Mit ‘Gewinn’ getaggte Artikel
Geschrieben von michimueller - 23. Mai 2012
Der Hausgerätehersteller Bosch Siemens (BSH) hat zunehmend mit hohen Einkaufskosten zu kämpfen. Trotz eines neuen Rekordumsatzes im vergangenen Jahr brach der Gewinn des Gemeinschaftsunternehmens um ein Fünftel auf 373 Millionen Euro ein, wie BSH am Mittwoch mitteilte.
Zum Artikel in der Wirtschaftswoche.
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Geschrieben von michimueller - 28. April 2012
Auch wenn die wirtschaftlichen Zahlen nicht so gut passen, die Aktionäre werden immer gut bedient. Gespart wird meist bei den Beschäftigten. Siemens ist da nicht nur keine Ausnahme, sondern exerziert es vor. Wenn man sich überlegt, wie viele Siemens-KollegInnen in den letzten Jahren ihren Arbeitsplatz verloren haben, sind die folgenden Zahlen aus der IT Times Deutschland noch weniger zu verdauen.
Und so verwundert es auch nicht, dass Siemens unter den deutschen Technologie-, IT- und Telekommunikationsunternehmen das Unternehmen ist, das die höchste Dividende ausschüttet: In den Geschäftsjahren 2007 bis 2009 lag die Dividende von Siemens stets bei 1,60 Euro je Aktie, in 2010 stieg sie zunächst auf 2,70 Euro und 2011 weiter auf 3,00 Euro.
Wie gut die Siemens-Aktionäre bedient werden, zeigt der Vergleich:
Die Deutsche Telekom AG zahlte in den Jahren 2007 und 2008 jeweils eine Dividende in Höhe von 0,78 Euro, in 2009 in Höhe von 0,75 Euro und schlägt für 2011 wie schon für 2010 eine Ausschüttung von 0,70 Euro vor.
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Geschrieben von michimueller - 27. April 2012
Wenig freundlich ist der Kommentar in der Zeitschrift FORMAT über den obersten Siemens-Chef Peter Löscher:
Schwache Leistung. Für Siemens-Chef Peter Löscher wird die Luft dünner. Scharfe Kritik wird gegen den Österreicher laut, wonach falsche Managemententscheidungen den Konzern in die Krise reißen würden. So belasten hohe Verluste beim Windkraftgeschäft den Jahresgewinn. Statt sechs Milliarden Euro Gewinn sollen es heuer um rund 800 Millionen Euro weniger sein. Insider monieren, dass Löscher weniger den Fehler bei sich als beim Spartenchef suche und dass sich der bekennende Fußballfan, so schreibt das deutsche “Manager Magazin“, mehr für die Champions League interessiere als für den Technologieriesen.
Als größte Baustellen gelten die Anbindung von Windparks ans deutsche Stromnetz sowie die Sanierung der Telefonnetz-Tochter Nokia Siemens Networks. Aktionärsvertreter wollen den Druck auf Löscher erhöhen und fordern eine bessere Performance. – jel
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Geschrieben von michimueller - 25. April 2012
Die heute bekannt gegebenen Zahlen für das Quartal Q2 fasst das Handelsblatt so zusammen:
Siemens gibt seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr auf. Wegen verpatzter Geschäfte mit Anbindungen von Windparks auf hoher See geht der Konzern nunmehr für 2011/12 nur noch von einem Gewinn aus fortgeführtem Geschäft von 5,2 bis 5,4 Milliarden Euro aus, wie Siemens am Mittwoch mitteilte. Bisher hatten die Münchner noch 600 bis 800 Millionen mehr erwartet. Verzögerungen beim Netzanschluss von Windparks und andere Probleme mit Hochspannungsleitungen lasteten im zweiten Geschäftsquartal (zum Ende März) mit 278 Millionen Euro auf der Bilanz, der Beteiligungsverlust von Nokia Siemens Networks (NSN) mit 640 Millionen Euro.
Wieso sich das Management seine gute Laune dadurch trotzdem nicht verderben lässt, könnt ihr ebenfalls im Artikel des Handelsblatts nachlesen.
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Geschrieben von michimueller - 25. April 2012
Stühlerücken bei Siemens : Der Elektrokonzern hat am Dienstag personelle Konsequenzen aus den teuren Problemen bei der Anbindung der Nordsee-Windparks ans Stromnetz gezogen. Der zuständige Manager Udo Niehage wird abgelöst.
Außerdem gibt Siemens heute seine Quartalszahlen bekannt. Man erwartet nichts Gutes, wie z. B. FOCUS schreibt:
Die Windparks und die Telefonnetz-Tochter Nokia Siemens Networks (NSN) sind im Moment die beiden teuersten Baustellen des Konzerns. Siemens hinkt bei der Anbindung der Windparks vor Helgoland und Borkum ans deutsche Stromnetz dem Zeitplan weit hinterher und hat deshalb schon im ersten Quartal gut 200 Millionen Euro abschreiben müssen.
Die zweite “Baustelle” ist uns bekannt:
Löschers zweites Sorgenkind ist NSN. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Nokia schreibt weiter tiefrote Zahlen, krempelt sein Geschäft um und streicht weltweit 17 000 Stellen. Nachdem die finnischen Partner soeben 772 Millionen Euro auf NSN abschreiben mussten, werden am Mittwoch auch bei Siemens schlechte Nachrichten von dieser Seite erwartet.
Weitere Details zu den Erwartungen findet ihr auf FOCUS.de.
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Geschrieben von michimueller - 17. April 2012
Der Industriekonzern kämpft mit der Umsetzung der Energiewende: Netzanschlüsse auf See bescheren Siemens hohe Verluste. Spartenchef Niehage muss deshalb seinen Posten räumen – und Siemens die Gewinnprognose kippen.
Hier ist nun der Artikel der Financial Times Deutschland.
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Geschrieben von michimueller - 17. April 2012
Der deutsche Industriekonzern Siemens wird einem Zeitungsbericht zufolge seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr kippen. Grund sei eine weitere Rückstellung wegen Schwierigkeiten bei der Anbindung von Offshore-Windparks, berichtete die Financial Times Deutschland mit Verweis auf Konzernkreise.
Nach einer Rückstellung von 203 Millionen Euro im Vorjahr werde der DAX-Konzern im zweiten Quartal eine Rückstellung in gleicher Höhe bilden. Damit werde Siemens den angepeilten Gewinn von 6 Milliarden Euro aus fortgeführten Geschäften nicht erreichen, schreibt das Blatt.
Aufgrund der Schwierigkeiten ziehe der Konzern zudem personelle Konsequenzen. Mit Udo Niehage, müsse der Chef der Stromübertragungssparte gehen, berichtete die Tageszeitung weiter. Am 25. April will Siemens den Zwischenbericht zum zweiten Quartal veröffentlichen.
Das meldet finanznachrichten.de.
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Geschrieben von michimueller - 6. April 2012
MÜNCHEN (Dow Jones)–Wegen anhaltender Unsicherheiten im Energiesektor setzt Siemens-Finanzchef Joe Kaeser ein Fragezeichen hinter die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. “Die wichtigsten Analysten liegen in einer Bandbreite von 5,2 bis 5,4 Milliarden Euro. Aber solange es keine neue Prognose von uns gibt, gilt die alte”, sagte Kaeser der Zeitung Euro am Sonntag laut Vorabbericht. Bislang peilt der Konzern für das laufende Geschäftsjahr einen operativen Gewinn von 6 Milliarden Euro an.
Spannend, dass gerade die alternativen Energien offensichtlich das Ergebnis versauen. Aber vielleicht schafft man ja noch irgendwie die 6 Milliarden…
Weitere Infos auf finanznachrichten.de.
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Geschrieben von michimueller - 5. März 2012
Kann eine Bank gleichzeitig Gewinn und Verlust machen? Der gesunde Menschenverstand schließt das aus, aber was haben die Bilanzierungsrichtlinien schon mit Verstand zu tun?
Hätte es noch eines Beweises bedurft, dass man mit Bilanzen so ziemlich alles machen kann, die Commerzbank hat ihn nun geliefert. Sie meldet für 2011 sowohl einen Gewinn von 638 Millionen Euro als auch einen Verlust von 3,6 Milliarden Euro – was stimmt denn nun?
Beides. Alles eine Frage der Methode. Der Gewinn steht unter dem Strich jener Bilanz, die die Bank nach den internationalen Bilanzierungsvorschriften IFRS aufstellt hat. Der Multimilliardenverlust ergibt sich in einer zweiten Bilanz nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB).
Zum Artikel in der Zeit geht es hier.
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Geschrieben von michimueller - 5. März 2012
Manchmal weiß man beim Lesen eines Artikels nicht, ob man von den handelnden Personen vera…. wird, oder ob die wirklich so unbedarft sind.
Führende deutsche Manager haben sich in die Kapitalismusdebatte eingeschaltet. Multiaufsichtsrat Gerhard Cromme spricht von einer “echten Krise”, die er ebenso wie Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld auf entfesselte Finanzmärkte zurückführt. Beide bekennen sich zur sozialen Marktwirtschaft.
Crommes bitteres Fazit: “Oben werden sie immer reicher, unten herrscht im günstigsten Fall Stagnation. Ich glaube fest an das Solidarprinzip unserer Gesellschaft. Dazu müssen auch die Besserverdiener ihren Beitrag leisten.”
Was hält Herrn Cromme ab, einen Teil seines Geldes von ihm da oben zu uns da unten zu transferieren?
“Bei allem Verständnis für die Bedürfnisse der Kapitalmärkte halte ich viel davon, sie so weit wie möglich mit der Realwirtschaft zu verschränken”, sagte Kleinfeld. Das werde noch viel zu wenig verstanden und diskutiert.
Daraus aber die Schlussfolgerung zu ziehen, dass das Wirtschaftssystem grundsätzlich verkehrt sei, sei grundfalsch. Es gebe kein besseres System als das Modell der sozialen Marktwirtschaft. “Wir sollten uns dafür einsetzen und klar machen, dass dies nichts mit Turbokapitalismus zu tun hat.” Die Zeit eines übersteigerten, auf schnelles Reichwerden ausgerichteten Wirtschaftens sei vorbei, sagte Kleinfeld.
Und das sagt grad einer, der sich als Siemens-Cef Gehaltssteigerungen von mehr als 30 % pro Jahr gegönnt hat?
Den ganzen Artikel kann man im Manager-Magazin nachlesen.
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Geschrieben von michimueller - 23. Februar 2012
Atos konnte im Geschäftsjahr 2011 das Nettoergebnis deutlich steigern. Beim Umsatz verbuchte der französische IT-Dienstleister durch die Übernahme der Siemens-Sparte „Siemens IT-Solutions and Services“(SIS) deutliche Zuwächse.
Das meldet u. a. it-times.de.
Die Umsatzerlöse von Atos S.A. (WKN: 877757) legten gegenüber 2010 um 35,7 Prozent auf 6,81 Mrd. Euro zu. Dieser Wert enthält den Umsatzbeitrag der vergangenes Jahr übernommenen SIS für das zweite Halbjahr 2011. Organisch verbesserten sich die Erlöse gegenüber 2010 um 0,3 Prozent. Deutschland wird mit einem Umsatzbeitrag von 1,1 Mrd. Euro nur noch von Großbritannien übertroffen, wo Atos Umsatzerlöse von knapp 1,2 Mrd. Euro erzielte. Auf dem französischen Heimatmarkt lag der Atos-Umsatz mit 991 Mio. Euro knapp unter der Milliardenschwelle.
Mit 182 Mio. Euro lag das Nettoergebnis von Atos S.A. deutlich über dem Vorjahreswert von 116 Mio. Euro. Das operative Ergebnis gab Atos mit 422,4 Mio. Euro an nach 337,4 Mio. Euro im Vorjahr. Der Free Cash-Flow steigerte sich gegenüber 2010 um 36 Prozent und erreichte einen Wert von 194 Mio. Euro. Der Atos-Vorstand wird der Hauptversammlung des Unternehmens eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorschlagen.
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Geschrieben von michimueller - 24. Januar 2012
Siemens gibt heute die Quartalszahlen bekannt:
München (dapd). Siemens hat zu Beginn seines Geschäftsjahres 2011/2012 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten lag im ersten Quartal mit 1,356 Milliarden Euro um 27 Prozent unter dem des Vorjahres, wie der Konzern am Dienstag in München mitteilte. Als Grund nannte das Unternehmen Projektverzögerungen. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro, der Auftragseingang lag zwar mit 19,8 Milliarden Euro über diesem Wert, sank aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent.
Die Unsicherheiten der anhalten Schuldenkrise hätten auch in der Realwirtschaft ihre Spuren hinterlassen, sagte Siemens Vorstandschef Peter Löscher. “Auch wenn in der zweiten Jahreshälfte eine Erholung erwartet wird, müssen wir hart arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen.” Siemens strebt im laufenden Geschäftsjahr unter anderem wachsenden Umsatz und einen Gewinn von sechs Milliarden Euro an.
dapd
So nachzulesen auf financial.de.
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Geschrieben von michimueller - 23. Januar 2012
Sonderbelastungen aus Windkraftprojekten haben Medienberichten zufolge bei Siemens für hohe Wertberichtigungen gesorgt. Die Probleme führten demnach zu Korrekturen in dreistelliger Millionenhöhe.
Probleme beim Anschluss von Offshore-Windparks an das Festland haben bei Siemens im ersten Quartal Zeitungsberichten zufolge zu hohen Wertberichtigungen geführt. Der Konzern müsse für Geschäfte mit dem Netzbetreiber Tennet hohe Wertberichtigungen vornehmen, die sich in dreistelliger Millionenhöhe spürbar niederschlügen, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Montagausgabe) ohne Angabe von Quellen. Auch die „Börsen-Zeitung“ berichtete von einer Sonderbelastung in deutlich dreistelliger Millionenhöhe ohne weitere Details und Angabe von Quellen.
Siemens-Finanzchef Joe Kaeser hatte bereits Mitte Januar vor Belastungen aus missratenen Windkraftprojekten in der Nordsee gewarnt. Verzögerungen beim Netzanschluss von Windparks schlügen sich in der Bilanz des abgelaufenen Quartals nieder.
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Geschrieben von michimueller - 10. Januar 2012
Siemens: Kommt die Gewinnwarnung?
Markus Bußler
Die Aktie von Siemens hat sich in den vergangenen Tagen alles andere als erfreulich entwickelt. Am heutigen Tag notiert das Papier ebenfalls im negativen Bereich. Der Grund dürfte in den Aussagen von Finanzvorstand Joe Kaeser zu finden sein. Er hat die eigene Prognose als „sehr ambitioniert“ bezeichnet.
Börsianer gehen davon aus, dass Kaeser den Markt auf eine Gewinnwarnung seitens Siemens vorbereitet. „Der Gegenwind ist rauer geworden. Seit der Veröffentlichung (des Ausblicks) im November ist es bestimmt nicht einfacher geworden, unsere Ziele zu erreichen”, sagte Kaeser in einem Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland. Bislang geht Siemens davon aus, die Einnahmen im Geschäftsjahr 2011/12 moderat steigern zu können. Konzernchef Peter Löscher hatte im November bis zu fünf Prozent Umsatzwachstum in Aussicht gestellt.
Den vollständigen Artikel auf derAktionär lesen!
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Geschrieben von michimueller - 19. Dezember 2011
FRANKFURT (dpa-AFX) – Siemens-Finanzchef Joe Kaeser warnt vor der Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Diese werde auch die Realwirtschaft belasten, schrieb er in einem Gastkommentar für die “Börsen-Zeitung” (Freitag). “Was ursprünglich ‘Spekulantentum’ eindämmen und den Finanzmarkt disziplinieren sollte, ist zum politischen Rundumschlag geworden. Leider wird es am Ende auch diejenigen treffen, die sesshaft sind und Fabriken haben, in denen Menschen arbeiten.”
Wenn Herr Kaeser Angst hat, dass eine Finanztransaktionssteuer auch Siemens treffen könnte, dann liegt es nicht hauptsächlich daran, dass eine solche Steuer die Realwirtschaft belastet, sondern vielmehr, dass Siemens sich mehr und mehr wie ein strategischer Finanzinvestor aufführt und immer weniger als gestandenes Unternehmen, das seine ganze Kraft in seine Produkte steckt.
Noch weitere Aussagen von Herrn Kaeser im Handelsblatt Financial Informer.
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