Mit ‘Siemens’ getaggte Artikel
Geschrieben von Kurt - 1. Juni 2012
Veranstalter sind irritiert: Niemand weiß, welche Prominenz noch eingeladen werden darf.

Im Jahr 2006 war die Welt noch in Ordnung. Da fand kaum jemand verwerflich, dass beispielsweise BZÖ-Telekomsprecher Klaus Wittauer den Beachvolleyball- Event am Wörthersee auf Kosten der Telekom Austria besuchte.
Transparenz-Grauzonen.
Ehemalige Skandalunternehmen wie der deutsche Konzern Siemens haben sich scharfe Regeln auferlegt, um jede Art von interner Korruption und den dazugehörigen Shitstorm in den Medien zu unterbinden. Siemens unterstützt zwar nach wie vor kulturelle Events wie die Salzburger Festspiele, weil das Unternehmen es als Förderung der Kulturlandschaft sieht. Siemens nimmt aber deutlich schmalere Karten-Kontingente in Anspruch.
Der Österreich-Chef von Siemens, Wolfgang Hesoun, sieht das Land einen Reinigungsprozess durchlaufen: „Siemens hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Wir haben nun eine Systematik in der Abwicklung, die Korruption verhindert, die Mitarbeiter sensibilisiert und gleichzeitig ermöglicht, Einladungen auszusprechen oder anzunehmen. Strengere Regeln in diesem Bereich schaden Österreich sicher nicht.“ Hiesige Vorbelastete wie die Telekom zogen zu Beginn des Jahres nach; mit eigenen Compliance-Abteilungen, die rigorose Obergrenzen bei Geschenkannahmen und -vergaben von 100 Euro pro Geschäftspartner und Quartal einführten.
Hier gehts zum ganzen Artikel in NEWS >>
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Geschrieben von michimueller - 25. Mai 2012
Das passt wie die Faust auf’s Aug zur Meldung über den Abbau von 1.000 MitarbeiterInnen bei Osram in Deutschland:
Der Lampenhersteller Osram baut in China ein neues LED-Montagewerk. In Regensburg und in Malaysia hergestellte LED-Chips sollen dort ab Ende 2013 in ihr Gehäuse eingebaut werden. Das neue Werk der Siemens -Tochter in Wuxi bei Shanghai verbessere den Zugang zum größten Lichtmarkt der Welt und stärke damit auch Regensburg, sagte Osram-Spartenchef Aldo Kamper am Freitag. In Wuxi sollen bis zu 1.600 Mitarbeiter beschäftigt werden. Osram beschäftigt in Asien bereits 16.000 seiner 41.000 Mitarbeiter. In Deutschland sollen bis zu 1.000 der rund 10.000 Stellen gestrichen werden./rol/DP/enl
ISIN DE0007236101
AXC0075 2012-05-25/11:08
© 2012 dpa-AFX
Meldung von finanznachrichten.de.
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Geschrieben von michimueller - 25. Mai 2012
Was wäre Europa ohne Industrie? Der Wohlstand würde sinken, und hunderttausende Arbeitsplätze würden unwiederbringlich verloren gehen, so lautet das Schreckens-Szenario, das so mancher Wirtschafts-Boss an die Wand malt. Die Angst geht um, dass Europa mit Konkurrenten wie China irgendwann nicht mehr mithalten kann. Doch ist diese Angst tatsächlich berechtigt?
Werden wir in 20 Jahren vor verwaisten Fabrikhallen stehen, während in Asien und den USA die Technologien der Zukunft das große Geld bringen? Paul Schiefer hat für SALDO mit Top-Managern, Wissenschaftlern und Ökonomen über die Zukunft der Industrie in Europa gesprochen. Nicht alle sind pessimistisch.
Eine interessante Kontroverse dazu gibt es auf ORF Online.
Einige der wichtigsten Manager des Landes sind pessimistisch, was die Zukunft angeht. Siemens Österreich Chef Wolfgang Hesoun zählt aber zu den Optimisten:
Die optimistische Sicht
Optimistischer klingt da schon Siemens-Österreich Chef Wolfgang Hesoun. Er sagt, die Rahmenbedingungen für die Industrie in Europa müssen natürlich passen. Weitere Belastungen, etwa in Form von neuen Steuern lehnt er wenig überraschend ab. Und natürlich werde es in manchen Bereichen trotz allem Verlagerungen nach China und Indien geben, etwa im IT-Bereich.
Dass wir irgendwann aber ganz ohne Industrie dastehen werden, diese Sorgen macht sich Hesoun nicht. Leistung, Produktivität und Rechts-Sicherheit sprechen für Europa, und deswegen werden auch weiterhin Investitions-Entscheidungen für Europa fallen, sagt der Siemens-Boss: “Eine komplette Entindustrialisierung wird es auch 2025 nicht geben. Das liegt schon daran, dass man politisch daran interessiert sein muss, krisenresistent zu bleiben. Und daher auch dafür zu sorgen, die richtigen Rahmenbedingungen für die Industrie zu schaffen. Und daher werden wir auch 2020,2025 noch Industriebetriebe in Europa vorfinden.”
Auch dass China irgendwann übermächtig werden könnte, steht für den Siemens-Chef nicht zu befürchten: “Ich sehe nicht, dass es ein entweder oder geben wird, sondern es wird eine vernünftige Art der Kooperation geben, und in anderen Fällen eine vernünftige Art der Konkurrenz, so wie das mit den USA oder anderen Kontinenten der Fall ist.”
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Geschrieben von michimueller - 25. Mai 2012
APA-Meldung:
Utl.: Siemens-Tochter streicht gut 1.000 Jobs=
München (APA/dpa) – Osram hat sich nach der Ankündigung massiver Stellenstreichungen in Deutschland mit dem Betriebsrat im Grundsatz auf einen Rahmensozialplan verständigt. “Es ist uns gelungen, gemeinsam mit unseren Arbeitnehmervertretern verbindliche Grundsätze für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft zu vereinbaren”, teilte der Chef der Siemens-Lichttochter, Wolfgang Dehen, am Donnerstag mit. Zugleich vereinbarten beide Seiten in einem Zukunftsabkommen den Umgang mit möglichen Stellenanpassungen in der Zukunft.
Unter anderem legt der Sozialplan den Rahmen für mögliche Abfindungen oder alternative Jobangebote für betroffene Mitarbeiter fest. Osram hatte im Jänner angekündigt, wegen des grundlegenden Wandels auf den Lichtmärkten bis 2014 in Deutschland gut 1.000 Stellen abzubauen und damit fast jeden zehnten Arbeitsplatz im Inland zu streichen. Nun müssen an den Standorten noch die lokalen Sozialpläne verhandelt werden, am besonders betroffenen Standort Berlin seien die Gespräche bereits weit gediehen, sagte ein Sprecher. (Schluss) snu/nik/cs
~ WKN 723610 ISIN DE0007236101 WEB http://www.siemens.com ~
APA0450 2012-05-24/14:16
Und wieder gibt es etwa 1.000 gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen, die den angeblichen Fachkräftemangel lindern können.
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Geschrieben von michimueller - 24. Mai 2012
2 Meldungen von gestern zeigen die Schwerpunkte des Siemens-Konzerns:
Siemens investiert bis 2017 eine Milliarde Dollar in Brasilien
MÜNCHEN (Dow Jones)–Die Siemens AG will ihr Geschäft im Wachstumsmarkt Brasilien ausbauen. Dazu werde der Technologiekonzern in den kommenden fünf Jahren bis zu 1 Milliarde US-Dollar in dem südamerikanischen Land investieren, teilte Siemens mit. Der dort erzielte Umsatz soll bis 2017 verdoppelt werden.
Das meldet u.a. die Märkische Allgemeine.
Immer uninteressanter werden hingegen Investitionen in Europa; geht das Geschäft mal ein wenig schlechter, baut man als erstes MitarbeiterInnen ab, wie folgende Meldung der Bild zeigt:
Hiobsbotschaft für die Siemens-Mitarbeiter im Trafowerk Nürnberg: Der Elektrokonzern will nächstes Jahr 400 der 1000 Stellen dort streichen. Weltweit gebe es 40 Prozent Überkapazität und asiatische Konkurrenten führten einen Preiskampf mit harten Bandagen, erklärte Siemens-Sprecher Torsten Wolf am Mittwochabend. Betriebsratschef Rainer Riedl sagte den «Nürnberger Nachrichten»: «Wir sind vor allem von der Höhe des Stellenabbaus überrascht.» Die Belegschaft des Trafowerks habe wie betäubt und gelähmt auf die schlechte Nachricht reagiert.
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Geschrieben von michimueller - 23. Mai 2012
Der Hausgerätehersteller Bosch Siemens (BSH) hat zunehmend mit hohen Einkaufskosten zu kämpfen. Trotz eines neuen Rekordumsatzes im vergangenen Jahr brach der Gewinn des Gemeinschaftsunternehmens um ein Fünftel auf 373 Millionen Euro ein, wie BSH am Mittwoch mitteilte.
Zum Artikel in der Wirtschaftswoche.
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Geschrieben von michimueller - 21. Mai 2012
Die Bilder zum Desaster mit dem ICE im KURIER Online. Was hätte man um 50 Mio. alles G’scheites machen können, anstatt es als Strafe zu zahlen?
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Geschrieben von michimueller - 21. Mai 2012
Am neunten und zehnten Mai trafen sich die europäischen Siemens-Betriebsräte, das Siemens Europe Committee (SEC), in Nürnberg. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl eines neuen Vorsitzenden – gewählt wurde Harald Kern.
Weitere Infos dazu bei der IG Metall.
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Geschrieben von hmh - 19. Mai 2012
Da bin ich ja gespannt wie es weitergeht ….
Turbulenter Börsestart für Facebook
Der Börsegang von Zuckerbergs Internetplattform Facebook ist einer der größten der Welt. Der erhoffte Kurs-Hype blieb allerdings aus
…
Und weiter:
Schon jetzt reiht sich Facebook an der 38. Stelle der weltweit wertvollsten börsenotierten Unternehmen ein. Damit liegt der Konzern etwa vor den deutschen Riesen Siemens (65 Mrd. Euro) oder RWE (33 Mrd.). Der VW-Konzern kommt mit seinen weltweit mehr als hunderttausend Mitarbeitern auf einen Wert von 108 Milliarden Euro. In Österreich rangieren etwa Erste Group (30 Mrd. Euro Gesamtwert) und OMV (10,4 Mrd. Euro) ebenfalls weit abgeschlagen.
Den Artikel gibt’s hier.
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Geschrieben von michimueller - 16. Mai 2012
Das meldet die Kleine Zeitung.
Der aus Kärnten stammende Siemens-Konzernchef Peter Löscher steht gemeinsam mit weiteren Industriellen vor dem Einstieg in die Semper Constantia Privatbank, die zu 48 Prozent Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner gehört. Zu den Investoren, die sich an der Bank beteiligen möchten, gehört auch der Kärntner Industrielle Christian Planegger, Chef des hochprofitablen Autozulieferers Ventrex in Graz. Eine entsprechende Meldung des Kurier, der sich auf die Finanzmarktaufsicht bezog, wurde der Kleinen Zeitung aus zuverlässiger Quelle bestätigt.
Haselsteiner hatte die Semper Constantia Privatbank AG 2009 mit Sanierer Erhard Grossnig und Donauchemie-Chef Alain de Krassny erworben. Nun will de Krassny seine Anteile verkaufen. Schon im ersten Geschäftsjahr nach der Sanierung unter Haselsteiner warf die Bank 5,1 Millionen Euro Gewinn ab. Der sank 2011 wegen Wertpapierabschreibungen auf 800.000 Euro. Die Bank mit Sitz in Wien und Filiale in Villach hat 106 Mitarbeiter.
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Geschrieben von michimueller - 16. Mai 2012
…wobei mit “Wir” in diesem Zusammenhang nicht Siemens, sondern wohl “wir in Österreich” gemeint sind, wenn ich unseren Chef Wolfgang Hesoun in seinem Interview in den OÖ Nachrichten richtig verstanden habe. Unrecht hat er damit nicht.
OÖN: Sie sind in der Industriellenvereinigung für das Thema Energie zuständig. Der Ausbau der Energie-Infrastruktur funktioniert in Österreich nicht sehr gut. Weitere Umweltvorschriften erschweren die Investitionen der Industrie und der Energiewirtschaft.
Hesoun: Diese Sorge ist zu haben. Der Ausbau der Energieinfrastruktur ist dringend notwendig, aber Genehmigungen sind schwer zu bekommen. Ich bin für Mitsprache der Leute. Aber nicht jede Betroffenheit sollte ganze Projekte verhindern können. In Wahrheit konservieren wir die Ineffizienz. Wenn neue, modernere Kraftwerke oder andere Projekte nicht errichtet werden können, müssen die alten weitergefahren werden. Und die sind naturgemäß weniger effizient. Und CO2 wird auch mehr emittiert. In vielen Bereichen ist die Politik willens, etwas zu machen und zu gestalten. Aber sie ist leider oft nicht handlungsfähig.
Das gesamte Interview findet ihr hier.
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Geschrieben von michimueller - 16. Mai 2012
Der Golfstaat Katar hat sich einen Anteil von mehr als drei Prozent an Siemens gesichert und damit die Meldeschwelle überschritten. Schon frühert zeigte sich das Unternehmen offen für Anleger aus dem arabischen Raum.
Das meldet etwa das Handelsblatt.
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Geschrieben von michimueller - 14. Mai 2012
Der Elektronikkonzern Siemens arbeitet nach Informationen des Wirtschaftsmagazins ‘Capital’ (Ausgabe 6/2012, EVT 16. Mai) an einem Plan B für den Börsengang der Tochtergesellschaft Osram. Angesichts der labilen Verfassung der Finanzmärkte erwägt die Unternehmensführung, den Leuchtenhersteller über einen Spin-off an den Aktienmarkt bringen.
Der Börsegang von Osram scheint zur unendlichen Geschichte zu werden. Unglaublich, was Siemens alles unternimmt, nur um Osram loszuwerden. Dabei schreibt Osram Gewinne, wie finanznachrichten.de meldet.
Zwar konnte Osram die Umsätze im ersten Geschäftshalbjahr um gut sieben Prozent auf 2,72 Milliarden Euro steigern, der Nettogewinn schrumpfte im zweiten Quartal jedoch auf 27 Millionen Euro.
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Geschrieben von michimueller - 14. Mai 2012
Der Wettbewerb um die klugen Kopfe in Deutschland nimmt zu, sagt Siemens-Personalvorstand Brigitte Ederer.
In der Zeit Online erzählt Brigitte Ederer, was Siemens alles unternimmt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Da gibt es einige sehr interessante Antworten. Beispiel:
Allein für unsere gut 2.000 Ausbildungsstellen haben wir etwa 40.000 Bewerbungen pro Jahr, insgesamt sind es gut 130.000 Bewerbungen. Unser Problem ist eher, dass wir Qualifikationen suchen, die am Markt nicht immer gleich verfügbar sind.
Das relativiert auch ein wenig die ständigen Aussagen des Unternehmens, wie “händeringend” man nach MitarbeiterInnen sucht. Vielleicht liegt es eher am Anforderungsprofil, wo man eine/n 20-Jährige/n mit 40 Jahren Berufserfahrung und den Gehaltsvorstellungen eines Lehrlings sucht?
Ederer: Wir müssen aufpassen, dass wir das Know-how, das wir im Unternehmen haben, nicht verlieren. Das ist eine wirkliche Herausforderung für die kommenden Jahre. Wir müssen schauen, dass ältere Menschen länger in Beschäftigung bei uns bleiben und dass sie Ihr Wissen an die jüngeren weitergeben.
Woran liegt es dann, dass es kaum über 60-Jährige im Unternehmen gibt?
Auch beim Thema “Frauenquote” wird man das Gefühl nicht los, Siemens versuche sich ein wenig durchzuschwindeln.
Ederer: Im Moment kann ich sagen, dass wir gut im Rennen liegen und unser Etappenziel erfüllt haben. Aber wir dürfen jetzt nicht an Elan verlieren. Wir müssen weiter daran arbeiten, Frauen das Zurückkommen nach der Babypause zu erleichtern. Manchmal sind es banale Dinge, auf die man achten muss – etwa, dass Vorgesetzte eine Sitzung nicht für 18 Uhr ansetzen.
Frage: An den heilsamen Druck durch eine gesetzliche Quote glauben Sie nicht?
Ederer: Wir haben jetzt einen klaren Vorstands- und Aufsichtsratsbeschluss. Diese Ziele gelten also! Im Übrigen denke ich, dass eine starre Quote für die Besetzung von Aufsichtsräten und Vorständen vor allem jüngeren Frauen zunächst einmal nichts nützt.
Weiterlesen auf Zeit Online.
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Geschrieben von lindasu - 14. Mai 2012
Katzen landen immer auf den Füßen und Manager anscheinend auch.
Hier bei automotivIT nachzulesen.
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