Mit ‘Nokia’ getaggte Artikel
Geschrieben von michimueller - 30. Mai 2012
Nokia, vor kurzem noch Weltmarktführer bei Handys kämpft um’s Überleben. Einem Gerücht nach könnte sich der Abwärtstrend weiter fortsetzen.
Tausende MitarbeiterInnen haben schon ihren Job verloren. Es ist zu befürchten, dass weitere folgen.
Im finnischen Konzern tickt eine Zeitbombe. Sie heißt Windows Phone 8, ist das nächste Handy-Betriebssystem des Partners Microsoft und wird als der größte Entwicklungsschritt eines Windows-Systems seit den Neunzigern angesehen. Eigentlich eine gute Sache.
Wenn es nicht die Gerüchte gäbe, dass ausgerechnet die Käufer der derzeit modernsten Nokia-Smartphones (Lumia) davon nicht profitieren können. Weil Windows Phone 8 komplett neu konzipiert wird, lassen sich womöglich alle aktuell verkauften Lumia-Handys nicht für die neue Software aufrüsten.
Weiter lesen im Focus.
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Geschrieben von michimueller - 25. April 2012
Schlechte Nachrichten für Nokia und damit auch für NSN:
Nokia hat seine Kreditwürdigkeit bei Fitch vollständig eingebüßt. Die Ratingagentur bewertet die Anleihen des finnischen Handyherstellers als spekulativ, Investoren müssen um ihr Kapital bangen.
Das meldet die Welt Online.
Die Ratingagentur Fitch stufte Nokia von “BBB-” auf “BB+” und damit auf sogenanntes Ramschniveau ab.
Das ist die Stufe, bei der ein Investment grundsätzlich nicht mehr empfohlen wird, sondern als spekulativ eingestuft wird. Das bedeutet, Investoren sollten sich nicht mehr darauf verlassen, ihr verliehenes Geld zurückzubekommen.
Vergangene Woche hatte bereits die Agentur Moody’s ihr Nokia-Rating gesenkt, blieb jedoch einen Schritt vor Schrott-Status stehen.
Das Absurde daran ist: Nokia hat einen Bargeldbestand von 4,9 Milliarden (!) Euro!
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Geschrieben von michimueller - 28. November 2011
Der gebeutelte Netzwerkbauer Nokia Siemens Networks kann nicht mehr mit Finanzspritzen seiner Mütter Nokia und Siemens rechnen. Die beiden Unternehmen hätten die Gemeinschaftstochter nun „zum letzten Mal“ mit Kapital ausgestattet. Diese Investition soll einen Ertrag liefern, heißt es in einem Schreiben von NSN-Chef Rajeev Suri an die Beschäftigten, der Reuters vorliegt.
„Wir haben gewaltige Verluste seit unserer Gründung. Wir verbrennen Barreserven, haben zu viele Geschäftsfelder, die niemals adäquate Erträge geliefert haben, und Regionen, die stets Verluste einfahren“, schreibt der NSN-Chef weiter. Auch die Qualität sei „nicht da, wo sie sein sollte“.
Näheres auf Futurzone.at.
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Geschrieben von michimueller - 25. November 2011
Eine sehr interessante Analyse der Situation von NSN findet sich auf silicon.de. Hier einige Auszüge:
Verursacher der jetzigen Situation seien nicht die Beschäftigten. Schuld sei eine Führung, die es nicht geschafft habe, Kunden zu halten und zu binden, vernünftige Entscheidungs- und Arbeitsstrukturen zu schaffen und zukunftsweisende Produkte, Lösungen und Services bereitzustellen. Mitverantwortlich für die schwierige Situation bei NSN seien auch die Mütter Nokia und Siemens. “Die einen können es offenbar nicht, die anderen haben viel zu lange nur zugeschaut”, sagte Leppek.
…
Tatsächlich befindet sich NSN in einer Lage, die ein Überleben des Unternehmens in seiner aktuellen Form als eher unwahrscheinlich erscheinen lässt. Nach Gartner-Zahlen vom März 2011 war Ericsson im Jahr 2011 der größte Netzwerkausrüster (34,1 Prozent Markanteil), gefolgt von Huawei (15,6 Prozent) und NSN und Alcatel-Lucent mit je 13,2 Prozent.
…
Ein anderes Problem von NSN seien die Schwierigkeiten, die komplexen Strukturen und Produkte von Nokia und Siemens zusammenzuführen, so Wranne.
Herr Wranne ist übrigens Analyst bei der Swedbank.
Wobei man sich schon fragen muss, wozu ein Merger gut sein soll (Siemens + Nokia), wenn die neue Firma genau daran krankt, die Produkte zusammenzuführen. Das hätten sich die hochbezahlten Manager, die diese Fehlentscheidungen verbrochen haben, doch VORHER überlegen sollen, noch bevor sie tausende Arbeitsplätze vernichteten. Man sollte sie auf Schadenersatz verklagen.
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Geschrieben von hmh - 12. November 2011
Auch nicht schlecht
Nokia hat seine Steuern in Rumänien nicht bezahlt. Das Finanzministerium reagierte, und stellte ein Fabrikgelände sicher. Die Fabrik in Jucu war erst nach der Schließung von Nokia-Bochum eröffnet worden. Nun will Nokia nach Vietnam weiterziehen.
Rumäniens Steuerbehörde hat die Nokia-Fabrik in Jucu, einer Gemeinde im Kreis Cluj, beschlagnahmt. Der finnische Mobiltelefonhersteller schuldet dem rumänischen Staat 10 Millionen US-Dollar Steuern. Das erklärte Sorin Blejnar, der Chef der Steuerbehörde des Finanzministeriums ANAF, der Nachrichtenagentur Mediafax.
Den kompletten Artikel findet ihr hier.
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Geschrieben von hmh - 29. September 2011
Nokia und Siemens versorgen ihr angeschlagenes Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) mit einer Milliarde Euro frischem Kapital. Die beiden Partner stellten jeweils 500 Millionen Euro bereit, teilten Nokia und Siemens mit. Im Sommer hatten die beiden Unternehmen die erfolglose Suche nach einem Käufer für das ungeliebte Tochterunternehmen eingestellt und angekündigt, NSN in Eigenregie wieder auf die Beine bringen zu wollen.
NSN bekommt zudem einen neuen Chefaufseher. Jesper Ovesen werde als hauptamtlicher Vorsitzender des Aufsichtsrates insbesondere die strategische Richtung von NSN im Blick haben, hieß es. Ovesen hat Erfahrung mit Unternehmensumbauten und Börsengängen.
NSN hatte Siemens und Nokia in den vergangenen Jahren hohe Verluste eingebracht und kämpft mit einem starken Wettbewerb in der Branche. In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte, dass Nokia und Siemens einen Ausstieg aus dem Joint-Venture erwägen, auch ein Börsengang wurde dabei immer wieder als mögliches Szenario genannt. Der Vertrag für NSN läuft noch bis Ende September 2013. (dpa) / (anw)
So steht’s auf heise online
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Geschrieben von hmh - 14. Juli 2011
München (APA/Reuters) – Siemens und Nokia bleiben auf dem gemeinsamen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks sitzen. Die Gespräche mit interessierten Finanzinvestoren seien beendet worden, teilte NSN am Mittwoch mit. Die bestehenden zwei Eigentümer wollten nun die Wettbewerbsfähigkeit der gebeutelten Tochter weiter steigern, hieß es. Zuletzt hatten sich Kreisen zufolge die Private-Equity-Firmen KKR und TPG sowie Platinum Equity und der US-Telekommunikationsinvestor Gores für einen Anteil an NSN interessiert.
Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von lindasu - 28. Juni 2011
Wer will NSN kaufen? Anscheinend niemand, meint Reuters Deutschland:
Der Verkauf von Nokia Siemens Networks (NSN) ist offenbar auf Eis gelegt.
Nach knapp einem Jahr Suche haben die beiden Besitzer Siemens und Nokia einem Zeitungsbericht zufolge immer noch keinen Käufer für ihre verlustträchtige Netzwerk-Tochter gefunden. Deshalb planten die beiden Konzerne nun, NSN selbst wieder flott zu bekommen, berichtete das “Wall Street Journal” (Montagsausgabe) unter Verweis auf mit der Situation vertraute Personen. So werde etwa erwogen, mehr Geld in den weltweit zweitgrößten Ausrüster von Handy-Netzwerken zu stecken.
Siemens Dialog meint, es wäre
wieder ein neues Gerücht um die seit Monaten umhergeisternde Frage, ob und wie bei Nokia Siemens Networks Investoren von außen einsteigen: Einem Zeitungsbericht zufolge verlaufen die Verhandlungen darüber so schleppend, dass Nokia und Siemens sich nun bis auf weiteres wieder auf den Erhalt ihres Joint Ventures einstellen.
Ob wahr oder nicht, es bleibt spannend für NSN und auch für die CMT.
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Geschrieben von lindasu - 18. Mai 2011
Laut Handelsblatt kommen
Verhandlungen über einen Verkauf des Netzwerkbauers Nokia Siemens Networks (NSN) … Kreisen zufolge wieder in Schwung. Für zwei Investorengespanne seien die Bücher des deutsch-finnischen Gemeinschaftsunternehmens geöffnet worden, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Agentur Reuters.
Demnach interessieren sich die Finanzinvestoren TPG und KKR zusammen für NSN wie auch Platinum Equity und der Telekommunikationsspezialist Gores.
Gores ist ja bekannt als Teilhaberin an SEN.
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Geschrieben von hmh - 22. September 2010
MÜNCHEN (Dow Jones)–Der Netzausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) lagert sein Bestellverfahren teilweise an die Beratungsfirma Capgemini aus. Von der Auslagerung betroffen sind 390 Mitarbeiter, die zu Capgemini wechseln sollen, wie NSN am Mittwoch mitteilte. Der Netzausrüster will die Ausgliederung international in verschiedenen Phasen ab November 2010 bis Ende 2011 umsetzen. Das Gemeinschaftsunternehmen des finnischen Handyherstellers Nokia und des deutschen Technologiekonzerns Siemens erhofft sich davon ein verbessertes Bestellverfahren mit kürzeren Lieferzeiten.
Siemens und Nokia wollen bei NSN einen Investor ins Boot holen, entsprechende Gespräche mit Private-Equity-Gesellschaften über eine Beteiligung an NSN hatte das Unternehmen jüngst offiziell bestätigt.
Siehe Dow Jones Deutschland.
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Geschrieben von lindasu - 21. August 2010
In March 2010 haben wir berichtet, dass iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi NSN vorgeworfen hat, zur Unterdrückung in ihrem Heimatland beizutragen (hier zum Nachlesen).
In Februar 2010 hat die EU in eine Resolution an Iran NSN kritisiert:
Das Europäische Parlament …
kritisiert scharf internationale Unternehmen, namentlich Nokia/Siemens, für die Lieferung von für Zensur und Überwachung notwendigen Technologien an die iranischen Behörden, die der Verfolgung und Verhaftung iranischer Dissidenten dienen;
Jetzt haben zwei Menschenrechtsaktivisten in Iran NSN sowie die Mutterkonzerne Siemens und Nokia in einem U.S. Bundesgericht verklagt.
Isa Saharkhiz sitzt seit 2009 im Gefängnis, nachdem iranische Behörden sein Handy mit NSN-Technik überwacht hätten, heisst es auf der Webseite Anwaltskanzlei Moawad & Herischi (die Anwälte des Journalisten). Die Anwälte fordern, dass das Unternehmen Einfluss auf die iranische Regierung nimmt und zur Freilassung beiträgt. Desweiteren machen sie Schadensersatz geltend.
Kurz zusammengefasst hier auf Deutsch weiterzulesen. Und viel detaillierter hier und hier auf Englisch in On Sustainability, ein Blog über Corporate Social Responsibility.
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Geschrieben von hmh - 1. Dezember 2009

Foto von Ralf Roletschek
Was läuft da wohl im Nokia Management ab? Sehr interessant ist der letzte Absatz.
Ein Bericht der deutschen Wirtschaftswoche über den weltgrößten Handyproduzenten Nokia verursachte einigen Wirbel. Darin sagte Nokia-Vorstand Anssi Vanjoki, dass man wegen des Umsatz- und Gewinnrückgangs langfristig eine Trennung vom Telefongeschäft nicht ausschließe. Der Manager räumte ein, dass Nokia den Entwicklungen von Apple, Google und dem Blackberry-Hersteller RIM hinterherhinke, „weil wir den erforderlichen Umbau sicherlich zu langsam angegangen sind.“
Weiter geht’s hier zum Artikel in den Oberösterreichischen Nachrichten.
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Geschrieben von hmh - 19. Oktober 2009
Nokia schlittert in die roten Zahlen wegen NSN.
siehe hier und
und
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