Katzen landen immer auf den Füßen und Manager anscheinend auch.
Hier bei automotivIT nachzulesen.
Geschrieben von lindasu - 14. Mai 2012
Katzen landen immer auf den Füßen und Manager anscheinend auch.
Hier bei automotivIT nachzulesen.
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Geschrieben von michimueller - 15. März 2012
Im Interview mit den Salzburger Nachrichten spricht GD Wolfgang Hesoun über Korruption und Schmiergelder, aber auch über Personalabbau und Milliarden-Dividenden ans Stammhaus. Hier einige Auszüge:
Es gab bei Siemens in den vergangenen Jahren durch Aufgabe von Geschäftsbereichen massive Einschnitte, auch im Personalbereich. Ist da für absehbare Zeit Ruhe?
Hesoun: Die Restrukturierungen, die Sie ansprechen, resultieren aus Portfolioveränderungen, durch Konzentration auf das Kerngeschäft. Da mussten wir die Kapazität anpassen, aber so etwas steht nicht an. Wir haben uns 2011 vom IT-Geschäft (SIS) getrennt, das wurde von Atos übernommen. Es wird im CEE-Raum, wo wir 36.500 Mitarbeiter beschäftigen, immer Bewegungen geben, aber es ist keine Restrukturierung geplant, und es gibt auch keinen Anlass dafür. Im Gegenteil, wir suchen qualifiziertes Personal – im Mobilitätsbereich wollen wir in den nächsten zwei Jahren rund 200 Personen aufnehmen.
Finden Sie die? Oder anders gefragt: Der viel zitierte Fachkräftemangel, gibt es den?
Hesoun: Es gibt ihn punktuell, vor allem bei qualifizierten Technikern. Es ist nicht mit der Lage in Deutschland vergleichbar, wo man solche Leute händeringend sucht. Uns hilft Osteuropa, wo es traditionell gut ausgebildete Techniker gibt, vor allem auch Frauen. Daraus schöpfen wir. Aber richtig ist, dass es noch immer zu wenig Abgänger aus technischen Studienrichtungen gibt.
Siemens Österreich hat eine Mrd. Euro Dividende nach München abgeliefert. Fehlt das Geld nicht für die Expansion?
Hesoun: Formal ist die Dividende eine Eigentümerfrage. Aber praktisch ist mir wichtig, dass der Eigentümer die Zusage abgibt, bei anstehenden Investitionen diese zu unterstützen. Wie er das tut, ist eine graduelle Frage. Dass er es tut, sieht man auch an den Investitionen im Werk Simmering. Daher stört mich die Dividendenpolitik nicht.
Das gesamte Interview findet ihr hier.
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Geschrieben von michimueller - 10. Januar 2012
Mit der Übernahme von SIS durch Atos Origin endete eine lange Leidensgeschichte der einstigen Siemens-IT-Sparte. Ein Rückblick mit Bildern.
Die Computerwoche widmet der Geschichte der SNI / SBS / SIS / Atos einen sehr ausführlichen Artikel. Er macht auch deutlich, wie viele Manager frei nach dem Motto “wer bastelt mit?” am Siemens-IT-Bereich herumdoktern durften und sich bei Erfolglosigkeit finanziell abgesichert verabschiedeten, während tausende Jobs vernichtet wurden.
Die derzeitige Ansage klingt wie viele davor:
Der Dienstleister beschäftigt nun annähernd 79.000 Mitarbeiter in 42 Ländern und erzielt einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro. Im europäischen Ranking der größten IT-Service-Provider rückt das Unternehmen damit auf Rang zwei hinter IBM vor. In der weltweiten Liste belegt Atos den siebten Platz.
Bis zum Jahr 2013 soll der Umsatz auf neun bis zehn Milliarden Euro wachsen und die Ergebnismarge auf sieben bis acht Prozent steigen.
Für unsere KollegInnen in der AtoS hoffen wir, dass diesmal wirklich fähige Leute am Ruder sind.
Zum Artikel geht’s hier.
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Geschrieben von michimueller - 4. Oktober 2011
Ist die Übernahme der SIS durch Atos der letzte Akt der von Frau Eder eingeleiteten Abstoßung sämtlicher IT aus dem Siemens-Konzern?
fragt die Computerwelt, und weiter
Siemens präsentiert sich aber letztendlich dem Markt gegenüber nicht mehr als IT-Konzern. Das wurde zweifellos von Frau Eder eingeleitet.
Die Antworten findet ihr in der Online-Ausgabe der Computerwelt.
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Geschrieben von hmh - 8. September 2011
Das klingt ja gut ….
PARIS (IT-Times) – Atos plant nach der Übernahme von Siemens IT-Solutions and Services (ISS) Neueinstellungen im großen Stil. Der französische IT-Dienstleister will kurzfristig mehr als 200 neue Stellen in Deutschland schaffen.
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Geschrieben von hmh - 25. August 2011
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Nach der Übernahme der ehemaligen Siemens-Tochter entsteht die Atos IT Solutions and Services GmbH – einer der zehn größten IT-Dienstleister weltweit.
Der nächste Schritt nach der zum 1. Juli 2011 vollzogenen Übernahme sei nun der Namenswechsel des entstehenden IT-Dienstleisters, meldet das neue Unternehmen. Zudem hat sich die bisherige Atos Origin GmbH zu Atos Information Technology GmbH umbenannt. Beide Gesellschaften sollen mit Winfried Holz einen gemeinsamen Geschäftsführer und eine geteilte übergreifende Management-Struktur bekommen.
Den Rest des Beitrags lesen »
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Geschrieben von lindasu - 10. August 2011
COMPUTERWOCHE gibt sich nicht mit einem Interview mit Atos CEO Winfried Holz zufrieden. COMPUTERWOCHE analysiert Forumsbeiträge zum Artikel und präsentiert sie dann so:
In einem Interview mit der COMPUTEWOCHE hatte Winfried Holz, CEO von Atos Deutschland, vor wenigen Wochen noch große Zuversicht über die Rolle des IT-Dienstleisters im europäischen Wettbewerb gezeigt (siehe “Atos schafft Aufbruchstimmung“).
Dem Zusammenschluss sollten in Deutschland 650 Stellen zum Opfer fallen. Holz kündigte an, dass nur Bereiche in der Verwaltung betroffen seien. Entsprechende Gespräche würden geführt. Die SIS-Belegschaft, die unter dem Eindruck jahrelangen Personalabbaus steht, ist offenbar nicht begeistert.
Die PosterInnen meinen:
“Was derzeit passiert, kommt einem Kahlschlag nahe”, schimpft ein CW-Leser im CW-Artikelforum. Anders als von Holz behauptet, würden auch Mitarbeiter im Kerngeschäft aufgefordert, “freiwillig” zu gehen. “Das schafft keine positive Stimmung. Es sorgt für Verärgerung und Unmut in der Belegschaft”, beobachtet der CW-Leser mit dem Online-Pseudonym “solver”. Die von Holz beschworene Aufbruchstimmung sei bereits verpufft.
Ein zweiter CW-Leser namens “Macher” formuliert seine Kritik etwas moderater, stimmt der Kritik im Grunde aber zu: “Die neue Organisation hat es nicht verstanden, die Mitarbeiter abzuholen und zu motivieren”, schildert er seine Erfahrung. Ein überhasteter Umzug habe die Unzufriedenheit weiter geschürt. Zudem erwecke das Management den Eindruck, sich vor allem um Großprojekte zu kümmern. Die tägliche Arbeit für die Kunden und das Einhalten laufender Verträge bekämen nicht die erforderliche Aufmerksamkeit. “Hoffentlich wird sich das nach der Umformierung ändern, ansonsten wird der IT-Riese durch einen kleinen Stein zu Fall gebracht”, warnt “Macher”.
Weiterlesen hier.
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Geschrieben von hmh - 30. Juli 2011
Nettogewinn um zwei Drittel eingebrochen – Sonderlasten von 1,4 Milliarden Euro vor Steuern – Medizintechnik in schwerem Fahrwasser
München – Zahlreiche Sonderlasten in Milliardenhöhe haben dem deutschen Technologiekonzern Siemens das Quartalsergebnis verhagelt. Der Gewinn nach Steuern brach im dritten Quartal binnen Jahresfrist um zwei Drittel auf 501 Mio. Euro ein, wie Siemens am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg vor allem wegen Währungseffekten lediglich um zwei Prozent auf 17,84 Mrd. Euro. Der Auftragseingang legte dank der Bestellung der neuen ICE-Generation durch die Deutsche Bahn um ein Fünftel auf knapp 23 Mrd. Euro zu. Ohne die 3,7 Mrd. Euro schwere Auftragstranche wäre das Volumen der Neuaufträge allerdings zurückgegangen.
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Geschrieben von lindasu - 12. Juli 2011
Informationen über Atos finden wir im Wirtschaftsblatt:
Siemens IT Solutions und Services (SIS) ist seit 1. Juli in Österreich Geschichte. 1756 Mitarbeiter sind per Juli von SIS zu Atos gewechselt. Übernehmer Atos hatte bislang rund 100 Mitarbeiter in Österreich.
Und hier die Antwort auf die Standort-Frage:
Der Großteil der SIS-Mitarbeiter bleibt in der Siemens-City in Wien. Atos wird dort sein Zentrum für Österreich und Mittel-und Osteuropa (CEE) aufschlagen. Die Mitarbeiter der sechs Standorte in Wien werden ebenso in die Zentrale wechseln, sagt Hanns-Thomas Kopf, neuer Chef von Atos Mittel-und Osteuropa (inklusive Österreich), vormaliger SIS-Chef.
Und wie geht’s weiter?
Der Ex-SIS-Österreich-Chef wird gleichzeitig auch für 23 Länder in Mittelund Südosteuropa verantwortlich. Zwei Länder mehr als zuvor bei SIS. “Russland und Polen sind dazugekommen”, freut sich Kopf. Von Wien aus soll die Expansion in den beiden “äußerst attraktiven und großen Ländern” forciert werden. Im Zuge der Expansion will Atos in Österreich kräftig aufstocken. “Wir wollen heuer noch 100 IT-Experten einstellen”, sagt Kopf. Die Personalsuche sei schwierig, nur wenige IT-Experten seien verfügbar. “In vielen Hochschulen wird nicht bedarfsgerecht ausgebildet, sondern an der Praxis vorbei”, so Kopf.
In Österreich aufstocken?!? Schwierige Personalsuche?!? Läuft nicht gerade ein Sozialplan?? Zur Zeit werden erfahrene SpezialistInnen abgebaut, anstatt mit Kurse weitergebildet und weiterhin eingesetzt.
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Geschrieben von lindasu - 12. Juli 2011
Ein geplantes Großprojekt des Arbeitsmarktservice (AMS) verläuft alles andere als reibungslos:
Das AMS will, wie „Die Presse“ berichtete, sein IT-System auf den letzten Stand bringen. Kostenpunkt: rund 200 Mio. Euro. Seit der Erstausschreibung sind freilich zweieinhalb Jahre vergangen – ohne, dass das Projekt auch nur einen Schritt weitergekommen wäre.
Das liegt daran, dass das AMS im August des vergangenen Jahres IBM den Zuschlag erteilt hatte. Worauf die unterlegenen Bieter, Siemens und T-Systems, Beschwerde beim Bundesvergabeamt einbrachten.
Wie die SIS-Ausgliederung das Ergebnis beeinflusst hat, liest ihr hier.
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Geschrieben von hmh - 5. Juli 2011
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Geschrieben von lindasu - 4. Juli 2011
ITespresso.de berichtet:
Auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung stimmten die Atos-Aktionäre Ende der vergangenen Woche der im Februar angekündigten Übernahme zu. Damit entsteht einer der zehn größten IT-Dienstleister weltweit – mit 78 500 Mitarbeitern in 42 Ländern und einem Jahresumsatz von 8,7 Milliarden Euro.
Es sei ein »großer Tag« für das Unternehmen, erklärte denn auch Thierry Breton, CEO und Chairman von Atos. »Für den IT-Markt ist die Verbindung von Atos Origin und Siemens IT Solutions and Services eine aufregende Weiterentwicklung. Wir haben jetzt die Chance, als Fortschrittsmotor zu agieren, mit unseren Kunden Geschichte zu schreiben und den Markt mit neuen Ideen zu beleben. Wir können in dieser Allianz zukunftsorientiert arbeiten und für unsere Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden neue Werte schaffen.«
Siemens erhält für SIS einen Aktienanteil von 15 Prozent an Atos, da den Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur für Siemens übernimmt. Der Outsourcing-Vertrag hat ein Volumen von 5,5 Milliarden Euro und eine Laufzeit von sieben Jahren.
Siemens Dialog der IG Metall beschreibt das Ende des Siemens-Zeitalters bei SIS:
An manchen Standorten von Siemens IT Solutions and Services begingen die Beschäftigten den endgültigen Abschied vom Siemens-Konzern vergangene Woche mit einer Wiederauflage der “Montagsspaziergänge”. Was während der Ausgliederung die Auseinandersetzung um ihre Interessen unterstützte, hatte dieses Mal vor allem Signalcharakter: Die SIS’ler geben nicht auf.
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Geschrieben von lindasu - 8. Juni 2011
Hr. Kollatz hat eine neue Stelle:
Die deutsche SAP AG gab heute bekannt, dass Dr. Christoph Kollatz zum Executive Vice President für die Sparte SAP Hana ernannt wurde.
Was wird er dort machen?
Kollatz werde durch seinen beruflichen Hintergrund SAP Hana weiter ausbauen und die wachsende Nachfrage bedienen.
Alles klar? Weiterlesen beim IT Times.
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Geschrieben von lindasu - 19. Mai 2011
Mit Entsetzen mussten wir die Entscheidung der BBS und des Holding Vorstandes vernehmen. Teile der BBS-ITO sollen an Siemens SIS ( Siemens IT Solutions and Services ) verkauft werden und unsere BBS Kollegen/innen in die 100% Tochter SIDB wechseln.
Davon betroffen sind, je nach Umfang des Konzeptes, 277 bis 415 interne und bis zu 299 externe Mitarbeiter/innen.
Siemens verkauft seine verlustbringende SIS an den französischen IT-Dienstleister Atos Origin.
Durch die Übernahme sollen etwa 1.750 Arbeitsplätzen in der weltweiten Belegschaft von SIS abgebaut werden, davon 650 in Deutschland.Es klingt schon wie blanker Hohn, wenn Herr Hartert auf einer BBS Infoveranstaltung, SIS als ein „Wirtschaftlich stabiles und etabliertes Unternehmen bezeichnet“ , die „Positive Firmenkultur“ der SIS lobt und sie mit der Bayer Kultur gleich setzt.
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Geschrieben von lindasu - 10. Mai 2011
Siemens Dialog (IG Metall) berichtet über Verhandlungen um den Verkauf von Siemens IT Solutions and Services.
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in Deutschland haben sich
auf wesentliche Eckpunkte geeinigt, die auch vom Käufer Atos Origin mitgetragen werden. Grundlage ist das Ziel, die Position von SIS im deutschen IT-Markt auszubauen. Dabei sollen auch die Beschäftigung sowie die kollektive Tarifbindung gesichert und weiterentwickelt werden.
Und zum Thema Personalabbau
durch Synergieeffekte mit bereits bei Atos bestehenden Strukturen - wie schon bei Bekanntgabe des Verkaufs erwähnt - [sollen] weltweit rund 1.750 Arbeitsplätze entfallen, etwa 650 davon in Deutschland. Atos und der SIS-Gesamtbetriebsrat nehmen sofort Verhandlungen über einen entsprechenden Interessenausgleich auf, der noch in diesem Monat abgeschlossen werden soll. Die Arbeitgeberseite sichert dabei zu, dass die materiellen Konditionen denen des im August 2010 geschlossen Interessenausgleichs und Sozialplans entsprechen.
War der Betriebsrat in Österreich bei den Verhandlungen involviert? Hat SIS-Österreich da überhaupt was zu sagen?
Veröffentlicht in GewerkschaftsInfo, Medienberichte | Getaggt mit: Arbeitsplatz, Atos Origin, Betriebsrat, Gewerkschaft, Siemens, SIS, Verkauf | 1 Kommentar »