Siemens MitarbeiterInnen-Blog

Betriebsrat CMT

Mit ‘Cromme’ getaggte Artikel

Die bestbezahlten Aufsichtsräte

Geschrieben von michimueller - 22. März 2012

Wenn es darum geht, dass die oberste Ebene des Managements mit Millionen-Gagen versehen wird, ist Siemens an Top-Positionen. So auch in der Bezahlung seiner Aufsichtsräte, wie RP-Online meldet.

Tatsächlich gewinnen die Aufsichtsräte in Deutschland immer mehr an Gewicht – und ihre Gehälter liegen mittlerweile immer häufiger auf Spitzenniveau. [...] Auf Platz Zwei liegt Gerhard Cromme mit 1,009 Millionen Euro – die Führung der Aufsichtsräte von Siemens und ThyssenKrupp bringt das Geld.

 

Veröffentlicht in Medienberichte | Getaggt mit: , , , | Kommentar schreiben »

Cromme will seinen Einfluss im Siemens-Aufsichtsrat weiter ausbauen

Geschrieben von michimueller - 20. März 2012

Einer dpa-Meldung auf Finanznachrichten.de zu Folge möchte Siemens-Aufsichtsrats-Chef Gerhard Cromme seinen Einfluss in diesem Gremium weiter ausbauen und 4 der 10 Kapitalvertreter austauschen.

Ausscheiden sollen demnach der frühere Saint-Gobain -Chef Jean-Louis Beffa, Ex-MAN -Chef Hakan Samuelsson, der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Peter Gruß und der Vertreter der Siemens-Familie, Gerd von Brandenstein. Alle vier betroffenen Kapitalvertreter hatten ihre Posten erst im Januar 2008 übernommen, als Siemens infolge der Korruptionsaffäre fast den gesamten Aufsichtsrat ausgetauscht hat. Ein Siemens-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Für drei der vier Plätze könnte Cromme eigene Vertraute an Bord holen, heißt es in dem Bericht weiter.

Zur Meldung geht’s hier.

 

Veröffentlicht in Medienberichte, Organisatorisches | Getaggt mit: , , | Kommentar schreiben »

Cromme und Kleinfeld üben Kapitalismuskritik

Geschrieben von michimueller - 5. März 2012

Manchmal weiß man beim Lesen eines Artikels nicht, ob man von den handelnden Personen vera…. wird, oder ob die wirklich so unbedarft sind.

Führende deutsche Manager haben sich in die Kapitalismusdebatte eingeschaltet. Multiaufsichtsrat Gerhard Cromme spricht von einer “echten Krise”, die er ebenso wie Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld auf entfesselte Finanzmärkte zurückführt. Beide bekennen sich zur sozialen Marktwirtschaft.

Crommes bitteres Fazit: “Oben werden sie immer reicher, unten herrscht im günstigsten Fall Stagnation. Ich glaube fest an das Solidarprinzip unserer Gesellschaft. Dazu müssen auch die Besserverdiener ihren Beitrag leisten.”

Was hält Herrn Cromme ab, einen Teil seines Geldes von ihm da oben zu uns da unten zu transferieren?

“Bei allem Verständnis für die Bedürfnisse der Kapitalmärkte halte ich viel davon, sie so weit wie möglich mit der Realwirtschaft zu verschränken”, sagte Kleinfeld. Das werde noch viel zu wenig verstanden und diskutiert.

Daraus aber die Schlussfolgerung zu ziehen, dass das Wirtschaftssystem grundsätzlich verkehrt sei, sei grundfalsch. Es gebe kein besseres System als das Modell der sozialen Marktwirtschaft. “Wir sollten uns dafür einsetzen und klar machen, dass dies nichts mit Turbokapitalismus zu tun hat.” Die Zeit eines übersteigerten, auf schnelles Reichwerden ausgerichteten Wirtschaftens sei vorbei, sagte Kleinfeld.

Und das sagt grad einer, der sich als Siemens-Cef Gehaltssteigerungen von mehr als 30 % pro Jahr gegönnt hat?

Den ganzen Artikel kann man im Manager-Magazin nachlesen.

Veröffentlicht in Medienberichte, Politik | Getaggt mit: , , , | Kommentar schreiben »

Siemens-Forschungschef Reinhold Achatz wechselt zu Thyssen-Krupp

Geschrieben von michimueller - 15. Februar 2012

Thyssen-Krupp hat erneut einen prominenten Manager von Siemens abgeworben. Der Forschungschef des Münchner Technologiekonzerns, Reinhold Achatz, wechselt nach Informationen der SZ nach Essen. Seit Wochen machen Spekulationen die Runde, die beiden Industriekonzerne könnten enger zusammenrücken. Beide Unternehmen dementieren aber einen Zusammenhang.

Das meldet die Süddeutsche Zeitung.

Ein weiterer prominenter Siemens-Manager wechselt nach Informationen der Süddeutschen Zeitung zum Thyssen-Krupp-Konzern: Reinhold Achatz, 57, bisher Leiter der gesamten Forschungsabteilung bei Siemens, geht in gleicher Funktion zum 1. April nach Essen. Die brisante Personalie wurde am Mittwoch bei Siemens intern verkündet.

Achatz arbeitete bisher direkt unter dem Siemens-Vorstand, zu seinem Bereich zählen 5800 Mitarbeiter. Er ist seit 2006 verantwortlich für die gesamten weltweiten Forschungsaktivitäten des Konzerns. Ein Siemens-Sprecher teilte der SZ dazu mit: “Dies ist eine rein persönliche Entscheidung von Herrn Achatz, der seine weitere berufliche Karriere außerhalb von Siemens verfolgen wird.”

Personalwechsel zwischen den beiden Dax-Unternehmen sind besonders heikel. Auch Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger, seit Januar 2011 im Amt, war von Siemens gekommen. Gerhard Cromme ist Vorsitzender des Aufsichtsrats beider Konzerne. Zuletzt gab es auch immer wieder Spekulationen, Siemens und Thyssen-Krupp könnten enger zusammenrücken und planten möglicherweise mittelfristig einen Zusammenschluss.

Beide Konzerne weisen die Gerüchte zurück. Auch die Personalie Achatz sei kein Indiz für ein Zusammenrücken.

Auch die Gründe, warum der oberste CT-Chef das Handtuch wirft, werden genannt:

Reinhold Achatz  arbeitet bereits seit 1980 für Siemens, er heuerte als Software-Ingenieur an, war dann in verschiedenen Siemens-Bereichen tätig, erhielt sogar die Auszeichnung “Siemens Top Innovator” und ist Mitglied des deutschen Wissenschaftsrats. Seit Oktober 2006 ist er  Forschungschef.

Der Bereich soll nun umgebaut werden. Der zuständige Siemens-Vorstand Klaus Helmrich will die Kompetenzen neu verteilen. Achatz würde damit an Einfluss verlieren. Auch deshalb soll er sich zu einem Wechsel zu Thyssen-Krupp entschieden haben.

Hier gehts zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Veröffentlicht in GewerkschaftsInfo | Getaggt mit: , , , | Kommentar schreiben »

Siemens dementiert Kooperation mit ThyssenKrupp

Geschrieben von michimueller - 13. Februar 2012

Im Handelsblatt von heute dementiert Siemens Übernahmepläne von ThyssenKrupp:

Siemens will von einem Bündnis mit Thyssen-Krupp nichts wissen

Spekulationen über eine Fusion der beiden Traditionskonzerne blühen seit einigen Wochen. Doch Finanzvorstand Kaeser sagt: “Wir haben noch nie darüber diskutiert.”

Axel Höpner München Die Spekulationen halten sich seit Monaten – und zwar hartnäckig. Nach einem Umbau zum Technologiekonzern und Anlagenbauer könnte sich Thyssen-Krupp mit dem Siemens-Konzern verbünden, wird gemunkelt. Am Ende könne die “deutsche Industrie vor einem der größten Merger der vergangenen Jahrzehnte stehen”, schreibt die “Wirtschaftswoche” in ihrer neuen Ausgabe.

Doch in München dementiert Siemens entschieden. “Ich glaube, einer der wenigen Namen, über die wir als Übernahmeziel noch nie diskutiert haben, ist Thyssen-Krupp”, sagte Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser dem Handelsblatt. Vorstandschef Peter Löscher hatte sich kürzlich auf der Hauptversammlung ähnlich geäußert. Man kenne die Berichte über Überlegungen, Teile von Siemens und Thyssen-Krupp zusammenzulegen. Doch das seien “Spekulationen, die keinerlei geschäftliche Grundlage haben und damit jeder konkreten Grundlage entbehren”.

Dass sich die Gerüchte dennoch hartnäckig halten, hat vor allem einen Grund: “Wir teilen ja schon eine der wertvollsten Ressourcen, die Unternehmen haben können”, scherzt Kaeser. Er meint damit den gemeinsamen Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Cromme, der bei den Traditionskonzernen im Hintergrund die Strippen zieht. Er hat auch den Siemens-Industriechef Heinrich Hiesinger als neuen Vorstandschef zu Thyssen-Krupp geholt. Und dieser könnte jetzt den Ruhrkonzern so umbauen – zum Beispiel durch die komplette Trennung vom Stahlgeschäft -, dass er gut zum Infrastrukturkonzern Siemens passen könnte. Dass sich die Unternehmen teilweise ganz gut ergänzen würden, sehen viele so. Und Siemens-Chef Löscher käme so leichter an sein Ziel von 100 Milliarden Euro Umsatz, das ohne Großzukäufe nur schwer erreichbar sein wird. Doch hier hatte Kaeser ohnehin schon etwas die Luft rausgenommen. Ob dieses in vier, fünf oder sieben Jahren erreicht werde, sei “weit weniger relevant”.

Im Umfeld der Siemens-Spitze werden die Spekulationen jedenfalls ins Reich der Fabel verwiesen. Schließlich würde Siemens sich eine Menge Probleme ins Haus holen. Hiesinger habe mit dem Umbau von Thyssen-Krupp eine echte Herkules-Aufgabe übernommen, sagte Kaeser. Das Experiment beobachten die Münchener Manager wohl lieber aus sicherer Entfernung. Doch ein Hintertürchen gibt es noch: Was Cromme wirklich vorhabe, sagt ein Konzern-Insider, das wisse immer nur ein sehr kleiner Kreis.

Wir erinnern uns noch an die Dementis des SAGÖ-GDs Hochleitner vor der Übernahme der VA Tech….

Veröffentlicht in Medienberichte | Getaggt mit: , , , , | Kommentar schreiben »

ThyssenKrupp: Schulterschluss mit Siemens?

Geschrieben von michimueller - 13. Februar 2012

In der Wirtschaftswoche wird über eine Kooperation bzw. auch eine spätere Fusion von ThyssenKrupp mit Siemens spekuliert:

Bei ThyssenKrupp mehren sich Hinweise auf einen Radikalschnitt. Weil die Zweifel wachsen, ob der Sprung zum Technologiekonzern aus eigener Kraft gelingt, wird intern über eine gigantische Option diskutiert: den Schulterschluss mit Siemens – eine ferne Fusion nicht ausgeschlossen.

Noch sagt das niemand öffentlich, am wenigsten der seit einem Jahr amtierende Vorstandsvorsitzende Heinrich Hiesinger. Aber die Quintessenz aller Erwägungen, so vage sie zurzeit sein mögen, ist eindeutig: Der Essener Industrieriese könnte eine Zukunft haben, wenn es zum Schulterschluss mit dem Münchner Siemens-Konzern kommt. Nicht sofort, sondern in einem Annäherungsprozess über mehrere Jahre, nicht auf einmal, wohl aber in vielen kleinen Schritten – mit den Etappenzielen Kooperation, Beteiligung, Fusion.

Damit stünde die deutsche Industrie vor einem der größten Merger der vergangenen Jahrzehnte. Er würde ThyssenKrupp aus der strategischen Sackgasse holen. Und Siemens-Vorstandschef Peter Löscher hätte endlich eine Erklärung für seine Ankündigung, dass er den Jahresumsatz von derzeit rund 75 Milliarden Euro auf 100 Milliarden anheben will. Das Ziel gelte weiter, sagte Finanzchef Joe Kaeser vergangene Woche dem „Handelsblatt“: „Aber vielleicht muss man die Route neu berechnen.“

Die handelnden Personen bei ThyssenKrupp und Siemens sind auch keine Unbekannten:

Wenn Hiesinger [Anm.: Chef von ThyssenKrupp] mit Siemens anbandeln würde, wäre das keine Überraschung. Immerhin leitete der gebürtige Allgäuer vor seiner Berufung an die ThyssenKrupp-Spitze die Industriesparte von Siemens. Und dass Konzernkontrolleur Cromme möglicherweise Anlauf zu einem Karrieresprung nehmen könnte, lässt sich daran ablesen, dass er im Oktober 2011 trotz seiner 70 Jahre für ein weiteres halbes Jahrzehnt zum Siemens-Aufsichtsratschef gekürt wurde. Dabei gilt bei Siemens die Altersgrenze für Kontrolleure von 70 Jahren.

Genauere Informationen, wie optimal sich die beiden Konzerne – zum Vorteil von Siemens – ergänzen würden, könnt ihr hier nachlesen.

Veröffentlicht in Medienberichte | Getaggt mit: , , , , | Kommentar schreiben »

Siemens-Hauptversammlung: Aktionärstreffen der schrillen Töne

Geschrieben von michimueller - 25. Januar 2012

Siemens vergrätzt die Aktionäre auf der Hauptversammlung gleich zu Beginn mit lauter Rockmusik. Die kommen so erst richtig in Stimmung, um all ihren Unmut kundzutun.

meldet die Financial Times Deutschland. Und weiter:

Es ist Tradition bei Siemens, fast so wie das alljährliche Schneetreiben: Hält der Konzern Hauptversammlungen ab, demonstrieren vor der Münchner Olympiahalle die Beschäftigten. Denn irgendwo in seinem Riesenreich baut das Industriekonglomerat eigentlich immer Stellen ab. Diesmal sind es Mitarbeiter der – eigentlich schon verstoßenen – Töchter Osram und Nokia Siemens Networks, denen der Abbau tausender Stellen droht.
Auch drinnen herrscht Aufruhr, aber aus ganz anderem Grund: Die über 8000 – zumeist älteren -Aktionäre in der Halle bringt die Lautstärke in Rage, mit der Siemens den mit Rockmusik unterlegten Unternehmensfilm “One Siemens” abspielt: “Leiser, leiser”, schallt es aus dem Rund der gut gefüllten Halle in Richtung Podium. Zumindest diesen Unmut kann Chefkontrolleur Gerhard Cromme  besänftigen: “Wir haben Ihr Flehen verstanden, Sie können sicher sein, von jetzt an wird es etwas leiser.”
 
Und es wird nicht mit Kritik gespart:
Der Verein der Belegschaftsaktionäre kritisierte, dass Aufsichtsratschef Cromme die bislang fixe Altersgrenze von 70 für Aufsichtsräte kippen ließ. Davon profitiert vor allem Cromme selbst: Damit kann er sich im Januar 2013 nochmals zur Wahl stellen. “Alte Männer sind gefährlich. Ihnen ist die Zukunft egal“, zitierte der Vorsitzende Ernst Koether den Schriftsteller George Bernard Shaw.
 
Baustellen gibt es ja genug im Konzern:
Für Osram und NSN ist die Zukunft weiter ungewiss. Der Plan, die Lichttochter an die Börse zu bringen, bleibt bestehen und wird laut Kaeser “wahrscheinlich 2012″ umgesetzt.
Für NSN bringt der Finanzchef zum ersten Mal eine Abspaltung – ein Spin-off – ins Spiel.
 
Also wieder eine neue Idee. Ob die Beschäftigten etwas davon haben, wird sich zeigen.
Den ganzen Artikel gibt es hier.

Veröffentlicht in Medienberichte | Getaggt mit: , , , , | Kommentar schreiben »

Wie praktisch: Siemens-Aufsichtsratschef Cromme kippt Altersgrenze

Geschrieben von michimueller - 20. Oktober 2011

Es ist sicher nur ein Zufall, dass von dieser Änderung nur AR-Chef Cromme selbst profitiert. Sonst könnte man hier ja einen ordentlichen Interessenskonflikt lokalisieren….

München (dapd). Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme hat die bisherige Altersgrenze in der Geschäftsordnung des Konzern geändert und sich damit den Weg für eine weitere Amtszeit freigemacht. Das bestätigte ein Siemens-Sprecher. Nach der bisherigen Vorschrift hätte der langjährige Vorsitzende der Deutschen Gorporate-Governance-Kommission für gute Unternehmensführung eigentlich nach seinem 70. Geburtstag im Jahr 2013 aufhören müssen. Nach der neuen Fassung sollen die Aufseher nur bei ihrer Wahl nicht älter als 70 sein. Cromme führt den Siemens-Aufsichtsrat seit 2007 und ist bis zur Hauptversammlung im Januar 2013 gewählt

Quelle: RP

Veröffentlicht in Medienberichte, Organisatorisches | Getaggt mit: , , | 2 Kommentare »

Siemens gibt Heinrich Hiesinger freie Bahn

Geschrieben von hmh - 9. Juni 2010

In einer außerordentlichen Sitzung des Konzerns am 9. Juni in München hat der Aufsichtsrat dem Wechsel des Vorstands Heinrich Hiesinger an die Spitze von ThyssenKrupp zugestimmt. Der Siemens-Manager übernimmt damit ab 1. Oktober 2010 das Ruder, bei dem in die roten Zahlen gerutschten Stahlgiganten.

Weiter geht’s hier auf Silicon.de.

Veröffentlicht in Medienberichte | Getaggt mit: , , | Kommentar schreiben »

Crommes Ich-AG

Geschrieben von hmh - 5. Mai 2010

Die Deutschland AG gilt eigentlich als tot. In einem Mann aber lebt sie weiter: Gerhard Cromme. Der Multiaufsichtsrat verschiebt Vorstände wie auf einem Schachbrett – Siemens und ThyssenKrupp regiert er inzwischen wie ein Familienunternehmen.

Weiter geht’s hier zur FTD.

Und noch ein interessanter Artikel in der SZ.

Veröffentlicht in Medienberichte | Getaggt mit: , , | Kommentar schreiben »

 
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.