Siemens MitarbeiterInnen-Blog

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Mit ‘Wolfgang Hesoun’ getaggte Artikel

Wolfgang Hesoun als Chef der IV Wien?

Geschrieben von michimueller - 4. Juni 2012

Die Industriellenvereinigung, einer der wichtigsten Interessensverbände Österreichs, bekommt in diesem Monat eine neue Leitung, wie der KURIER meldet.

Am 21. Juni wird der 120-köpfige Vorstand der Industriellenvereinigung einen neuen Präsidenten wählen. Veit Sorger , der zeitgleich seinen 70. Geburtstag feiert, tritt nach zwei Perioden an der Spitze der Industriellenvereinigung ab. Als sein Nachfolger ist Georg Kapsch, Vorstandsvorsitzender und Miteigentümer der Kapsch AG, designiert. [...]

Um die Nachfolge von Georg Kapsch an der Spitze der Wiener Industriellenvereinigung ist ein Tauziehen im Gang. Dem Vernehmen nach wollte Kapsch, dass ihm sein bisheriger Vizepräsident Christian Pochtler (Schlagobers-Patronen) nachfolgt. Doch auch Siemens-Boss Wolfgang Hesoun werden gute Chancen eingeräumt.

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Die VIP-Grauzone

Geschrieben von Kurt - 1. Juni 2012

Veranstalter sind irritiert: Niemand weiß, welche Prominenz noch eingeladen werden darf.

Im Jahr 2006 war die Welt noch in Ordnung. Da fand kaum jemand verwerflich, dass beispielsweise BZÖ-Telekomsprecher Klaus Wittauer den Beachvolleyball- Event am Wörthersee auf Kosten der Telekom Austria besuchte.

Transparenz-Grauzonen.
Ehemalige Skandalunternehmen wie der deutsche Konzern Siemens haben sich scharfe Regeln auferlegt, um jede Art von interner Korruption und den dazugehörigen Shitstorm in den Medien zu unterbinden. Siemens unterstützt zwar nach wie vor kulturelle Events wie die Salzburger Festspiele, weil das Unternehmen es als Förderung der Kulturlandschaft sieht. Siemens nimmt aber deutlich schmalere Karten-Kontingente in Anspruch.

Der Österreich-Chef von Siemens, Wolfgang Hesoun, sieht das Land einen Reinigungsprozess durchlaufen: „Siemens hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Wir haben nun eine Systematik in der Abwicklung, die Korruption verhindert, die Mitarbeiter sensibilisiert und gleichzeitig ermöglicht, Einladungen auszusprechen oder anzunehmen. Strengere Regeln in diesem Bereich schaden Österreich sicher nicht.“ Hiesige Vorbelastete wie die Telekom zogen zu Beginn des Jahres nach; mit eigenen Compliance-Abteilungen, die rigorose Obergrenzen bei Geschenkannahmen und -vergaben von 100 Euro pro Geschäftspartner und Quartal einführten.

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Das Ende der Industrie in Europa?

Geschrieben von michimueller - 25. Mai 2012

Was wäre Europa ohne Industrie? Der Wohlstand würde sinken, und hunderttausende Arbeitsplätze würden unwiederbringlich verloren gehen, so lautet das Schreckens-Szenario, das so mancher Wirtschafts-Boss an die Wand malt. Die Angst geht um, dass Europa mit Konkurrenten wie China irgendwann nicht mehr mithalten kann. Doch ist diese Angst tatsächlich berechtigt?

Werden wir in 20 Jahren vor verwaisten Fabrikhallen stehen, während in Asien und den USA die Technologien der Zukunft das große Geld bringen? Paul Schiefer hat für SALDO mit Top-Managern, Wissenschaftlern und Ökonomen über die Zukunft der Industrie in Europa gesprochen. Nicht alle sind pessimistisch.

 Eine interessante Kontroverse dazu gibt es auf ORF Online.

Einige der wichtigsten Manager des Landes sind pessimistisch, was die Zukunft angeht. Siemens Österreich Chef Wolfgang Hesoun zählt aber zu den Optimisten:

Die optimistische Sicht
Optimistischer klingt da schon Siemens-Österreich Chef Wolfgang Hesoun. Er sagt, die Rahmenbedingungen für die Industrie in Europa müssen natürlich passen. Weitere Belastungen, etwa in Form von neuen Steuern lehnt er wenig überraschend ab. Und natürlich werde es in manchen Bereichen trotz allem Verlagerungen nach China und Indien geben, etwa im IT-Bereich.

Dass wir irgendwann aber ganz ohne Industrie dastehen werden, diese Sorgen macht sich Hesoun nicht. Leistung, Produktivität und Rechts-Sicherheit sprechen für Europa, und deswegen werden auch weiterhin Investitions-Entscheidungen für Europa fallen, sagt der Siemens-Boss: “Eine komplette Entindustrialisierung wird es auch 2025 nicht geben. Das liegt schon daran, dass man politisch daran interessiert sein muss, krisenresistent zu bleiben. Und daher auch dafür zu sorgen, die richtigen Rahmenbedingungen für die Industrie zu schaffen. Und daher werden wir auch 2020,2025 noch Industriebetriebe in Europa vorfinden.”

Auch dass China irgendwann übermächtig werden könnte, steht für den Siemens-Chef nicht zu befürchten: “Ich sehe nicht, dass es ein entweder oder geben wird, sondern es wird eine vernünftige Art der Kooperation geben, und in anderen Fällen eine vernünftige Art der Konkurrenz, so wie das mit den USA oder anderen Kontinenten der Fall ist.”

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Siemens-Chef: „Wir konservieren die Ineffizienz“

Geschrieben von michimueller - 16. Mai 2012

…wobei mit “Wir” in diesem Zusammenhang nicht Siemens, sondern wohl “wir in Österreich” gemeint sind, wenn ich unseren Chef Wolfgang Hesoun in seinem Interview in den OÖ Nachrichten richtig verstanden habe. Unrecht hat er damit nicht.

OÖN: Sie sind in der Industriellenvereinigung für das Thema Energie zuständig. Der Ausbau der Energie-Infrastruktur funktioniert in Österreich nicht sehr gut. Weitere Umweltvorschriften erschweren die Investitionen der Industrie und der Energiewirtschaft.

Hesoun: Diese Sorge ist zu haben. Der Ausbau der Energieinfrastruktur ist dringend notwendig, aber Genehmigungen sind schwer zu bekommen. Ich bin für Mitsprache der Leute. Aber nicht jede Betroffenheit sollte ganze Projekte verhindern können. In Wahrheit konservieren wir die Ineffizienz. Wenn neue, modernere Kraftwerke oder andere Projekte nicht errichtet werden können, müssen die alten weitergefahren werden. Und die sind naturgemäß weniger effizient. Und CO2 wird auch mehr emittiert. In vielen Bereichen ist die Politik willens, etwas zu machen und zu gestalten. Aber sie ist leider oft nicht handlungsfähig.

Das gesamte Interview findet ihr hier.

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Seestadt Aspern soll Europas “smartest city” werden

Geschrieben von Kurt - 15. März 2012

Siemens Österreich und Stadt Wien wollen Forschungs-Hotspot verwirklichen
Wien – Anlässlich des Österreich-Besuchs von Siemens-Forschungschef und Vorstand Klaus Helmrich wurden in einem Gespräch mit Siemens-Österreich-Chef Wolfgang Hesoun und Vizebürgermeisterin Renate Brauner gemeinsame Zukunftsperspektiven im Bereich der Forschung hinsichtlich Smart Cities diskutiert und ausgelotet. Die Stadt Wien und der Technologiekonzern Siemens setzen sich jetzt mit einer wegweisenden Idee dafür ein, die Seestadt Aspern zum internationalen Kompetenzzentrum und Vorzeigeprojekt für den Einsatz intelligenter Energiesysteme im urbanen Raum zu machen.

Hier gehts zum ganzen Artikel >>

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Wolfgang Hesoun im Interview: Sauberkeit macht sich bezahlt.

Geschrieben von michimueller - 15. März 2012

Im Interview mit den Salzburger Nachrichten spricht GD Wolfgang Hesoun über Korruption und Schmiergelder, aber auch über Personalabbau und Milliarden-Dividenden ans Stammhaus. Hier einige Auszüge:

Es gab bei Siemens in den vergangenen Jahren durch Aufgabe von Geschäftsbereichen massive Einschnitte, auch im Personalbereich. Ist da für absehbare Zeit Ruhe?

Hesoun: Die Restrukturierungen, die Sie ansprechen, resultieren aus Portfolioveränderungen, durch Konzentration auf das Kerngeschäft. Da mussten wir die Kapazität anpassen, aber so etwas steht nicht an. Wir haben uns 2011 vom IT-Geschäft (SIS) getrennt, das wurde von Atos übernommen. Es wird im CEE-Raum, wo wir 36.500 Mitarbeiter beschäftigen, immer Bewegungen geben, aber es ist keine Restrukturierung geplant, und es gibt auch keinen Anlass dafür. Im Gegenteil, wir suchen qualifiziertes Personal – im Mobilitätsbereich wollen wir in den nächsten zwei Jahren rund 200 Personen aufnehmen.

Finden Sie die? Oder anders gefragt: Der viel zitierte Fachkräftemangel, gibt es den?

Hesoun: Es gibt ihn punktuell, vor allem bei qualifizierten Technikern. Es ist nicht mit der Lage in Deutschland vergleichbar, wo man solche Leute händeringend sucht. Uns hilft Osteuropa, wo es traditionell gut ausgebildete Techniker gibt, vor allem auch Frauen. Daraus schöpfen wir. Aber richtig ist, dass es noch immer zu wenig Abgänger aus technischen Studienrichtungen gibt.

Siemens Österreich hat eine Mrd. Euro Dividende nach München abgeliefert. Fehlt das Geld nicht für die Expansion?

Hesoun: Formal ist die Dividende eine Eigentümerfrage. Aber praktisch ist mir wichtig, dass der Eigentümer die Zusage abgibt, bei anstehenden Investitionen diese zu unterstützen. Wie er das tut, ist eine graduelle Frage. Dass er es tut, sieht man auch an den Investitionen im Werk Simmering. Daher stört mich die Dividendenpolitik nicht.

Das gesamte Interview findet ihr hier.

 

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Interview mit GD Hesoun im Format

Geschrieben von michimueller - 17. Februar 2012

Im FORMAT 07/2012 von heute gibt GD Hesoun ein Interview über Bautrends der Zukunft und die Entwicklung von Smart Cities. Er lobt dabei auch die Vorzüge der Siemens City.

“Wir brauchen integrierte Gebäudelösungen“

Format: Ist Siemens auch an der Entwicklung intelligenter Haussysteme, etwa “Blue Buildings“, beteiligt?

WolfgangHesoun: In unserer Gesellschaft wird der Fokus immer mehr auf Komfort gerichtet, verbunden mit der Möglichkeit, Energie sparen zu können und die Umwelt zu schonen. Um dies zu erreichen, braucht es integrierte Gebäudelösungen, die dazu beitragen, die Energiekosten zu senken und die Energieeffizienz zu erhöhen. Gerade in der Gebäudetechnik kann Siemens ein umfassendes Produkt- und Lösungsangebot, von der Gebäudeautomatisierung bis zu Energielösungen mit garantierten Einsparungen, anbieten.

Format: Ist die neue Siemens City hier ein Vorzeigeprojekt?

Hesoun: Die Siemens City wurde als erstes Bürogebäude in Österreich mit dem sogenannten LEED-Gold-Status ausgezeichnet, mit dem Gebäude zertifiziert werden, die sowohl während der Bauphase als auch im laufenden Betrieb klimafreundliche Technologien einsetzen. Die Siemens City spart jährlich rund 1.000 Tonnen CO2 ein, etwa durch die Nutzung von Erdwärme. 200 Quadratmeter Sonnenkollektorflächen sorgen für solare Warmwassergewinnung, und die Wärmetauscher ermöglichen eine Wärmerückgewinnung von 75 Prozent aus der Abluftenergie.

Format: Wo sehen Sie bei der Entwicklung moderner Ver- und Entsorgungskonzepte für Städte das größte Wachtumspotenzial?

Hesoun: Mit dem neuen Sektor “Infrastructure & Cities“ richtet sich der Konzern klar auf den Wachstumsmarkt Städte aus. Wir haben im neuen Sektor nicht nur unser Geschäft im Bereich energieeffiziente und intelligente Infrastrukturlösungen für Städte gebündelt, sondern auch sehr stark in Forschung und Entwicklung neuer Produkte investiert. Siemens Österreich ist über den Heimmarkt hinaus auch für das Siemens-Geschäft in weiten Teilen Mittel- und Südosteuropas verantwortlich. Das ist ein Umfeld, in dem der bestehende Nachholbedarf für Investitionen in die Infrastruktur unverändert hoch ist.

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Interview mit Wolfgang Hesoun im Wirtschaftsblatt

Geschrieben von michimueller - 3. Februar 2012

“Nachhaltigkeit ist für uns kein kurzfristiger Gag”

Wolfgang Hesoun bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Für den CEO von Siemens Österreich ist die Auftragslage nach wie vor gut. Das größte “grüne” Potenzial hat Windkraft.

Ingrid Krawarik führte im Wirtschaftsblatt ein Interview mit unserem GD Wolfgang Hesoun.

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“Es gibt bei uns keinerlei Lobbyisten“ (Wolfgang Hesoun im großen profil-Interview)

Geschrieben von michimueller - 31. Januar 2012

Unser GD Wolfgang Hesoun gibt im profil 05/30.01.2012 ein ausführliches Interview.

Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun über Korruption, Kernkraft und Klassenkampf.

profil: Wir haben im Geschäftsbericht gelesen, dass Siemens Ratings für die Kunden macht. Hat die Republik Österreich bei Ihnen noch ein Triple-A?

Hesoun: Der Begriff Rating ist etwas hoch gegriffen, wir machen Bewertungen. Und die Republik Österreich ist für uns ein ganz wichtiger Kunde und wird es auch bleiben.

profil: Verstehen Sie die Beweggründe von Standard & Poor’s, oder waren Sie genauso baff wie die Finanzministerin?

Hesoun: Wir können die Vorgangsweise dieser Herrschaften sehr schwer nachvollziehen. Wenn ich die Relationen zwischen Europa und den USA sehe, habe ich Probleme. In den USA gibt es einige Staaten, die den Status von Griechenland weit überschritten haben, und das seit vielen Jahren. Die werden offensichtlich unter anderen Gesichtspunkten behandelt.

profil: Die österreichischen Banken haben gerade enorme Schwierigkeiten wegen ihrer Osteuropa-Engagements. Wie groß sind Ihre Probleme in dieser Region?

Hesoun: Wir sehen die täglichen Katastrophenmeldungen in unseren Zahlen noch nicht. Der reale Bedarf ist auch in den Ländern, für die wir zuständig sind, gegeben. Im Gegensatz zu manch anderen Bereichen in Westeuropa, wo der Investitionsgrad schon sehr hoch ist. Die Staaten kommen teilweise auch nicht drum herum, in ihre Infrastruktur zu investieren.

profil: Siemens Österreich musste gerade eine Dividende von einer Milliarde Euro an die Konzernmutter abliefern …

Hesoun: … durfte! Nicht: musste. Ich bin da schmerzfrei. Es ist ja nicht mein Geld, es gehört dem Unternehmen.

profil: Das ist ganz schön viel für ein Unternehmen, das gerade einmal ein operatives Ergebnis von 71 Millionen Euro erwirtschaftet hat.

Hesoun: Die Dividendenpolitik ist Sache des Eigentümers. Ein Problem gäbe es aus meiner Sicht nur, wenn uns das Geld für Investitionen fehlen würde. Das ist aber nicht der Fall. Wenn Investitionen erforderlich sind, gibt es das klare Bekenntnis des Eigentümers, diese zu ermöglichen.

profil: Aber die Höhe der Dividendenforderung dürfte selbst Sie überrascht haben. Voriges Jahr waren es 400 Millionen Euro, und Sie haben von einem “Weihnachtsgeschenk, das es nicht jedes Jahr geben kann“, gesprochen.

Hesoun: Und ich habe Recht behalten. Heuer war es schließlich eine Milliarde. Spaß beiseite: Der Großteil davon stammt aus außerordentlichen Erträgen.

profil: Im Jahr 2006 wurde bekannt, dass Siemens über geraume Zeit hinweg Schmiergelder zur Auftragsanbahnung eingesetzt hatte. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt immer noch gegen mehrere ehemalige Manager von Siemens Österreich. Was ist dran an den Vorwürfen?

Hesoun: Das Verfahren ist anhängig. Ich bin seit eineinhalb Jahren hier. Zur Vergangenheit kann und will ich nichts sagen.

profil: Aber Sie haben sich doch sicher ein Bild verschafft.

Hesoun: Ich kann die Tätigkeit der mutmaßlich Beteiligten nicht beurteilen. Ich fürchte, ich kann Ihnen da nicht helfen.

profil: Wie aktiv hat Siemens an der Aufklärung mitgearbeitet?

Hesoun: Wir kooperieren mit den Behörden und haben alle Unterlagen zur Verfügung gestellt, um die man bei uns angefragt hat.

profil: Gegen Ihren früheren Arbeitgeber, den Baukonzern Porr, gibt es ebenfalls Korruptionsvorwürfe. Das gesamte Porr-Management – Sie eingeschlossen – hat sich bei der Staatsanwaltschaft der Aussage entschlagen. Warum haben Sie das getan?

Hesoun: Das war der Rat der Juristen. Warum soll man sich einem juristischen Rat verweigern?

profil: Offenbar hatte eine ganze Reihe von Porr-Mitarbeitern den Eindruck, sie könnten sich selbst belasten. Aus einem anderen Grund entschlägt man sich ja nicht der Aussage.

Hesoun: Ich kann Ihnen dazu nicht mehr sagen. Ich habe damals getan, was mir die Rechtsanwälte geraten haben. Punkt. Das Thema Porr sollten Sie besser mit der Porr abhandeln.

profil: Es ist der Eindruck entstanden, dass man eine gewisse Art von Geschäften nur mit unsauberen Methoden machen kann. Nicht zuletzt in der Bau- und Immobilienbranche.

Hesoun: Ich weiß aus meiner persönlichen Vergangenheit, dass das nicht stimmt. Man darf eben nicht alles machen. Das liegt im Ermessen derer, die sich um Aufträge bemühen. Ich halte es auch für ein Gerücht, dass man in Osteuropa ohne irgendwelche Macheloikes kein Geschäft machen kann.

profil: Ihr ehemaliger Porr-Vorstandskollege Horst Pöchhacker ist da etwas anderer Meinung.

Hesoun: Das kann sein.

profil: Pöchhacker hat in einer ÖBB-Aufsichtsratssitzung, bei der es um fragwürdige Lobbyistenzahlungen in Osteuropa ging, gesagt: “Ich komme aus der Bauwirtschaft. Wir haben keinen ungarischen Auftrag ohne irgendeinen ähnlichen Lobbyingabschluss erhalten.“

Hesoun: Hochinteressant. Ich will aber Einzelmeinungen nicht kommentieren. Ich kann nur sagen: Wenn wir heute für ein Großprojekt anbieten, dann brauchen wir dafür keine Berater.

profil: Siemens hat kein Lobbyingbudget?

Hesoun: Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit unabhängig von irgendwelchen Projekten. Also Zeitungsinserate oder Kundenveranstaltungen. Das ist alles. Es gibt bei uns auch keinerlei Lobbyisten. Wir prüfen sehr genau, bevor irgendjemand für Siemens tätig werden kann. Wir wollen uns nur mit Partnern umgeben, die unseren Überprüfungen standhalten, um Fehler aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Das wird durchgezogen.

profil: In der vergangenen Woche musste Siemens ziemlich schlechte Quartalszahlen bekannt geben. Schuld daran war vor allem die Solar- und Windenergie. Setzt Siemens da auf die falsche Technologie?

Hesoun: Sicher nicht. Der Zug des Konzerns in Richtung Zukunftstechnologien ist davon nicht aufzuhalten. Wir versuchen nur, für unsere Risiken entsprechend vorzusorgen, sobald wir sie erkennen. Jede neue Entwicklung birgt auch Risiken. In dem Fall geht es um zeitliche Verzögerungen, die man lösen wird, nicht um inhaltliche. Die Wachstumschancen in diesen Bereichen überwiegen die Risiken bei Weitem.

profil: Siemens hat nach dem Unglück in Fukushima den Ausstieg aus der Nuklearindustrie verkündet. Haben Sie sich von der allgemeinen Hysterie anstecken lassen?

Hesoun: Die Strategie Nuklear ist von anderen Themen völlig zu trennen. Das war ein mittelfristiger Vorgang, der von München gesteuert wurde. Wir nehmen das zur Kenntnis. Ich glaube, dass der Ansatz, in Green Technologies zu investieren, der nachhaltigere Weg ist. Wenn man sich alleine unseren Markt anschaut – und wir sind von hier aus für 19 Länder in Zentral- und Osteuropa zuständig -, dann ist speziell dort der Nachholbedarf enorm.

profil: Siemens macht mehr als die Hälfte des Umsatzes mit Bund, Ländern oder staatsnahen Unternehmen. Wie unterscheiden sich Unternehmen der öffentlichen Hand von anderen Kunden?

Hesoun: In erster Linie ist der Prozess ein anderer. Ein öffentlicher Auftraggeber macht eine Ausschreibung, und dann gilt üblicherweise das Billigstbieterprinzip. Da ist dann nicht mehr Verhandlungsspielraum gegeben.

profil: Aber es hilft sicher, dass Österreich so ein kuscheliges, kleines Land ist, wo jeder jeden kennt. Ihr ehemaliger Porr-Kollege Pöchhacker sitzt im Aufsichtsrat der ÖBB, eines der wichtigsten Siemens-Kunden. Die Frau des ÖBB-Chefs ist zudem in einer Führungsposition bei Siemens …

Hesoun: Eveline Steinberger-Kern ist in der Energiesparte tätig, die mit den ÖBB inhaltlich und geschäftlich überhaupt nichts zu tun hat. Ich selbst kenne ÖBB-Chef Christian Kern auch schon seit einer Ewigkeit.

profil: Eben …

Hesoun: Das hat aber keinen Einfluss auf Arbeitsprozesse zwischen Siemens und den ÖBB. Glauben Sie wirklich, die ÖBB würden uns zu ihren eigenen Lasten entgegenkommen? Die Bahn ist einer der härtesten Verhandlungspartner, die ich kenne. Ich wünsche jedem, dort einmal zu Verhandlungen anzutreten. Da kriegen Sie nichts geschenkt. Ich weiß zwar nicht, ob das beim Inseratenverkauf auch so ist, aber vermutlich schon.

profil: Aber Sie verstehen schon, worauf wir hinauswollen? Ihr Pressesprecher bei Siemens war, nebenbei bemerkt, schon Sprecher Ihres Onkels Josef Hesoun, des früheren SP-Sozialministers.

Hesoun: Stimmt, er ist unter Brigitte Ederer zu Siemens geholt worden. Aber ich gebe Ihnen schon Recht, dass man sich bei der Größe des Landes zwangsläufig kennt.

profil: Ihre Vorgängerin Brigitte Ederer war viele Jahre SPÖ-Nationalratsabgeordnete, Sie selbst haben nie einen Hehl aus Ihrer politischen Heimat gemacht. Hilft es als Siemens-Generaldirektor, wenn man eine Nähe zur SPÖ hat?

Hesoun: Nein, das ist in der Wirtschaft wurscht. Dass ich eine persönliche Affinität zur SPÖ habe, werde ich nicht bestreiten. Das wäre mit meinem Namen auch völlig sinnlos. Ich stehe dazu, werde deswegen aber nirgendwo besser behandelt. Ich habe zu ÖVP-Exponenten außerdem mindestens so gute Kontakte wie zu SPÖ-Leuten. Ich bin kein Parteimensch und bewege mich auch in keinen Zirkeln. Ich weiß, was ich wähle. Das ist es. Für mich zählt nur Leistung.

profil: Wenn das alles keine Rolle spielt – woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass Österreich in allen Korruptionsindizes so weit vorne liegt?

Hesoun: Mich erstaunt das auch, was in einer gewissen Zeit alles funktioniert hat. Wenn man all das addiert, was man in der Zeitung liest, braucht man sich nicht wundern, dass sich das in irgendwelchen Indizes widerspiegelt.

profil: Sie sprechen die Jahre der schwarz-blauen Regierung an. Apropos: Was haben Sie damals von den Tätigkeiten der Herren Peter Hochegger und Walter Meischberger mitbekommen.

Hesoun: Nur, was damals in der Zeitung stand. Ich habe mit keinem der beiden jemals persönlichen Kontakt gehabt.

profil: Haben Sie ein Verständnis dafür, was die Telekom Austria in Zusammenarbeit mit Peter Hochegger getrieben hat – also mit viel Geld Kontakte zu entscheidenden Persönlichkeiten zu kaufen?

Hesoun: Ich kann das nicht nachvollziehen.

profil: Sie haben sich kürzlich gegen eine Schuldenbremse in der Verfassung ausgesprochen. Haben Sie Angst um Ihre Aufträge?

Hesoun: Ich habe gewarnt, dass aufgrund der Mechanismen unserer Budgetierung die Gefahr sehr groß ist, dass die Schuldenbremse sich primär im Bereich der Investitionen abspielen wird und damit zu einer Konjunkturbremse werden kann. Ich bin absolut dafür, dass man einspart – auch im öffentlichen Bereich. Mit Einmaleffekten erreiche ich zwar die Einsparungen im Budget, aber es gibt keine nachhaltige Wirkung.

profil: Sie wählen SPÖ und sind Anhänger ihrer Inhalte …

Hesoun: … das ist eine unzulässige Verkürzung. Ich habe bloß gesagt: Ich wähle sie.

profil: Was halten Sie von einer Reichensteuer?

Hesoun: Ich halte wenig von Klassenkampfthemen. Man sollte sich dort Geld holen, wo es Doppelgleisigkeiten gibt. Ich wehre mich auch nicht dagegen, dass Reiche einen Beitrag leisten. Damit alleine wird man aber die Ziele nicht erreichen können. Und dann sind wir bei der Frage: Wer ist reich?

profil: Oder bei der Frage nach Steuergerechtigkeit.

Hesoun: Wenn es für eine gewisse Zeit Zuschläge auf die Einkommensteuerspitzensätze gäbe, würde ich mich dagegen nicht wehren. Und was ich sicher forcieren würde, ist eine Börsenumsatzsteuer. Warum gerade in diesem Sektor keine Abgaben zu zahlen sind, erschließt sich mir überhaupt nicht. Bei der Besteuerung von Umwidmungsgewinnen geht die Diskussion auch schon in die richtige Richtung. Auch die diskutierte Sondersteuer für Beamte kann ich mir als eine Art Solidarbeitrag vorstellen. Als Ausgleich dafür, dass in dieser Gruppe das Risiko auf Arbeitslosigkeit kaum besteht.

profil: Bleiben wir beim Thema Arbeitslosigkeit: Können Sie sich vorstellen, einen sehr jungen Mann mit wenig Berufserfahrung als Büroleiter einzustellen? Sein Name ist Nikolaus Pelinka.

Hesoun: Ich glaube, es ist bekannt, dass wir in der Richtung keine Vakanzen haben.

Roter Pragmatiker

Manchmal wird einem der Abschied besonders leicht gemacht: Ende Jänner 2010 durchsuchten Polizeibeamte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien mehrere Niederlassungen der Porr AG nach Beweisen für unsaubere Provisionen, die der Baukonzern an die Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger überwiesen haben soll. Wenige Monate später verkündete Wolfgang Hesoun, der 2007 seinem Förderer Horst Pöchhacker im Chefsessel der Porr nachgefolgt war, den Wechsel zu Siemens. Als Vorstandsvorsitzender von Siemens Österreich ist der gelernte Ingenieur für Feinwerktechnik für 19 Länder in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Hesoun entstammt einer sozialdemokratischen Familie, sein Onkel Josef war von 1990 bis 1995 SP-Sozialminister.

 

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Auch bei Siemens ist die Krise jetzt angekommen

Geschrieben von lindasu - 25. Januar 2012

Bei Siemens Österreich läuft das Geschäft gut, bei der deutschen Mutter macht sich jedoch der Konjunkturabschwung bemerkbar. Der Traum vom “grünen Riesen” wackelt.

meint das Wirtschaftsblatt.

Das Gewinnziel von sechs Milliarden € und die Umsatzplus-Vorgabe von fünf Prozent wackeln. Die Auftragsbücher sind nicht so voll wie vor einem Jahr. Auch die Rentabilität ging in allen Sparten zurück.

 

Der CEO, der Siemens in einen “grünen Riesen” umwandeln und bis 2014 rund 40 Milliarden €mit Umwelttechnologien umsetzen will, zählte auf Rückenwind aus dem Heimmarkt. Doch er hatte nicht damit gerechnet, dass es zum Beispiel anders als in Großbritannien bei der Genehmigung von Hochsee-Plattformen für Umspannwerke in Deutschland keine standardisierten Genehmigungsverfahren gibt. Vielmehr seien bis zu 40 Einzelgenehmigungen bei verschiedenen Behörden notwendig. “Das führt zu längeren Zeiten und höheren Kosten”, so Löscher-zumal auch Finanzierungen für solche Projekte nicht besonders einfach seien.

In Österreich:

In Österreich läuft es für den Konzern gut: Die Siemens VAI Metals Technologies angelte heuer bereits zwei neue Aufträge im zweistelligen EuroMillionenbereich. “Derzeit sind wir noch guter Dinge”, sagte Siemens Österreich-Chef Wolfgang Hesoun zuletzt zum WirtschaftsBlatt.

 

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Family Business ?

Geschrieben von michimueller - 15. Januar 2012

In der Chefetage von Siemens Österreich sitzt wieder eine Frau: Seit Jahresbeginn ist die Managerin und Energie-Expertin Eveline Steinberger-Kern für die Energiesparte des Konzerns in Österreich und Osteuropa (Cluster CEE) mit 3500 Mitarbeitern und rund 550 Millionen Euro Umsatz verantwortlich.

So beginnt der KURIER seinen Artikel über die Neubesetzung bei der SAGÖ.

So weit – so gut. Sieht ja auf den ersten Blick alles sehr gut aus. Wieder eine Frau in einer Spitzenposition, etc.
Einen weniger schönen Beigeschmack erhält die Besetzung, wenn man sich das Ende des Artikels ansieht:

Keine Unvereinbarkeit sehen der Siemens-Chef und seine neue Top-Managerin darin, dass diese die Ehefrau von ÖBB-Chef Christian Kern ist. Die ÖBB sind immerhin der Großkunde im Bahngeschäft schlechthin. Steinberger-Kern, die 2007 den Verbund verließ, um Kritik an einem möglichen “familiy business” zu vermeiden: “Ich bin bei Siemens fürs Energiegeschäft zuständig, mein Mann betreibt das Bahngeschäft. Ich sehe hier keine Geschäftsverbindungen.” Hesoun: “Die ÖBB ist ein großer und wichtiger Kunde, aber deswegen werden wir nicht auf qualifizierte Mitarbeiter verzichten, die sich in völlig anderen Bereichen bewegen.”

Ich kann mir nicht helfen, aber wenn man mal eine Unvereinbarkeit dementieren muss, dann ist und bleibt die Optik eine schiefe. So wie der Fraktionsleiter des SP-Freundeskreis nicht Büroleiter des ORF-Chefs werden soll, so sollte vielleicht die Frau des Chefs eines der größten Kunden keine Führungsposition in einem Unternehmen einnehmen, das genau von diesem Kunden in hohem Maße abhängig ist.

 

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Siemens warnt vor Schuldenbremsen

Geschrieben von lindasu - 21. Dezember 2011

Na sowas! Hätte ich nicht erwartet. Aber warum?

“Eine Schuldenbremse darf keine Investitionsbremse werden und die Konjunktur abwürgen”, warnte denn auch Siemens-General Wolfgang Hesoun.

 

Im Prinzip sei die Schuldenbremse “schon richtig, aber sie darf nicht zu einem plötzlichen Investitionsstopp bei den Infrastrukturvorhaben führen, sagte der mit öffentlichen Aufträgen bestens vertraute frühere Porr-Chef.

Mehr dazu bei derStandard.at

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Milliarden-Dividende für die Mutter

Geschrieben von lindasu - 20. Dezember 2011

Die Siemens AG Österreich wird für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010/11 (bis 30.9) eine Mrd. Euro Dividende an die Siemens AG abliefern.

derStandard.at berichtet weiter:

Die Siemens AG Österreich will in den kommenden Jahren über dem Markt wachsen. “Die Bündelung unseres Geschäfts im Bereich energieeffiziente und intelligente Infrastrukturlösungen für Städte verspricht ein großes Wachstumspotenzial für die Zukunft. Und das nicht nur in Österreich, sondern vor allem auch im CEE-Raum”, hofft Siemens Österreich-Generaldirektor Wolfgang Hesoun laut Unternehmensinformation.

So viel Geld – aber versuche mal eine neue Notebook zu bekommen!

 

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Pröll wird neuer Siemens-Aufsichtsrat

Geschrieben von hmh - 10. September 2011

Unser Chef hat es intern ja schon am Freitag mitgeteilt, aber ich konnte es einfach nicht glauben ;-)

Pröll wird neuer Siemens-Aufsichtsrat

Der ehemalige Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll, jetzt Chef des Mischkonzerns Leipnik-Lundenburger, wird künftig auch im Aufsichtsrat von Siemens Österreich sitzen. Er übernimmt in dem Kontrollgremium das Mandat von Markus Beyrer, der seit Juli Chef der Staatsholding ÖIAG ist und aus dem Siemens-Aufsichtsrat ausscheidet.

Nur noch zwei Vorstände. 
Auch im Vorstand des Technologieriesen kommt es in Österreich zu Veränderungen. Und zwar wird die Chefetage auf zwei Personen verkleinert. Die Unternehmensspitze wird auf die Funktionen Konzernvorstand (CEO) und Finanzchef (CFO) verschlankt. CEO ist Wolfgang Hesoun, Finanzvorstand Reinhard Pinzer.

Gunter Kappacher, der bisher den Sektor Energy verantwortete, verlässt das Unternehmen mit Ende September einvernehmlich. Bis zu einer Nachfolgeregelung übernimmt Hesoun die operative Leitung des Energy-Sektors. Kurt Hofstätter wird wie bisher den Sektor Industry führen, Wolfgang Köppl den Bereich Healthcare. Ab 1. Oktober gibt es den neuen Sektor Infrastrucutre and Cities, dessen Leitung demnächst bekannt gegeben wird.

Quelle: Money.at
Ach ja, wer sich immer schon gefragt hat: Was oder wer ist “Leipnik-Lundenburger”: Ich sag nur Fini’s Feinstes ;-) …. -> Leipnik-Lundenburger

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Politprominenz, Ehrungen und Schnürlregen

Geschrieben von lindasu - 2. August 2011

Na sowas! Wolfgang Hesoun erhielt das Ehrenzeichen des Landes Salzburg.

Ehrungen im Stundentakt. Am Samstag war dann ein Tag der Ehrungen und Auszeichnungen. Landeschefin Gabi Burgstaller übergab Maestro Pierre Boulez das Ehrenzeichen des Landes. Der Komponist und Dirigent, der heuer seinen 86. Geburtstag feiert, kommt auf immerhin 30 Auftritte beim Salzburger Festival. Wenig später erhielt Wolfgang Hesoun, Vorstandsvorsitzender von Siemens Österreich – einer der Hauptsponsoren der Sommerfestspiele –, das Ehrenzeichen des Landes im Haus für Mozart. Danach ging es für Burgstaller und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler zur nächsten Auszeichnung: Kunstministerin Claudia Schmied lud zur Überreichung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur an den spanischen Schriftsteller Javier Marías in das Stefan Zweig Centre auf der Edmundsburg. Schade nur, dass die prachtvolle Aussicht über die Altstadt und die Stadtberge durch die Regenwolken getrübt wurde.

Die Presse berichtet hier.

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