Siemens MitarbeiterInnen-Blog

Betriebsrat CMT

Mit ‘Arbeitsplatz’ getaggte Artikel

Schärfere Gesetze gegen Stress im Job

Geschrieben von michimueller - 30. Mai 2012

Massive Arbeitsüberlastung, Stress und psychischer Druck sind verantwortlich für immer mehr Krankenstandstage in Österreich. Nun soll sich zum Schutz der Arbeitnehmer konkret etwas zum Positiven verändern: Diese Woche haben sich die Sozialpartner darauf geeinigt, das Arbeitnehmerschutzgesetz, das Arbeitsinspektionsgesetz und die arbeitsmedizinische Ausbildungsverordnung zu novellieren – derzeit ist alles in Begutachtung.

Kern der Neuerungen, die ab 2013 wirksam werden sollen, ist die Erweiterung der Evaluierungsverpflichtung, heißt es von der Arbeiterkammer in einer Aussendung: Es kommt eine klare und eindeutige Verpflichtung, psychische Belastungen der Arbeit zu erheben, zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zur psychischen Gesundheit der Arbeitnehmer festzulegen und umzusetzen. Arbeits- und Organisationspsychologen sollen diese Evaluierung vornehmen. Das ist neu, denn bisher mussten Arbeitgeber nur sicherstellen, dass der Arbeitsplatz nicht körperlich krank macht.

 Eine notwendige Entwicklung; ich bin nur gespannt, wie das in der Praxis laufen soll.

Weitere Informationen im Standard.

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Lichtfirma Osram einigte sich mit Betriebsrat auf Rahmensozialplan

Geschrieben von michimueller - 25. Mai 2012

APA-Meldung:

Utl.: Siemens-Tochter streicht gut 1.000 Jobs=
München (APA/dpa) – Osram hat sich nach der Ankündigung massiver Stellenstreichungen in Deutschland mit dem Betriebsrat im Grundsatz auf einen Rahmensozialplan verständigt. “Es ist uns gelungen, gemeinsam mit unseren Arbeitnehmervertretern verbindliche Grundsätze für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft zu vereinbaren”, teilte der Chef der Siemens-Lichttochter, Wolfgang Dehen, am Donnerstag mit. Zugleich vereinbarten beide Seiten in einem Zukunftsabkommen den Umgang mit möglichen Stellenanpassungen in der Zukunft.
Unter anderem legt der Sozialplan den Rahmen für mögliche Abfindungen oder alternative Jobangebote für betroffene Mitarbeiter fest. Osram hatte im Jänner angekündigt, wegen des grundlegenden Wandels auf den Lichtmärkten bis 2014 in Deutschland gut 1.000 Stellen abzubauen und damit fast jeden zehnten Arbeitsplatz im Inland zu streichen. Nun müssen an den Standorten noch die lokalen Sozialpläne verhandelt werden, am besonders betroffenen Standort Berlin seien die Gespräche bereits weit gediehen, sagte ein Sprecher. (Schluss) snu/nik/cs
~ WKN 723610 ISIN DE0007236101 WEB http://www.siemens.com ~
APA0450 2012-05-24/14:16

Und wieder gibt es etwa 1.000 gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen, die den angeblichen Fachkräftemangel lindern können.

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Siemens streicht Hunderte Stellen im Trafo-Bereich

Geschrieben von Kurt - 24. Mai 2012

So viel zum Fachkräftemangel………………….

400 Jobs in Nürnberg betroffen – IG Metall befürchtet vollständige Aufgabe des Standorts

Nürnberg (dapd). Der Technikkonzern Siemens will weltweit Stellen in der Produktion von Transformatoren für Kraftwerke und Hochspannungsleitungen streichen. Allein im Nürnberger Werk sollen 400 der 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden, sagte ein Siemens-Sprecher am Donnerstag. Wie viele Mitarbeiter es insgesamt treffen werde, konnte der Sprecher nicht sagen. Grund für den Abbau seien weltweite Überkapazitäten, ein Preisverfall und ein sich verschärfender Wettbewerb. Arbeitnehmervertreter zeigten sich empört.

In Nürnberg wurden die Beschäftigten am Mittwochabend auf einer Mitarbeiterversammlung informiert. Der Abbau soll 2013 beginnen und Ende 2014 abgeschlossen sein. Dabei wolle Siemens “möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen” auskommen, sagte der Konzernsprecher. Beispielsweise hätten rund 80 Beschäftigte befristete Verträge, die nicht verlängert würden. Das Nürnberger Werk für Bahn-Transformatoren sei nicht betroffen.

Neben Nürnberg unterhält Siemens im Transformatoren-Bereich noch Werke in Kirchheim bei Stuttgart und Dresden. In Dresden sollen den Angaben zufolge etwa 50 der rund 300 Arbeitsplätze wegfallen, wobei 40 auf Leiharbeiter entfallen. In Kirchheim werden den Angaben zufolge etwa 40 der rund 280 Stellen gestrichen, wobei 24 der Stellen derzeit noch von Leiharbeitern besetzt sind.

Hier gehts zum Artikel in WELT ONLINE >>

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Das G’frett mit flexibler, mobiler Arbeit

Geschrieben von michimueller - 27. April 2012

Eine Studie der Beratungsfirma Deloitte analysiert der Standard und liefert ein umfangreiches Bild über den Trend zur “flexiblen, mobilen Arbeit”. Viele ArbeitnehmerInnen wollen sie, diese Flexibilität – die Unternehmen hinken in der Praxis mit der Umsetzung ein wenig hinter den Wünschen her. So einfach ist diese Umsetzung auch nicht, wie die Analyse zeigt.

Solche Arbeitskonzepte stellen aber traditionelle Unternehmenskulturen, ihre Regeln und Hierarchien auf den Kopf. Entsprechend viele Probleme – eigentlich Bedarf an echtem Change- und Transformationsmanagement – haben Unternehmen auf ihrem Weg zu einem neuen Verhältnis zwischen Arbeitgeber, Arbeitsplatz und Arbeitnehmer.

Zentraler Punkt ist unter anderem offenbar die notwendige Basis einer Vertrauenskultur in der Firma (wer körperlich nicht anwesend ist, kann ja nicht so leicht kontrolliert werden). Dazu herrscht noch keine Klarheit über den adäquaten Einsatz der Mittel bis hin zu New Media für ortsunabhängigeres Arbeiten.

Hier geht’s zu weiteren Details und vielen interessanten Informationen im Standard.

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Arbeitsklima-Index: Gesellschaftlicher Status und Zufriedenheit mit sozialer Position auf Tiefstwerten

Geschrieben von michimueller - 27. April 2012

Die Zahl der ArbeitnehmerInnen, für die ihr Einkommen nicht mehr für’s Leben ausreicht, steigt. Das hat die AK OÖ in ihrem Arbeitsklima-Index erhoben, wie der Standard berichtet.

Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil jener Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen nur noch knapp auskommen, dramatisch von 44 auf 50 Prozent an.

Aber auch für diejenigen, die gut verdienen, zeigen sich mehr und mehr Probleme im Job:

Die Dimension “Gesellschaftlicher Status” des Arbeitsklima-Index liegt aktuell bei 67 Punkten – der tiefste Wert seit dem Frühjahr 1998. Er umfasst die Bereiche “Zufriedenheit mit Rechten als Arbeitnehmer” und “Zufriedenheit mit sozialer Position als Arbeitnehmer”. Mit ihren Rechten zufrieden sind derzeit 64 Prozent – der Tiefstwert seit 1997. Mit ihrem sozialen Status sind 63 Prozent der Beschäftigten zufrieden – gar der tiefste Wert seit Beginn des Arbeitsklima-Index vor 15 Jahren.

Zum Artikel im Standard.

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Exodus bei NSN

Geschrieben von michimueller - 22. April 2012

Viel scheint die NSN-KollegInnen in München nicht bei ihrer Firma zu halten, wie die Süddeutsche Zeitung meldet:

Nur 14 von 1600 Beschäftigten, die beim defizitären Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) in München nicht mehr gebraucht werden, haben ihrem Wechsel in eine Beschäftigungsgesellschaft bislang nicht zugestimmt. Dies war aus dem Umfeld der IG Metall zu erfahren. Die Gemeinschaftsfirma des finnischen Handybauers und des Münchner Technologiekonzerns führt ihren größten deutschen Standort mit 2000 von 3600 Mitarbeitern weiter – 1600 Stellen fallen weg.

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Siemens baut wieder Jobs ab

Geschrieben von michimueller - 21. April 2012

Ein kurzer Rundumblick in Deutschland:

Siemens streicht in Penig bis zu 100 Stellen

Es war 9 Uhr als Geschäftsführer Uwe-Armin Ruttkamp vor die Belegschaft trat und die Mitarbeiter der Frühschicht und der Verwaltung informierte, dass rund 100 Stellen bis 2016 abgebaut werden sollen. Das ist ein Schlag für Penig. Denn Siemens ist der größte Arbeitgeber in der Stadt. Aktuell arbeiten 660 Männer und Frauen dort, zudem 50 Lehrlinge. Beim Braas-Dachziegelwerk in Obergräfenhain sind es 200 Leute.

Weitere Informationen in der Freien Presse Sachsen.

Siemens will Flender-Werk in Herne schließen

Siemens will sein Werk in Herne schließen. Das teilte die Unternehmensspitze am Freitag überraschend mit. Den knapp 175 Mitarbeitern soll ein Job in einem anderen Werk der Gruppe angeboten werden.

Informationen dazu und zu der 100-jährigen Geschichte des Werks, das Siemens erst vor wenigen Jahren übernommen hat, auf derWesten.de.

Ich frage mich, wo die vielen hundrten Stellen bei Siemens geschaffen werden, von denen das oberste Management in den Pressekonferenzen immer spricht.

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NSN streicht in Finnland weniger Stellen als geplant

Geschrieben von michimueller - 22. März 2012

Der zu Siemens und Nokia gehörende Telefonnetzausrüster NSN will in Finnland deutlich weniger Arbeitsplätze streichen als ursprünglich geplant. Das Gemeinschaftsunternehmen kündigte nun den Abbau von 624 Stellen an. Das ist die Hälfte der bisherigen Schätzung.

Das meldet u. a. oe24.at.

Solange die Gesamtzahl der Jobstreichungen bleibt, muss man das außerhalb von Finnland wahrscheinlich eher als Drohung auffassen.

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Jobs 2020: Druck, Tempo und Risikolagen steigen

Geschrieben von michimueller - 13. März 2012

Im Wochenend-Standard gab es einen interessanten Artikel von Karin Bauer über die Zukunft der Arbeitswelt, basierend auf Ausführungen des Soziologen Nikolaus Dimmel beim Forum “Zukunft der Arbeit” am Managementcenter Innsbruck.

Jobs 2020

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Es rumort im Reich der “Osramiten”

Geschrieben von michimueller - 13. März 2012

In einem ausführlichen Artikel widmet sich die welt.de der Situation bei Osram. Hier einige Auszüge:

Das Traditionsunternehmen mutet sich viel, möglicherweise zu viel zu: Technologiewandel, Börsengang, Stellenabbau, Patentstreitigkeiten mit Konkurrenten, Umzug der Konzernzentrale. Selbst über ein neues Logo wird nachgedacht, um die gute alte Glühbirne auch als Firmensymbol zu ersetzen. Im Reich der “Osramiten” rumort es.

“Die nächsten fünf Jahre werden die Lichtindustrie mindestens genauso stark verändern wie die vergangenen 100 Jahre”, sagt Dehen. [Anm: Osram-Vorstandschef]

(…)

Derweil krempelt Dehen Osram in aller Eile um – und macht sich im Haus damit nicht nur Freunde. Stichwort Stellenabbau: Der nimmt weit größere Ausmaße an als bisher bekannt. So sollen zusätzlich zu den 1050 Stellen, die in Deutschland wegfallen, auch im Ausland kräftig Arbeitsplätze gestrichen werden. “Der internationale Anpassungsbedarf bis 2014 dürfte deutlich ausfallen”, sagt Dehen. “Der Technologiewandel trifft schließlich nicht nur Deutschland.” Es sei allerdings zu früh, konkrete Zahlen zu nennen. Wie die “Welt” aus Unternehmenskreisen erfuhr, werden international voraussichtlich weitere 3000 Stellen wegfallen. Das wäre jeder zehnte Arbeitsplatz im Osram-Reich.

Bei Betriebsräten heißt es schon, man müsse schauen, dass mittelfristig nicht Fabriken “komplett platt gemacht” werden. Dehen hingegen betont, dass Osram im Bereich der neuen LED-Technologien alleine 2011 weltweit 1200 Mitarbeiter angeheuert habe und im vergangenen Jahr so viel investiert habe wie nie.

(…)

Dehen verhandelt gerade mit den Arbeitnehmervertretern über einen Sozialplan und den Interessenausgleich. “Bis 2014 bleiben die deutschen Standorte bestehen”, verspricht er. Deutschland bleibe aber auch nach 2014 “wichtiger Bestandteil unseres weltweiten Wertschöpfungskonzeptes”.

Die Arbeitnehmervertreter hätten das gerne konkreter – und auch eine längere Garantie für die Werke. “Es wäre unseriös, Standortgarantien bis 2020 abzugeben”, entgegnet Dehen: “Die Veränderungen in der Lichtindustrie sind derzeit so gravierend, dass man auf acht Jahre im Voraus so etwas nicht mit Fug und Recht garantieren kann.”

Ein Arbeitnehmervertreter vermutet hinter den Abbauplänen mehr als nur eine Reaktion auf den Technologiewandel. “Natürlich will sich Osram auch für den Börsengang hübsch machen. Und dazu gehört eben auch ein Abbauprogramm.” Dass sich Osram den Veränderungen in der Lichtindustrie nicht verschließen kann, sei auch ihm klar. Er vermisse dennoch ein klares Konzept für die Standorte in Deutschland. Was ihn misstrauisch macht: Siemens hat schon so manchen Geschäftsbereich ausgegliedert, der danach in arge Schwierigkeiten geriet.

Weiterlesen auf welt.de.

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Nokia-Siemens-Mitarbeiter protestieren gegen Standortschließungen

Geschrieben von michimueller - 12. März 2012

Die Proteste gehen weiter:

Hamburg (dpa) – Der massive Stellenabbau bei Nokia Siemens Networks hat auch die von Arbeitsplatzverlust bedrohten knapp 150 Mitarbeiter im Norden zum Protest herausgefordert. Am Montag demonstrierten nach Angaben der IG Metall rund 120 Beschäftigte in Hamburg gegen geplante Schließungen der Firmenstandorte in der Hansestadt sowie in Bremen und Hannover. Siemens und Nokia sind je zu Hälfte an dem Telefonnetz-Ausrüster NSN beteiligt, der rote Zahlen schreibt. NSN will bundesweit 2900 von 9100 Stellen streichen und 30 von 35 Standorten schließen. Das Unternehmen will sein Geschäft auf schnelle mobile Internet-Netze ausrichten.

Das meldet z. B. bild.de.

 

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Arbeitsklima-Index: Über ein Drittel der Beschäftigten schiebt Überstunden

Geschrieben von michimueller - 10. März 2012

14 Prozent leisten zwischen 40 und 45 Wochenstunden, zehn Prozent mehr als 45 Stunden

Wien – Die aktuelle Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index zeigt, dass ein beträchtlicher Teil der heimischen Arbeitnehmer mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitet. 14 Prozent der Beschäftigten leisten zwischen 40 und 45 Wochenstunden, zehn Prozent mehr als 45 Stunden. Das gab die Arbeiterkammer Oberösterreich am Freitag in einer Aussendung bekannt. Fast ein Drittel der Arbeitnehmer arbeitet mehr Stunden als vertraglich vereinbart.

Dieser Wert lag 2006 sogar bei 45 Prozent und ging während der Finanz- und Wirtschaftskrise bis auf 30 Prozent im Jahr 2009 zurück. 2011 stieg der Anteil jener Beschäftigten, die länger als vertraglich vereinbart arbeiten müssen, auf aktuell 32 Prozent an. Nur 48 Prozent der Beschäftigten, die regelmäßig mehr Stunden leisten müssen, sind mit ihrer Arbeitszeit zufrieden. 18 Prozent wünschen sich, dass weniger Arbeitsstunden vertraglich vereinbart werden, 35 Prozent wollen eine Aufstockung der vertraglichen Arbeitszeit auf ihre tatsächlich geleistete.

Vollzeitbeschäftigte arbeiten im Schnitt der Euroländer 39 Stunden pro Woche. In Österreich dauert eine Vollzeitwoche laut Arbeitsklima Index im Schnitt 41,9 Stunden. Im dritten Quartal 2011 wurden laut Eurostat 5,5 Millionen Überstunden in Österreich geleistet – und das zu knapp einem Viertel unbezahlt, kritisiert die AK. (red, derStandard.at, 9.3.2012)

Zum Artikel im Standard Online.

Zum Arbeitsklima-Index (Arbeiterkammer).

Arbeitsklima-Index selbst berechnen!

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Siemens-Vorstand redet mit Betriebsrat von Nokia Siemens Networks

Geschrieben von michimueller - 6. März 2012

Und sie bewegen sich doch!

Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser hat Arbeitnehmervertreter von Nokia Siemens Networks (NSN) in München überraschend zu einem Gespräch über den angekündigten Stellenabbau getroffen. Diesem ersten “Signal des Dialogs” von Siemens müssten jetzt aber weitere Schritte folgen, forderte die IG Metall am heutigen Montag in München. Bei der ersten Aufsichtsratssitzung der deutschen NSN-Tochter seit Bekanntgabe der Pläne erwarteten die Arbeitnehmer für den 6. März “einen ergebnisoffenen und fairen Dialog über Alternativen zu den Schließungsplänen”, sagte der NSN-Betriebsbetreuer der IG Metall, Michael Leppek, der Nachrichtenagentur dpa.

“Ergebnisoffen” klingt jetzt noch nicht nach viel, aber hoffentlich ist zumindest ein erster Schritt gesetzt.

Kaeser habe den Münchner NSN-Betriebsratschef Horst Schön und IG-Metall-Sprecher Carsten Riedl zu einem Meinungsaustausch getroffen. Das “zeigt, dass Siemens sich in der Verantwortung sieht”, sagte Gewerkscafzer Leppek. Dass der Elektrokonzern seinen internen Stellenmarkt jetzt für die NSN-Mitarbeiter öffne, sei ein weiteres Signal: “Die Tür steht schon mal einen Spalt auf.” Mit einer Kundgebung am Rande der Aufsichtsratssitzung in München werde die IG Metall am Dienstag zeigen, dass der Protest auch fünf Wochen nach der Schließungsankündigung ungebrochen sei und die Belegschaft geschlossen für den Erhalt des Standorts München kämpfe.

Weitere Informationen gibt’s auf heise online

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NSN: Die einzige Hoffnung der Mitarbeiter ist Siemens

Geschrieben von michimueller - 1. März 2012

Tausende Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks (NSN) haben mit Trillerpfeifen vor der Siemens-Zentrale auf dem Wittelsbacher Platz in der Münchner Innenstadt gegen die Schließung von 30 Standorten des Netzwerkausrüsters in Deutschland protestiert. Auf Transparenten forderten sie den Konzern erneut auf, Verantwortung für das Gemeinschaftsunternehmen mit dem finnischen Konzern zu übernehmen.

 „Siemens nimm uns an die Hand, Nokia fährt uns an die Wand“, hieß es. Ende Januar hatte NSN angekündigt, bundesweit 2900 von 9100 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen. München mit 3600 Beschäftigten ist davon am stärksten getroffen. Aber auch Niederlassungen in Augsburg, Nürnberg und anderen Städten stehen vor dem Aus.
 
Siemens tut wie immer so, als habe man mit NSN nix zu tun.
 

Siemens garantiert ein Vorstellungsgepräch

 Siemens hatte vor wenigen Tagen angekündigt, seine interne Stellenbörse mit derzeit rund 3000 Angeboten für die NSN-Beschäftigten zu öffnen. „Bewerben sich NSN-Mitarbeiter auf eine offene Position, garantiert ihnen Siemens ein Vorstellungsgespräch, wenn aufgrund der Bewerbungsunterlagen von einer geeigneten Qualifikation ausgegangen werden kann.“

Noch mehr “wenn” und “aber” hätte man kaum noch hineinformulieren können. Gerade vom Wasserstand der Isar hat man es nicht abhängig gemacht.

Zum Artikel in der welt.de geht’s hier.

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NSN will Standort München weiter schließen – Börsengang weiter Thema

Geschrieben von michimueller - 1. März 2012

Es wollen einfach keine guten Nachrichten von NSN kommen.

Die Netzwerkfirma NokiaSiemensNetworks (NSN) hält an der geplanten Schließung des wichtigsten deutschen Standorts Münchens trotz der massiven Proteste fest. “Wir sehen dazu keine Alternative: Wir planen, auch diesen Standort bis Ende des Jahres zu schließen”, sagte NSN-Chef Rajeev Suri der “Süddeutschen Zeitung” (SZ, Donnerstagausgabe). NSN kappt derzeit 20.500 seiner weltweit noch 74.000 Stellen, in Deutschland sind es knapp 3.000 Jobs. Erst am Dienstag gab es in München heftige Proteste. Suri sagte: “Deutschland, wo etwa acht Prozent unserer Belegschaft arbeiten, bleibt wichtig für NSN. Dass das Land vom Stellenabbau besonders stark betroffen ist, liegt daran, dass hier viele unrentable Bereiche angesiedelt sind, die nicht zum Kern der neuen Unternehmensstrategie gehören.”

Suri hält nach Abschluss der Sanierung sogar einen Gang an die Börse für möglich: “Wir wollen NSN so weit bringen, dass ein Börsengang zumindest eine realistische Option wäre. Das letzte Wort haben unsere Anteilseigner, ” sagte er der SZ. NSN ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Nokia. Zuletzt mussten die beiden Muttergesellschaften viel Geld in das Unternehmen stecken. Suri sagte zum wiederholten Mal, dass NSN nun kein frisches Kapital mehr brauche. “Wir können es schaffen mit dem, was wir haben”, sagte er. Der finanzielle Spielraum reiche aus, um die neue Strategie umzusetzen./wiz

ISIN DE0007236101 FI0009000681

AXC0002 2012-03-01/01:05

© 2012 dpa-AFX

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