Siemens MitarbeiterInnen-Blog

Betriebsrat CMT

Mit ‘Thierry Breton’ getaggte Artikel

Die Geschichte von Atos und SIS (Siemens, SBS und viele Krisen)

Geschrieben von michimueller - 10. Januar 2012

Mit der Übernahme von SIS durch Atos Origin endete eine lange Leidensgeschichte der einstigen Siemens-IT-Sparte. Ein Rückblick mit Bildern.

Die Computerwoche widmet der Geschichte der SNI / SBS / SIS / Atos einen sehr ausführlichen Artikel. Er macht auch deutlich, wie viele Manager frei nach dem Motto “wer bastelt mit?” am Siemens-IT-Bereich herumdoktern durften und sich bei Erfolglosigkeit finanziell abgesichert verabschiedeten, während tausende Jobs vernichtet wurden.

Die derzeitige Ansage klingt wie viele davor:

Der Dienstleister beschäftigt nun annähernd 79.000 Mitarbeiter in 42 Ländern und erzielt einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro. Im europäischen Ranking der größten IT-Service-Provider rückt das Unternehmen damit auf Rang zwei hinter IBM vor. In der weltweiten Liste belegt Atos den siebten Platz.

Bis zum Jahr 2013 soll der Umsatz auf neun bis zehn Milliarden Euro wachsen und die Ergebnismarge auf sieben bis acht Prozent steigen.

Für unsere KollegInnen in der AtoS hoffen wir, dass diesmal wirklich fähige Leute am Ruder sind.

Zum Artikel geht’s hier.

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Atos: IT-Services-Unternehmen verbietet interne E-Mails

Geschrieben von lindasu - 1. Dezember 2011

Bei Atos werden unternehmensinterne E-Mails verboten. Das hat Thierry Breton, der Chef des IT-Services-Anbieters, dem britischen Telegraph erklärt.

Und wie denn?

Stattdessen soll Instant Messaging und eine Facebook- und Twitter-ähnliche Plattform für die interne Kommunikation genutzt werden.

Der Zeitplan für den Ausstieg aus der elektronischen Post wurde von Breton sogar noch gestrafft. Die Einführung von Zero-E-Mail will Breton in 18 Monaten, also bis August 2013, erreichen.

Der Chef macht’s vor:

Breton selbst habe seine Kommunikationswege bereits geändert. “Wenn Leute mit mir reden wollen, können sie zu mir kommen und mich besuchen, mich anrufen oder mir eine SMS schicken”, sagte der 56-Jährige. “E-Mails können das gesprochene Wort nicht ersetzen.”

Also email pfui aber SMS super, weil es das gesprochene Wort ersetzen kann.

Zum Nachlesen hier.

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Aus Atos Origin und Siemens IT Solutions and Services wird Atos

Geschrieben von lindasu - 4. Juli 2011

ITespresso.de berichtet:

Auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung stimmten die Atos-Aktionäre Ende der vergangenen Woche der im Februar angekündigten Übernahme zu. Damit entsteht einer der zehn größten IT-Dienstleister weltweit – mit 78 500 Mitarbeitern in 42 Ländern und einem Jahresumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

Es sei ein »großer Tag« für das Unternehmen, erklärte denn auch Thierry Breton, CEO und Chairman von Atos. »Für den IT-Markt ist die Verbindung von Atos Origin und Siemens IT Solutions and Services eine aufregende Weiterentwicklung. Wir haben jetzt die Chance, als Fortschrittsmotor zu agieren, mit unseren Kunden Geschichte zu schreiben und den Markt mit neuen Ideen zu beleben. Wir können in dieser Allianz zukunftsorientiert arbeiten und für unsere Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden neue Werte schaffen.«

Siemens erhält für SIS einen Aktienanteil von 15 Prozent an Atos, da den Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur für Siemens übernimmt. Der Outsourcing-Vertrag hat ein Volumen von 5,5 Milliarden Euro und eine Laufzeit von sieben Jahren.

Siemens Dialog der IG Metall beschreibt das Ende des Siemens-Zeitalters bei SIS:

An manchen Standorten von Siemens IT Solutions and Services begingen die Beschäftigten den endgültigen Abschied vom Siemens-Konzern vergangene Woche mit einer Wiederauflage der “Montagsspaziergänge”. Was während der Ausgliederung die Auseinandersetzung um ihre Interessen unterstützte, hatte dieses Mal vor allem Signalcharakter: Die SIS’ler geben nicht auf.

 

 

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Atos Origin setzt auf “Social Business Solutions”

Geschrieben von lindasu - 8. Februar 2011

Zuviel Zeit mit emails vergeudet?

„Die Masse der E-Mails, die wir im Berufsleben verschicken und erhalten, ist nicht mehr akzeptabel. Manager verbringen fünf bis 20 Stunden pro Woche damit, sie zu lesen oder zu schreiben“, erklärte Atos-Chef Thierry Breton am Montag in Paris.

Stattdessen sollten die heute schon verfügbaren sozialen Netzwerke künftig als „Social Business Solutions“ auf Unternehmens-Belange zugeschnitten werden.

Mehr dazu in der futurezone.at bzw. in der englischen Presseaussendung von Atos Origin.

 

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Ein schlechter Deal für Siemens ?

Geschrieben von hmh - 16. Dezember 2010

Für 850 Millionen Euro hat Siemens seine Informatiksparte SIS verkauft. Doch die Vereinbarung steckt voller Tücken.
Schon seit Jahren steckt die Siemens-Informatiksparte SIS in der Krise. Jetzt soll sie an den französischen IT-Dienstleister Atos Origin verkauft werden. Von Verkauf zu reden, ist freilich stark übertrieben, das Wort Schenkung wäre eher angebracht. Denn bei einem Umsatz von 4,2 Milliarden Euro wird SIS in der Verkaufsvereinbarung mit lächerlichen 850 Millionen Euro bewertet. Damit nicht genug: Die Summe bekommt Siemens noch nicht einmal komplett in bar. Nur 186 Millionen Euro müssen die Franzosen überweisen. Das entspricht etwa einem Fünftel des Gesamtbetrags. Der größte Teil besteht aus 12,5 Millionen neuen Aktien im Wert von 414 Millionen Euro und aus einer Wandelanleihe über 250 Millionen Euro.

(dpa) Atos-Origin-Chef  Thierry Breton (re) und Siemens-Chef Peter Löscher

Wer kennt “Lie to me” ? Ich hätte gerne einen Tipp ;-)

Das Geld könnte schlecht angelegt sein, denn das Atos-Papier ist alles andere als der Renner. Die Aktie verlor seit dem Höchststand vor zehn Jahren, als sie bei 193,50 Euro notierte, rund neun Zehntel ihres Werts. Wenn sich das Siemens-Investment in den kommenden Jahren ähnlich entwickelt wie in der Vergangenheit, dann ist von 414 Millionen Euro bald nur noch die Hälfte übrig. Die Münchner haben sich verpflichtet ihre Atos-Anteile mindestens fünf Jahre zu halten. Ihnen sind also die Hände gebunden, falls der Kurs in den Keller sackt.

Weiter geht´s hier auf Focus Online.

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Atos Origin wer ist das?

Geschrieben von hmh - 15. Dezember 2010

Ich habe ein paar Informationen für euch gesammelt. Natürlich aus Wikipedia.

Atos Origin ging im Jahr 2000 aus der Fusion zwischen der französischen Atos und der niederländischen Origin hervor. Das Unternehmen akquirierte zwei Jahre später die KPMG Consulting in Großbritannien und den Niederlanden. Es entstand die Serviceline Atos Consulting.

Im Jahr 2004 baute Atos Origin durch die Übernahme der IT-Sparte SchlumbergerSema von Schlumberger seine Position im Outsourcing Bereich aus und übernahm den Rechenzentrumsbetrieb von Itellium, der IT-Tochter des Arcandor-Konzerns mit den Rechenzentren in Nürnberg und Essen. Im Zuge der Auslagerung wechseln rund 900 Mitarbeiter zu Atos Origin. Im gleichen Jahr wurden die IT-Sparte des Mobilfunkanbieters E-Plus und damit rund 180 weitere Mitarbeiter integriert.

Im Jahr 2005 entschied sich die Deutsche BP für ein Outsourcing ihrer Software Anwendungen an Atos Origin und übertrug der Fernsehsender Premiere Teile seiner IT an Atos Origin. Im Rahmen der letztgenannten Aktion übernahm Atos Origin rund 100 Mitarbeiter, weitere 100 Mitarbeiter im Zusammenhang mit der 2006 erfolgten Unterzeichnung eines Full-IT Oursourcing Vertrages bis 2016 mit dem Duft- und Geschmackstoffproduzenten Symrise.

Bei der Übernahme der Wartung und Weiterentwicklung der IT-Applikationen der Dresdner Bank (2007) gingen rund 200 Mitarbeiter zu Atos Origin über.

Die Tochtergesellschaft Atos Worldline war 2008 unter anderem für den Transport von Kreditkartendaten für die Landesbank Berlin verantwortlich. Eine Lieferung solcher Kreditkartendaten von 130.000 Kunden in Form von Microfiches, die das Unternehmen General Logistics Systems (GLS) durchführte, wurde am 12. Dezember 2008 der Frankfurter Rundschau zugestellt.[1] Am 19. Dezember 2008 wurde bekannt, dass hierfür zwei Kurierfahrer verantwortlich waren, die damit den Diebstahl eines Christstollens vertuschen wollten. Sie hatten einen Christstollen aus einem Paket an den Chefredakteur der Frankfurter Rundschau entwendet und verzehrt. Anschließend klebten sie das Etikett des geöffneten Stollen-Pakets auf eines von sechs an die Landesbank Berlin adressierten Daten-Paketen, das somit anstelle des eigentlichen Pakets an die Frankfurter Rundschau ausgeliefert wurde.[2]

Firmenprofil

 

Büros von Atos Origin in Beeston, Nottinghamshire

Die Atos Origin GmbH ist Teil der Atos Origin Group in Paris, wo der Konzern an der Eurolist Marché notiert ist. Unter der Führung von Thierry Breton beschäftigt Atos Origin weltweit 49.000 Mitarbeiter in 40 Ländern.

In der Region GCEMA (Deutschland, Österreich, Polen, Schweiz, Türkei, Griechenland, Südafrika) beschäftigt Atos Origin 3.700 Mitarbeiter.

Deutscher Hauptsitz des Unternehmens ist Essen. Atos Origin unterhält in Deutschland weitere zahlreiche Standorte, darunter in Aachen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Meppen, Fürth und Stuttgart.

Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Arcandor (ehemals Karstadt/Quelle), Dresdner Bank, Sky, BP und E-Plus. Seit 2002 ist Atos Origin der offizielle IT-Partner der Olympischen Spiele. Diese Partnerschaft läuft noch wenigstens bis zu den Spielen 2016 weiter.

Im Jahr 2009 betrug der Umsatz der Region GCEMA 567 Mio. Euro. Der Gesamtkonzern erwirtschaftete einen Umsatz von 5,1 Mrd. Euro.

Das Firmenlogo zeigt einen stilisierten Weißkehl-Doktorfisch (Acanthurus leucosternon).

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Was sagen Siemens und Atos dazu?

Geschrieben von lindasu - 15. Dezember 2010

Die selbe Meldung steht sowohl auf der Siemens-Homepage als auch auf der Homepage der Atos:

Atos Origin und Siemens werden eine globale strategische Partnerschaft gründen. Um einen neuen europäischen IT-Champion zu schaffen, bringt die Siemens AG das Geschäft von Siemens IT Solutions and Services für eine Gesamtsumme von 850 Millionen Euro in Atos Origin ein. Siemens beteiligt sich für mindestens fünf Jahre mit einem Aktienanteil von 15 Prozent als langfristiger Aktionär an Atos Origin. Durch diese Transaktion entsteht ein führendes IT-Dienstleistungsunternehmen mit einem pro forma Gesamtumsatz von rund 8,7 Milliarden Euro und 78.500 Mitarbeitern weltweit. Als Teil der Transaktion erhält Atos Origin von Siemens einen Outsourcing-Vertrag für die nächsten sieben Jahre in Höhe von rund 5,5 Milliarden Euro. Dafür liefert Atos Origin IT-Dienstleistungen wie Managed Services und die Systemintegration für Siemens …

 

 

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