Mit ‘IT’ getaggte Artikel
Geschrieben von michimueller - 23. Mai 2012
Der angebliche Fachkräftemangel im IT-Bereich ist wie das Ungeheuer von Loch Ness – einfach nicht totzukriegen. Immer wieder überschlagen sich Studien mit angeblichen Kosten in Milliardenhöhe. Hier das jüngste Beispiel:
Der Fachkräftemangel kostet die deutsche IT-Branche einer neuen Studie zufolge Milliarden. Rund 11 Mrd. Euro Umsatz entgehen deutschen Unternehmen jährlich durch den Verlust von Wissen und Kompetenzen ihrer Fachleute, wie aus einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie des Branchenverbands Bitkom und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hervorgeht. [...]
Von den mehr als 200 befragten IT- und Telekommunikationsunternehmen geben 64 Prozent an, dass sie einen Kompetenzverlust erleiden, weil Fachleute aus Karrieregründen das Unternehmen verlassen. [...]
Als weitere Gründe für Kompetenzverluste nennen die Unternehmen altersbedingtes Ausscheiden (42 Prozent) und längere Familienphasen (35 Prozent). Zudem geben 45 Prozent der Unternehmen an, dass ihre Mitarbeiter infolge knapper Personalressourcen überlastet sind.
Ich denke, den meisten Kompetenzverlust erleiden die Unternehmen, indem sie ihre MitarbeiterInnen abbauen. Und die größten Kostenverursacher sind jene, die Studien über den angeblichen Fachkräftemangel machen.
Würden die Unternehmen ordentliche Gehälter bezahlen und gute Arbeitsbedingungen bieten, könnten sie sich vor BewerberInnen gar nicht erwehren.
Hier geht’s zum Artikel im Standard.
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Geschrieben von hmh - 23. April 2012
Das schreibt derStandard heute:
Viele ITler unzufrieden – Gewerkschaft warnt vor All-in-Verträgen und Bonifikationen
Eine Studie über die Unzufriedenheit von Managern mit ihren IT-Kräften hat vor einigen Wochen im WebStandard-Forum für Aufregung unter den Usern gesorgt. 93 Prozent der Vorgesetzten sind laut dieser Studie mit der Leistung ihrer IT-Abteilung nicht zufrieden. Dabei zeigte sich, dass von Managern oft Forderungen an die IT gestellt werden, die kaum bis gar nicht erfüllt werden können.
und weiter …
Weniger Personal – gleiche Leistung
Nutzer warfen den Arbeitgebern vor allem vor, dass sie trotz Personaleinsparungen, die gleiche Leistung erwarten. Der User mit dem Nickname “mag2412″ schreibt, dass der EDV-Administrator seine Firma verlassen habe und dessen Aufgaben nun zwei Sekretärinnen zusätzlich zu ihren bisherigen Tätigkeiten bewältigen müssen.
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Geschrieben von Kurt - 11. April 2012
Der Software-Konzern IBM plant eine Radikalreform seiner Belegschaft. Ein internes Papier zeichnet die Blaupause für die Arbeitswelt von morgen: Kleine Kernmannschaften dirigieren ein Heer freier Mitarbeiter – weltweit.

Es war eine gute Woche für Deutschlands Arbeitnehmer, aber eine schlechte für die Beschäftigten von IBM. Am vergangenen Dienstag verkündete die Bundesagentur für Arbeit frohe Botschaften: die niedrigste Arbeitslosenquote im Januar seit Jahrzehnten, den höchsten Beschäftigungsstand seit langem. Und, vor allem, der Aufschwung am Arbeitsmarkt geht trotz Krise weiter.
Doch nur einen Tag später störte der US-Konzern IBM mit Neuigkeiten, die nicht in das harmonische Bild passten. Bis zu 8000 der 20 000 Arbeitsplätze, meldete das “Handelsblatt”, wolle der Computerspezialist in Deutschland abbauen. Dahinter stecke ein Programm namens “Liquid”, das dem IT-Riesen weltweit eine flexiblere Organisation geben solle.
Hier gehts zum SPIEGEL >>
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Geschrieben von michimueller - 11. April 2012
Nun liegen Unterlagen vor: Wie das ARD-Magazin “Fakt” berichtet, hat Siemens im Jahr 2000 Netzwerk-Überwachungstechnik an das Regime in Syrien geliefert. Die syrische Mobilfunkgesellschaft Syriatel hat demnach sogenannte “Monitoring Center” erhalten. Das Unternehmen Nokia Siemens Networks bestätigte laut “Fakt” die Lieferung.
Wenn man so heikle Komponenten an ein Regime liefert, kann man sich eigentlich ausrechnen, wofür sie früher oder später eingesetzt werden: nämlich um Menschen zu unterdrücken. Wahrlich kein Ruhmesblatt für Siemens und NSN.
Zum gesamten Bericht des Spiegel Online geht’s hier.
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Geschrieben von michimueller - 16. März 2012
Die Ungeduld der Menschen nimmt zu – sowohl online als auch offline. Durch die ständige Erhöhung der Taktung von Information im Internet erhalten immer kleinere Zeitintervalle wirtschaftliche Relevanz, zeigt eine Statistik von Onine Graduate Programs http://onlinegraduateprograms.com. Gleichzeitig sinkt die Toleranz der User für Wartezeiten. Einer von vier Befragten gibt beispielsweise an, eine Internetseite umgehend zu verlassen, wenn diese länger als vier Sekunden braucht, um sich auf dem Bildschirm aufzubauen.
“Durch das Internet sind wir gewohnt, schnell Antworten zu bekommen. Die Menschen kultivieren im Netz ihre Ungeduld. Zeit und Qualität sind allerdings meist konkurrierende Ziele. Möglicherweise steht auch die Arbeitsweise, die wir uns durch das Internet aneignen, der Qualität entgegen. Die Fähigkeit zum Genießen leidet ebenfalls”, sagt Unternehmensberater Bernd Höhne http://www.jobdot.de im Gespräch mit pressetext.
Wichtige Zehntelsekunden
Die Suchmaschine Google beantwortet pro Tag über drei Mrd. Suchanfragen, 34.000 pro Sekunde. Würde die Antwortgeschwindigkeit nur um vier Zehntelsekunden gedrosselt, sänke die Zahl der täglichen Suchanfragen um acht Mio., sagt Google. Die Menschen haben sich an hohe Geschwindigkeiten im Netz gewöhnt und sind nicht mehr bereit, Abstriche hinzunehmen. Mittels Handy surfende Menschen sind besonders ungeduldig: Bereits nach einer Ladezeit von zehn Sekunden hat schon die Hälfte der mobilen Internetnutzer die Seite verlassen.
Selbst beim Online-Einkauf, bei dem Kunden zielgerichtet nach einem Produkt suchen, steigt die Ungeduld. Wenn eine mobile Einkaufsseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen ist, sind schon 40 Prozent der potenziellen Kunden wieder weg. Für große Händler kann das enorme Verluste bedeuten. Branchen-Krösus Amazon setzt pro Tag 67 Mio. Dollar mit Transaktionen um. Eine Verzögerung beim Seitenaufbau von nur einer Sekunde könnte das Handelsportal bis zu 1,6 Mrd. Dollar pro Jahr kosten.
Weiterlesen auf pressetext.com.
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Geschrieben von michimueller - 13. März 2012
Während Indien bereits seit Jahren als IT-Mekka gilt, ist Brasilien in der Branche bislang kaum bekannt. Durch die Cebit-Partnerschaft ist das südamerikanische Land nun allerdings ins Rampenlicht gerückt: Zurecht, denn der dortige Markt ist bereits genauso groß wie der indische, berichtet die Financial Times Deutschland. Internationale Konzerne wie IBM, Microsoft oder Google sind bereits in Brasilien aktiv – das habe jedoch auch Nachteile für die heimischen Unternehmen, so Marco Stefanini, Chef des größten brasilianischen IT-Service-Unternehmens, Stefanini IT Solutions http://stefanini.com .
Das berichtet pressetext.com.
Dabei wächst der brasilianische IT-Markt wie auch die gesamte Wirtschaft jedes Jahr deutlich. Nutznießer sind jedoch vor allem internationale Unternehmen und Banken.
Das liege zum Teil auch daran, dass die brasilianische IT-Wirtschaft selbst sehr verschlossen und kaum international aktiv sei. Auch dabei ist Stefaninis Unternehmen eine Ausnahme. Der eigene Markt sei so groß, dass viele Firmen auf internationale Expansion verzichten würde – doch sein Unternehmen expandiere nun zum Beispiel auch im deutschsprachigen Raum. In drei Jahren sollen in Deutschland bereits 500 Menschen für das brasilianische Unternehmen arbeiten, 500 weitere in Österreich und der Schweiz. Bereits heute hat Stefanini IT Solutions 1.800 Mitarbeiter in Europa.
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Geschrieben von michimueller - 3. März 2012
Unser Umgang mit digitalen Medien bringt uns um den Verstand und den Arbeitgeber um viel Geld. Mit scharfer Würze sagt die Autorin Anitra Eggler http://anitra-eggler.com im Buch “E-Mail macht dumm, krank und arm” Verhaltensweisen wie “E-Mail-Wahnsinn” oder “Sinnlos-Surf-Syndrom” den Kampf.
Na zum Glück sind alle LeserInnen, die es bis zu diesem Artikel geschafft haben, nicht sinnlos hierher gesurft. Doch so unrecht hat Fr. Eggler wohl nicht. Wer kann gegen die folgenden Befunde ernsthaft einspruch erheben?
Zeitdieb Internet
“30 bis 50 Prozent aller E-Mails sind sinnlos und ein ebensolcher Anteil der Surfzeit am Arbeitsplatz fördert nicht das Ergebnis, sondern stiehlt bloß Zeit. Zudem beträgt die durchschnittliche Verweildauer pro Facebook-Besuch oder auch die Ablenkung durch das Abrufen einer E-Mail im Schnitt 25 Minuten”, skizziert Eggler den Sachverhalt. Wahrgenommen werde dies nicht, denn das Gefühl für verrinnende Zeit sei ebenso wie die Selbstkontrolle im Netz völlig abhanden gekommen.
Entgleiste Nutzung
Als Symptome für bedenkliche E-Mail-Nutzung führt Eggler im Buch etwa an, dass sich private und berufliche Adresse bei vielen zunehmend vermischen. Zu oft kontrolliere die E-Mail wie ein Sklavenhalter den Arbeitsrhythmus und der Drang zum ständigen Nachsehen und Drücken des Empfangen-Knopfes sei oft schon suchtartig. Dazu bekrittelt es die Autorin auch als Unsitte, stets viele als Empfänger in die “CC”-Leiste zu setzen und somit den Verkehr zu erhöhen. Die Folgen: Informationsüberflutung, Konzentrationsverlust und ständige Ablenkung.
Um keinen Deut besser verhalte es sich bei der Suche im Internet. Das einstige “Nur-mal-kurz-im-Internet-Nachsehen” verkomme in der Endphase zum ziellosen, zwanghaften Surfen mit hohem Zeitaufwand, da sich Internetuser viel zu oft von Links zu Seiten verführen lassen, die sie ursprünglich gar nicht finden wollten. Durch das Medien-Multitasking, die Beteiligung an möglichst allen Sozialen Netzwerken und die vielen parallel geöffneten Browser-Tabs sei das Gehirn heillos mit Reizen überflutet. Auswirkungen habe dies auch für das reale Leben – vernichtete Arbeitszeiten etwa oder familiäre Entfremdungen bis hin zu Scheidungen.
Zum Artikel auf pressetext.com geht’s hier.
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Geschrieben von Kurt - 27. Februar 2012
Auf der Handymesse Mobile World Congress in Barcelona übertrumpfen einander die Hersteller derzeit mit ihren neuesten Geräten, die dem Nutzer immer mehr Leistung bieten sollen. Neben Vierkernprozessoren liegen auch schärfere Displays und schnellere und bessere Kameras im Trend.
Die derzeit höchste Messlatte in Sachen Handykamera legte Nokia am Montag mit der Vorstellung seines neuen Symbian-Handys Nokia 808 PureView: 41 Megapixel Auflösung ermöglicht das Gerät laut Herstellerangaben und soll damit schärfere und detailreichere Bilder als so manche handelsübliche Digitalkamera und die Aufzeichnung von Full-HD-Videos (1.080p) ermöglichen.
Weiter zum ganzen Artikel im ORF >>
Hier noch die technischen Grundlagen für die Nokia Kamera
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Geschrieben von michimueller - 27. Februar 2012
Der französische IT-Dienstleister Atos setzt nach der Übernahme der Siemens IT Solutions and Services (SIS) weiterhin auf Wien als Drehscheibe nach Zentral- und Osteuropa. Ex-SIS-Chef Hanns-Thomas Kopf steuert als neuer Atos-Chef für Österreich sowie Zentral- und Osteuropa nun von Wien aus 23 Länder: “Wir haben auch noch Russland und Polen dazubekommen”, erzählt Kopf dem KURIER. Zuvor wurden die Osteuropa-Agenden bei den Franzosen von Deutschland aus gelenkt. Dass Siemens Österreich bereits stark nach Osteuropa expandiert hatte, kam dem Standort zugute.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Atos Österreich und Osteuropa den Umsatz um knapp zehn Prozent auf 311 Mio. Euro steigern. In Österreich gab es laut Kopf nur ein kleines Plus, das größte Wachstum werde derzeit in der Türkei, Russland und Polen erzielt.
Für heuer ist der Atos-Chef gedämpft optimistisch.
Aktuell beschäftigt Atos knapp 1800 Mitarbeiter in Österreich und 5300 in der ganzen Gruppe. Wie viele in der Branche sucht Kopf derzeit vergeblich nach SAP-Beratern oder Systemadministratoren. “Wir haben aktuell 100 offene Stellen im Technik-Bereich.”
Dass Atos gleichzeitig noch immer einen Sozialplan laufen hat, verschwieg Hr. Kopf im Interview mit dem KURIER.
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Geschrieben von michimueller - 26. Februar 2012
Wo sind die Zeiten, als man einfach auf Urlaub gehen konnte? Jetzt braucht – ganz offensichtlich – schon meine virtuelle Existenz eine Vertretung….
Hamburg (pte002/25.02.2012/06:05) – Die Kreativagentur Kolle Rebbe http://www.kolle-rebbe.de hat mit dem Konzept des Social Sitters http://socialsitter.net einen Nerv getroffen. Die als Scherz gedachte App, die einen kostenlosen Ersatz-Account-Betreuer für abwesende oder verhinderte Social-Media-Junkies verspricht, erfreut sich großer Beliebtheit. “Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es einmal wirklich so weit kommen wird. Wir wollten die ersten sein, die die Idee aufgreifen. Es haben sich schon sehr viele Interessenten beworben, bislang mehr potenzielle Vertreter als Vertretene”, heißt es auf Nachfrage von pressetext bei Kolle Rebbe. Dass tatsächlich Facebook-Accounts von freiwilligen Vertretern bedient werden, ist unwahrscheinlich.
Innovatives Konzept
Die Jux-Erfindung der Kreativagentur soll das Verweisen eines Social-Media-Profils im Falle von Abwesenheit oder Unpässlichkeit verhindern. Theoretisch können Nutzer von Social Sitter unter mehreren Kandidatinnen und Kandidaten den passenden Stellvertreter auswählen, für einen einzelnen Tag oder gleich mehrere Wochen. Eine Umsetzung in die Realität ist trotz des großen Interesses aus mehreren Gründen schwierig. Das Abtreten der Zugangsdaten an Unbekannte stellt eine erste Hürde dar. Die Geschäftsbedingungen von Facebook bestehen zudem auf die Möglichkeit, einer Person eindeutig ein Profil zuordnen zu können.
Selbst rechtliche Probleme sind bei Missbrauch nicht auszuschließen. Als Werbegag funktioniert das Konzept auf jeden Fall, Potenzial gibt es aber auch in der Realität. “Für Verantwortliche in Unternehmen kann ein solcher Ansatz interessant sein, da eine tägliche Betreuung der sozialen Medien für sie Pflicht ist. Bei Abwesenheit entsteht schnell der Eindruck, dass sich keiner um die Anliegen der Kunden kümmert. Die Vertretung müssten aber bezahlte externe Profis übernehmen”, erklärt Social-Media-Consultant Gregor Liebig http://www.SocialMediaAgency.de im Gespräch mit pressetext.
Mehr dazu auf pressetext.com.
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Geschrieben von michimueller - 23. Februar 2012
Atos konnte im Geschäftsjahr 2011 das Nettoergebnis deutlich steigern. Beim Umsatz verbuchte der französische IT-Dienstleister durch die Übernahme der Siemens-Sparte „Siemens IT-Solutions and Services“(SIS) deutliche Zuwächse.
Das meldet u. a. it-times.de.
Die Umsatzerlöse von Atos S.A. (WKN: 877757) legten gegenüber 2010 um 35,7 Prozent auf 6,81 Mrd. Euro zu. Dieser Wert enthält den Umsatzbeitrag der vergangenes Jahr übernommenen SIS für das zweite Halbjahr 2011. Organisch verbesserten sich die Erlöse gegenüber 2010 um 0,3 Prozent. Deutschland wird mit einem Umsatzbeitrag von 1,1 Mrd. Euro nur noch von Großbritannien übertroffen, wo Atos Umsatzerlöse von knapp 1,2 Mrd. Euro erzielte. Auf dem französischen Heimatmarkt lag der Atos-Umsatz mit 991 Mio. Euro knapp unter der Milliardenschwelle.
Mit 182 Mio. Euro lag das Nettoergebnis von Atos S.A. deutlich über dem Vorjahreswert von 116 Mio. Euro. Das operative Ergebnis gab Atos mit 422,4 Mio. Euro an nach 337,4 Mio. Euro im Vorjahr. Der Free Cash-Flow steigerte sich gegenüber 2010 um 36 Prozent und erreichte einen Wert von 194 Mio. Euro. Der Atos-Vorstand wird der Hauptversammlung des Unternehmens eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorschlagen.
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Geschrieben von michimueller - 19. Januar 2012
Vorstandwechsel beim heimischen Kommunikations- und Informationsdienstleister Frequentis: Ab Anfang Februar löst Rolf Unterberger (45) Christian Pegritz als Vertriebs- und Marketingvorstand ab.
Das vermeldet derStandard.at.
Unterberger verfügt über reichlich internationale Erfahrung, unter anderem war er sechs Jahre in China und Indonesien tätig. Zuletzt war er drei Jahre lang als Executive Partner und Managing Director bei der Unternehmensberatung Accenture in München tätig.
Herr Unterberger war für kurze Zeit auch mal Chef der PSE, was hier verschwiegen wird.
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Geschrieben von michimueller - 18. Januar 2012
IBMs Luis Suarez ist seit 2008 auf selbstverordneter E-Mail-Diät und propagiert die Reduktion des elektronischen Briefwechsels
Social Networks und Medien wie Facebook, Twitter und Google+ haben massiv Einzug in die Unternehmenskommunikation gehalten. Eine Facebook-Seite ist für viele Firmen fixer Bestandteil der öffentlichen Kommunikation geworden. Und auch intern setzen sich neue Kommunikationswege stärker durch. Auf der Abschussliste ganz oben steht dabei die E-Mail. Firmen wie IBM, Volkswagen oder Atos Origin haben dem elektronischen Brief den Kampf angesagt.
Die diesbezügliche Ankündigung von AtoS war ja bereits bekannt. Ob sich die Verbannung der E-Mails wirklich durchsetzt, wird die Zukunft zeigen. Unbestritten ist aber, dass in vielen Unternehmen über Alternativen zu den hunderten, täglichen Mails nachgedacht wird.
Bei uns gehen die Uhren natürlich anders: der Zugang zu Facebook und youtube ist gesperrt, Skype ist verboten, usw. usf. – nicht unbedingt ein Zeichen von Innovationsfreude und strategischem Denken in die Zukunft.
Den ganzen Artikel gibt’s auf derStandard.at!
Passend dazu auch ein Artikel auf futurezone.at: Ich maile, also bin ich Sklave!
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Geschrieben von michimueller - 12. Dezember 2011
Im Profil Nr. 50/11 vom 12.12.2011 berichtet Gernot Bauer von einem vernichtenden Prüfbericht der Firma Deloitte über die Einführung des neuen IT-Systems AKIM (AKH-Informationsmanagement) im Wiener Allgemeinen Krankenhaus.
Folgender Absatz wurde auch im ORF Ö1 Sonntagsjournal zitiert:
Aus der schleißig abgewickelten Ausschreibung ging 2006 Siemens als Sieger hervor. Auftragssumme: 18,6 Millionen Euro. Doch offenbar fehlte es dem renommierten Konzern schlicht am notwendigen Know-how. Beispielsweise wurde der MedUni bei der Vernetzung von Patientendaten von Siemens “eine Funktionalität zugesagt, die schlussendlich nicht eingehalten werden konnte“. Pauschal kritisiert der Deloitte-Bericht, “dass sich Siemens als der Experte für die Einführung von Krankenhaussoftware dargestellt hat. Von Seiten des Auftraggebers wurde deshalb erwartet, dass Siemens entsprechendes Expertenwissen beisteuert und sich dieses nicht erst im Laufe des Projekts aneignet.“ Besonders kurios: 28 Monate nach Zuschlag kamen die Siemens-Experten zur Erkenntnis, dass die von ihnen “angebotene Softwarelösung nicht zielführend sei“, und wählten einen neuen Ansatz. Auf die dadurch entstandenen Verzögerungen und Kosten hätte Siemens, so Deloitte, “rechtzeitig aufmerksam“ machen müssen.
Ein vernichtendes Urteil.
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Geschrieben von michimueller - 12. Dezember 2011
Ein höchst amüsanter Artikel über die Ursprünge der größten IT-Konzerne findet sich auf ORF Online.
Ein paar Auszüge:
Klopapier und Gummistiefel von Nokia
Die Ursprünge des Handykonzerns liegen in einer ganz anderen Branche: der Papierindustrie. 1865 im gleichnamigen finnischen Örtchen gegründet, erzeugte Nokia unter anderem Toilettenpapier. Ab 1900 folgte mit Gummistiefeln und Autoreifen der Einstieg ins Gummigeschäft.
„Drei Sterne“-Greißler Samsung
Auch die Wurzeln des größten südkoreanischen Mischkonzerns Samsung liegen ganz woanders als vermutet. Tatsächlich wurde das Unternehmen 1938 als Lebensmittelgeschäft gestartet und exportierte getrockneten Fisch, Gemüse und Obst nach China. Der Name Samsung bedeutet dabei „Drei Sterne“ und steht für die drei Söhne des Firmengründers.
Reiskocherreinfall bei Sony
Mit einem Flop beginnt die Unternehmensgeschichte des Weltkonzerns Sony. 1946 mit dem unaussprechlichen Namen Tokyo Tsushin Kogyo Kabushiki Kaisha (Totsuko) gegründet, entpuppte sich das erste Produkt als Ladenhüter.
Die Eigenentwicklung eines automatischen Reiskochers, der sich von selbst wieder ausschalten sollte, funktionierte nie richtig und wurde wieder eingestellt. Der Schwerpunkt verlagerte sich danach auf Unterhaltungselektronik.
Gürtelschnalle und Druckbleistift von Sharp
Über Umwege kam auch der japanische Sharp-Konzern zu seiner Elektronikausrichtung. 1912 in Tokio als Metallverarbeitungsfirma gegründet, sorgte die Erfindung einer Steckschnalle für Gürtel – eine Gürtelschnalle aus Metall, die ohne Löcher im Leder fixierbar ist – für eine rasche Unternehmensexpansion.
Das und viele Kuriositäten mehr gibt es auf ORF Online.
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