Mit ‘Peter Löscher’ getaggte Artikel
Geschrieben von michimueller - 16. Mai 2012
Das meldet die Kleine Zeitung.
Der aus Kärnten stammende Siemens-Konzernchef Peter Löscher steht gemeinsam mit weiteren Industriellen vor dem Einstieg in die Semper Constantia Privatbank, die zu 48 Prozent Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner gehört. Zu den Investoren, die sich an der Bank beteiligen möchten, gehört auch der Kärntner Industrielle Christian Planegger, Chef des hochprofitablen Autozulieferers Ventrex in Graz. Eine entsprechende Meldung des Kurier, der sich auf die Finanzmarktaufsicht bezog, wurde der Kleinen Zeitung aus zuverlässiger Quelle bestätigt.
Haselsteiner hatte die Semper Constantia Privatbank AG 2009 mit Sanierer Erhard Grossnig und Donauchemie-Chef Alain de Krassny erworben. Nun will de Krassny seine Anteile verkaufen. Schon im ersten Geschäftsjahr nach der Sanierung unter Haselsteiner warf die Bank 5,1 Millionen Euro Gewinn ab. Der sank 2011 wegen Wertpapierabschreibungen auf 800.000 Euro. Die Bank mit Sitz in Wien und Filiale in Villach hat 106 Mitarbeiter.
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Geschrieben von michimueller - 7. Mai 2012
Auf der einen Seite sind die VertreterInnen der Unternehmen – darunter auch der oberste Siemens-Chef Peter Löscher -, die nicht müde werden zu betonen, wie viele Fachkräfte ihnen fehlen würden. Löschen sieht sogar schon den Untergang der deutschen Innovationskultur.
Auf der anderen Seite sind viele junge, top-ausgebildete Menschen, die keinen Job finden, Leiharbeitsfirmen, die ArbeitnehmerInnen wie moderne Sklaven ausbeuten.
Was stimmt? Die Welt.de liefert eine interessante Analyse der Situation und enttarnt die ewige Jammerei der Unternehmen.
Das Märchen vom Mangel: Noch gibt es genügend Fachkräfte. Die Firmen müssen ihre Angebote für Ingenieure verbessern und statt des Managements den Innovationsgeist stärker fördern.
Weiterlesen auf welt.de.
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Geschrieben von michimueller - 2. Mai 2012
Die Welt Online führte ein ausführliches Interview mit Peter Löscher, in dem er u.a. Bilanz über seine ersten Jahre an der Siemens-Spitze zieht. Das liest sich dann so:
Wir haben die letzten fünf Jahre hervorragend gearbeitet, haben die Korruptionsaffäre viel schneller bewältigt, als ich das jemals gedacht hätte. Wir haben die Krise als Chance begriffen und sind mit den richtigen Maßnahmen gut durch die Finanzkrise gekommen. Heute ist Siemens stärker, fokussierter und profitabler als früher.
Und Peter Löscher hält weiter am Ziel fest, den Umsatz von Siemens auf 100 Milliarden zu steigern. Derzeit sind es “nur” 74 Milliarden…
Ich habe bewusst kein Datum genannt, sondern von einem mittelfristigen Ziel gesprochen. Wann genau wir die Schwelle erreichen, ist nicht entscheidend. Ich will keine Organisation auf ein Punktziel zuführen, dem dann alles andere untergeordnet wird. Wir wollen kapitaleffizient wachsen. Und das wird eine Kombination sein aus organischem Wachstum und Zukäufen.
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Geschrieben von michimueller - 27. April 2012
Wenig freundlich ist der Kommentar in der Zeitschrift FORMAT über den obersten Siemens-Chef Peter Löscher:
Schwache Leistung. Für Siemens-Chef Peter Löscher wird die Luft dünner. Scharfe Kritik wird gegen den Österreicher laut, wonach falsche Managemententscheidungen den Konzern in die Krise reißen würden. So belasten hohe Verluste beim Windkraftgeschäft den Jahresgewinn. Statt sechs Milliarden Euro Gewinn sollen es heuer um rund 800 Millionen Euro weniger sein. Insider monieren, dass Löscher weniger den Fehler bei sich als beim Spartenchef suche und dass sich der bekennende Fußballfan, so schreibt das deutsche “Manager Magazin“, mehr für die Champions League interessiere als für den Technologieriesen.
Als größte Baustellen gelten die Anbindung von Windparks ans deutsche Stromnetz sowie die Sanierung der Telefonnetz-Tochter Nokia Siemens Networks. Aktionärsvertreter wollen den Druck auf Löscher erhöhen und fordern eine bessere Performance. – jel
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Geschrieben von michimueller - 23. April 2012
Gegen die Pensionsanwartschaft von Peter Löscher nimmt sich selbst der aktuelle Lotto-4-fach Jackpot mickrig aus: 12,8 Millionen Euro sind es lt. Süddeutscher Zeitung.
“Dax-Vorstände im Rentenrausch” nennt es die Süddeutsche treffend. Bei den Beträgen wird einem übel.
So hätten allein die 30 Dax-Konzerne für ihre amtierenden Vorstände mehr als 637 Millionen Euro für Ruhegeldzahlungen zurückgestellt, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel auf Basis eigener Berechnungen.
Spitzenreiter ist demnach der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche mit bislang zugesagten Pensionsanwartschaften von 29,6 Millionen Euro. Dahinter folgten VW-Chef Martin Winterkorn mit 19,7 Millionen und Josef Ackermann von der Deutschen Bank mit 18,8 Millionen Euro. Siemens-Chef Peter Löscher erhalte 12,8 Millionen Euro und Eon-Chef Johannes Teyssen 11,7 Millionen Euro.
Über weitere Details der großzügigen Pensionsregelungen informiert die Süddeutsche.
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Geschrieben von michimueller - 30. März 2012
Das Manager-Magazin liefert in seiner Ausgabe Nr. 4 vom 23.03. ein ausführliches und kritisches Porträt über den Siemens-Chef Peter Löscher. Schon der Beginn verspricht einige brisante Informationen.
Peter Löscher feierte bei Siemens schnell große Erfolge. Doch warum häufen sich jetzt die Fehler? Die Antwort liegt in seiner Persönlichkeit.
Wie Peter Löscher (54) zu Siemens kam, wurde lange als Geheimnis gehandelt. Man darf annehmen, weil der wichtigste Job in der deutschen Industrie vergeben wurde, als handle es sich um ein Sommerpraktikum.
Das Manager-Magazin fragt weiter:
Ist Peter Löscher also am Ende doch der falsche Chef? Führt er Siemens gar während seines zweiten Fünfjahresvertrags in die falsche Richtung?
und beleuchtet auch die Ordensverleihung durch den russischen Präsidenten an Peter Löscher:
Am Ende ziehen Löscher und seine Delegation reich beschenkt mit Weihnachtspräsenten von dannen. Klar, dass der Chef das größte Paket in Händen trägt. Zwei Monate später wird ihm Präsident Dmitrij Medwedew den Freundschaftsorden an die Brust stecken.
Warum nur?
Hier ist das ganze Porträt.
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Geschrieben von michimueller - 21. März 2012
Angela Maier analysiert in der Financial Times Deutschland sehr kritisch die “Ära Löscher” bei Siemens. Hier sind einige Auszüge:
Jetzt also die Energiewende, medial inszeniert, wie es in der Ära Löscher Usus geworden ist. “Einen solchen Personenkult gab es bei Siemens noch nie”, sagt ein Alt-Siemensianer.
Löscher antwortet auf solche Fragen gern mit Phrasen. Seine Ansprache auf der Hauptversammlung Ende Januar endete so: “Wir werden aus der jetzigen Phase Europas und der Weltwirtschaft erneut gestärkt hervorgehen. Als Unternehmen, das Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit hat. Als Pionier der Zukunft! Und als Ihr Partner des Vertrauens!”
16 Seiten hatte die Rede, in gerade einmal vier Sätzen streifte er, dass im ersten Geschäftsquartal Fehlschläge und Sonderlasten das Ergebnis verhagelt hatten. Die Details mussten die Aktionäre im Quartalsbericht nachlesen. Der Nettogewinn aus fortgeführtem Geschäft brach um 27 Prozent auf 1,36 Mrd. Euro ein. Ausgerechnet die von Löscher gepriesenen Geschäfte mit der Energiewende sind es, die die größten Probleme bereiten: Wind und Solar schreiben Verluste, Verzögerungen bei der Netzanbindung von Windparks auf hoher See kosteten Siemens bereits mehrere Hundert Millionen Euro – und es könnten noch mehr werden.
Zum Weiterlesen des ganzen Artikels.
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Geschrieben von michimueller - 16. März 2012
Der Spiegel Online meldet einen Radikalumbau an der Spitze der Deutschen Bank.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat einen radikalen Umbau der Chefetage gebilligt. Risikovorstand Hugo Bänziger und Personalvorstand Hermann-Josef Lamberti verlassen das Institut zum 31. Mai 2012 vorzeitig, wie die Bank mitteilte. Im Gegenzug werden drei langjährige Manager des Instituts in den Vorstand berufen:
- der Investmentbanker Stephan Leithner ist künftig für Personal, Recht und das Europa-Geschäft verantwortlich,
- der Investmentbanker Henry Ritchotte managt das operative Geschäft (COO) und die IT,
- der Schotte Stuart Lewis wird Risikochef.
Und in den Aufsichtsrat zieht unser oberster Chef ein:
Auch der Aufsichtsrat von Deutschlands größtem Geldhaus wird umgebaut. Siemens-Chef Peter Löscher soll dort bald sitzen. Das Kontrollgremium wolle den 54-Jährigen bei der Hauptversammlung Ende Mai zur Wahl stellen, teilte die Deutsche Bank mit.
Da im Aufsichtsrat von Siemens Vertreter der Deutschen Bank sitzen, kontrolliert man sich quasi gegenseitig. Wie lustig. Und praktisch.
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Geschrieben von michimueller - 12. März 2012
Bis 2020 drohe Siemens eine Lücke von bis zu 14.000 Mitarbeitern, warnt Siemens-Chef Peter Löscher. Er sieht die Basis des Wohlstands gefährdet.
Ah, es muss mindestens schon ein paar Tage her sein, seit ich zum letzten Mal vom drohenden Facharbeitermangel lesen musste.
Der österreichische Siemens-Chef Peter Löscher sieht angesichts des Ingenieurmangels mittelfristig die Grundlagen des Wohlstands in Deutschland in Gefahr. “Deutschland bleibt ein Land der Techniker und Bastler, aber uns geht der Nachwuchs aus.
Bei Siemens droht bis 2020 eine Lücke von bis zu 14.000 Mitarbeitern – vor allem Facharbeiter und Ingenieure,” sagt Löscher der “Bild am Sonntag” laut Vorabbericht. Dabei gehe es laut Löscher “um die Basis für unseren Wohlstand und für den Klang von Made in Germany”.
Na zum Glück braucht Herr Löscher nur zur Siemens-Tochter Osram schauen, dort werden grade wieder tausende MitarbeiterInnen abgebaut. Da kann Siemens gleich die drohende Lücke schließen.
Siemens als Vorbild bei Frauenbeschäftigung
Von einer Frauen-Quote, wie von EU-Kommissarin Reding gefordert, hält er allerdings nicht viel. “Quoten bringen uns nicht weiter”, sagt er.
Und er betont: “Siemens hat als erstes deutsches Dax-Unternehmen zwei Frauen im Vorstand. Doch darum geht es nicht. Wir können uns es gar nicht leisten, auf gut ausgebildete Frauen zu verzichten. Absolute Voraussetzung für mehr Frauen in Führungsfunktionen bei Siemens ist aber, dass sich deutlich mehr Mädchen für technische Berufe begeistern.
Sehr schöne Worte. Aber was genau unternimmmt man jetzt bei Siemens?
Hier gehts zum Artikel in der Presse.com.
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Geschrieben von michimueller - 17. Februar 2012
Russischer Präsident Medwedew zeichnet Siemens-Chef aus
Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, erhielt am Freitag im Rahmen eines Festaktes den russischen Orden der Freundschaft von Russlands Präsident Dmitrij Medwedew.
Darüber jubelt nicht nur Peter Löscher, sondern auch die Kleine Zeitung!

Foto © APA/EPARusslands Präsident Dmitrij Medwedew mit Siemens-Chef Peter Löscher
Löscher wurde für die Verdienste von Siemens für den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes der russischen Bahn ausgezeichnet. Seit Dezember 2009 laufen Züge des deutschen Herstellers auf den Strecken Moskau – St. Petersburg und Moskau – Nischni Nowgorod mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h.
“Siemens ist stolz, an der dynamischen Entwicklung der russischen Wirtschaft betragen zu können”, sagte Löscher anlässlich der Preisverleihung.
Ob Peter Löscher auch den Titel “Held der Arbeit” erhielt, ist nicht bekannt.
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Geschrieben von michimueller - 13. Februar 2012
Im Handelsblatt von heute dementiert Siemens Übernahmepläne von ThyssenKrupp:
Siemens will von einem Bündnis mit Thyssen-Krupp nichts wissen
Spekulationen über eine Fusion der beiden Traditionskonzerne blühen seit einigen Wochen. Doch Finanzvorstand Kaeser sagt: “Wir haben noch nie darüber diskutiert.”
Axel Höpner München Die Spekulationen halten sich seit Monaten – und zwar hartnäckig. Nach einem Umbau zum Technologiekonzern und Anlagenbauer könnte sich Thyssen-Krupp mit dem Siemens-Konzern verbünden, wird gemunkelt. Am Ende könne die “deutsche Industrie vor einem der größten Merger der vergangenen Jahrzehnte stehen”, schreibt die “Wirtschaftswoche” in ihrer neuen Ausgabe.
Doch in München dementiert Siemens entschieden. “Ich glaube, einer der wenigen Namen, über die wir als Übernahmeziel noch nie diskutiert haben, ist Thyssen-Krupp”, sagte Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser dem Handelsblatt. Vorstandschef Peter Löscher hatte sich kürzlich auf der Hauptversammlung ähnlich geäußert. Man kenne die Berichte über Überlegungen, Teile von Siemens und Thyssen-Krupp zusammenzulegen. Doch das seien “Spekulationen, die keinerlei geschäftliche Grundlage haben und damit jeder konkreten Grundlage entbehren”.
Dass sich die Gerüchte dennoch hartnäckig halten, hat vor allem einen Grund: “Wir teilen ja schon eine der wertvollsten Ressourcen, die Unternehmen haben können”, scherzt Kaeser. Er meint damit den gemeinsamen Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Cromme, der bei den Traditionskonzernen im Hintergrund die Strippen zieht. Er hat auch den Siemens-Industriechef Heinrich Hiesinger als neuen Vorstandschef zu Thyssen-Krupp geholt. Und dieser könnte jetzt den Ruhrkonzern so umbauen – zum Beispiel durch die komplette Trennung vom Stahlgeschäft -, dass er gut zum Infrastrukturkonzern Siemens passen könnte. Dass sich die Unternehmen teilweise ganz gut ergänzen würden, sehen viele so. Und Siemens-Chef Löscher käme so leichter an sein Ziel von 100 Milliarden Euro Umsatz, das ohne Großzukäufe nur schwer erreichbar sein wird. Doch hier hatte Kaeser ohnehin schon etwas die Luft rausgenommen. Ob dieses in vier, fünf oder sieben Jahren erreicht werde, sei “weit weniger relevant”.
Im Umfeld der Siemens-Spitze werden die Spekulationen jedenfalls ins Reich der Fabel verwiesen. Schließlich würde Siemens sich eine Menge Probleme ins Haus holen. Hiesinger habe mit dem Umbau von Thyssen-Krupp eine echte Herkules-Aufgabe übernommen, sagte Kaeser. Das Experiment beobachten die Münchener Manager wohl lieber aus sicherer Entfernung. Doch ein Hintertürchen gibt es noch: Was Cromme wirklich vorhabe, sagt ein Konzern-Insider, das wisse immer nur ein sehr kleiner Kreis.
Wir erinnern uns noch an die Dementis des SAGÖ-GDs Hochleitner vor der Übernahme der VA Tech….
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Geschrieben von michimueller - 13. Februar 2012
In der Wirtschaftswoche wird über eine Kooperation bzw. auch eine spätere Fusion von ThyssenKrupp mit Siemens spekuliert:
Bei ThyssenKrupp mehren sich Hinweise auf einen Radikalschnitt. Weil die Zweifel wachsen, ob der Sprung zum Technologiekonzern aus eigener Kraft gelingt, wird intern über eine gigantische Option diskutiert: den Schulterschluss mit Siemens – eine ferne Fusion nicht ausgeschlossen.
Noch sagt das niemand öffentlich, am wenigsten der seit einem Jahr amtierende Vorstandsvorsitzende Heinrich Hiesinger. Aber die Quintessenz aller Erwägungen, so vage sie zurzeit sein mögen, ist eindeutig: Der Essener Industrieriese könnte eine Zukunft haben, wenn es zum Schulterschluss mit dem Münchner Siemens-Konzern kommt. Nicht sofort, sondern in einem Annäherungsprozess über mehrere Jahre, nicht auf einmal, wohl aber in vielen kleinen Schritten – mit den Etappenzielen Kooperation, Beteiligung, Fusion.
Damit stünde die deutsche Industrie vor einem der größten Merger der vergangenen Jahrzehnte. Er würde ThyssenKrupp aus der strategischen Sackgasse holen. Und Siemens-Vorstandschef Peter Löscher hätte endlich eine Erklärung für seine Ankündigung, dass er den Jahresumsatz von derzeit rund 75 Milliarden Euro auf 100 Milliarden anheben will. Das Ziel gelte weiter, sagte Finanzchef Joe Kaeser vergangene Woche dem „Handelsblatt“: „Aber vielleicht muss man die Route neu berechnen.“
Die handelnden Personen bei ThyssenKrupp und Siemens sind auch keine Unbekannten:
Wenn Hiesinger [Anm.: Chef von ThyssenKrupp] mit Siemens anbandeln würde, wäre das keine Überraschung. Immerhin leitete der gebürtige Allgäuer vor seiner Berufung an die ThyssenKrupp-Spitze die Industriesparte von Siemens. Und dass Konzernkontrolleur Cromme möglicherweise Anlauf zu einem Karrieresprung nehmen könnte, lässt sich daran ablesen, dass er im Oktober 2011 trotz seiner 70 Jahre für ein weiteres halbes Jahrzehnt zum Siemens-Aufsichtsratschef gekürt wurde. Dabei gilt bei Siemens die Altersgrenze für Kontrolleure von 70 Jahren.
Genauere Informationen, wie optimal sich die beiden Konzerne – zum Vorteil von Siemens – ergänzen würden, könnt ihr hier nachlesen.
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Geschrieben von lindasu - 25. Januar 2012
Bei Siemens Österreich läuft das Geschäft gut, bei der deutschen Mutter macht sich jedoch der Konjunkturabschwung bemerkbar. Der Traum vom “grünen Riesen” wackelt.
meint das Wirtschaftsblatt.
Das Gewinnziel von sechs Milliarden € und die Umsatzplus-Vorgabe von fünf Prozent wackeln. Die Auftragsbücher sind nicht so voll wie vor einem Jahr. Auch die Rentabilität ging in allen Sparten zurück.
Der CEO, der Siemens in einen “grünen Riesen” umwandeln und bis 2014 rund 40 Milliarden €mit Umwelttechnologien umsetzen will, zählte auf Rückenwind aus dem Heimmarkt. Doch er hatte nicht damit gerechnet, dass es zum Beispiel anders als in Großbritannien bei der Genehmigung von Hochsee-Plattformen für Umspannwerke in Deutschland keine standardisierten Genehmigungsverfahren gibt. Vielmehr seien bis zu 40 Einzelgenehmigungen bei verschiedenen Behörden notwendig. “Das führt zu längeren Zeiten und höheren Kosten”, so Löscher-zumal auch Finanzierungen für solche Projekte nicht besonders einfach seien.
In Österreich:
In Österreich läuft es für den Konzern gut: Die Siemens VAI Metals Technologies angelte heuer bereits zwei neue Aufträge im zweistelligen EuroMillionenbereich. “Derzeit sind wir noch guter Dinge”, sagte Siemens Österreich-Chef Wolfgang Hesoun zuletzt zum WirtschaftsBlatt.
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Geschrieben von michimueller - 25. Januar 2012
das findet zumindest die Financial Times Deutschland und lässt dabei auch die Ausrede, die Weltwirtschaft sei schuld, nicht gelten.
Das Industrieschwergewicht enttäuscht mit seinem Jahresauftakt auf ganzer Linie. Das ist ärgerlich. Siemens spürt die abflauende Konjunktur eigentlich bisher kaum. Die meisten Probleme sind hausgemacht.
Die Börse hat eine eindeutige Meinung zu Siemens: Die Aktie gibt deutlich nach. Das Industrieschwergewicht enttäuscht mit seinem Jahresauftakt.
Dabei hatte Finanzvorstand Joe Kaeser die Öffentlichkeit schon auf schwache Ergebnisse eingestimmt: Vergangene Woche verbreitete er ordentlich Pessimismus. Die Ansprüche sollten ja nicht zu hoch sein.
Damit erreichte er zwar, dass Analysten ihre Gewinnschätzungen reihenweise zusammenstrichen: Der Konsens sank mit 5,8 Mrd. Euro für den Nettogewinn aus fortgeführtem Geschäft unter die Prognose, die Siemens selbst für das laufende Jahr gibt: Das Management rechnet mit 6 Mrd. Euro. Doch der Quartalsbericht zeigt: Auch die gesenkten Erwartungen an das Unternehmen könnten sich als zu optimistisch herausstellen.
Abermals muss das Unternehmen Hunderte Mio. Euro vorsorglich zurückstellen: für Verzögerungen bei Aufträgen für den Netzanschluss von Windparks in der Nordsee, für Verspätungen bei der Auslieferung von Velaro-Zügen an die Deutsche Bahn, für Probleme in der Medizintechnik.
Ausgerechnet das von Löscher vielfach hochgelobte Windgeschäft rutschte sogar operativ in die Verlustzone. Womöglich auch eine Quittung für die mehrfachen Managementwechsel der vergangenen Jahre in dieser Sparte.
Angesichts des Auftragsbestands in Rekordhöhe von mehr als 100 Mrd. Euro drängt sich ein Eindruck auf: Bestellungen hereinzuholen ist eine Sache. Aber die Verträge so zu verhandeln und die Projekte so umzusetzen, dass am Ende unter dem Strich auch die geplanten Gewinne herauskommen ist die andere – vermutlich schwierigere – Sache. “Hart arbeiten” müsse Siemens, sagt Löscher. Wie wahr.
Den ganzen Artikel in der Financial Times gibt es
hier.
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Geschrieben von michimueller - 23. Januar 2012
Eine sehr interessante und ausführliche Analyse von Siemens findet sich in einem Artikel des Handelsblatts, der auf den YAHOO!Nachrichten Deutschland nachzulesen ist. Einige Auszüge:
2012 wird kein leichtes Jahr für Siemens . Das werden wohl auch die Quartalszahlen am Dienstag zeigen . Als Infrastrukturanbieter hängen die Münchener stark an der Weltkonjunktur . Verunsicherte Kunden halten sich momentan aber mit neuen Bestellungen zurück . “In diesem Umfeld wird es großer Anstrengungen bedürfen , unser Schiff auf Kurs zu halten” , warnt Löscher.
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Schon im vierten Quartal 2010/11 zum Beispiel konnten nur noch fünf von elf Divisionen , über die Siemens berichtet , den Auftragseingang verbessern . Bei den anderen zeigten die Orders bereits nach unten . Das sind keine guten Voraussetzungen für Löschers Ziel , beim Umsatz die 100-Milliarden-Euro-Grenze zu durchbrechen und dabei so profitabel zu arbeiten wie die besten Wettbewerber.
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Beruhigend für die nächsten Jahre ist auch die Kassenlage . Den Gewinn nach Steuern konnte Siemens im abgelaufenen Geschäftsjahr von vier auf 6 ,3 Milliarden Euro steigern . Der Free Cash-Flow , der sich aus dem Mittelzufluss aus dem laufenden Geschäft minus Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ergibt , ging zwar um 16 Prozent zurück , kann sich mit 5 ,9 Milliarden Euro aber weiterhin sehen lassen . Mittelzuflüsse und -abflüsse aus Geschäften , die der Konzern den nicht fortgeführten Aktivitäten zuordnet , sind dabei ausgeklammert .
Solides Finanzpolster – überschaubare Verschuldung .
Die flüssigen Mittel lagen zum Bilanzstichtag bei knapp 13 Milliarden Euro . Rechnet man die Finanzschulden – einschließlich der der Finanzdienstleistungssparte – dagegen , kommt Siemens auf eine Nettoverschuldung von knapp fünf Milliarden Euro , zehn Prozent weniger als im Vorjahr . Im Verhältnis zum Eigenkapital macht die Nettoverschuldung 15 ,5 Prozent aus , damit ist sie für einen Konzern dieser Größe überschaubar .
Es gibt auch eine interessante Schwächenanalyse des Konzerns. U.a.:
Schwäche 2: Telekommunikation – der ewige Sanierungsfall Die Wurzeln von Siemens lagen einst in der Telekommunikation. Von der Handysparte sowie vom Geschäft mit Schnurlostelefonen und Telefonanlagen für Firmen hat sich der Konzern inzwischen verabschiedet. Übrig blieb das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN). Im November 2011 gab das Joint Venture bekannt, sich künftig auf das mobile Breitband und zugehörige Dienste zu konzentrieren. In diesem Zusammenhang will NSN weltweit rund 17000 Arbeitsplätze streichen.
Siemens ist an NSN zu 50 Prozent beteiligt. Die operative Führung liegt bei dem finnischen Konzern. Beide Partner mussten zuletzt frisches Eigenkapital nachschießen, die Beteiligungsquoten haben sich dadurch nicht verändert. Die Kapitalerhöhung diente der Stärkung der angekratzten Finanzlage. Denn NSN schreibt seit Jahren Verluste. Bei Siemens tauchen diese im Beteiligungsergebnis auf.
Immerhin: Im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierte sich der Beteiligungsverlust aus NSN von 533 Millionen auf 280 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr zuvor waren wegen hoher Wertberichtigungen sogar noch Belastungen von 2,2 Milliarden Euro entstanden. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Siemens wegen der Kosten für die Neuausrichtung wieder mit einem erheblich höheren Beteiligungsverlust als 2011.
Zum Artikel geht’s hier!
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