Siemens MitarbeiterInnen-Blog

Betriebsrat CMT

Mit ‘Kampfmaßnahmen’ getaggte Artikel

Siemens auf der Warnstreikwelle

Geschrieben von michimueller - 4. Mai 2012

In Deutschland demonstrieren hunderte Siemens-KollegInnen für einen besseren Tarifvertrag (entspricht unserem Kollektivvertrag). Auch PSE-KollegInnen (aus Hamburg) sind wieder auf der Straße!

In Hamburg schließlich stießen MitarbeiterInnen von Siemens, aber auch von SEN, NSN, Atos und PSE im Sternmarsch zur zentralen Warnstreikaktion der Verwaltungsstelle, die insgesamt über 4.000 Beschäftigte versammelte.

Weitere Infos dazu auf der Homepage der IG Metall.

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Strike at Nokia Siemens Networks India

Geschrieben von michimueller - 10. April 2012

Chennai, April 9 (IANS) Permanent workers of telecom equipment maker Nokia Siemens Networks India staged a sit-in strike Monday protesting against over 50 workers being barred from entering the factory and an enquiry being launched against them, a top official of the worker’s union said.

Weiterlesen auf Yahoo Finance India.

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Nokia-Siemens-Mitarbeiter protestieren gegen Standortschließungen

Geschrieben von michimueller - 12. März 2012

Die Proteste gehen weiter:

Hamburg (dpa) – Der massive Stellenabbau bei Nokia Siemens Networks hat auch die von Arbeitsplatzverlust bedrohten knapp 150 Mitarbeiter im Norden zum Protest herausgefordert. Am Montag demonstrierten nach Angaben der IG Metall rund 120 Beschäftigte in Hamburg gegen geplante Schließungen der Firmenstandorte in der Hansestadt sowie in Bremen und Hannover. Siemens und Nokia sind je zu Hälfte an dem Telefonnetz-Ausrüster NSN beteiligt, der rote Zahlen schreibt. NSN will bundesweit 2900 von 9100 Stellen streichen und 30 von 35 Standorten schließen. Das Unternehmen will sein Geschäft auf schnelle mobile Internet-Netze ausrichten.

Das meldet z. B. bild.de.

 

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Pfeifkonzert vor der Siemens-Zentrale: NSN-Mitarbeiter protestieren

Geschrieben von michimueller - 28. Februar 2012

Tausende Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks (NSN) haben mit Trillerpfeifen vor der Siemens-Zentrale gegen die Schließung von 30 Standorten des Netzwerkausrüsters in Deutschland protestiert. Auf Transparenten und Pappschildern forderten sie am Dienstag in München den Konzern erneut auf, Verantwortung für das Gemeinschaftsunternehmen mit dem finnischen Konzern zu übernehmen. Ende Januar hatte NSN angekündigt, bundesweit 2900 von 9.100 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen. München mit 3600 Beschäftigten ist davon am stärksten getroffen./dwi/DP/kja

ISIN DE0007236101 FI0009000681

AXC0175 2012-02-28/13:57

© 2012 dpa-AFX

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NSN München: “Dieser Standort wird verteidigt”

Geschrieben von michimueller - 8. Februar 2012

München – “Dieser Standort wird verteidigt”, prangt es an den Bürotüren von Nokia Siemens Networks (NSN) in München. “Wir möchten, dass Ihr hierbleibt”, so solidarisieren sich die Siemens-Beschäftigten aus der Nachbarschaft. “Improvement required”, diese unternehmensinterne Ansage an Mitarbeiter, die sich mehr anstrengen sollen, münzt die Belegschaft in München jetzt um auf ihren Boss im fernen Finnland: Rajeev Suri.

 Mit den paar hundert Demonstranten ist das noch keine Revolution. Doch die anhaltenden Proteste gegen die Schließung des großen Münchner-Standorts der Tochter NSN könnten sich für den Siemens-Konzern zu einem lästigen Image-Problem entwickeln.
 
Will NSN über die Schließung des gesamten Standorts die Sozialauswahl umgehen, die sonst bei betriebsbedingten Kündigungen griffe? Will Siemens sich aus der Verantwortung stehlen mit dem Verweis, man habe zwar noch 50 Prozent an NSN, aber nicht mehr die unternehmerische Führung. Beides glaubt die IG Metall – und ziemlich unverhohlen auch die Bayerische Staatsregierung.
 
Den ganzen Artikel im Manager-Magazin lesen.

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NSN: Jetzt schaltet sich auch die Münchner Politik ein

Geschrieben von michimueller - 8. Februar 2012

Münchner SPD erklärt Solidarität mit den Mitarbeitern und dem Betriebsrat von Nokia Siemens Networks

Das meldet das Hessen Tagblatt.

Die drohende Schließung des Münchner Standortes von Nokia Siemens Networks (NSN) in München Giesing und die damit verbundenen Auswirkungen auf die 3600 Mitarbeiter wollen die IG Metall und der Betriebsrat von NSN nicht kampflos hinnehmen.

Die Münchner SPD, so ihr Vorsitzender Hans-Ulrich Pfaffmann, wird diesen Kampf für die Rechte der Arbeitnehmer rückhaltlos unterstützen. Die Gewerkschaft und der Betriebsrat fordern einen Tarifvertrag zur Zukunftssicherung, um möglichst viele Arbeitsplätze bei NSN zu erhalten, sozialverträgliche Lösungen für wegfallende Arbeitsplätze zu finden und die Schließung des Münchner Werkes doch noch abzuwenden. Vor allem fordern sie Siemens auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und Geld, Perspektiven und Managementressourcen für NSN zur Verfügung zu stellen.

Die Politik möchte, so wie viele NSN-MitarbeiterInnen auch, Siemens in die Pflicht nehmen:

Hans-Ulrich Pfaffmann appelliert insbesondere auch an den Vorstandsvorsitzenden des Siemens-Mutterkonzerns, Peter Löscher, das Tochterunternehmen und seine Belegschaft nicht im Stich zu lassen und alles Notwendige zu unternehmen, die Arbeitsplätze in München zu erhalten: „Gemeinsam mit dem NSN-Betriebsratsvorsitzenden Horst Schön und dem Unternehmensbeauftragten der IG Metall für NSN, Michael Leppek, wird die Münchner SPD alles dafür tun, die Rechte der Mitarbeiter gegenüber dem Konzern einzufordern und zu stärken!”

 

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NSN: Gewerkschaft will Siemens in die Pflicht nehmen

Geschrieben von michimueller - 4. Februar 2012

Jetzt sind die NSN-KollegInnen in Deutschland aufgerufen, für ihre Zukunft zu kämpfen. Die IG Metall beginnt die Mobilisierung:

Die Gewerkschaft IG Metall hat die von der Entlassung bedrohten Beschäftigten des Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN) aufgerufen, für ihre Rechte zu kämpfen. „Wenn es uns gelingt, 2000 bis 3000 Mitarbeiter zu mobilisieren, bin ich auch bereit, Arbeitskampf für einen Sozialtarifvertrag zu machen“, sagte der bayerische IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler am Freitag in München.

Über die geplante Schließung der Münchner NSN-Zentrale mit 3600 Mitarbeitern sei noch nicht das letzte Wort gesprochen. Die Gewerkschaft nahm dazu auch Siemens-Finanzchef Joe Kaeser in die Pflicht: Der Vorstand, der im Konzern für das Joint Venture mit den Finnen von Nokia zuständig ist, habe „Möglichkeiten, dass es nicht zu diesem angekündigten Kahlschlag kommt. Wir erwarten, dass er was tut“, betonte Wechsler. „Es wird ein Stück um die Verantwortung gehen.“

Es könnten also noch harte Zeiten auf den Siemens-Vorstand zu kommen. Mehr Informationen gibt’s im Handelsblatt.

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NSN-Mitarbeiter starr vor Schock und Kälte

Geschrieben von michimueller - 2. Februar 2012

Die Frankfurter Rundschau zitiert Siemens-Finanzchef Joe Kaeser, der zwischen den Zeilen auch ein Scheitern des Joint Ventures NSN nach 2013 nicht ausschließt:

Siemens und Nokia haben sich lediglich bis 2013 vertraglich gebunden. Was danach kommt, weiß niemand. Dass NSN je eine florierende Firma wird, daran glaubt Siemens-Finanzchef Joe Kaeser kaum mehr. „Dieser Markt lässt wenig Spielraum für große Blüten“, sagte er und setzt auf den neuen Verwaltungsratschef Jesper Ovesen, der sich der Sanierung voll und ganz widmen soll. „Ein armer Mann“ sei der Däne angesichts der Aufgabe, sagte Kaeser. Siemens bietet den Betroffenen bevorzugten Zugriff auf offene Stellen im Kernkonzern an. Allerdings beschäftigt der Konzern in München nur noch 8000 Mitarbeiter, vor allem in der Zentralverwaltung.

Abseits davon, vor der NSN-Zentrale in München Giesing lassen die protestierenden Mitarbeiter schnell den Mut sinken. Für eine Stunde war die Demonstration angesetzt, nach 45 Minuten löst sie sich auf. Die Beschäftigten gehen zurück an ihre Arbeitsplätze. Eiseskälte – überall.

Erinnerungen an das BenQ-Disaster rücken immer näher.

Den ganzen Artikel gibt es hier in der Frankfurter Rundschau.

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NSN-Mitarbeiter fühlen sich im Stich gelassen

Geschrieben von michimueller - 2. Februar 2012

Die Proteste der NSN-KollegInnen in Deutschland richtet sich auch und v.a. gegen ihren früheren Arbeitgeber Siemens. Dort stellen sich aber die Verantwortlichen taub und weisen jede Verbindung mit dem NSN-Debakel zurück.

Siemens-Chef Peter Löscher stehen unbequeme Wochen bevor. Die IG Metall will ihn für die geplanten Standortschließungen bei dem Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) in Deutschland in die Pflicht nehmen, durch die fast 3000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren sollen. In einer wütenden Rede kündigte Michael Leppek von der Gewerkschaft am Mittwoch in München massive Gegenwehr an und attackierte Löscher auch persönlich. In der Sprache des Top-Managers sei Nokia Siemens Networks vielleicht nur eine “nicht fortgeführte Aktivität”. “Aber diese nicht-fortgeführte Aktivität wird Sie verfolgen: Auf Ihren Tennisplatz, in Ihr Restaurant, auf den Wittelsbacher Platz”, rief er bei einer Prostkundgebung vor mehr als 2000 Beschäftigten.

Denn am Wittelsbacher Platz, in der feudalen Siemens-Zentrale mitten in München, sitzen aus Sicht vieler Mitarbeiter die Schuldigen für die Misere bei Nokia Siemens. Dort hatte das Management – damals unter Konzernchef Klaus Kleinfeld – im Jahr 2007 das einst so wichtige Telekommunikationsgeschäft in ein Joint Venture mit Nokia ausgelagert.

Den Mitarbeitern habe Siemens damals das Schlaraffenland versprochen, schimpfte Leppek – nun stünden sie vor dem Aus und Siemens widme sich längst neuen Geschäftsfeldern. “Siemens wollte uns nur loswerden”, sagte der NSN-Betriebsratsvorsitzende Horst Schön. “Siemens darf die Mitarbeiter nicht auf die Straße schmeißen und entsorgen.” Siemens äußerte sich nicht zu der Kritik. Ein Sprecher bekräftigte aber, die NSN-Beschäftigten bevorzugt einzustellen – sofern sie für offene Stellen im Konzern geeignet sind.

Auf Pappschildern appellierten die Beschäftigten an Siemens, Verantwortung zu übernehmen: “Wir gehören zur Familie”, hieß es darauf. Und: “Liebe Mama Siemens, bitte verstoße Deine NSN nicht.” Auf einigen Schildern erinnerten die Mitarbeiter an das Drama mit BenQ: Siemens hatte sein verlustreiches Handygeschäft im Jahr 2005 an den Konzern aus Taiwan verkauft, ein Jahr später war BenQ Mobile in Deutschland pleite und 3000 Beschäftigte verloren ihren Job. Auch damals wurde vor allem die Zentrale in München hart getroffen. Nach erfolgloser Käufersuche kam zum Schluss sogar die Büroeinrichtung unter den Hammer. Soweit dürfe es bei NSN nicht kommen, sagt Gewerkschafter Leppek den frierenden Mitarbeitern, die ihn immer wieder mit Applaus unterbrechen. Jede Woche werde die IG Metall von nun an protestieren. “Das hier heute ist erst der Auftakt.” (dpa/tc)

Zum Artikel in der Computerwoche geht’s hier.

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Meldungen von den Protestversammlungen der NSN-KollegInnen

Geschrieben von michimueller - 1. Februar 2012

Focus.de meldet:

Nokia-Siemens-Mitarbeiter protestieren gegen Jobabbau

Mehr als 2000 Mitarbeiter des Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN) haben am Mittwoch mit einem Pfeifkonzert gegen die geplante Schließung des größten deutschen Standortes in München protestiert.
„Was wir hier heute erleben müssen, das ist ein Alptraum“, sagte Michael Leppek von der IG Metall zu den Mitarbeitern, die trotz eisiger Kälte eine Stunde lang mit Transparenten vor ihren Büros ausharrten. Auch in Berlin, Düsseldorf und anderen Städten waren laut Gewerkschaft Proteste geplant.
Die IG Metall kündigte erbitterten Widerstand gegen die geplanten Schließungen an. „Das hier heute ist erst der Auftakt“, sagte Leppek. Schwere Vorwürfe richtete die Gewerkschaft an die Adresse des Siemens-Konzerns, der dem Schickal des Gemeinschaftsunternehmens mit Nokia tatenlos zusehe.
 
Die IG Metall schreibt auf ihrer Homepage:
Proteststurm bei Nokia Siemens Networks

Bereits einen Tag nach der “Horrornachricht” (SZ) über die Abbaupläne bei Nokia Siemens Networks reagieren die Belegschaften mit Protestaktionen. Allein in München versammelten sich rund 2.000 Beschäftigte nach einer Betriebsversammlung, um ihre Wut und Empörung öffentlich zu zeigen. Auch in Berlin, Bruchsal und anderen Standorten gehen die Beschäftigten auf die Straße.

Rette sich wer kann?

Kurz vor zehn eröffnete Carsten Riedl, IG Metall-Vertrauenskörperleiter bei NSN, die Kundgebung in München. Die Beschäftigten waren nach der Betriebsversammlung fast geschlossen vor das Gebäude gezogen, wo bereits KollegInnen aus dem ebenfalls bedrohten Standort Augsburg warteten. Riedl zog einen Vergleich von NSN zum Unglücksschiff “Costa Concordia”: “Erst steuert der Kapitän einen gefährlichen Kurs, dann kommt es zum Schiffbruch, und als das Schiff schon kippt, rutscht der Kapitän ins Rettungsboot – lange bevor alle Menschen in Sicherheit sind.”

Siemens zurück ans Steuer

Der Betriebsratsvorsitzende Horst Schön warf Miteigner Siemens vor, dem gefährlichen Treiben des NSN-Managements seit der Ausgliederung jahrelang tatenlos zugesehen zu haben. Jetzt ist Siemens gefordert, wieder das Ruder zu übernehmen und seine ehemalige Kommunikationssparte auf Kurs zu bringen; die bisherige Führungscrew muss abgesetzt werden. Dazu wird es, so Schön, gemeinsamen Handelns aller Beschäftigten, Betriebsräte und der IG Metall bedürfen – der heutige Protest zeigt, dass sie dazu bereit sind.

Den “Pfeifenladen” absetzen

Michael Leppek, 2. Bevollmächtigter der Münchner IG Metall und Unternehmensbeauftragter für NSN, nannte die aktuelle Situation einen Alptraum und forderte eine Zukunftsperspektive für den Standort München und NSN insgesamt. Das Management unter Rajeev Suri nannte er ohne Umschweife einen “Pfeifenladen”, der abgesetzt werden muss. Statt dessen sieht auch er Siemens in der Pflicht und kündigte unter viel Beifall an, dies dem Management deutlich in Erinnerung zu rufen: “Das hier ist erst der Auftakt. Wir machen gemeinsam weiter, mit Aktionen bundesweit und wenn es sein muss auch bei Siemens auf dem Wittelsbacherplatz!”

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Hunderte Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks demonstrieren

Geschrieben von michimueller - 1. Februar 2012

Mehrere Hundert Beschäftigte von Nokia Siemens Networks (NSN) haben am Mittwoch in München gegen den geplanten drastischen Stellenabbau protestiert. Vor dem Hauptsitz des deutsch-finnischen Gemeinschaftsunternehmens machten sie mit einem Pfeifkonzert ihrem Unmut über die geplante Schließung des Standorts München Luft. Der Münchner NSN-Betriebsratsvorsitzende Horst Schön forderte vom Siemens-Konzern, Verantwortung für die Mitarbeiter zu übernehmen “und uns nicht auf die Straße zu werfen und zu entsorgen”.

Das meldet T-Online News.

Unter dem Beifall der Demonstranten rief Schön: “Wenn jemand gehen muss, dann ist es unser Management.” Betriebsratsmitglied Carsten Riedl attackierte die Unternehmensleitung scharf: “NSN fährt seit Jahren einen Kurs, den keiner nachvollziehen kann.”

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NSN: Beschäftigte kündigen Protest gegen Entlassungen an

Geschrieben von michimueller - 1. Februar 2012

Nach der gestrigen Schrecksekunde formiert sich nun der Widerstand!

München. Die Beschäftigten von Nokia Siemens Networks (NSN) und die IG Metall kämpfen gegen den geplanten drastischen Stellenabbau bei dem deutsch-finnischen Gemeinschaftsunternehmen. Für Mittwoch sind an mehreren Standorten Proteste geplant. Die Münchner Mitarbeiter wollen vor das NSN-Vorstandsgebäude ziehen und dort gegen die geplante Schließung des Hauptsitzes demonstrieren.

 

Betriebsrat und Gewerkschaft wollen Schließung verhindern

Die IG Metall und der Gesamtbetriebsrat forderten die NSN-Führung auf, die Pläne sofort zu stoppen und über Alternativen zu verhandeln. Zudem kündigte die Gewerkschaft Widerstand an. “Wir wehren uns zusammen mit den Beschäftigten gegen diesen Kahlschlag”, sagte der Unternehmensbeauftragte der IG Metall für NSN, Michael Leppek. Der Chef des NSN-Gesamtbetriebsrats, Georg Nassauer, sagte, die Mitarbeiter seien schockiert und wütend. “Wir Betriebsräte werden zusammen mit der IG Metall alles tun, um den Abschied von NSN aus Deutschland zu verhindern”, erklärte er.

Auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) griff die Unternehmensführung scharf an. Der Stellenabbau sei für die Landesregierung nicht nachvollziehbar und ein bitterer Schlag. Der Schritt sei das Resultat einer “missglückten Unternehmensstrategie” und “klarer Managementfehler”.

Leider nutzt es nichts, wenn alle von den Managementfehlern wissen, aber niemand die Konzernlenker zur Verantwortung zieht.

Den Artikel findet ihr hier.

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NSN: Demonstration gegen Stellenabbau in Düsseldorf geplant

Geschrieben von michimueller - 15. Dezember 2011

Die IG Metall ruft für morgen zu einem Protestmarsch gegen den Stellenabbau beim Telekommunikationsdienstleister Nokia-Siemens (NSN) auf. Ab 11.15 Uhr ziehen die Mitarbeiter durch den Medienhafen. Vorher findet eine außerordentliche Betriebsversammlung der NSN-Belegschaft im UCI-Kino an der Hammerstraße statt. In Düsseldorf beschäftigt NSN 800 Mitarbeiter an den Standorten Völklinger Straße und Heltorfer Straße (nähe Flughafen).
 
Mehr auf RP Online.
 
Wir wünschen den KollegInnen viel Erfolg bei ihrem Kampf um ihre Arbeitsplätze!

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Streik der MetallerInnen!

Geschrieben von lindasu - 14. Oktober 2011

In mehr als 150 Unternehmen finden komplette Arbeitsniederlegungen statt.

orf.at berichtet über

den ersten echten Vollstreik in Österreich seit 25 Jahren. Zahlreiche Unternehmen sind von den Kampfmaßnahmen der Metallergewerkschaft betroffen. Über das Wochenende sei man bereit weiterzuverhandeln, so Gewerkschaftschef Wimmer. Sollte sich keine Einigung abzeichnen, seien ab Montag auch „unbefristete Kampfmaßnahmen“ möglich.

Berichte aus den streikenden Betrieben findet ihr bei http://www.streik.at/

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Kollektivvertrag: Metaller fordern 5,5 % und drohen mit Kampfmaßnahmen

Geschrieben von michimueller - 6. Oktober 2011

Traditionell eröffnet die “Metaller-Runde” im Herbst die Kollektivvertragsverhandlungen. Schon nach der ersten Verhandlungsrunde gibt es Drohungen:

Die Gewerkschaften fordern für die Metallerlohnrunde eine Kollektivvertragserhöhung von 5,5 Prozent und drohen mit Kampfmaßnahmen. Am Dienstag, hatten die Arbeitgeber einen Anstieg von 3,1 Prozent plus Einmalzahlung von 200 Euro angeboten. Die Metaller brachen die Verhandlungen daraufhin ab.

Wir werden sehen, ob es trotzdem zu einer schnellen Einigung kommt.

Weitere Infos z. B. auf ORF Online.

Unser Kollektivvertrag (Elektroindustrie) ist bis April 2012 gültig, die Verhandlungen starten daher erst im Frühjahr nächsten Jahres.

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