Siemens MitarbeiterInnen-Blog

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Mit ‘Verkauf’ getaggte Artikel

Siemens’ schädliche Schnellschüsse

Geschrieben von michimueller - 16. März 2012

Den Leider-doch-nicht-Börsegang nimmt Angela Maier in der Financial Times Deutschland (wahrlich kein linkes Kampfblatt) zum Anlass, die Qualität der Entscheidungen der Siemens-Konzernspitze anzuzweifeln. Sie spricht sicherlich vielen MitarbeiterInnen aus der Seele. Hier sind einige Auszüge:

Im März 2011 sagte Siemens -Finanzchef Joe Kaeser mit Blick auf Osrams geplanten Börsengang großspurig: “Es gibt nichts, was Private-Equity-Firmen können, was wir nicht selbst können.” Ein Jahr später drängt sich als erste Zwischenbilanz eher auf: Was sich der gesamte Siemens-Vorstand bei der Lichttochter geleistet hat, würde den meisten professionellen Beteiligungsgesellschaften kaum passieren.
[...]
Der Schaden mag behebbar sein – doch wurde er vollends ohne Not angerichtet. Die Pläne für ein Listing von Osram lagen spätestens seit Mitte der 2000er-Jahre in den Schubladen der Siemens-Strategieabteilung. Damit, dass dem Konzern die Zeit gefehlt habe, Osrams Börsenfähigkeit sorgfältiger vorzubereiten, kann sich Siemens-Chef Peter Löscher kaum herausreden.
 
Für die FTD steht Osram aber nur symptomatisch für eine Reihe von unausgegorenen Entscheidungen:
Fall Osram symptomatisch für Siemens-Entscheidungen
Noch gravierender ist: Der Fall Osram steht symptomatisch dafür, wie Entscheidungen bei Siemens in der jüngeren Vergangenheit getroffen werden.
 
Löschers Ende 2010 verkündetes Ziel, mittelfristig den Umsatz um 26,5 Mrd. Euro auf 100 Mrd. Euro zu steigern, wirkt auch über ein Jahr später noch wie ein Schnellschuss, der dem Unternehmen eher geschadet als genutzt hat. Die schlagzeilenträchtige Zielvorgabe änderte nichts daran, dass Siemens beim Wachstum weiter hinter wichtigen Wettbewerbern hinterherhinkt.
 
So fürchten Analysten nun, der Konzern könne abermals das Falsche oder überteuert zukaufen oder beides zusammen. Dies drückt den Siemens-Aktienkurs. Die vor einem Jahr ebenfalls beschlossene Gründung des neuen Sektors Infrastruktur & Städte brachte bislang vor allem Wirbel und Unruhe. Ob das Konzept aufgeht? Es ist noch zu früh für ein Urteil.
Unvergessen ist auch, dass Löscher vor drei Jahren Siemens’ Wiedereinstieg in die Atomkrafttechnik mit dem russischen Konzern Rosatom feierte. Dass sich Siemens’ langjähriger Atompartner Areva im Mai 2011 vor Gericht durchsetzte und den Münchnern das Rosatom-Bündnis gerichtlich verbieten ließ, erwies sich angesichts der Atomkatastrophe in Fukushima als glücklicher Zufall – der Siemens aber 700 Mio. Euro Strafe gekostet hat. Jetzt, nicht einmal ein Jahr später, positioniert sich Löscher in großen Anzeigenkampagnen als Schrittmacher der Energiewende.
Zum Schluss lässt die FTD keinen Zweifel daran, dass sie die Qualität der Entscheidungen des Siemens-Managements in Frage stellt:
Aus all diesem Hin und Her ergibt sich eine große Frage: Fällt die Siemens-Führung irgendwann mal wieder ausgegorene Entscheidungen?

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Gemeinschaftsunternehmen: Leidvolle Liaisons

Geschrieben von michimueller - 8. Februar 2012

Gemeinschaftsunternehmen sind nicht selten zum Scheitern verurteilt. Das zeigt nicht zuletzt der Kahlschlag bei Nokia Siemens Networks. Doch es gibt auch positive Beispiele.

Einen kritischen Blick auf Joint Ventures wirft die Frankfurter Allgemeine in einem interessanten Artikel. NSN ist das aktuellste Beispiel, in dem die Zusammenarbeit zweier großer Unternehmen schief gegangen ist.

Partnerschaften funktionieren, wenn sich die Partner verstehen. Probleme treten auf, wenn ganz unterschiedliche Beweggründe zur Partnerschaft führen. Beispiel Nokia Siemens Network (NSN): Deutsche und Finnen verfolgten andere Ziele, als sie 2007 ihre Netzwerksparten zusammenlegten. Siemens wollte aus dem Geschäft aussteigen, Nokia wollte es stärken. Das Resultat ist nun ein Stellenabbau von mehr als 2900 Arbeitsplätzen in Deutschland.

Lange Fehlerliste

Nicht selten scheitern Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures). Die Fehlerliste ist lang: ein fehlbesetztes und nach Proporz aufgestelltes Management; Verteidigen von Positionen der Partner; zögerliches Handeln; mangelnde Durchschlagskraft; mit verdeckten Karten spielen; unterschiedliche Unternehmenskulturen, die Argwohn schüren.

Vor der NSN gab es schon FSC, ein weiteres Joint Venture, das nicht klappen wollte, wie die FAZ meint.

NSN ist seit Gründung nie profitabel gewesen; ein Déjà-vu für Siemens. Das Joint-Venture Fujitsu Siemens Computer (FSC) ist ebenso fehlgeschlagen. Die 1999 gegründete Kooperation hat partout nicht klappen wollen. Fast systematisch mutete der jahrelange Ruin einer einstigen europäischen Marktführerschaft im Computergeschäft an. Die Trennung im April 2009 und die Komplettübernahme durch die Japaner war ein Heil für das Geschäft, dass sich seitdem sichtlich erholt; eine Option, die sich angesichts der schweren Krise für die Partner von NSN zunehmend ausschließt – wie ein Verkauf oder ein Börsengang. Es gibt nicht wenige Beobachter, die von einem Überlebenskampf sprechen.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

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NSN: Wenn Manager die mühsame Arbeit meiden

Geschrieben von michimueller - 1. Februar 2012

Einen sehr treffenden Kommentar von Karl-Heinz Büschemann gibt es in der Süddeutsche Zeitung. Auszüge:

Nokia Siemens gibt München auf, Thyssen-Krupp den Edelstahl. Manchmal hat eine Sparte bei einem neuen Eigentümer zwar eine bessere Zukunft, doch viele Konzernchefs machen es sich zu leicht. Sie werden für die Entwicklung von Unternehmen bezahlt – und nicht für deren schrittweise Abwicklung.

Siemens Nokia Networks, ein Hersteller anspruchsvoller Telefon-Netztechnik, streicht in Deutschland jeden dritten Arbeitsplatz. Das Unternehmen, das zu gleichen Teilen dem Siemens-Konzern wie dem finnischen Telekommunikationsanbieter Nokia gehört, wird 2900 von 9000 deutschen Arbeitsplätzen wegsparen. Den Standort München wird es sogar ganz schließen.

Klar ist allerdings, dass in beiden Fällen schon vor dem Verkauf zu Hause erhebliche Fehler gemacht wurden, die später zu Krisen führten. Diese Fehler rächen sich jetzt und gefährden die Arbeitsplätze.

Der Siemens-Konzern, der mit Telefon- und Kommunikationstechnik seinen Aufstieg zum Weltkonzern schaffte, hatte vor sieben Jahren die Lust an diesem Geschäft verloren. Erst gab er das Handy-Geschäft ab, es war ihm zu mühsam geworden. Ein Jahr später trennte sich Siemens wohl auf Druck der Analysten von der anspruchsvollen Netztechnik, indem der Konzern sie mit Nokia zusammenwarf. Dadurch, so das Kalkül, ließen sich die Verluste schneller beseitigen als durch mühsame Sanierung.

Abwicklung statt Entwicklung

Es ist nicht verboten, Unternehmensteile zu verkaufen. Manchmal hat eine Sparte bei einem neuen Eigentümer eine bessere Zukunft. Investmentbanker mögen ihr Geld mit der Vermittlung von Firmenverkäufen verdienen – aber mit ihren Ideen, Konzernteile zu kaufen oder zu verkaufen, sind sie manchmal zu eifrig. Industriemanager hingegen sollten wissen, dass ihre eigentliche, mühsame Arbeit darin besteht, alle Teile ihrer Unternehmen konkurrenzfähig zu halten.

Viele Konzernchefs machen es sich zu leicht, wenn sie sich auf ihre Verantwortung den Aktionären gegenüber berufen, nur, um den mühsamen Weg zu meiden. Sie müssen aber erkennen, dass sie für die Entwicklung von Unternehmen bezahlt werden, und nicht für deren schrittweise Abwicklung.

Wie wahr! Leider werden auch diese Manager bezahlt – und zwar gleich mit Millionen und Abermillionen.

 

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NSN: Umsatzschwund bei Nokia Siemens – sogar in Asien

Geschrieben von michimueller - 28. Januar 2012

Nokia Siemens Networks (NSN) hat gestern relativ schlechte Umsatzzahlen für das vergangene vierte Quartal veröffentlicht. Grund dafür war eine schwache Nachfrage beim Verkauf von Telekom-Equipment. Trotz einem Wachstum beim Service-Umsatz und dem Beitrag des übernommenen Motorola-Geschäftsbereichs musste NSN gesamthaft einen Umsatzrückgang um 4 Prozent auf 3,82 Milliarden Euro hinnehmen. Immerhin wuchs der operative Gewinn im Jahresvergleich von 1,3 auf 88 Millionen Euro.

 Im Heimmarkt Europa sanken die Umsätze um 6 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Im aufstrebenden Markt China gab es einen Rückgang um 14 Prozent auf 438 Millionen Euro und in ganz Asien schrumpfte der Umsatz um 7 Prozent auf 909 Millionen Euro. In Amerika stiegen die Umsätze nur dank dem Motorola-Zukauf.
Nicht nur die schlechten Zahlen sind beängstigend, sondern auch andere Aussagen lassen aufhorchen:
NSN steht vor einer massiven Restrukturierung. Ende November hatte das Unternehmen den Abbau von 17’000 Stellen bekannt gegeben. Der Mitbewerber Ericsson macht sich angesichts der Krise bei NSN nun offenbar Gedanken über eine

 

mögliche Übernahme. So sagte Ericsson-CFO Jan Frykhammar gegenüber der Fachpublikation ‘Total Telecom’, dass Ericsson interessiert sein könnte, Vermögenswerte von NSN zu kaufen, wenn solche zum Verkauf stehen würden. Frykhammar betonte aber, dass man nicht aktiv darauf hinarbeite, sondern lediglich einen solchen Kauf prüfen würde, falls er von NSN angestrebt werde.

Ein weiterer Ausverkauf bei NSN, bis nichts mehr übrig ist?
 
Den Artikel findet ihr auf inside-it.ch!

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Osram baut bis 2014 jede zehnte deutsche Stelle ab – Mehr als 1000 Arbeitsplätze bedroht

Geschrieben von michimueller - 18. Januar 2012

Wenige Monate nach dem abgesagten Börsengang muss die Osram AG auf die verschärften Bedingungen im Beleuchtungsmarkt reagieren und einen Stellenabbau einleiten. Die zum Siemens-Konzern gehörende Lichtsparte hat am Dienstag angekündigt, in den nächsten drei Jahren insgesamt rund 1050 Stellen an deutschen Standorten abbauen zu wollen.

Nominal sind das 10 Prozent der in Deutschland beschäftigten etwas mehr als 10 000 Mitarbeiter.

Haben wir nicht vor ganz kurzer Zeit noch vom Siemens-Management gehört, wie hervorragend Osram jetzt aufgestellt sein, dass es ganz toll für den Börsengang vorbereitet sei und viele sonstige Worthülsen? Die Wahrheit sieht ganz anders aus.
Da fragt man sich doch, ob das die Verantwortlichen nicht vorher gewusst haben. Wenn ja, warum haben sie nichts gesagt? Wenn nein, was sind das dann für Manager?

Alle Details findet ihr im Artikel in der Frankfurter Allgemeine.

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Die Geschichte von Atos und SIS (Siemens, SBS und viele Krisen)

Geschrieben von michimueller - 10. Januar 2012

Mit der Übernahme von SIS durch Atos Origin endete eine lange Leidensgeschichte der einstigen Siemens-IT-Sparte. Ein Rückblick mit Bildern.

Die Computerwoche widmet der Geschichte der SNI / SBS / SIS / Atos einen sehr ausführlichen Artikel. Er macht auch deutlich, wie viele Manager frei nach dem Motto “wer bastelt mit?” am Siemens-IT-Bereich herumdoktern durften und sich bei Erfolglosigkeit finanziell abgesichert verabschiedeten, während tausende Jobs vernichtet wurden.

Die derzeitige Ansage klingt wie viele davor:

Der Dienstleister beschäftigt nun annähernd 79.000 Mitarbeiter in 42 Ländern und erzielt einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro. Im europäischen Ranking der größten IT-Service-Provider rückt das Unternehmen damit auf Rang zwei hinter IBM vor. In der weltweiten Liste belegt Atos den siebten Platz.

Bis zum Jahr 2013 soll der Umsatz auf neun bis zehn Milliarden Euro wachsen und die Ergebnismarge auf sieben bis acht Prozent steigen.

Für unsere KollegInnen in der AtoS hoffen wir, dass diesmal wirklich fähige Leute am Ruder sind.

Zum Artikel geht’s hier.

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Pensionskasse: Ex-Siemensianer blitzen auch vor Höchstgericht ab

Geschrieben von michimueller - 23. Dezember 2011

Zumindest rechtlich steht einem allfälligen Verkauf der Siemens-Pensionskasse durch Siemens Österreich nichts mehr im Weg. Denn nun ist es amtlich: Siemens muss seinen pensionierten Führungskräften keine Betriebspensionen nachzahlen. Das hat der Oberste Gerichtshof (OGH) am 20. Dezember entschieden.

Das meldet der Standard Online.

Nun scheint die ruhend gestellte Klage des aus tausenden Pensionisten bestehenden “Siemens-Fußvolks” ebenso aussichtslos – wie jene ehemaliger Siemens-Vorstandsdirektoren.

Mal sehen, wie schnell nun die Pensionskasse verkauft wird.

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NSN: Jobabbau in Österreich startet ab Jänner 2012

Geschrieben von lindasu - 20. Dezember 2011

Jetzt werden Details über Abbau bei NSN Österreich bekannt:

“Es ist zu früh, um das zu kommentieren”, teilt NSN Österreich-Geschäftsführer Peter Wukowits mit. “Momentan sprechen wir mit Arbeitnehmervertretern, um jegliche Kürzungen so sozial erträglich wie möglich zu gestalten.” Das Unternehmen beschäftigte Ende 2010 in Österreich 413 Mitarbeiter. Rund zehn Prozent der Jobs sollen ab 2012 gestrichen werden, heißt es in informierten Kreisen.

Und warum?

In Mitarbeiterkreisen heißt es, NSN soll nach Verschlankung von Mitarbeiterzahl und Produktpalette an die Börse gebracht werden. “Wir wollen auf eine unabhängige Zukunft hinsteuern, dies kann nur durch eine Verbesserung der Profitabilität und bessere Cash-Generation passieren”, sagt Wukowits.

Nachzulesen im Wirtschaftsblatt

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Nokia Siemens Networks gibt Geschäftsbereich an Adtran ab

Geschrieben von michimueller - 12. Dezember 2011

HUNTSVILLE/ESPOO (Dow Jones)–Der kriselnden Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) verkauft sein Breitbandzugangsgeschäft im Festnetzbereich an die US-Gesellschaft Adtran. Im Zuge der Transaktion, die bis April 2012 abgeschlossen sein soll, werden rund 400 Mitarbeiter des Gemeinschaftsunternehmens der finnischen Nokia Oyj und der deutschen Siemens AG zu Adtran wechseln. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Der geplante Verkauf stelle für die bestehende Kunden im Bereich Breitbandzugang einen anhaltend hohen Service sicher, sagte Marc Rouanne, Leiter von Mobile Broadband bei NSN. Der Konzern, der Ende November den Abbau von mehr als einem Fünftel der Stellen angekündigt hat, will sich künftig verstärkt auf mobile Breitbandlösungen und Dienstleistungen konzentrieren.

DJG/bam/jhe

(END) Dow Jones Newswires

December 12, 2011 04:25 ET (09:25 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.
© 2011 Dow Jones News

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Abverkauf bei NSN beginnt – Amerikaner kaufen WiMax-Sparte

Geschrieben von michimueller - 30. November 2011

APA-Meldung:

München (APA/Reuters) – Nokia Siemens Networks (NSN) beginnt zügig mit dem geplanten Abverkauf. Die Sparte für WiMax-Datenfunktechnik geht an die amerikanische NewNet, wie NSN mitteilte. Der finnisch-deutsche Netzwerkbauer hatte das Geschäftsfeld im Zuge der Übernahme der Telekommunikationstechnik von Motorola erworben. Beim Weiterverkauf an NewNet wechseln nun 300 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.

Die WiMax-Sparte ist eines von mehreren Geschäftsfeldern, aus denen sich NSN im Rahmen seines neuerlichen Sanierungsplans zurückziehen will. Die WiMax-Technik galt vorübergehend als Alternative, um abgelegene Regionen mit Breitbandzugängen zu versorgen. Die neuesten Mobilfunkgenerationen haben die Zukunftschancen für WiMax allerdings deutlich geschmälert. Im Zuge seiner Neuausrichtung will NSN weltweit 17.000 Stellen abbauen. (Schluss) stf/rog

APA0544 2011-11-29/17:03

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Siemens will ihre Pensionisten verkaufen

Geschrieben von michimueller - 15. November 2011

..also zumindest die Pensionskasse, meldet der Standard.

Siemens Österreich will seine Pensionskasse versilbern. Als Gründe gelten inoffiziell anhängige Klagen von enttäuschten Pensionisten – und die Performance, die nicht zum “Erfolgsimage” des Elektromultis passe.

Hier ist der Standard wieder recht gut informiert.

Was macht man in dieser Situation am besten?

Bei Siemens wollte am Montag niemand bestätigen, dass die Grundsatzentscheidung zum Verkauf bereits gefallen ist. Ein Beschluss des Aufsichtsrats liege nicht vor, betonte Sagö-Sprecher Harald Stockbauer. Wie konkret die Verkaufsabsicht ist, lässt sich freilich daran ablesen, dass diverse Betriebsratskörperschaften des Konzerns eine Arbeitsgruppe gebildet haben, die über die Auswirkungen des Verkaufs beraten soll. Dieser Arbeitsgruppe steht Siemens-Zentralbetriebsratschef Friedrich Hagl vor.

Ah, das Unternehmen schweigt und der ZBR-Chef macht eine Arbeitsgruppe. Dann ist ja alles in Ordnung und wir können beruhigt in die Zukunft blicken.

Und den ganzen Artikel im Standard lesen.

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Siemens verschiebt Osram-Börsengang auf bessere Zeiten

Geschrieben von michimueller - 15. September 2011

Siemens bekommt kalte Füße: Der Konzern verschiebt wie erwartet den ursprünglich für Herbst geplanten Börsengang seiner Leuchtmitteltochter Osram.

meldet Reuters Deutschland.

Wieder einmal sind wohl Zweifel an der Professionalität der EntscheidungsträgerInnen unseres Unternehmens angebracht.

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Die Luft für Nokia Siemens wird dünner

Geschrieben von michimueller - 18. August 2011

meldet die IT-Times in ihrem Artikel und

Das Joint Venture der finnischen Nokia Oyi und der deutschen Siemens AG, Nokia Siemens Networks (NSN), braucht frisches Eigenkapital. Das Unternehmen soll umgebaut werden.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

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Osram: Siemens sucht Alternativen für Börsengang

Geschrieben von michimueller - 5. August 2011

Zwei Schritte vor, einen zurück. Aus welchem Grund auch immer Siemens sein Tochterunternehmen Osram so schnell loswerden möchte, koste es, was es wolle, bleibt uns zwar verborgen, jetzt ist Siemens aber sogar bereit, Osram zu verschenken. Als Alternative zu einem Börsegang könnte man Osram auch einfach den Siemens-Aktionären schenken…

Siemens hat also – anders als andere – doch ‘was zu verschenken. Wallstreet Online berichtet.

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Siemens und Nokia behalten Netzwerksparte – Kein Käufer gefunden

Geschrieben von hmh - 14. Juli 2011

München (APA/Reuters) – Siemens und Nokia bleiben auf dem gemeinsamen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks sitzen. Die Gespräche mit interessierten Finanzinvestoren seien beendet worden, teilte NSN am Mittwoch mit. Die bestehenden zwei Eigentümer wollten nun die Wettbewerbsfähigkeit der gebeutelten Tochter weiter steigern, hieß es. Zuletzt hatten sich Kreisen zufolge die Private-Equity-Firmen KKR und TPG sowie Platinum Equity und der US-Telekommunikationsinvestor Gores für einen Anteil an NSN interessiert.

Den Rest des Beitrags lesen »

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