Siemens MitarbeiterInnen-Blog

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Archiv für die Kategorie ‘unsere Zukunft’

Club of Rome: Armut im Westen und dramatische Schäden für die Erde

Geschrieben von michimueller - 8. Mai 2012

Vor 40 Jahre hat der Club of Rome den legendären Bericht “Die Grenzen des Wachstums”, zusammengestellt vom US-Ökonomen Dennis L. Meadows, präsentiert. Nicht alles ist eingetroffen, doch in der Tendenz lagen die Prognosen, ausgehend von den zentralen Faktoren Industrialisierung, Bevölkerungswachstum, Ernährungslage, Rohstoffressourcen und Zerstörung von Lebensraum, richtig.

Jetzt liegt der Nachfolgebericht, der “Report 2052″ vor, der gestern präsentiert wurde. Besonders rosig sieht die Zukunft nicht aus.

Es werde mehr Dürren, Fluten und verheerende Wirbelstürme geben. “Und im Jahr 2052 wird die Welt mit Schrecken auf weitere Änderungen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts blicken”, fährt Randers fort. “Der sich selbst verstärkende Klimawandel wird die Sorge Nummer 1 sein.”

[...] Bis 2052 werde es weniger Armut in den Entwicklungsländern, jedoch mehr Armut und Ungleichheit in den Industriestaaten und überall mehr Umweltzerstörung geben, schreibt der argentinische Investmentmanager Carlos Joly in seinem Ausblick für den Report “2052″. Zugespitzt gesagt sei der Grund für den Niedergang im Westen der “Triumph des Finanzkapitalismus”.

Der jungen Generation werde der Geduldsfaden reißen, weil sie nicht länger die Umweltlasten der alten tragen wolle, schreibt das österreichische Club-of-Rome-Mitglied Karl Wagner in dem Bericht. Er sagt eine Revolution in den 2020er Jahren voraus – vergleichbar mit der von 1848 gegen das feudale Herrschaftssystem.

Randers glaubt dagegen nicht mehr an rechtzeitige Besserung: Die Menschheit werde sich nicht schnell genug ändern. Auch die komplexen und zeitraubenden Entscheidungsprozesse in Demokratien würden das verhindern. Es nütze jedoch nichts, zu verzweifeln. Dass er selbst die Hoffnung nicht aufgegeben hat, zeigt sein Schlussstatement: “Bitte helft, meine Vorhersage falsch werden zu lassen. Zusammen können wir eine viel bessere Welt schaffen.”

Weitere Informationen im Standard Online.

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“Abfertigung neu” nur halb so hoch wie versprochen

Geschrieben von michimueller - 27. Februar 2012

Im Jahr 2003, als in Österreich ein neues Abfertigungssystem für alle Arbeitnehmer eingeführt wurde, war der Glaube an einen anhaltenden Boom von Börsen und Anleihemärkten noch intakt: Sechs Prozent Ertrag pro Jahr hielten die Experten für realistisch und legten sie als Messlatte für die damals neu gegründeten Abfertigungskassen an.

Ein Jahrzehnt später sieht die Bilanz traurig aus: Nicht einmal die Hälfte der geplanten Renditen wurden erzielt.

Für die Arbeitnehmer heißt das: Sie werden niemals jene Abfertigungshöhen erreichen, die im alten System ausbezahlt wurden. Bis zu einem Jahresgehalt an Abfertigung waren früher erzielbar. Diese Höhe würde mit der Abfertigung neu nur dann erreicht, wenn ein Betrieb für einen Arbeitnehmer 40 Jahre lang in eine Kasse einzahlt, die jährlich durchschnittlich sechs Prozent Ertrag erwirtschaftet.

Nun, geahnt haben wir es ohnehin, jetzt haben wir es auch schriftlich. Unter den jetzigen Bedingungen ist die “Abfertigung NEU” nicht mal halb so gut wie versprochen. Die SIEMENS-Kassa schneidet eindeutig am schlechtesten ab:

Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen sind also dringendst notwendig!

Wer jetzt noch nicht genug hat, kann noch mehr Informationen im KURIER nachlesen.

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Regierungschef Italiens Monti: “Fixer Job ist langweilig”

Geschrieben von derHeizer - 7. Februar 2012

 ”Eine Arbeit fürs ganze Leben ist langweilig. Es ist schön, zu wechseln und sich neuen Herausforderungen zu stellen”

… und das bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 31 Prozent!  

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/432742_Monti-Fixer-Job-ist-langweilig.html

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Beamer an, Hirn aus

Geschrieben von derHeizer - 3. Februar 2012

Skandal um Powerpoint: Gesundheitsministerium offensichtlich selbst betroffen.

Seit fast 10 Jahren bekannt und noch immer ohne Warnhinweise im Handel:  Powerpoint verblödet!!!

Unglaublich aber wahr – mehr zum Thema:

http://derstandard.at/1512591?seite=3

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,630918,00.html

http://www.it-news-world.de/news_144/Netlife-Macht-PowerPoint-dumm.html

http://www.heise.de/tp/artikel/33/33214/1.html

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Und wieder ein schlechtes Jahr für die Pensionskassen

Geschrieben von michimueller - 20. Januar 2012

Hohe Abstriche bei Firmenpensionen

Folge der Finanzkrise: Drei Viertel der Bezieher einer Zusatzpension müssen im Durchschnitt fünf Prozent Leistungskürzung hinnehmen.

Schon in den vergangenen Jahren waren Tausende Bezieher einer Firmenrente von Kürzungen der Auszahlungen betroffen. Heuer trifft es aber gleich 50.000 der 73.000 Pensionisten. Sie erhalten im Durchschnitt fünf Prozent weniger als noch im Vorjahr. „Das ist kein Anlass zur Freude, ganz klar“, sagt Andreas Zakostelsky, Fachverbandsobmann der heimischen Pensionskassen. Allerdings sei das Veranlagungsergebnis von minus drei Prozent angesichts der noch viel größeren Verluste an den Börsen ein „sehr achtbares Ergebnis“.

Ob die Betroffenen das Ergebnis auch als “sehr achtbar” empfingen, wage ich zu bezweifeln.

Den ganzen Artikel gibt’s im KURIER Online.

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Arbeiten ohne E-Mail, geht das überhaupt noch?

Geschrieben von michimueller - 18. Januar 2012

IBMs Luis Suarez ist seit 2008 auf selbstverordneter E-Mail-Diät und propagiert die Reduktion des elektronischen Briefwechsels

Social Networks und Medien wie Facebook, Twitter und Google+ haben massiv Einzug in die Unternehmenskommunikation gehalten. Eine Facebook-Seite ist für viele Firmen fixer Bestandteil der öffentlichen Kommunikation geworden. Und auch intern setzen sich neue Kommunikationswege stärker durch. Auf der Abschussliste ganz oben steht dabei die E-Mail. Firmen wie IBM, Volkswagen oder Atos Origin haben dem elektronischen Brief den Kampf angesagt.

Die diesbezügliche Ankündigung von AtoS war ja bereits bekannt. Ob sich die Verbannung der E-Mails wirklich durchsetzt, wird die Zukunft zeigen. Unbestritten ist aber, dass in vielen Unternehmen über Alternativen zu den hunderten, täglichen Mails nachgedacht wird.
Bei uns gehen die Uhren natürlich anders: der Zugang zu Facebook und youtube ist gesperrt, Skype ist verboten, usw. usf. – nicht unbedingt ein Zeichen von Innovationsfreude und strategischem Denken in die Zukunft.

Den ganzen Artikel gibt’s auf derStandard.at!

Passend dazu auch ein Artikel auf futurezone.at: Ich maile, also bin ich Sklave!

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IMK-Report: Deutsche Arbeitskosten – Eine Quelle der Instabilität im Euroraum

Geschrieben von michimueller - 12. Dezember 2011

 

Die Autoren des aktuellen IMK-Reports, Torsten Niechoj, Ulrike Stein, Sabine Stephan und Rudolf Zwiener liefern eine sehr interessante Analyse der derzeitigen Finanzturbelenzen im Euro-Raum.

Was ist der IMK-Report?

Seit nunmehr sechs Jahren vergleicht das IMK regelmäßig die Entwicklung der Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde in Deutschland mit jener in wichtigen europäischen Ländern. Die Arbeitskosten sind zusammen mit der Produktivitäts- und der Wechselkursentwicklung zentrale Indikatoren zur Beurteilung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Wie in den vergangenen Jahren wurden die Daten, die dieser Analyse zugrunde liegen, der Arbeitskosten-Datenbank von Eurostat entnommen. Bei den Daten handelt es sich um offizielle Angaben, die von den nationalen Statistikämtern der EU-Länder zum Zwecke der Vergleichbarkeit nach einheitlichen Standards erhoben werden.

Eines der Ergebnisse:

Will man an der europäischen Währungsunion in der derzeitigen Zusammensetzung festhalten und will man eine Transferunion vermeiden, geht dies nur, wenn in Deutschland die Löhne spürbar stärker steigen als im vergangenen Jahrzehnt. Um die Fehlentwicklungen zu korrigieren, müsste der Anstieg der Lohnstückkosten sogar für mehrere Jahre über 2 Prozent liegen. Nur so können derzeit wettbewerbsschwache Länder im Euroraum überhaupt einen Anpassungspfad einschlagen, der für sie wegen der ansonsten unvermeidbaren absoluten Lohnsenkungen nicht in Deflation und Depression endet.

Wenn man den Bericht liest, sieht man, dass die Entwicklung in Österreich sehr ähnlich der in Deutschland ist. Man kann also davon ausgehen, dass auch die Analyseergebnisse sinngemäß auch für uns in Österreich gelten.

Zum Report geht’s hier.

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Google X: Google werkt in Geheimlabor an der Welt von Morgen

Geschrieben von michimueller - 16. November 2011

Endlich mal positive Zukunftsaussichten:

Einem Bericht der New York Times zufolge tüftelt Google in einem geheimen Labor, genannt Google X, an Technologien von morgen. Es soll ein Ort sein, an dem Roboter umherspazieren und Kühlschränke mit dem Internet verbunden sind.

Besonders gut gefällt mir ja folgende Vorstellung:

Eine andere schöne Zukunftsvorstellung: der hauseigene Roboter geht arbeiten, während man selbst im Pyjama zuhause bleibt.

Hier geht’s zum Artikel im Standard.

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Siemens baut schon wieder um

Geschrieben von michimueller - 12. November 2011

Ein weiteres Kapitel von “Wer bastelt mit?”, ein weiterer Konzernumbau steht an:

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Siemens noch prächtig verdient. Doch sowohl die sich abzeichnende Konjunkturflaute als auch hausgemachte Probleme trüben den Ausblick. Die öffentliche Hand halte sich spürbar mit Ausgaben zurück, sagte Vorstandschef Peter Löscher bei der Vorlage der Jahresbilanz des Münchner Technologiekonzerns. “Die Ausgaben speziell im Gesundheitswesen und in Europa sprudeln nicht im Überfluss.” Deshalb will Löscher die Medizintechnik-Sparte umbauen und mehrere hundert Stellen in Deutschland streichen.

Da muss man kein hochbezahlter Manager sein, um zu wissen, dass die öffentlichen Haushalte am Boden sind.

Aber wenn man genau hinsieht, dann sind die Probleme (wieder einmal) hauptsächlich hausgemacht. Das befindet auch Welt Online.

Für 300 Millionen Euro will der Konzernchef die Medizintechnik als kleinstes der vier Siemens-Segmente auf Vordermann bringen. Hier hatten sich die Fehlschläge zuletzt gehäuft: Die ehrgeizig vorangetriebene Strahlentherapie wurde weitgehend zusammengestrichen, die für Milliarden zusammengekaufte Labordiagnostik bekommt wegen lahmer Umsatzentwicklung einen Sparkurs verpasst.

Als gravierender Fehlschlag entpuppte sich auch der Kauf der israelischen Solel. Im Solargeschäft kam Siemens zuletzt auf Einnahmen von 20 Millionen Euro, Verluste und Abschreibungen überschritten 300 Millionen Euro. Der neue Spartenchef Theodor Scheidegger soll das Missverhältnis beheben und eine neue Strategie ausarbeiten. Bisher setzte Siemens vor allem auf Solarthermie, für die es noch keinen echten Markt gibt.

Den gesamte Artikel in WELT ONLINE findet ihr hier.

 

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Kommentar von Peter Löscher im Handelsblatt

Geschrieben von michimueller - 1. November 2011

Peter Löscher freut sich über den siebenmilliardsten Menschen auf der Erde.

Ein echter Grund zur Freude

Am Montag hat die Weltbevölkerung die Marke von sieben Milliarden Menschen erreicht. Gut so, findet Siemens-Chef Peter Löscher. Und trotz aller Herausforderungen ein echter Grund zur Freude.

Anlässlich des Erreichens der 7.000.000.000-Marke habe ich viele Kommentare gelesen und gehört, Freude über diese Bevölkerungszahl konnte ich bisher dort nirgends finden. Dafür muss man schon den Kommentar von Herrn Löscher im Handelsblatt lesen.

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Siemens CMT to launch new walletXpress at Mobile Money Global in Dubai

Geschrieben von michimueller - 31. Oktober 2011

Siemens Communications, Media and Technology (CMT), a global partner for communication and media demands, is set to launch its walletXpress mobile payment platform, which is set to provide services and products in the area of multimedia, ticketing, energy and heat.

The walletXpress platform, which represents a carrier-grade solution, is set to address the unbanked and developing countries.

The walletXpress platform will be launched at the annual conference and exhibition Mobile Money Global, which will take place in Dubai between 1 and 2 November 2011.

Press release auf arabianbusiness.com, Artikel auf ThePaypers.com, im dgcmagazine.com

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Siemens CMT kooperiert mit indischem TV-Netzwerk für OTT-Dienst

Geschrieben von michimueller - 19. Oktober 2011

digitalfernsehen.de meldet:

Das indische Medienunternehmen Zee Entertainment hat mit Siemens CMT eine langfristige Kooperation vereinbart, um sein Web-TV-Angebot zu stärken. Die TV-Anstalt setzt dafür auf Over-The-Top-Lösungen des Elektronikunternehmens.

und weiter

“Durch die Kooperation mit Zee Entertainment platzieren wir unsere Lösung jetzt in den interessantesten Märkten der Welt”, freute sich Stefan Jenzowsky, Head of Multimedia Siemens CMT über die Zusammenarbeit. Für Vishal Malhotra, Business Head, Digital Media bei Zee Entertainment, stelle die Kooperation einen wichtigen Schritt dar, weltweit eine Pionierrolle bei OTT-TV einzunehmen.

Den ganzen Artikel findet ihr hier.

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Pröll wird neuer Siemens-Aufsichtsrat

Geschrieben von hmh - 10. September 2011

Unser Chef hat es intern ja schon am Freitag mitgeteilt, aber ich konnte es einfach nicht glauben ;-)

Pröll wird neuer Siemens-Aufsichtsrat

Der ehemalige Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll, jetzt Chef des Mischkonzerns Leipnik-Lundenburger, wird künftig auch im Aufsichtsrat von Siemens Österreich sitzen. Er übernimmt in dem Kontrollgremium das Mandat von Markus Beyrer, der seit Juli Chef der Staatsholding ÖIAG ist und aus dem Siemens-Aufsichtsrat ausscheidet.

Nur noch zwei Vorstände. 
Auch im Vorstand des Technologieriesen kommt es in Österreich zu Veränderungen. Und zwar wird die Chefetage auf zwei Personen verkleinert. Die Unternehmensspitze wird auf die Funktionen Konzernvorstand (CEO) und Finanzchef (CFO) verschlankt. CEO ist Wolfgang Hesoun, Finanzvorstand Reinhard Pinzer.

Gunter Kappacher, der bisher den Sektor Energy verantwortete, verlässt das Unternehmen mit Ende September einvernehmlich. Bis zu einer Nachfolgeregelung übernimmt Hesoun die operative Leitung des Energy-Sektors. Kurt Hofstätter wird wie bisher den Sektor Industry führen, Wolfgang Köppl den Bereich Healthcare. Ab 1. Oktober gibt es den neuen Sektor Infrastrucutre and Cities, dessen Leitung demnächst bekannt gegeben wird.

Quelle: Money.at
Ach ja, wer sich immer schon gefragt hat: Was oder wer ist “Leipnik-Lundenburger”: Ich sag nur Fini’s Feinstes ;-) …. -> Leipnik-Lundenburger

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“30-Stunden-Woche ideal”

Geschrieben von lindasu - 11. August 2011

Der Blog Arbeitszeit fair kürzen hat uns auf ein Interview mit Josef Ehmer, Sozial- und Wirtschaftshistoriker an der Uni Wien, in der Wiener Zeitung aufmerksam gemacht.

Wenn man sich Umfragen anschaut, dann kommt heraus, dass die Teilzeit-Beschäftigten ein paar Stunden mehr und die Vollzeitbeschäftigten ein paar Stunden weniger arbeiten möchten. Von den Wünschen der Menschen her wäre eine 30-Stunden-Woche für alle das Ideal.

Wie wird laut Ehmer Arbeit in Zukunft ausschauen?

Dass Menschen im Laufe ihres Lebens bei unterschiedlichen Arbeitgebern und in verschiedenen Berufen tätig sind, hat es immer gegeben. [...] Jetzt ist es aber wieder im Zunehmen, da durch die schnelle technologische Entwicklung neue Arbeitsfelder geschaffen werden. Das ist eine Herausforderung an das Bildungssystem. Die Vorstellung, dass man seine Ausbildung mit 24 Jahren an der Universität abschließt und das fürs Leben reicht, ist absurd.

Ich hielte es für vernünftig, die erste Phase der Ausbildung zu verkürzen und dafür im Laufe des Lebens immer wieder zwei bis drei Jahre eine Ausbildung einzuplanen, ohne zu arbeiten oder parallel dazu verkürzt zu arbeiten. In den letzten Jahrzehnten ist das größte Ausmaß an Freizeit im letzten Lebensdrittel entstanden – durch Frühpensionierungen. Das Arbeitsalter wird sich in Zukunft verlängern – vor 100 Jahren war es selbstverständlich, jenseits der 65 zu arbeiten -, dafür werden größere Freizeitphasen in den 30er und 40er Jahren verankert werden. Dass Sabbatical-Angebote zunehmen, ist ein Indiz dafür.

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Siemens Österreich wichtig für Energieautarkie

Geschrieben von Kurt - 1. Juli 2011

Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V) will Österreich “energieautark” machen. Per saldo solle im Inland so viel Energie erzeugt werden wie verbraucht wird. “Hier spielt Siemens eine große Rolle”, sagte Berlakovich am Donnerstag in Wien vor Journalisten. Siemens-Technologie für intelligente Stromnetze und sparsame Kraftwerke sei ein Beispiel.

“Es geht um Jobs in Österreich”, so Gunter Kappacher, bei Siemens Österreich für den Bereich Energie verantwortlich. “Umwelt und wirtschaftlicher Erfolg ist kein Widerspruch”, so Kappacher. Ein Drittel des Geschäftes von Siemens bestehe bereits aus “Green Technology”. Österreich importiere Jahr für Jahr Milliarden Euro an Rohstoffen aus dem Ausland. Wenn es gelinge “effiziente Energieerzeugung – beispielsweise durch moderne Gaskraftwerke – mit der intelligenten Steuerung des Stromverbrauchs zu verbinden, dann sind wir erfolgreicher als andere Staaten”, meinte Kappacher.

Hier gehts zum Artikel in relevat >>

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