Mit ‘Arbeitslosigkeit’ getaggte Artikel
Geschrieben von michimueller - 25. Mai 2012
Das passt wie die Faust auf’s Aug zur Meldung über den Abbau von 1.000 MitarbeiterInnen bei Osram in Deutschland:
Der Lampenhersteller Osram baut in China ein neues LED-Montagewerk. In Regensburg und in Malaysia hergestellte LED-Chips sollen dort ab Ende 2013 in ihr Gehäuse eingebaut werden. Das neue Werk der Siemens -Tochter in Wuxi bei Shanghai verbessere den Zugang zum größten Lichtmarkt der Welt und stärke damit auch Regensburg, sagte Osram-Spartenchef Aldo Kamper am Freitag. In Wuxi sollen bis zu 1.600 Mitarbeiter beschäftigt werden. Osram beschäftigt in Asien bereits 16.000 seiner 41.000 Mitarbeiter. In Deutschland sollen bis zu 1.000 der rund 10.000 Stellen gestrichen werden./rol/DP/enl
ISIN DE0007236101
AXC0075 2012-05-25/11:08
© 2012 dpa-AFX
Meldung von finanznachrichten.de.
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Geschrieben von michimueller - 25. Mai 2012
APA-Meldung:
Utl.: Siemens-Tochter streicht gut 1.000 Jobs=
München (APA/dpa) – Osram hat sich nach der Ankündigung massiver Stellenstreichungen in Deutschland mit dem Betriebsrat im Grundsatz auf einen Rahmensozialplan verständigt. “Es ist uns gelungen, gemeinsam mit unseren Arbeitnehmervertretern verbindliche Grundsätze für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft zu vereinbaren”, teilte der Chef der Siemens-Lichttochter, Wolfgang Dehen, am Donnerstag mit. Zugleich vereinbarten beide Seiten in einem Zukunftsabkommen den Umgang mit möglichen Stellenanpassungen in der Zukunft.
Unter anderem legt der Sozialplan den Rahmen für mögliche Abfindungen oder alternative Jobangebote für betroffene Mitarbeiter fest. Osram hatte im Jänner angekündigt, wegen des grundlegenden Wandels auf den Lichtmärkten bis 2014 in Deutschland gut 1.000 Stellen abzubauen und damit fast jeden zehnten Arbeitsplatz im Inland zu streichen. Nun müssen an den Standorten noch die lokalen Sozialpläne verhandelt werden, am besonders betroffenen Standort Berlin seien die Gespräche bereits weit gediehen, sagte ein Sprecher. (Schluss) snu/nik/cs
~ WKN 723610 ISIN DE0007236101 WEB http://www.siemens.com ~
APA0450 2012-05-24/14:16
Und wieder gibt es etwa 1.000 gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen, die den angeblichen Fachkräftemangel lindern können.
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Geschrieben von michimueller - 7. Mai 2012
Auf der einen Seite sind die VertreterInnen der Unternehmen – darunter auch der oberste Siemens-Chef Peter Löscher -, die nicht müde werden zu betonen, wie viele Fachkräfte ihnen fehlen würden. Löschen sieht sogar schon den Untergang der deutschen Innovationskultur.
Auf der anderen Seite sind viele junge, top-ausgebildete Menschen, die keinen Job finden, Leiharbeitsfirmen, die ArbeitnehmerInnen wie moderne Sklaven ausbeuten.
Was stimmt? Die Welt.de liefert eine interessante Analyse der Situation und enttarnt die ewige Jammerei der Unternehmen.
Das Märchen vom Mangel: Noch gibt es genügend Fachkräfte. Die Firmen müssen ihre Angebote für Ingenieure verbessern und statt des Managements den Innovationsgeist stärker fördern.
Weiterlesen auf welt.de.
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Geschrieben von michimueller - 12. März 2012
MÜNCHEN (dpa-AFX) – Die Siemens-Lichttochter (Siemens) Osram will auch im Ausland in den kommenden Jahren tausende Stellen streichen. “Der internationale Anpassungsbedarf bis 2014 dürfte deutlich ausfallen”, sagte Osram-Chef Wolfgang Dehen der “Welt” (Montagausgabe). Eine genaue Zahl nannte der Manager aber nicht. Der Konzern hatte bereits Mitte Januar angekündigt, in Deutschland bis 2014 auf jede zehnte Stelle zu verzichten und damit rund 1.050 Jobs abzubauen.
Schon damals hatte Osram angekündigt, auch im Ausland – wo die Mehrzahl der insgesamt 41.000 Osram-Beschäftigten arbeitet – seien Kürzungen nötig. Laut “Welt” könnten dort nun bis zu 3.000 Stellen wegfallen. Grund für den Job-Ab- und Firmenumbau ist laut Osram der grundlegende Wandel auf dem Lichtmarkt – etwa hin zur LED-Technik und weg von der klassischen Glühbirne. Ein Sprecher betonte, dass Osram bei den neuen Techniken weiter neue Stellen schaffe. So habe Osram 2011 für den Bereich LED rund 1200 Mitarbeiter eingestellt.
Weiterlesen auf Finanzen.net.
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Geschrieben von michimueller - 29. Februar 2012
Barcelona (Reuters) – Der Stellenabbau beim Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) nimmt immer größere Ausmaße an.
Die Gemeinschaftstochter von Siemens und Nokia legt die Axt an weitere 3500 Arbeitsplätze, wie Vorstandschef Rajeev Suri am Mittwoch auf der Mobilfunk-Messe in Barcelona sagte. Die Zahl addiere sich zur bereits geplanten Streichung von 17.000 Jobs. Sein Haus steige aus einem Service-Geschäft in Lateinamerika aus, sagte er zu Begründung. Damit kippt NSN nun 20.500 seiner weltweit noch 74.000 Stellen.
In Deutschland fältt nach den bisherigen Sanierungsplänen mit knapp 3000 Arbeitsplätzen ein Drittel aller NSN-Stellen weg. Der Münchner Zentralstandort soll dichtgemacht werden. Die Belegschaft wehrt sich gegen den Sparkurs, der Betriebsrat fordert den Rauswurf von Vorstandschef Suri.
© Thomson Reuters 2012 Alle Rechte vorbehalten.
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Geschrieben von michimueller - 22. Februar 2012
Die NSN-KollegInnen wollen ihren ehemaligen Arbeitgeber Siemens nicht aus seiner Verantwortung entlassen, wie ein Artikel in den finanznachrichten.de zeigt.
Die Mitarbeiter des Netzwerkausrüsters NokiaSiemensNetworks (NSN) wehren sich weiter gegen die Schließung des Münchner Standorts und fordern Unterstützung von Siemens. “Da muss viel mehr von Siemens kommen”, sagte Michael Leppek von der IG Metall bei einer Protestkundgebung am Dienstag in München. “Wir haben bis jetzt noch keine Signale gehört.” Trotz Fasching und Ferien versammelten sich rund 500 Beschäftigte mit Trillerpfeifen, Transparenten und Tröten vor der Münchner NSN-Zentrale.
Vor drei Wochen hatte die Tochter des finnischen Handyherstellers Nokia und des Münchner Elektroriesen Siemens angekündigt, bundesweit 2900 von 9.100 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen. Der NSN-Standort München wäre von dem geplanten Personalabbau mit Abstand am stärksten betroffen. Auch die Standorte Augsburg und Nürnberg stehen vor dem Aus.
“Wir gehören zur Familie” oder “Siemens wir kommen” lauteten die Botschaften auf den Plakaten der Demonstranten. Die Gewerkschafter fordern von Siemens, Verantwortung für das Gemeinschaftsunternehmen zu übernehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Siemens äußert sich bislang nicht zu der Kritik. Eine NSN-Sprecherin zeigte Verständnis für die Protestaktionen, verteidigte aber den eingeschlagenen Kurs: “Wir können es uns einfach nicht leisten, weiter Verluste zu machen.”/dak/DP/stb
ISIN DE0007236101 FI0009000681
AXC0149 2012-02-21/14:42
© 2012 dpa-AFX
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Geschrieben von michimueller - 1. Februar 2012
Nach der gestrigen Schrecksekunde formiert sich nun der Widerstand!
München. Die Beschäftigten von Nokia Siemens Networks (NSN) und die IG Metall kämpfen gegen den geplanten drastischen Stellenabbau bei dem deutsch-finnischen Gemeinschaftsunternehmen. Für Mittwoch sind an mehreren Standorten Proteste geplant. Die Münchner Mitarbeiter wollen vor das NSN-Vorstandsgebäude ziehen und dort gegen die geplante Schließung des Hauptsitzes demonstrieren.
Betriebsrat und Gewerkschaft wollen Schließung verhindern
Die IG Metall und der Gesamtbetriebsrat forderten die NSN-Führung auf, die Pläne sofort zu stoppen und über Alternativen zu verhandeln. Zudem kündigte die Gewerkschaft Widerstand an. “Wir wehren uns zusammen mit den Beschäftigten gegen diesen Kahlschlag”, sagte der Unternehmensbeauftragte der IG Metall für NSN, Michael Leppek. Der Chef des NSN-Gesamtbetriebsrats, Georg Nassauer, sagte, die Mitarbeiter seien schockiert und wütend. “Wir Betriebsräte werden zusammen mit der IG Metall alles tun, um den Abschied von NSN aus Deutschland zu verhindern”, erklärte er.
Auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) griff die Unternehmensführung scharf an. Der Stellenabbau sei für die Landesregierung nicht nachvollziehbar und ein bitterer Schlag. Der Schritt sei das Resultat einer “missglückten Unternehmensstrategie” und “klarer Managementfehler”.
Leider nutzt es nichts, wenn alle von den Managementfehlern wissen, aber niemand die Konzernlenker zur Verantwortung zieht.
Den Artikel findet ihr hier.
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Geschrieben von michimueller - 1. Februar 2012
Einen sehr treffenden Kommentar von Karl-Heinz Büschemann gibt es in der Süddeutsche Zeitung. Auszüge:
Nokia Siemens gibt München auf, Thyssen-Krupp den Edelstahl. Manchmal hat eine Sparte bei einem neuen Eigentümer zwar eine bessere Zukunft, doch viele Konzernchefs machen es sich zu leicht. Sie werden für die Entwicklung von Unternehmen bezahlt – und nicht für deren schrittweise Abwicklung.
Siemens Nokia Networks, ein Hersteller anspruchsvoller Telefon-Netztechnik, streicht in Deutschland jeden dritten Arbeitsplatz. Das Unternehmen, das zu gleichen Teilen dem Siemens-Konzern wie dem finnischen Telekommunikationsanbieter Nokia gehört, wird 2900 von 9000 deutschen Arbeitsplätzen wegsparen. Den Standort München wird es sogar ganz schließen.
Klar ist allerdings, dass in beiden Fällen schon vor dem Verkauf zu Hause erhebliche Fehler gemacht wurden, die später zu Krisen führten. Diese Fehler rächen sich jetzt und gefährden die Arbeitsplätze.
Der Siemens-Konzern, der mit Telefon- und Kommunikationstechnik seinen Aufstieg zum Weltkonzern schaffte, hatte vor sieben Jahren die Lust an diesem Geschäft verloren. Erst gab er das Handy-Geschäft ab, es war ihm zu mühsam geworden. Ein Jahr später trennte sich Siemens wohl auf Druck der Analysten von der anspruchsvollen Netztechnik, indem der Konzern sie mit Nokia zusammenwarf. Dadurch, so das Kalkül, ließen sich die Verluste schneller beseitigen als durch mühsame Sanierung.
Abwicklung statt Entwicklung
Es ist nicht verboten, Unternehmensteile zu verkaufen. Manchmal hat eine Sparte bei einem neuen Eigentümer eine bessere Zukunft. Investmentbanker mögen ihr Geld mit der Vermittlung von Firmenverkäufen verdienen – aber mit ihren Ideen, Konzernteile zu kaufen oder zu verkaufen, sind sie manchmal zu eifrig. Industriemanager hingegen sollten wissen, dass ihre eigentliche, mühsame Arbeit darin besteht, alle Teile ihrer Unternehmen konkurrenzfähig zu halten.
Viele Konzernchefs machen es sich zu leicht, wenn sie sich auf ihre Verantwortung den Aktionären gegenüber berufen, nur, um den mühsamen Weg zu meiden. Sie müssen aber erkennen, dass sie für die Entwicklung von Unternehmen bezahlt werden, und nicht für deren schrittweise Abwicklung.
Wie wahr! Leider werden auch diese Manager bezahlt – und zwar gleich mit Millionen und Abermillionen.
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Geschrieben von michimueller - 31. Januar 2012
Es ist noch schlimmer als befürchtet. Nicht nur, dass tausende KollegInnen – hauptsächlich ex-SiemansianerInnen – ihren Arbeitsplatz verlieren, schließt NSN den überwiegenden Teil der Standorte in Deutschland. Auch den größten, nämlich München.
Die Zeitungskommentare sehen diese Ankündigung unisono als Bankrotterklärung des Managements.
“Restrukturierung von NSN – nächste Schritte in Deutschland”, lautete die Betreffzeile, die tausende Mitarbeiter des Unternehmens Nokia Siemens Networks (NSN) in München, Hamburg, Berlin und anderen Standorten des Unternehmens am Dienstag erstarren ließ: 2900 Arbeitsplätze will NSN streichen und fast alle deutschen Standorte schließen. Am schlimmsten trifft es die Zentrale in München mit 3600 Mitarbeitern, die ihre Jobs verlieren oder umziehen müssen. “Wir sind alle geschockt”, sagte Michael Leppek von der IG Metall München.
Die Nachricht von der Standortschließung hat die schlimmsten Befürchtungen der Mitarbeiter in München übertroffen. “Brutaler geht es nicht”, sagte Leppek. Auch die Art der Kommunikation sorgte für Entsetzen im Unternehmen. “Das ist einfach unglaublich”, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Georg Nassauer, der das Drama am Dienstag in Berlin verfolgen musste. Erst am Nachmittag, dreieinhalb Stunden nach der Mail, sollten die Mitarbeiter in München in einer Betriebsversammlung persönlich informiert werden. “Die Menschen so vor den Kopf zu stoßen und dann stundenlang allein zu lassen – das geht gar nicht”, schimpfte Leppek.
Weiterlesen in der Computerwoche.de.
Fassungslosigkeit über Standortschließung bei Nokia Siemens Networks
München (dapd). Unruhig und angespannt warten die Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks (NSN) am Dienstagnachmittag auf die Busse, die sie zur Mitarbeiterversammlung bringen sollen. In einer wenige Autominuten entfernten Veranstaltungs- und Konzerthalle sollen sie Details über die Pläne zur Schließung des Münchener NSN-Hauptsitzes erfahren. Die Nachricht hatte sie am Mittag wie aus heiterem Himmel getroffen, es dominieren Verärgerung und Zukunftsangst.
“Ich habe per Mail heute Mittag von der Werkschließung gehört. Es war schon ziemlich krass, es auf diese Art zu erfahren”, sagt Joachim Ziegler. Der 61-Jährige arbeitet bei NSN als Ingenieur im Bereich Forschung und Entwicklung. “Falls ich heute gekündigt werde, weiß ich erst einmal nicht, wie es weitergehen soll”, fügt er hinzu, bevor er in einen der Reisebusse steigt.
Weitere Infos über die MitarbeiterInnenveranstaltung heute Nachmittag gibt es auf financial.de.
Nokia Siemens streicht fast 3000 Jobs in Deutschland
Am Dienstag zur Mittagszeit erreichte die E-Mail die Mitarbeiter des krisengeschüttelten Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN). Bis Ende des Jahres müssen 2900 Mitarbeiter in Deutschland gehen, teilte das Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Nokia mit. Das ist ein Drittel der Belegschaft hierzulande.
Der größte Standort ist München mit 3600 Beschäftigten. Sie verlieren ihren Job oder müssen umziehen. In Berlin arbeiten derzeit rund 1300 Menschen bei NSN. Der Standort sei von den Stellenstreichungen nicht direkt betroffen, heißt es bei der Berliner IG Metall. „Das beruhigt uns einerseits, andererseits wissen wir nicht, inwieweit NSN den Kahlschlag fortsetzt“, sagte eine Gewerkschaftsvertreterin dem Tagesspiegel.
Weitere Infos auf tagesspiegel.de.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt schlicht: Perspektivlos. Und schreibt weiter:
Für den chronisch defizitären Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) kommt es noch schlimmer. Der Radikalumbau in Deutschland bedeutet das Aus für den mit Abstand größten Standort München mit seinen 3600 Mitarbeitern.
Dabei dürfte das wahre Ausmaß über den nun angekündigten Abbau von 2900 Beschäftigten hinausgehen. Zusätzlich stehen Hunderte von Arbeitsplätzen zur Disposition, die sich in noch zu veräußernden Geschäftsbereichen befinden. Zudem könnte die Streichliste wegen des geplanten Umzuges von 1600 Mitarbeitern de facto länger ausfallen.
Auch wenn NSN es bestreitet, sind solche Umzugsaktionen stets auch ein probates Mittel, sich von noch mehr Mitarbeitern zu trennen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Einschnitte von Manroland, Osram und NSN sind strukturell, weniger konjunkturell bedingt. Das ändert nichts am Umstand, dass viele tausend Menschen zu Beginn des Jahres 2012 ihre Perspektive verloren haben. Dabei ist noch ungewiss, dass sich die für NSN mit dem Kahlschlag tatsächlich verbessert.
Fast zynisch wirkt die Aussage des NSN-Deutschland-Chefs, die die Süddeutsche zeitung zitiert:
“Uns ist bewusst, dass dies eine erhebliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl ist und wir möchten diese mit Respekt und unter Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen umsetzen”, sagte NSN-Deutschland-Chef Hermann Rodler. “Wir müssen in Deutschland diesen schwierigen Schritt machen, um sicherzustellen, dass Nokia Siemens Networks ein wirtschaftlich nachhaltiges Unternehmen ist.”
Was ist da bitte “wirtschaftlich nachhaltig”?
In Österreich ist man noch beim Planen oder wartet auf Anweisung aus Finnland, wie eine interne Mail an die KollegInnen bei der NSN Österreich zeigt. Ein Auszug daraus:
Die Diskussionen bezüglich der Implementierung der Transformation in Österreich sind zum derzeitigen Stand noch nicht abgeschlossen und eine Vielzahl an Details noch nicht abgestimmt. Wir arbeiten an den Maßnahmen mit höchster Priorität in Österreich und werden euch so schnell wie möglich über weitere Entscheidungen in den kommenden Wochen informieren.
Unsere NSN-KollegInnen haben jedenfalls unsere volle Solidarität und Unterstützung!
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Geschrieben von michimueller - 26. Januar 2012
Siemens erwartet beim Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) wegen des bevorstehenden Stellenabbaus hohe Belastungen im laufenden Quartal. Finanzvorstand Joe Kaeser sagte in München, er rechne mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag.
Die genaue Höhe lasse sich erst nach Abschluss der Gespräche mit den Arbeitnehmern beziffern. Die Umbaukosten würden voraussichtlich im laufenden zweiten Geschäftsquartal 2011/12 (Januar bis März) anfallen.
NSN hat im ersten Quartal keinen Gewinn gemacht, will weltweit 17 000 Stellen abbauen und sich künftig auf mobile Breitbandnetze konzentrieren.
Und wieder “investiert” man Hunderte Millionen Euro, nur um MitarbeiterInnen loszuwerden, anstatt mit dem Geld Geschäft für die Zukunft aufzubauen. Der Artikel ist zu finden auf finanz.de.
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Geschrieben von michimueller - 18. Januar 2012
Wenige Monate nach dem abgesagten Börsengang muss die Osram AG auf die verschärften Bedingungen im Beleuchtungsmarkt reagieren und einen Stellenabbau einleiten. Die zum Siemens-Konzern gehörende Lichtsparte hat am Dienstag angekündigt, in den nächsten drei Jahren insgesamt rund 1050 Stellen an deutschen Standorten abbauen zu wollen.
Nominal sind das 10 Prozent der in Deutschland beschäftigten etwas mehr als 10 000 Mitarbeiter.
Haben wir nicht vor ganz kurzer Zeit noch vom Siemens-Management gehört, wie hervorragend Osram jetzt aufgestellt sein, dass es ganz toll für den Börsengang vorbereitet sei und viele sonstige Worthülsen? Die Wahrheit sieht ganz anders aus.
Da fragt man sich doch, ob das die Verantwortlichen nicht vorher gewusst haben. Wenn ja, warum haben sie nichts gesagt? Wenn nein, was sind das dann für Manager?
Alle Details findet ihr im Artikel in der Frankfurter Allgemeine.
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Geschrieben von michimueller - 21. Dezember 2011
Wie immer knapp vor Weihnachten beschert man vielen MitarbeiterInnen Furcht und Angst um ihre Existenzen:
Siemens will die Problemsparte Diagnostik mit Kostensenkungen wieder in die Erfolgsspur bringen. In der Folge fallen dadurch wohl rund 1000 Jobs weg. “Wir werden im Bereich Diagnostik sechs bis acht Prozent von weltweit annähernd 15.000 Stellen abbauen”, sagte der Finanzchef von Siemens Healthcare, Michael Sen, in einem Interview des Schweizer Blatts “Finanz und Wirtschaft”.
Das meldet u. a. das Wirtschaftsblatt.
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Geschrieben von michimueller - 15. Dezember 2011
Die IG Metall ruft für morgen zu einem Protestmarsch gegen den Stellenabbau beim Telekommunikationsdienstleister Nokia-Siemens (NSN) auf. Ab 11.15 Uhr ziehen die Mitarbeiter durch den Medienhafen. Vorher findet eine außerordentliche Betriebsversammlung der NSN-Belegschaft im UCI-Kino an der Hammerstraße statt. In Düsseldorf beschäftigt NSN 800 Mitarbeiter an den Standorten Völklinger Straße und Heltorfer Straße (nähe Flughafen).
Wir wünschen den KollegInnen viel Erfolg bei ihrem Kampf um ihre Arbeitsplätze!
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Geschrieben von michimueller - 14. Dezember 2011
Nach der Ankündigung massiver Stellenstreichungen bei Nokia Siemens Networks melden sich jetzt die Siemens-Belegschaftsaktionäre zu Wort und fordern klarere Aussagen zu den Spar- und Umbaumaßnahmen. Ihrer Ansicht nach sind strategische Fehler Schuld an der Misere.
[...] Sie fordern vor allem klare Worte zu den geplanten Umbaumaßnahmen, nachdem der Abbau von weltweit 17.000 Arbeitsplätzen angekündigt wurde. Bisher sei noch immer nicht genau bekannt, welche angestellten und Niederlassungen betroffen seien, ebenso sei unklar, welche Unternehmensteile ausgegliedert werden sollen, so die Aktionäre.
Weitere Informationen auf crn.de.
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Geschrieben von michimueller - 11. Dezember 2011
Ende November hat Rajeev Suri, Chef des defizitären Telekommunikationsausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN), einen drastischen Kahlschlag angekündigt: Bis Ende 2013 will er weltweit 17.000 Stellen abbauen – gut ein Viertel der insgesamt 74.000 Mitarbeiter.
Arbeitnehmervertreter des 2007 gegründeten Joint Ventures von Siemens und Nokia befürchten nun, dass Deutschland sogar noch stärker bluten muss. Bis zu 3200 Jobs könnten hierzulande im schlimmsten Fall wegfallen, heißt es im Umfeld des Gesamtbetriebsrats in München. Grund: NSN beschäftigt derzeit noch 8100 Mitarbeiter in Deutschland.
Das meldet die Wirtschaftswoche.
NSN wollte die möglichen Szenarien nicht kommentieren. Angeblich, so Gesamtbetriebsratschef Georg Nassauer, sollen die NSN-Beschäftigten erst in der kommenden Woche Details erfahren.
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