Mit ‘Geld’ getaggte Artikel
Geschrieben von michimueller - 15. Mai 2012
Das Jahreseinkommen der Manager aus der ersten Führungsebene (Geschäftsführer, geschäftsführende Gesellschafter) lag 2011 bei rund 192.000 Euro brutto. 55.000 Euro davon waren sogenannte variable Gehaltsbestandteile wie Boni. Damit verdienen die Chefs brutto grob fünfmal so viel wie der Vollzeit beschäftigte männliche Durchschnittsösterreicher (rund 38.000 Euro laut Statistik Austria 2010).
Das sagt die Einkommensstudie 2012, die z. B. der Standard zitiert.
Zum Glück betrachtet die Studie nur Österreich. Top-Verdiener mit XXL-Gehältern - Hr. Löscher verdient ca. 10 Millionen – werden ja nicht bei uns gezählt.
Ganz nett finde ich ja folgende Aussage aus der Studie:
Die beliebtesten Dienstautos
84 Prozent der ersten Führungsebene fahren einen Dienstwagen, 68 Prozent der zweiten und nur mehr 27 Prozent der dritten Ebene. Je weiter oben in der Hierarchie, desto lieber werden Audi und BMW gefahren, je weiter unten, desto eher VW. “Interessant ist, dass weibliche Führungskräfte eine Präferenz für BMWs haben”, so Marktforscher Felix Josef von Triconsult. Die Präferenz der Chefinnen für BMW sei doppelt so hoch wie bei den männlichen Bossen.
Das Auto gilt also nicht nur bei den Männern als Statussymbol. Die heftige Kritik vieler Frauen an dem Verhältnis von Männern zu ihren Autos ist also unberechtigt, wie man sieht.
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Geschrieben von michimueller - 28. April 2012
Auch wenn die wirtschaftlichen Zahlen nicht so gut passen, die Aktionäre werden immer gut bedient. Gespart wird meist bei den Beschäftigten. Siemens ist da nicht nur keine Ausnahme, sondern exerziert es vor. Wenn man sich überlegt, wie viele Siemens-KollegInnen in den letzten Jahren ihren Arbeitsplatz verloren haben, sind die folgenden Zahlen aus der IT Times Deutschland noch weniger zu verdauen.
Und so verwundert es auch nicht, dass Siemens unter den deutschen Technologie-, IT- und Telekommunikationsunternehmen das Unternehmen ist, das die höchste Dividende ausschüttet: In den Geschäftsjahren 2007 bis 2009 lag die Dividende von Siemens stets bei 1,60 Euro je Aktie, in 2010 stieg sie zunächst auf 2,70 Euro und 2011 weiter auf 3,00 Euro.
Wie gut die Siemens-Aktionäre bedient werden, zeigt der Vergleich:
Die Deutsche Telekom AG zahlte in den Jahren 2007 und 2008 jeweils eine Dividende in Höhe von 0,78 Euro, in 2009 in Höhe von 0,75 Euro und schlägt für 2011 wie schon für 2010 eine Ausschüttung von 0,70 Euro vor.
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Geschrieben von michimueller - 27. April 2012
Die Zahl der ArbeitnehmerInnen, für die ihr Einkommen nicht mehr für’s Leben ausreicht, steigt. Das hat die AK OÖ in ihrem Arbeitsklima-Index erhoben, wie der Standard berichtet.
Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil jener Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen nur noch knapp auskommen, dramatisch von 44 auf 50 Prozent an.
Aber auch für diejenigen, die gut verdienen, zeigen sich mehr und mehr Probleme im Job:
Die Dimension “Gesellschaftlicher Status” des Arbeitsklima-Index liegt aktuell bei 67 Punkten – der tiefste Wert seit dem Frühjahr 1998. Er umfasst die Bereiche “Zufriedenheit mit Rechten als Arbeitnehmer” und “Zufriedenheit mit sozialer Position als Arbeitnehmer”. Mit ihren Rechten zufrieden sind derzeit 64 Prozent – der Tiefstwert seit 1997. Mit ihrem sozialen Status sind 63 Prozent der Beschäftigten zufrieden – gar der tiefste Wert seit Beginn des Arbeitsklima-Index vor 15 Jahren.
Zum Artikel im Standard.
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Geschrieben von hmh - 23. April 2012
Manchmal ist es wirklich unglaublich, wenn man liest, wie dreist die Ratingagenturen sind …
Zwölf börsenotierte deutsche Unternehmen, darunter Bayer, Lufthansa und Siemens, meutern gegen den Ratingriesen Standard & Poor’s wegen zu hoher Gebühren. Agenturen könnten kartellrechtliche Probleme bekommen.
Düsseldorf/Wien/RED. Zwölf börsenotierte deutsche Großkonzerne, darunter Bayer, die Lufthansa, die Deutsche Post und Siemens, proben den Aufstand gegen den Ratingriesen Standard & Poor’s. Ein der „Financial Times Deutschland“ vorliegender Protestbrief beschuldigt S&P der Preistreiberei: Deren jüngster Gebührenvorschlag laufe auf eine „Verdoppelung der Preise, wenn nicht sogar mehr“ hinaus. Ein S&P-Sprecher teilte mit, dass die Gebühren für Europa im Schnitt um weniger als fünf Prozent gestiegen seien. Allerdings gebe es für einige Großkonzerne „potenziell stärkere Erhöhungen“.
Da müssen auch noch riesige Beträge bezahlt werden, um sich negativ beurteilen zu lassen…
Mittlere sechsstellige Beträge
Das Dreigestirn der Ratingagenturen S&P, Moody’s und Fitch beherrscht 95 Prozent des globalen Bewertungsmarktes. Wenn sich ein Missbrauch der marktbeherrschenden Position nachweisen ließe – zum Beispiel durch überhöhte Preise – könnten die Agenturen kartellrechtliche Probleme bekommen. Der FTD zufolge zahlen einige Großkonzerne den Agenturen für die Bewertung mittlere sechsstellige Beträge pro Jahr. Die deutschen DAX-Konzerne kritisieren insbesondere die Art und Weise, wie S&P die neuen Gebühren durchsetzen will: Es handle sich um eine „einseitig festgelegte Gebührenordnung“, die „vom Kunden als Faktum hinzunehmen“ sei. Das weise auf einen monopolistischen Markt hin. Die Unterzeichner des Briefes drohen mit „weiteren Maßnahmen“, sollte S&P die Gebühr nicht auf dem Niveau des Vorjahres belassen.
Die drei großen Agenturen werden von der Politik kritisiert, mit ihren Ratings die Eurokrise zusätzlich anzuheizen. Dennoch vertrauen viele Investoren weiterhin ihrem Urteil. Vor allem Staaten und Banken benötigen ein Rating, um auf dem Markt zu günstigen Bedingungen Kapital aufzunehmen. Abgesehen vom Preisanstieg sei man „unterm Strich mit der Situation auf dem Ratingmarkt zufrieden“, sagte der Finanzchef eines der betroffenen DAX-Unternehmen.
Ein Artikel aus der Presse.
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Geschrieben von michimueller - 23. April 2012
Gegen die Pensionsanwartschaft von Peter Löscher nimmt sich selbst der aktuelle Lotto-4-fach Jackpot mickrig aus: 12,8 Millionen Euro sind es lt. Süddeutscher Zeitung.
“Dax-Vorstände im Rentenrausch” nennt es die Süddeutsche treffend. Bei den Beträgen wird einem übel.
So hätten allein die 30 Dax-Konzerne für ihre amtierenden Vorstände mehr als 637 Millionen Euro für Ruhegeldzahlungen zurückgestellt, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel auf Basis eigener Berechnungen.
Spitzenreiter ist demnach der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche mit bislang zugesagten Pensionsanwartschaften von 29,6 Millionen Euro. Dahinter folgten VW-Chef Martin Winterkorn mit 19,7 Millionen und Josef Ackermann von der Deutschen Bank mit 18,8 Millionen Euro. Siemens-Chef Peter Löscher erhalte 12,8 Millionen Euro und Eon-Chef Johannes Teyssen 11,7 Millionen Euro.
Über weitere Details der großzügigen Pensionsregelungen informiert die Süddeutsche.
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Geschrieben von michimueller - 19. April 2012
ATX-Manager verdienen im Schnitt 1,3 Mio. Euro
Laut AK-Analyse bekommen Manager in den Leitunternehmen im Wiener Börsenindex ATX im Schnitt um 20 Prozent mehr als im Vorjahr. „ Mit 1,3 Millionen Euro Vorstandsgage verdienen ATX-Manager wieder das 48-fache von durchschnittlichen Arbeitnehmern. Das ist so viel wie im Rekordjahr 2008. Im Jahr 2000 war es noch das 20-fache. Ein ATX-Manager bekommt binnen zwölf Monaten, wofür andere ein Leben lang arbeiten. Das steht in absolut keiner Relation zur Leistung!“, kritisiert AK Präsident Herbert Tumpel.
Weitere Details auf der Homepage der Arbeiterkammer.
Studie der AK zu den Manager-Gehältern.Vorstandsgehaelter_ATX_2012
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Geschrieben von michimueller - 17. April 2012
Der deutsche Industriekonzern Siemens wird einem Zeitungsbericht zufolge seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr kippen. Grund sei eine weitere Rückstellung wegen Schwierigkeiten bei der Anbindung von Offshore-Windparks, berichtete die Financial Times Deutschland mit Verweis auf Konzernkreise.
Nach einer Rückstellung von 203 Millionen Euro im Vorjahr werde der DAX-Konzern im zweiten Quartal eine Rückstellung in gleicher Höhe bilden. Damit werde Siemens den angepeilten Gewinn von 6 Milliarden Euro aus fortgeführten Geschäften nicht erreichen, schreibt das Blatt.
Aufgrund der Schwierigkeiten ziehe der Konzern zudem personelle Konsequenzen. Mit Udo Niehage, müsse der Chef der Stromübertragungssparte gehen, berichtete die Tageszeitung weiter. Am 25. April will Siemens den Zwischenbericht zum zweiten Quartal veröffentlichen.
Das meldet finanznachrichten.de.
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Geschrieben von michimueller - 5. April 2012
Österreich liegt bei der Steigerung der Arbeitnehmerentgelte innerhalb der Euro-Zone von 17 Ländern nur auf Rang 14. Laut Eurostat verzeichnete von 2000 bis 2011 die Slowakei mit einem Plus von 188,3 Prozent die größte Steigerung der in einer „Volkswirtschaft des entsprechenden Landes gezahlten Bruttolöhne“.
Deutschland war mit lediglich 18,2 Prozent Schlusslicht in der Währungsunion. Österreich kam auf einen Zuwachs der Lohnsumme von 40,0 Prozent.
Mehr Details dazu auf ORF Online.
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Geschrieben von michimueller - 31. März 2012
Selbst auf die Gefahr hin, von einigen Kolleginnen als Macho verdammt zu werden, erlaube ich mir, auf den neuesten Artikel im profil über die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern hinzuweisen.
Frauen verdienen in Österreich bei gleicher Arbeit um ein Viertel weniger, trommeln Politikerinnen seit Jahren. Gleich zwei Equal Pay Days pro Jahr und noch mehr Kampagnen verbreiten diese Botschaft. profil hat neueste Berechnungsmethoden und Studien analysiert: Die weit geöffnete Lohnschere ist ein Mythos.
So lautet die Einleitung des Artikels. Und er zitiert auch einen Siemens-Betriebsrat:
Exemplarisch die Stellungnahme von Fritz Hagl, Zentralbetriebsratsvorsitzender der Siemens AG Österreich (12.000 Mitarbeiter): „Der Bericht zum Einkommens-Transparenzgesetz ergibt, dass es de facto keine Unterschiede bei den Einkommen weiblicher und männlicher Mitarbeiter gibt. Dort, wo noch marginale Unterschiede auftreten, sind diese durch Montagearbeiten beziehungsweise die unterschiedliche Abgeltung von Mehrleistungen erklärbar.“
Ob man es nun glaubt oder nicht, es lohnt sich, den Artikel im profil zu lesen.
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Geschrieben von michimueller - 22. März 2012
Wenn es darum geht, dass die oberste Ebene des Managements mit Millionen-Gagen versehen wird, ist Siemens an Top-Positionen. So auch in der Bezahlung seiner Aufsichtsräte, wie RP-Online meldet.
Tatsächlich gewinnen die Aufsichtsräte in Deutschland immer mehr an Gewicht – und ihre Gehälter liegen mittlerweile immer häufiger auf Spitzenniveau. [...] Auf Platz Zwei liegt Gerhard Cromme mit 1,009 Millionen Euro – die Führung der Aufsichtsräte von Siemens und ThyssenKrupp bringt das Geld.
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Geschrieben von michimueller - 15. März 2012
Der Standard Online berichtet über eine Umfrage des Job-Portals karriere.at, wie weit Einkommen transparent gemacht werden (sollen):
Für die meisten Österreicher ist die Höhe ihres Einkommens eine höchst persönliche Angelegenheit, über die sie nur ungern sprechen. 36 Prozent der Arbeitnehmer geben ihr Gehalt grundsätzlich nicht preis, 32 Prozent sprechen nur mit ausgewählten Kollegen über ihr persönliches Einkommen. Das hat eine Online-Umfrage des Job-Portals karriere.at unter 723 Arbeitnehmern und 246 Arbeitgebern ergeben. Demnach hält nur ein Viertel (26 Prozent) der Arbeitnehmer das eigene Einkommen gegenüber Kollegen nicht geheim. Nur sechs Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass ihre Unternehmen transparente Gehaltsschemata hätten, an denen man sich orientieren könne.
Es sieht so aus, als würden die Unternehmen von dieser Geheimniskrämerei mehr profitieren als die ArbeitnehmerInnen.
Dass die Höhe des Einkommens in den meisten Betrieben nach wie vor Verhandlungssache ist, zeigen die Antworten auf Unternehmerseite: Fast jeder Zweite (46 Prozent) meint, dass die Höhe der Gehälter in erster Linie durch Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt bestimmt würde. 28 Prozent der Arbeitgeber setzen die Mitarbeitergehälter in Relation zum durchschnittlichen Team-Gehalt fest. Für jede siebente Führungskraft (15 Prozent) ist die Leistung der Mitarbeiter der Schlüssel zu höheren Bezahlungs-Sphären: “Wer viel Leistung bringt, verdient mehr.” Dass Gehälter transparent aufgeschlüsselt sind, glaubt lediglich jeder neunte Unternehmer (11 Prozent) – das sind aber fast doppelt so viele wie auf der Arbeitnehmerseite. (APA, 14.3.2012)
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Geschrieben von michimueller - 5. März 2012
Kann eine Bank gleichzeitig Gewinn und Verlust machen? Der gesunde Menschenverstand schließt das aus, aber was haben die Bilanzierungsrichtlinien schon mit Verstand zu tun?
Hätte es noch eines Beweises bedurft, dass man mit Bilanzen so ziemlich alles machen kann, die Commerzbank hat ihn nun geliefert. Sie meldet für 2011 sowohl einen Gewinn von 638 Millionen Euro als auch einen Verlust von 3,6 Milliarden Euro – was stimmt denn nun?
Beides. Alles eine Frage der Methode. Der Gewinn steht unter dem Strich jener Bilanz, die die Bank nach den internationalen Bilanzierungsvorschriften IFRS aufstellt hat. Der Multimilliardenverlust ergibt sich in einer zweiten Bilanz nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB).
Zum Artikel in der Zeit geht es hier.
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Geschrieben von michimueller - 5. März 2012
Manchmal weiß man beim Lesen eines Artikels nicht, ob man von den handelnden Personen vera…. wird, oder ob die wirklich so unbedarft sind.
Führende deutsche Manager haben sich in die Kapitalismusdebatte eingeschaltet. Multiaufsichtsrat Gerhard Cromme spricht von einer “echten Krise”, die er ebenso wie Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld auf entfesselte Finanzmärkte zurückführt. Beide bekennen sich zur sozialen Marktwirtschaft.
Crommes bitteres Fazit: “Oben werden sie immer reicher, unten herrscht im günstigsten Fall Stagnation. Ich glaube fest an das Solidarprinzip unserer Gesellschaft. Dazu müssen auch die Besserverdiener ihren Beitrag leisten.”
Was hält Herrn Cromme ab, einen Teil seines Geldes von ihm da oben zu uns da unten zu transferieren?
“Bei allem Verständnis für die Bedürfnisse der Kapitalmärkte halte ich viel davon, sie so weit wie möglich mit der Realwirtschaft zu verschränken”, sagte Kleinfeld. Das werde noch viel zu wenig verstanden und diskutiert.
Daraus aber die Schlussfolgerung zu ziehen, dass das Wirtschaftssystem grundsätzlich verkehrt sei, sei grundfalsch. Es gebe kein besseres System als das Modell der sozialen Marktwirtschaft. “Wir sollten uns dafür einsetzen und klar machen, dass dies nichts mit Turbokapitalismus zu tun hat.” Die Zeit eines übersteigerten, auf schnelles Reichwerden ausgerichteten Wirtschaftens sei vorbei, sagte Kleinfeld.
Und das sagt grad einer, der sich als Siemens-Cef Gehaltssteigerungen von mehr als 30 % pro Jahr gegönnt hat?
Den ganzen Artikel kann man im Manager-Magazin nachlesen.
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Veröffentlicht in Medienberichte, Politik | Getaggt mit: Cromme, Geld, Gewinn, Klaus Kleinfeld | Kommentar schreiben »
Geschrieben von michimueller - 27. Februar 2012
Im Jahr 2003, als in Österreich ein neues Abfertigungssystem für alle Arbeitnehmer eingeführt wurde, war der Glaube an einen anhaltenden Boom von Börsen und Anleihemärkten noch intakt: Sechs Prozent Ertrag pro Jahr hielten die Experten für realistisch und legten sie als Messlatte für die damals neu gegründeten Abfertigungskassen an.
Ein Jahrzehnt später sieht die Bilanz traurig aus: Nicht einmal die Hälfte der geplanten Renditen wurden erzielt.
Für die Arbeitnehmer heißt das: Sie werden niemals jene Abfertigungshöhen erreichen, die im alten System ausbezahlt wurden. Bis zu einem Jahresgehalt an Abfertigung waren früher erzielbar. Diese Höhe würde mit der Abfertigung neu nur dann erreicht, wenn ein Betrieb für einen Arbeitnehmer 40 Jahre lang in eine Kasse einzahlt, die jährlich durchschnittlich sechs Prozent Ertrag erwirtschaftet.
Nun, geahnt haben wir es ohnehin, jetzt haben wir es auch schriftlich. Unter den jetzigen Bedingungen ist die “Abfertigung NEU” nicht mal halb so gut wie versprochen. Die SIEMENS-Kassa schneidet eindeutig am schlechtesten ab:

Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen sind also dringendst notwendig!
Wer jetzt noch nicht genug hat, kann noch mehr Informationen im KURIER nachlesen.
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Veröffentlicht in Medienberichte, unsere Zukunft | Getaggt mit: Abfertigung NEU, Geld, MVK, Siemens | Kommentar schreiben »
Geschrieben von michimueller - 23. Februar 2012
Atos konnte im Geschäftsjahr 2011 das Nettoergebnis deutlich steigern. Beim Umsatz verbuchte der französische IT-Dienstleister durch die Übernahme der Siemens-Sparte „Siemens IT-Solutions and Services“(SIS) deutliche Zuwächse.
Das meldet u. a. it-times.de.
Die Umsatzerlöse von Atos S.A. (WKN: 877757) legten gegenüber 2010 um 35,7 Prozent auf 6,81 Mrd. Euro zu. Dieser Wert enthält den Umsatzbeitrag der vergangenes Jahr übernommenen SIS für das zweite Halbjahr 2011. Organisch verbesserten sich die Erlöse gegenüber 2010 um 0,3 Prozent. Deutschland wird mit einem Umsatzbeitrag von 1,1 Mrd. Euro nur noch von Großbritannien übertroffen, wo Atos Umsatzerlöse von knapp 1,2 Mrd. Euro erzielte. Auf dem französischen Heimatmarkt lag der Atos-Umsatz mit 991 Mio. Euro knapp unter der Milliardenschwelle.
Mit 182 Mio. Euro lag das Nettoergebnis von Atos S.A. deutlich über dem Vorjahreswert von 116 Mio. Euro. Das operative Ergebnis gab Atos mit 422,4 Mio. Euro an nach 337,4 Mio. Euro im Vorjahr. Der Free Cash-Flow steigerte sich gegenüber 2010 um 36 Prozent und erreichte einen Wert von 194 Mio. Euro. Der Atos-Vorstand wird der Hauptversammlung des Unternehmens eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorschlagen.
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