…. meint die Zeitung “Die Welt” in einem Artikel.
Für Siemens ist der Ausstieg aus dem Atomgeschäft in wirtschaftlicher Hinsicht der richtige Schritt. Geschickt vollzogen wurde er aber nicht.
Nachzulesen hier.
Geschrieben von michimueller - 19. September 2011
…. meint die Zeitung “Die Welt” in einem Artikel.
Für Siemens ist der Ausstieg aus dem Atomgeschäft in wirtschaftlicher Hinsicht der richtige Schritt. Geschickt vollzogen wurde er aber nicht.
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Geschrieben von michimueller - 26. Juli 2011
Bis zu 1 Mrd. Euro haben div. Entscheidungen des Managements dem Unternehmen gekostet, meint ein Kommentar in der Börsen-Zeitung von heute. Die Verantwortung übernimmt anscheinend niemand.
Hier geht’s zum Artikel der Börsen-Zeitung.
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Geschrieben von lindasu - 31. Mai 2011
Der Tagesspiegel berichtet:
Siemens steht vor einer schwierigen Entscheidung: Atomkraft ja oder nein. Doch mit einer klaren Aussage zögert das Unternehmen. „Energiepolitik wird derzeit in verschiedenen Gegenden der Welt unterschiedlich diskutiert“, sagte Konzernchef Peter Löscher Mitte vergangener Woche.
und weiter
Siemens steckt nun in der Zwickmühle. Zum einen möchte der Konzern als weltweit führender Anbieter umweltfreundlicher Technologien, als grüner Infrastrukturanbieter, wahrgenommen werden. Da passt der Bau von Kernkraftwerken nicht recht ins Bild. Hinzu kommt jetzt die Debatte um den Atomausstieg in Deutschland. Zum anderen möchte Siemens es sich aber auf keinen Fall mit Russland verderben. Das Land ist ein wichtiger Kunde, wenn es um Kraftwerks-, Bahn- oder Industrieprojekte geht.
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Geschrieben von hmh - 23. Mai 2011
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Geschrieben von hmh - 11. April 2011
Siemens und die Kernkraft
“Zunächst habe ich nicht einmal gewusst, was das Kürzel bedeutet“, erinnert sich der ehemalige Siemens-Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer in seiner Autobiographie. Dabei sollte das Kürzel später sein Berufsleben bestimmen – und zu einem der wichtigsten Standbeine von Siemens überhaupt werden. Das Kürzel, um das es geht, lautet KWU. Es stand für „Kraftwerk Union“.
Mit dem Unternehmen verband sich die Hoffnung auf eine glänzende Zukunft der Energieerzeugung im allgemeinen und der friedlichen Nutzung der Atomenergie im besonderen. Es war erst kurz vor Pierers Eintritt in den Siemens-Konzern im Jahr 1969 entstanden, als Zusammenschluss der Kraftwerksbereiche von Siemens und AEG. Bis dahin hatte AEG, basierend auf der Technik des amerikanischen Konzerns General Electric, Siedewasserreaktoren und Siemens, ursprünglich in Lizenz des ebenfalls amerikanischen Konzerns Westinghouse, Druckwasserreaktoren gebaut. Danach sollten das Unternehmen und seine Nachfolger beide Technologien im Angebot haben – bis zum heutigen Tag.
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Geschrieben von hmh - 4. April 2011
Bei Siemens bröckeln alte Gewissheiten. Viele zweifeln nach der Katastrophe von Fukushima an der Kernkraft. Vorstandschef Löscher hat ein dickes Problem. Wird sich der Ex-Atomkonzern wandeln?
Für Mitarbeiter von Siemens sind es schwere Tage. Jeden Tag laufen im Fernsehen gespenstische Bilder aus Japan. Bilder, die das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima zeigen. Bilder, die dokumentieren, wie radioaktiv verstrahltes Wasser ins Meer schießt. Und dann gehen die Siemensianer in ihre Büros – und wissen, dass es gerade der eigene Konzern ist, der im Atomgeschäft mitmischt und große Pläne verkündet hat.
Vor zwei Jahren lobte Vorstandschef Peter Löscher, 53, eine Partnerschaft mit der staatlichen russischen Atomfirma Rosatom aus. Sie sollte die Münchner beim Bau von Atomkraftwerken weit nach vorne bringen. Bis zu 400 Nuklearbetriebe mit 1000 Milliarden Euro Investitionsvolumen könnten bis 2030 weltweit entstehen, schätzte Löscher. Von erneuerbaren Energien über Kohle und Gas bis zur Atomkraft, überall wollte Siemens eine führende Rolle spielen.
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Geschrieben von hmh - 30. März 2011
Statt Wachstumsgeschichte zu schreiben, tut Konzernchef Peter Löscher bei Siemens, was er am besten kann: umbauen. Es fehlt eine neue Strategie.
Eines muss man Siemens-Chef Peter Löscher lassen: Mit dem Abschneiden alter Zöpfe hat er kein Problem. Ob zu konsensorientierte Führungsstrukturen, die IT-Sorgentochter SIS oder jetzt die Siemens-Traditionsmarke Osram: Was nicht in Löschers Bild vom profitabel wachsenden, grünen Infrastrukturpionier passt, muss raus – und zwar schnell.
Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens
Damit hat es der Technologiekoloss weit gebracht. Traditionell galt Siemens als Konzern, der zwar global hervorragend vertreten und in Bereichen wie dem Kraftwerksbau oder der Medizintechnik technologisch weit vorn ist, aber bei den Gewinnen hinterherhinkte.
Deshalb schoben schon Löschers Vorgänger Klaus Kleinfeld und Heinrich von Pierer ein Renditeprogramm nach dem anderen an. Löscher übernahm 2007 das von Kleinfeld initiierte “Fit 4 2010″ und sattelte später ein Sparprogramm für die Verwaltung obendrauf. Mit zählbaren Resultaten: Der Korruptionsskandal ist ausgestanden, die Geschäfte laufen glänzend, und bei Analysten hat Siemens deutlich an Renommee gewonnen. Kein Wunder, der Konzern verdient so gut wie noch nie.
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Geschrieben von hmh - 29. März 2011
Leider muss wohl immer zuerst etwas passieren, bevor wir klüger werden. Jetzt denkt unsere Firma doch tatsächlich über einen AKW-Ausstieg nach.
Nach der Atomkatastrophe in Japan zieht Siemens einen Ausstieg aus dem geplanten Joint-Venture mit dem russischen Atomkonzern Rosatom in Betracht.
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Geschrieben von hmh - 21. März 2011
So schnell kann es gehen:
Siemens: Rosatom – nein danke! Peter Löscher kann man nicht vorwerfen, er habe Scheu vor radikalen Strukturänderungen. Nur ein Jahr nach seinem Amtsantritt als Siemens-Chef strukturierte er den Konzern um und trennte sich von unrentablen Bereichen. Drei Jahre später will er es wieder tun und erwägt einem Umbau der Industrie. So wichtig eine Umstrukturierung des DAX-Konzerns jedoch sein mag – mindestens genauso nötig ist es, einige falsche strategische Schritte zu revidieren. Dies gilt insbesondere für Löschers wichtigste Entscheidung: die Partnerschaft mit dem russischen Atomkonzern Rosatom. Sie bedroht die Glaubwürdigkeit von Siemens und ist wirtschaftlich auf Dauer viel zu riskant. Siemens ging diese Kooperation zu einer Zeit an, als viele von einer Renaissance der Kernkraft ausgingen. Zudem lockten lukrative Folgeaufträge auf dem russischen Markt- Rosatom ist schließlich ein Staatsbetrieb. Doch spätestens seit dem Unglück im japanischen Fukushima hat sich die politische Stimmung gedreht. Die Atomkraft hat keine Zukunft mehr. Und: Eine Beteiligung an dieser gefährlichen Technologie passt so gar nicht zu dem Ökoanstrich, den sich der Konzern verpasst hat. Fukushima zeigt darüber hinaus, dass ein Risiko technisch nie völlig ausgeschlossen werden kann. Kommt es aber zum Unglück, wird der AKW-Lieferant mitverantwortlich gemacht, so wie General Electric jetzt in Japan – selbst wenn der kaum etwas dafürkann. Das kann auch Siemens passieren, wenn der Konzern an der Atomkraft festhält. Löscher sollte deshalb die Partnerschaft mit Rosatom stilllegen. Einfach wird das sicher nicht: Geht Siemens es zu plump an, riskiert der Konzern den Zugang zum russischen Markt. Gesucht wird eine Lösung, bei der beide Seiten ihr Gesicht wahren. Um die zu finden, sollte Löscher mindestens ebenso viel Zeit und Energie investieren wie für die Umstrukturierungen des Konzerns.
Dow Jones Newswires (22.3.2011)
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Geschrieben von hmh - 10. Januar 2011
Wie passt das zum grünen Image, dass sich Siemens derzeit zulegt?
Den Rückzug aus dem Atomgeschäft haben die Manager von Siemens schon oft bereut. Konzernchef möchte umsteuern. Doch die Rückkehr ins Geschäft ist ausgesprochen mühsam.
“Die Kernenergie steht weltweit vor einer Renaissance”, Siemens ist kurz vor dem im Jahr 2002 in Deutschland in Kraft getretenen Atomausstieg seine Nuklearaktivitäten in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Konzern eingebracht hatte. Schon Klaus Kleinfeld bewertete diesen Schritt in seiner Zeit als Vorstandschef (2005 bis 2007) als Fehlentscheidung. Sein Nachfolger Peter Löscher sieht das genauso und arbeitet am Nuklear-Comeback. Doch die Rückkehr ins Geschäft ist ausgesprochen mühsam.
Und noch ein nettes Zitat:
Zwar hält Siemens derzeit die Kernenergie für eine nachhaltige, klimaschonende Energieversorgung. Aber zu ihrem grünen Portfolio zählen sie – anders als der Erzrivale General Electrics – diese Aktivitäten dann doch nicht.
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