens Top Innovator” und ist Mitglied des deutschen Wissenschaftsrats. Seit Oktober 2006 ist er Forschungschef.
Der Bereich soll nun umgebaut werden. Der zuständige Siemens-Vorstand Klaus Helmrich will die Kompetenzen neu verteilen. Achatz würde damit an Einfluss verlieren. Auch deshalb soll er sich zu einem Wechsel zu Thyssen-Krupp entschieden haben.
Hier gehts zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung.
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Geschrieben von derHeizer - 7. Februar 2012
”Eine Arbeit fürs ganze Leben ist langweilig. Es ist schön, zu wechseln und sich neuen Herausforderungen zu stellen”
… und das bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 31 Prozent!
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/432742_Monti-Fixer-Job-ist-langweilig.html
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Geschrieben von michimueller - 4. Februar 2012
Unter diesem Titel berichtete die ARD-Sendung “Monitor” am 2. Februar über Werkverträge, mit denen Unternehmen dem wachsenden öffentlichen Druck auf die Leiharbeit auszuweichen versuchen. Die beteiligten Firmen, so “Monitor”, gleichen dem Who is who der deutschen Industrie: “Von B wie Bosch bis S wie Siemens.”
Als ausführliches Beispiel für diese verbreitete Ausweichtaktik schildert “Monitor” ein Nürnberger Logistikzentrum von Siemens. Betriebsräte, Betroffene und die Nürnberger IG Metall stellen die Praxis dar: Die Geschäftsleitung entzog sich der Übernahmeverpflichtung entsprechend der im Jahr 2009 abgeschlossenen Gesamtbetriebsvereinbarung (siehe Vereinbarung regelt Leiharbeit bei Siemens) durch Kündigung des Vertrags mit dem überlassenden Unternehmen.
Zeitnah wurde jedoch ein Werkvertrag mit dem Logistikunternehmen Simon Hegele geschlossen. Dieses lieh in der Folge bevorzugt die selben Betroffenen seinerseits erneut aus, um dann sie dann im Rahmen des Werksvertrags bei Siemens einzusetzen.
Sowohl Siemens als auch Simon Hegele wollten sich vor der Kamera nicht zu diesem zwielichtigen Manöver äußern. Dafür fasst ein Siemens-Betriebsrat in der Sendung zusammen, wie das neue Modell bei den betroffenen Leiharbeitnehmern ankommt: “Die Leute haben sich ein bisschen verar… gefühlt” – kein Wunder.
Hier sind der Link zum Bericht der IG Metall und zum ARD-Bericht der Sendung “Monitor”.
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Geschrieben von michimueller - 1. Februar 2012
Focus.de meldet:
Nokia-Siemens-Mitarbeiter protestieren gegen Jobabbau
Mehr als 2000 Mitarbeiter des Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN) haben am Mittwoch mit einem Pfeifkonzert gegen die geplante Schließung des größten deutschen Standortes in München protestiert.
„Was wir hier heute erleben müssen, das ist ein Alptraum“, sagte Michael Leppek von der IG Metall zu den Mitarbeitern, die trotz eisiger Kälte eine Stunde lang mit Transparenten vor ihren Büros ausharrten. Auch in Berlin, Düsseldorf und anderen Städten waren laut Gewerkschaft Proteste geplant.
Die IG Metall kündigte erbitterten Widerstand gegen die geplanten Schließungen an. „Das hier heute ist erst der Auftakt“, sagte Leppek. Schwere Vorwürfe richtete die Gewerkschaft an die Adresse des Siemens-Konzerns, der dem Schickal des Gemeinschaftsunternehmens mit Nokia tatenlos zusehe.
Proteststurm bei Nokia Siemens Networks
Bereits einen Tag nach der “Horrornachricht” (SZ) über die Abbaupläne bei Nokia Siemens Networks reagieren die Belegschaften mit Protestaktionen. Allein in München versammelten sich rund 2.000 Beschäftigte nach einer Betriebsversammlung, um ihre Wut und Empörung öffentlich zu zeigen. Auch in Berlin, Bruchsal und anderen Standorten gehen die Beschäftigten auf die Straße.
Rette sich wer kann?
Kurz vor zehn eröffnete Carsten Riedl, IG Metall-Vertrauenskörperleiter bei NSN, die Kundgebung in München. Die Beschäftigten waren nach der Betriebsversammlung fast geschlossen vor das Gebäude gezogen, wo bereits KollegInnen aus dem ebenfalls bedrohten Standort Augsburg warteten. Riedl zog einen Vergleich von NSN zum Unglücksschiff “Costa Concordia”: “Erst steuert der Kapitän einen gefährlichen Kurs, dann kommt es zum Schiffbruch, und als das Schiff schon kippt, rutscht der Kapitän ins Rettungsboot – lange bevor alle Menschen in Sicherheit sind.”
Siemens zurück ans Steuer
Der Betriebsratsvorsitzende Horst Schön warf Miteigner Siemens vor, dem gefährlichen Treiben des NSN-Managements seit der Ausgliederung jahrelang tatenlos zugesehen zu haben. Jetzt ist Siemens gefordert, wieder das Ruder zu übernehmen und seine ehemalige Kommunikationssparte auf Kurs zu bringen; die bisherige Führungscrew muss abgesetzt werden. Dazu wird es, so Schön, gemeinsamen Handelns aller Beschäftigten, Betriebsräte und der IG Metall bedürfen – der heutige Protest zeigt, dass sie dazu bereit sind.
Den “Pfeifenladen” absetzen
Michael Leppek, 2. Bevollmächtigter der Münchner IG Metall und Unternehmensbeauftragter für NSN, nannte die aktuelle Situation einen Alptraum und forderte eine Zukunftsperspektive für den Standort München und NSN insgesamt. Das Management unter Rajeev Suri nannte er ohne Umschweife einen “Pfeifenladen”, der abgesetzt werden muss. Statt dessen sieht auch er Siemens in der Pflicht und kündigte unter viel Beifall an, dies dem Management deutlich in Erinnerung zu rufen: “Das hier ist erst der Auftakt. Wir machen gemeinsam weiter, mit Aktionen bundesweit und wenn es sein muss auch bei Siemens auf dem Wittelsbacherplatz!”
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Geschrieben von michimueller - 23. Januar 2012
Demonstration vor der Siemens-Hauptversammlung
Die Hauptversammlung der Siemens AG wurde in den vergangenen Jahren häufig von Protestkundgebungen begleitet. Am 24. Januar 2012 werden die Aktionäre wieder demonstrierende Menschen vor der Münchner Olympia-Halle antreffen – und wie so oft handelt es sich um ehemalige Beschäftigte, deren berufliche Existenz nach der Ausgliederung bedroht ist.
NSN: Wirtschaftliche Talfahrt …
Diesmal werden es vor allem Beschäftigte von Nokia Siemens Networks sein, die Siemens’ Anteilseigner an die Verantwortung des Unternehmens für seine Beschäftigten erinnern. Außerdem haben sich KollegInnen der Siemens-Tochter Osram angekündigt, wo vor wenigen Tagen ebenfalls der Abbau von über 1.000 Arbeitsplätzen angekündigt wurde.
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Beschäftigte, Betriebsräte und IG Metall wehren sich dagegen, dass offenkundige Management-Fehler immer wieder auf Kosten der Belegschaft ausgebügelt werden. Die Hauptversammung der Siemens AG werden sie daher nutzen, um Management und Aktionäre ihres ehemaligen Arbeitgebers nachdrücklich ihre Mitverantwortung für NSN ins Gedächtnis zu rufen.
Die Kundgebung findet am 24. Januar ab 9 Uhr vor der Hauptversammlung der Siemens AG an der Olympia-Halle in München statt.
Weitere Infos auf der IG Metall-Homepage.
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Geschrieben von michimueller - 12. Januar 2012
APA meldet, dass es eine neue Verhandlungsführerin auf ArbeitnehmerInnen-Seite gibt, die die Verhandlungen für den Elektro-KV führen wird:
Wien (APA) – Mit Elisabeth Kubicek – Betriebsratsvorsitzende bei Nokia Siemens Networks Austria – ist erstmals eine Frau zur Vorsitzenden des Wirtschaftsbereiches Elektro- und Elektronikindustrie in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier geworden. Sie folgt hier Martin Krassnitzer nach, wie die Gewerkschaft am Mittwoch mitteilte. Kubicek ist auch Mitglied des Euro-Betriebsrates und stellvertretende Bundesfrauenvorsitzende der GPA-djp. Durch die Wahl von Kubicek werden einander bei den bevorstehenden Kollektivvertragsverhandlungen in der Elektro- und Elektronikindustrie mit Siemens-Chefin Brigitte Ederer und Kubicek als Verhandlungsführerin der Angestellten zwei Frauen gegenübersitzen, fügte die GPA-djp hinzu. (Schluss) rf/stf
APA0551 2012-01-11/18:04
111804 Jän 12
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Geschrieben von lindasu - 23. November 2011
Beim Bundesvorstand der GPA-djp am 23.11.2011 war Koll. Dierk HIRSCHEL, ver.di – Bereichsleiter Wirtschaftspolitik, Europa, Internationales als Referent zu Gast. Unter dem Titel “Europa am Scheideweg-Wege aus der Krise”. Zum Einstieg gabs einen Film, wo eine gewerkschaftliche Analyse der jetzigen Krise gezeigt wird. Ergänzt wurde der Film um weitere Fakten zu Griechenland:
- Sie arbeiten länger als in Deutschland
- Sie haben 22 Tage Urlaub im Jahr
- Reale Rentenantrittsalter ist in Griechenland 61,5
- Sie haben 8% Staatsbedienstete – in Skandinavien arbeitet jeder dritte für den Staat
- Rückgang der Lohnquoten: überall in Europa ist der Anteil der AN-Innen-Engelte an den BIPs zurückgegangen – in Spanien und Griechenland noch mehr.
Das Stichwortprotokoll von dem Referat findet ihr hier im Bildungsblog der GPA-djp.
Schaut euch unbedingt den Film zu Hause an (youTube) oder hier selbst runterladen – die Finanzkrise wird sehr kurz und verständlich erklärt.
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Geschrieben von lindasu - 13. November 2011
Klare Worte der GPA-djp in die Kompetenz:
Europa hat ein Problem. Ein von Hetzern angefachter und von psychopathischen Gewalttätern exekutierter Kampf der Kulturen ist zur Bedrohung unserer demokratischen Gesellschaft geworden. Wer da nichts hören, nichts sehen und nicht reden will, macht sich mitschuldig.
Die Freiheitliche Arbeitnehmer haben sich beim AK-Vorstand über diesen Artikel beschwert (“Parteipolitik”) und ein Ende der Zusammenarbeit zwischen die AK und die GPA-djp gefordert.
Antifaschismus ist nicht Parteipolitik sondern eine wichtige Aufgabe der Gewerkschaft. Punkt.
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Geschrieben von Kurt - 18. Oktober 2011
Bis zu 5,3 Prozent für untere Beschäftigtengruppen
Gewerkschaften und Arbeitgeber konnten sich in den Morgenstunden des 18. Oktober auf einen neuen Kollektivvertrag für die etwa 165.000 Beschäftigten der Metallindustrie, Bergwerke, Gas und Wärme einigen. Die Löhne und Gehälter steigen durchschnittlich um 4,2 Prozent (von 4,4 Prozent für die unteren Beschäftigtengruppen bis zu 3,8 Prozent für die oberen). Durch einen Mindestbetrag von 80 Euro steigen die Löhne und Gehälter der unteren Beschäftigtengruppen um bis zu 5,3 Prozent.
Anrechnung von Karenzzeiten verbessert
Eine Verbesserung konnte auch für die Anrechnung von Karenzzeiten erreicht werden. Wurden bislang 10 Monate für ein Kind für Vorrückungen angerechnet, so sind es ab 1.11.2011 16 Monate für jedes Kind. Dies bedeutet eine wichtge Verbesserung, insbesondere für die in der Metallindiustrie beschäftigten Frauen und ist ein wichtiger Beitrag zum Schließen der Einkommenslücke.
Großartige Unterstützung der Beschäftigten
“Ohne die großartige Untertsützung der Beschäftigten in den vergangenen Wochen wäre dieser schöne Erfolg und sehr gute Abschluss, insbesondere für niedrige Einkommen, nicht möglich gewesen. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank”, so die Chefverhandler von Pro-GE und GPA-djp, Rainer Wimmer und Karl Proyer.
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Veröffentlicht in BR-Info, GewerkschaftsInfo | 4 Kommentare »
Geschrieben von lindasu - 14. Oktober 2011
In mehr als 150 Unternehmen finden komplette Arbeitsniederlegungen statt.
orf.at berichtet über
den ersten echten Vollstreik in Österreich seit 25 Jahren. Zahlreiche Unternehmen sind von den Kampfmaßnahmen der Metallergewerkschaft betroffen. Über das Wochenende sei man bereit weiterzuverhandeln, so Gewerkschaftschef Wimmer. Sollte sich keine Einigung abzeichnen, seien ab Montag auch „unbefristete Kampfmaßnahmen“ möglich.
Berichte aus den streikenden Betrieben findet ihr bei http://www.streik.at/
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