Managerwechsel. Wolfgang Hesoun soll als Nachfolger von Brigitte Ederer an der Spitze der Österreich-Tochter des Elektronikkonzerns die Umstrukturierung vorantreiben.
Von Hanna Kordik Und Hedi Schneid
Wien. Die Aufsichtsratssitzung am Mittwoch sollte nur mehr eine Formsache sein: Die Suche nach einem Nachfolger für Brigitte Ederer, die ab 1. Juli in die Siemens-Konzernzentrale nach München übersiedelt und Personal- sowie Europachefin wird, ist gelaufen, die Entscheidung gefallen: Porr-Generaldirektor Wolfgang Hesoun wird ab 1. September neuer Chef von Siemens Österreich. Bis dahin übernimmt Finanzvorstand Reinhard Pinzer interimistisch die Führung.
Der 50-jährige gebürtige Mödlinger Hesoun hat sich gegen hochkarätige Kandidaten durchgesetzt. Mit dem Engagement des Baumanagers wurde eine langjährige Siemens-Tradition gebrochen, wonach die Topmanager immer aus dem eigenen Haus kommen. Das war bei Ederers Vorgänger Albert Hochleitner und auch bei Ederer selbst so. Deshalb wurden Ederers Vorstandskollegen Kurt Hofstädter und Gunter Kappacher bis zuletzt beste Chancen eingeräumt.
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