Siemens MitarbeiterInnen-Blog

Betriebsrat CMT

Mit ‘Joe Kaeser’ getaggte Artikel

Siemens setzt Fragezeichen hinter Gewinnprognose

Geschrieben von michimueller - 6. April 2012

MÜNCHEN (Dow Jones)–Wegen anhaltender Unsicherheiten im Energiesektor setzt Siemens-Finanzchef Joe Kaeser ein Fragezeichen hinter die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. “Die wichtigsten Analysten liegen in einer Bandbreite von 5,2 bis 5,4 Milliarden Euro. Aber solange es keine neue Prognose von uns gibt, gilt die alte”, sagte Kaeser der Zeitung Euro am Sonntag laut Vorabbericht. Bislang peilt der Konzern für das laufende Geschäftsjahr einen operativen Gewinn von 6 Milliarden Euro an.

Spannend, dass gerade die alternativen Energien offensichtlich das Ergebnis versauen. Aber vielleicht schafft man ja noch irgendwie die 6 Milliarden…

Weitere Infos auf finanznachrichten.de.

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Nächster Versuch: Siemens will mit Osram im Herbst an die Börse

Geschrieben von michimueller - 6. April 2012

“Einen hab’ ich noch”:

Der Elektrokonzern Siemens will die Lichttechnik-Tochter Osram nach Medieninformationen voraussichtlich im Herbst an die Börse bringen. Der genaue Zeitpunkt hänge davon, wie sich bis dahin das Geschäft mit LED-Beleuchtungstechnik entwickele, sagte Siemens-Finanzchef Joe Kaeser in einem vorab veröffentlichten Interview mit der Wirtschaftszeitung “Euro am Sonntag”. “Wenn der Zyklus dann wieder nach oben zeigt, könnte ich mir als Zeitfenster für den Börsengang den Herbst vorstellen”, zitiert das Blatt den Manager.

Weiterlesen auf finanznachrichten.de.

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NSN: Neuer Topmanager für Krisenfirma

Geschrieben von michimueller - 16. März 2012

Es wird zunehmend eng für den NSN-Chef Rajeev Suri. Das Manager-Magazin meldet, dass der ehemalige Nortel-Manager Samih Elhage Chief Operating Officer des deutsch-finnischen Unternehmens wird. Die heftigen Attacken von Siemens Finanzchef Joe Kaeser in den letzten Tagen haben so etwas ja bereits vermuten lassen.

Am Montag wird Samih Elhage als neuer Chief Operating Officer bei NSN antreten. Elhage ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Telekombranche tätig. Bis August 2010 wirkte er jahrelang in verschiedenen Führungspositionen beim inzwischen insolventen kanadischen Netzausrüster Nortel. Danach verdingte sich Elhage unter anderem als Berater in der Private-Equity-Szene.

Der NSN-Chef Suri bleibt aber weiterhin im Amt. wie lange noch, weiß niemand.

Rajeev Suri hat einen schweren Stand. Seit seinem Amtsantritt 2009 hat es der Vorstandschef von Nokia Siemens Networks (NSN) nicht geschafft, den Netzausrüster in die schwarzen Zahlen zu bringen. Entsprechend groß ist die Unzufriedenheit beim Großaktionär Siemens.

 Der lässt kaum eine Gelegenheit aus, den ungeliebten Firmenlenker zu attackieren. “Der Raum für Fehler ist sehr klein geworden”, stichtelte Siemens-Finanzchef Joe Kaeser unlängst in einem Interview. Dennoch bleibt Suri vorerst im Amt – mangels Alternativen: Der Chefposten bei der Krisenfirma, heißt es in München, sei für echte Topkanditaten wenig attraktiv.

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Offener Streit bei Siemens über die Zukunft von NSN

Geschrieben von michimueller - 14. März 2012

Monate nach der NSN-Ankündigung, tausende Arbeitsplätze abzubauen und Standorte in Deutschland – darunter auch den Hauptstandort München – zu schließen, ist nun auch bei Siemens ein Streit über die Zukunft der NSN ausgebrochen.

Ein Artikel auf silicon.de fasst die Lage recht gut zusammen:

Innerhalb von Siemens ist ein Streit über die künftigen Standorte des Joint Ventures Nokia Siemens Networks ausgebrochen. Ausgelöst wurde die öffentliche Diskussion durch Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser, der einen Rückzug von NSN aus München nicht hinnehmen will. Er stellt sich damit direkt gegen NSN-CEO Rajeev Suri.

 ”Siemens wird es nicht ohne weiteres hinnehmen, dass NSN aus München so einfach verschwindet”, sagte Kaeser gegenüber der Süddeutschen Zeitung. “Es wird jetzt wirklich Zeit, dass sich das NSN-Management und die Arbeitnehmervertreter zusammensetzen und konstruktiv nach wirtschaftlich tragfähigen Lösungen für den Standort München suchen.”

Die Adresse dieser Äußerungen ist klar: Nach der Einschätzung von NSN-Chef Rajeev Suri ist die Schließung des Standorts München “alternativlos”. Das will Kaeser so nicht gelten lassen. “‘Alternativlos’ ist vielleicht ein Begriff aus der Politik. Gute Manager müssen mit ihren Teams und Partnern immer nach Lösungsalternativen suchen; und für den Erhalt von zumindest einigen Arbeitsplätzen lohnt sich das allemal.”

Zum Artikel auf silicon.de - auch der Kommentar auf Seite 2 ist interessant.

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Lösungsvorschläge für Nokia Siemens

Geschrieben von michimueller - 13. März 2012

Offensichtlich gibt es nun Meinungsverschiedenheiten zwischen Nokia und Siemens über die Zukunft der NSN, wie man aus dem Artikel in der Sueddeutschen entnimmt.

München – Die Arbeitnehmervertreter von Nokia Siemens Networks (NSN) begrüßen den Aufruf von Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser, den NSN-Standort München zu erhalten. ‘Das war ein wichtiges Signal’, sagte Michael Leppek, der bei der IG Metall NSN betreut. Gesamtbetriebsratschef Georg Nassauer erklärte, man sei ‘Tag und Nacht zu Verhandlungen bereit’. Der defizitäre Telekomausrüster will in Deutschland 30 Standorte schließen, unter anderem München mit 3600 Beschäftigten. Kaeser ist bei Siemens zuständig für NSN, ein Joint-Venture mit Nokia. Er kritisierte in einem SZ-Interview, dass sich NSN bisher nicht darum bemüht habe, mit den Arbeitnehmervertretern eine bessere Lösung für München zu finden.

Ein NSN-Sprecher wollte die Aussagen nicht kommentieren und verwies darauf, dass Siemens und Nokia den NSN-Sanierungsplan genehmigt hätten. Betriebsratschef Nassauer bestätigte, dass es bislang keine offiziellen Gespräche über einen Sozialplan gegeben habe oder darüber, ob man nicht doch einige der 30 Standorte erhalten könne. Aus München sollen den Planungen zufolge 1600 Mitarbeiter in andere Niederlassungen wechseln, die übrigen haben bei NSN keine Zukunft. Nassauer hofft, dass NSN auf die Versetzungen verzichtet, der Standort sei auch nach einem Stellenabbau groß genug. Von denen, die ihren Job verlieren, sollten möglichst viele bei Siemens oder in Beschäftigungsgesellschaften unterkommen, verlangte er. bfi

Für die betroffenen KollegInnen ist zu hoffen, dass der Standort München erhalten wird.

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Siemens-Vorstand Kaeser: “NSN darf nicht so einfach aus München verschwinden”

Geschrieben von michimueller - 10. März 2012

Schön langsam scheint es auch dem Siemens-Vorstand mit den NSN-Chefs zu reichen. Und die nicht enden wollenden Proteste der Münchner NSN-KollegInnen zeigen auch Wirkung.

Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser fordert, dass Nokia Siemens Networks (NSN) nach Lösungen sucht, um den Standort München zu erhalten. “Siemens wird es nicht ohne Weiteres hinnehmen, dass NSN aus München so einfach verschwindet. Deshalb müssen jetzt die Beteiligten im konstruktiven Dialog versuchen, eine alternative Lösung zu finden”, sagte der 54-Jährige im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” (Samstagsausgabe).Kaeser ist bei Siemens für Beteiligungen zuständig, auch für den defizitären Telekommunikations-Ausrüster NSN, ein Joint-Venture mit dem Handyhersteller Nokia. Nokia hat die Führung bei der Firma, die bei ihrer Sanierung weltweit 17.000 Stellen streichen will, davon etwa 3.000 in Deutschland. Auch viele Standorte sollen wegfallen, darunter München mit 3.600 Beschäftigten. NSN-Chef Rajeev Suri hatte die Schließung von München als alternativlos bezeichnet. Kaeser widerspricht: “Alternativlos ist vielleicht ein Begriff aus der Politik. Gute Manager müssen mit ihren Teams und Partnern immer nach Lösungsalternativen suchen; und für den Erhalt von zumindest einigen Arbeitsplätzen lohnt sich das allemal.” NSN solle mit den Arbeitnehmervertretern darüber verhandeln, wie man München retten könne, sagte er. Die Gespräche zwischen Management und Gewerkschaften über den Stellenabbau sollten nun schnell vorangetrieben werden, forderte der Manager: “Das Ganze dauert schon viel zu lange. Die Restrukturierung hat NSN im November bekanntgegeben. Jetzt haben wir März, und der einzelne Beschäftigte weiß immer noch nicht, ob er seine Stelle verliert und wie es weitergeht. Es ist nicht zumutbar, dass die Mitarbeiter weiter in Unsicherheit leben.” Im September hatten die Anteilseigner Nokia und Siemens dem NSN-Chef Rajeev Suri mit Jesper Ovesen einen Aufsichtsrats-Chef zur Seite gestellt, der die Sanierung umsetzen soll. Kaeser begründete dies damit, dass er keine Fehler des Managements mehr dulde: “Rajeev Suri ist ein sehr talentierter Manager, aber jetzt muss jeder Schritt sitzen, der Raum für Fehler ist sehr klein geworden. Ich bin froh, dass Jesper Ovesen als operativer Vollzeit-Chairman da ist. Er ist ein sehr erfahrener und ausgleichender Manager, der dafür sorgen wird, dass die Pläne auch Wirklichkeit werden. Das ist uns immens wichtig angesichts der enttäuschenden Ergebnisse der Vergangenheit.” Den Plan von NSN, sich nun nur noch auf Technik für schnelle mobile Datenübertragung zu konzentrieren und daher viele Stellen zu streichen, verteidigte Kaeser: “Um in diesem martialischen Verdrängungswettbewerb zu bestehen, ist es richtig, dass sich NSN nun auf den Bereich mobile Breitbandnetze konzentriert. Das macht leider auch die Konsolidierung von Arbeitsplätzen und Standorten notwendig.”

© 2012 dts Nachrichtenagentur

Nachzulesen auf finanznachrichten.de.

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Interview mit Siemens-CFO Joe Kaeser im Handelsblatt

Geschrieben von michimueller - 9. Februar 2012

„Wir wollten sehr schnell sehr viel“

Der Finanzvorstand von Siemens zieht eine Bilanz der grundlegenden Neuausrichtung des Technologiekonzerns. Zuletzt gab es dabei auch einige teure Pannen. Grundsätzlich sei der Kurs aber richtig.

Herr Kaeser beantwortet viele Fragen, u.a. auch

Handelsblatt: Herr Kaeser, früher gab es den spöttischen Spruch: Siemens ist eine Bank mit angeschlossener Elektroabteilung. Jetzt haben Sie wirklich eine Banklizenz beantragt – und erhalten. Wollen Sie die Branche wechseln?

Die Antwort findet ihr – neben vielen anderen interessanten Aussagen zur NSN, zu div. Firmenkäufen und schiefgegangenen Investitionen – im Exklusiv-Interview im Handelsblatt.

Interessant ist auch die Bilanzanalyse, die das Handelsblatt vornimmt. Titel:

Die Stärken und Schwächen des Siemens-Konzerns

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Nimmt sich Siemens doch verstärkt der NSN an?

Geschrieben von michimueller - 9. Februar 2012

Der Technologiekonzern Siemens will sich künftig wieder stärker um die gebeutelte deutsch-finnische Gemeinschaftstochter Nokia Siemens Networks (NSN) kümmern. Es sei „wichtig, dass das Management nochmals deutlich verstärkt wird“, sagte Siemens-Finanzchef Joe Kaeser im Handelsblatt-Interview (Donnerstagausgabe).

Das meldet PeopleAndDeals.de. Sollten die Proteste der NSN-KollegInnen, der Politik und der Gewerkschaften doch etwas helfen? Allzu viele Hoffnungen sollten die die Betroffenen vielleicht nicht machen.

Gleichzeitig verteidigte er den NSN-Umbau, dem 17.000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. „Wer in der Vergangenheit verharrt, wird in der Zukunft nicht existieren. Auch Unternehmen müssen sich ständig erneuern und weiterentwickeln“, sagte Kaeser. „Aber die Einschnitte bei NSN sind bitter.“

Höchstens gibts nochmals eine Geldspritze.

Der Siemens-CFO Kaeser räumte in dem Interview zudem ein, dass die verlustträchtige NSN nach den vergangenen Milliardenspritzen womöglich doch noch einmal frisches Geld brauchen könnte. Der aktuelle NSN-Geschäftsplan sehe zwar keinen weiteren Kapitalbedarf vor. Allerdings gebe es auch Skepsis im NSN-Aufsichtsrat. Kaeser hütet bei Siemens eine Barschaft von zuletzt rund 9 Milliarden Euro. Das Polster verteidigte er gegen die Ansprüche der Aktionäre und hegt es mit einer neuen Optionsschuldverschreibung. Im Laufe des Donnerstags will sich der Konzern zudem 3 Milliarden Dollar vom Kapitalmarkt holen, um zwei alte Anleihen abzulösen. Das Unternehmen wolle damit von den „attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten in US-Dollar profitieren“, hieß es. Als Verzinsung für die Anleger peilt Siemens je nach Tranche zwischen 0,55 und 1,65 Prozent pro Jahr an. Die Ratingagentur Moody’s hat den neuen Anleihen die Bonitätsnote A1 zugewiesen.

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Siemens: Der Tragödie nächster Teil

Geschrieben von michimueller - 9. Februar 2012

titelt DerAktionärOnline als Reaktion auf die Aussagen von Joe Kaeser.

Die Aktie des Technologiekonzerns Siemens kommt einfach nicht in Schwung. Auch heute findet sich das Papier wieder am Ende der Kurstafel wieder. Der Grund dürfte in den Aussagen von Finanzvorstand Joe Kaeser liegen. In einem Interview räumt der Konzernlenker Fehler in den vergangenen Jahren ein.

Aber das alleine ist es auch nicht.

Drei Milliarden US-Dollar

Gleichzeitig wurde bekannt, dass Siemens die Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen im Volumen von drei Milliarden US-Dollar. Den Erlös will das Unternehmen zur Refinanzierung anderen Anleihen sowie für allgemeine Unternehmenszwecke nutzen. Im zweiten Geschäftsquartal werden Anleihen von 1,3 Milliarden Dollar fällig. Siemens will mit der nun angekündigten Emission „von attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten in US-Dollar für diese Anleiheform profitieren”.

Den Artikel von Markus Bußler lesen.

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Siemens räumt Fehler ein

Geschrieben von michimueller - 9. Februar 2012

Der Finanzvorstand des Münchner Technologiekonzerns räumt ungewöhnlich deutlich Fehler beim Konzern ein. „Wir sind unter unseren Ansprüchen geblieben“, sagte Joe Kaeser dem Handelsblatt.

Ungewöhnlich deutlich hat Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser Fehler bei dem Konzern eingeräumt. Das Unternehmen sei in den vergangenen Jahren sehr rasch umgebaut worden, sagte Kaeser dem Handelsblatt. „Da schleichen sich dann Ineffizienzen ein.“ Im vergangenen Quartal sei Siemens unter seinen Möglichkeiten geblieben. Dies mache es schwieriger, die Jahresprognose zu erreichen.

Dies macht es nicht nur schwierig, die Jahresprognose zu erreichen, sondern zusehends schwieriger, vernünftig zu arbeiten. Aber die wirklich großen Fehler kann man nur “ganz oben” machen:

Er räumte zudem ein, dass Siemens die US-Firma Dade Behring zu teuer gekauft hat. Ob er das Unternehmen zum selben Preis noch einmal kaufen würde? „Nein, da war technisch nicht das drin, was draußen draufstand.“

Den Artikel im Handelsblatt lesen!

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Siemens-Finanzchef investiert Dividende in Kauf von Aktien

Geschrieben von michimueller - 31. Januar 2012

Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser legt Dividendenzahlungen in Aktien an.

Freiwilliges Reinvestment aus Dividendenzahlung in Siemens Aktien, das wird bei zwei Aktienkäufen vermerkt, die Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser in der Vorwoche getätigt hat und die am Montag bekannt gemacht wurden. Demnach investierte Kaeser rund 62.000 Euro in den Kauf von Siemens-Aktien. Siemens schüttet für das Geschäftsjahr 2011 drei Euro je Aktie aus, in Summe waren es rund 2,623 Milliarden €, was einer Ausschüttungsqoute von 41 Prozent entspricht. In den vergangenen fünf Jahren hat Siemens seinen Aktionären mehr als 9,2 Milliarden € bezahlt.

Im November hatten sieben Siemens-Manager Aktien für knapp mehr als neun Millionen € verkauft. Allein 4,874 Millionen € entfielen auf Konzernchef Peter Löscher, der sich von 66.402 Aktien trennte. Joe Kaeser und Vorstand Siegfried Russwurm hatten jeweils mehr als eine Million € bei Aktienverkäufen erlöst.

So steht’s im Wirtschaftsblatt.

Geschockt könnte man ein wenig von den mehr als 9 Milliarden sein, die Siemens in nur 5 Jahren an Dividenden ausgeschüttet hat. Anders als Ex-Rennfahrer hat man hier also doch was zu verschenken.

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Kaeser: Das eigene Ziel ist plötzlich “sehr ambitioniert”

Geschrieben von michimueller - 10. Januar 2012

Siemens: Kommt die Gewinnwarnung?

Markus Bußler

Die Aktie von Siemens hat sich in den vergangenen Tagen alles andere als erfreulich entwickelt. Am heutigen Tag notiert das Papier ebenfalls im negativen Bereich. Der Grund dürfte in den Aussagen von Finanzvorstand Joe Kaeser zu finden sein. Er hat die eigene Prognose als „sehr ambitioniert“ bezeichnet.

 

Börsianer gehen davon aus, dass Kaeser den Markt auf eine Gewinnwarnung seitens Siemens vorbereitet. „Der Gegenwind ist rauer geworden. Seit der Veröffentlichung (des Ausblicks) im November ist es bestimmt nicht einfacher geworden, unsere Ziele zu erreichen”, sagte Kaeser in einem Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland. Bislang geht Siemens davon aus, die Einnahmen im Geschäftsjahr 2011/12 moderat steigern zu können. Konzernchef Peter Löscher hatte im November bis zu fünf Prozent Umsatzwachstum in Aussicht gestellt.

Den vollständigen Artikel auf derAktionär lesen!

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Siemens-Finanzchef: Finanztransaktionssteuer belastet auch die Realwirtschaft

Geschrieben von michimueller - 19. Dezember 2011

FRANKFURT (dpa-AFX) – Siemens-Finanzchef Joe Kaeser warnt vor der Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Diese werde auch die Realwirtschaft belasten, schrieb er in einem Gastkommentar für die “Börsen-Zeitung” (Freitag). “Was ursprünglich ‘Spekulantentum’ eindämmen und den Finanzmarkt disziplinieren sollte, ist zum politischen Rundumschlag geworden. Leider wird es am Ende auch diejenigen treffen, die sesshaft sind und Fabriken haben, in denen Menschen arbeiten.”

Wenn Herr Kaeser Angst hat, dass eine Finanztransaktionssteuer auch Siemens treffen könnte, dann liegt es nicht hauptsächlich daran, dass eine solche Steuer die Realwirtschaft belastet, sondern vielmehr, dass Siemens sich mehr und mehr wie ein strategischer Finanzinvestor aufführt und immer weniger als gestandenes Unternehmen, das seine ganze Kraft in seine Produkte steckt.

Noch weitere Aussagen von Herrn Kaeser im Handelsblatt Financial Informer.

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Die fetten Quartale sind vorbei

Geschrieben von lindasu - 19. Juli 2011

sueddeutsche.de erzählt uns, dass Siemens sich auf härtere Zeiten einstellt.

Der Auftragseingang soll höher liegen als jene 20,7 Milliarden Euro, die Siemens im zweiten Quartal erreicht hatte. Dafür sorgt schon der Milliardenauftrag der Deutschen Bahn für neue ICE-Züge. Der Umsatz soll stabil bei etwa 17,7 Milliarden Euro liegen, das Ergebnis etwas über den 1,4 Milliarden Euro aus dem Vorjahresquartal.

aber

Doch es gibt einige Probleme hinter den Zahlen, die Siemens noch länger beschäftigen dürften. So bekommt der Konzern Schwierigkeiten in der Medizintechnik nicht in den Griff.

und

Abschreibungen könnten auf Siemens eines Tages auch in der Solartechnik notwendig werden, allerdings noch nicht im abgelaufenen Quartal. [....] “Im Solarbereich fehlt dem Konzern ein industrielles Konzept”, kritisiert ein Aufsichtsrat. Wenn man im Geschäft mit der Sonnenenergie so weit kommen wolle wie im Windgeschäft, müsse man zukaufen.

und dann das auch noch

Zwar ist Siemens im Geschäft mit Windparks vor der Küste (offshore) weltweit führend. Doch im Onshore-Geschäft hinkt Siemens hinterher. Vor allem aber ist das Windgeschäft nicht profitabel genug.

Kommen euch auch die Tränen?

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WSJ: Nokia und Siemens bleiben auf NSN sitzen

Geschrieben von lindasu - 28. Juni 2011

Wer will NSN kaufen? Anscheinend niemand, meint Reuters Deutschland:

Der Verkauf von Nokia Siemens Networks (NSN) ist offenbar auf Eis gelegt.

Nach knapp einem Jahr Suche haben die beiden Besitzer Siemens und Nokia einem Zeitungsbericht zufolge immer noch keinen Käufer für ihre verlustträchtige Netzwerk-Tochter gefunden. Deshalb planten die beiden Konzerne nun, NSN selbst wieder flott zu bekommen, berichtete das “Wall Street Journal” (Montagsausgabe) unter Verweis auf mit der Situation vertraute Personen. So werde etwa erwogen, mehr Geld in den weltweit zweitgrößten Ausrüster von Handy-Netzwerken zu stecken.

Siemens Dialog meint, es wäre

wieder ein neues Gerücht um die seit Monaten umhergeisternde Frage, ob und wie bei Nokia Siemens Networks Investoren von außen einsteigen: Einem Zeitungsbericht zufolge verlaufen die Verhandlungen darüber so schleppend, dass Nokia und Siemens sich nun bis auf weiteres wieder auf den Erhalt ihres Joint Ventures einstellen.

Ob wahr oder nicht, es bleibt spannend für NSN und auch für die CMT.

 

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